CH129553A - Maschine zum Befeuchten und Kühlen von Gewebe. - Google Patents

Maschine zum Befeuchten und Kühlen von Gewebe.

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CH129553A
CH129553A CH129553DA CH129553A CH 129553 A CH129553 A CH 129553A CH 129553D A CH129553D A CH 129553DA CH 129553 A CH129553 A CH 129553A
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CH
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moistening
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roller
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Wilhelm Cuesters Peter
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Wilhelm Cuesters Peter
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  Maschine zum Befeuchten und Kühlen von Gewebe.    Bei der Ausrüstung von Webwaren       herrscht    seit jeher der grosse Übelstand,       (?ass    das     (lewebc    nach dem Trocknen in hei  sser Luft oder auf heissen Trommeln, sowie        uch    nach dem beissen Pressen einen harten,  spröden und trockenen     unfertigen    Griff hat,  weil die Ware zu wenig Feuchtigkeit und  Eine unnatürliche Wärme besitzt.  



  Diesem Übelstand wurde einmal dadurch       abzuhelf    en versucht, dass das warme Gewebe  nach dem Trocknen oder Pressen eine zeitlang  in kühlen, feuchten     Räumen    gelagert     wurde,     um es so abzukühlen und etwas Feuchtig  keit zu gewinnen,     wodurch    ,jedoch viel Zeit       verloren    ging und nur     wenig    Feuchtigkeit  ungleichmässig in das Gewebe     (,inziehen     konnte. Auch durch das bisherige     Einspreng-          verfahren    mittelst Spritz- oder.

   Sprengdüsen  konnte nur wenig Feuchtigkeit in das Ge  webe eindringen, und in der Ausrüstung für  Wollwaren kam insbesondere dieses     Ein-          >prengverfahren    nicht in Anwendung.       Schliesslich    brachte auch die bisherige Art  der Verwendung von in Wasser laufenden    Tauchwalzen zur     Befeuchtung    von Gewebe  nicht die jeweils erforderliche Befeuchtung  und Kühlung, die eine sofortige Weiterbe  handlung der Ware zulässt.  



  Diese     Übe.lstäude    beseitigt die vorlie  gende Maschine zum     Befeuchten    und Küh  len von Gewebe, die sich gemäss der Erfin  dung darin kennzeichnet, dass durch Zusam  menstellung von zwei mal drei Walzen über  einander,     und    zwar je einer in Wasser lau  fenden Unterwalze, Mittelwalze und Ober  walze, die Befeuchtung des Gewebes je nach  Bedarf sowohl ein-, wie.

   zweiseitig, direkt  oder     indirekt    oder auch direkt und indirekt  in für beide Warenseiten gleichen oder     auch     verschiedenen Graden in einem Arbeitsvor  gang erfolgen kann, wobei die     Gewebeleit-          walzen    so nahe dem     Berührungspunkt    der  Unter- mit der     Mittelwalze    gelagert werden  können, dass     grösstmöglichste    Umfassung der       11Yittelwalzen    durch die Ware und damit       gxösstmöglichste    Befeuchtung und Kühlung  des trockenen und warmen Gewebes zweisei  tig möglich ist.

        Die Zeichnung veranschaulicht ein Aus  führungsbeispiel der neuen Maschine im       Schnitt.     



       In    dem Rahmengestell     A.    sind übereinan  der zwei mal drei Walzen drehbar angeord  net. Von diesen sind die mittleren     Walzeis     <I>b. b'</I>     festgelagert,    während die unteren     #N%al-          zen   <I>a, ä</I> in Lagern<I>i,</I>     i'    ruhen, die mittelst  um Punkt h     beziehungsweise        lz!    schwenkbare       Gewichtshebel    e, e' mehr oder weniger die  Walzen<I>a,</I>     ä    an die Walzen b, b' andrücken.

    Die Walzen a,<I>ä</I> und<I>b,</I> b'     sind    zweckmässig  mit     Bombage    (Tuch usw.) umwickelt. Dia  Walzen<I>a.,</I>     ä    laufen in Wasser der Behälter       c.1.        ci'        und    geben bei der     Berührung    mit den       Walzen   <I>b, b'</I> diesen die Feuchtigkeit ab.

   Ober  halb der Walzen b, b' sind die Druckwalzen  c. c' angeordnet, die sich durch verstellbare  Gewichtshebel     f,        f'    mehr oder weniger egen  die Walzen b, b' anlegen und pressen' kön  nen, je nachdem ihre Läger     l.,        I'    durch die  Hebel<I>f, f'</I> beeinflusst werden. In der 'Nähe  des     Berührungspunktes    von Walze a und     7)     beziehungsweise     a'    und b' sind die     Gewebe-          leitwalzen        7c        beziehun;svveise        k'    rechts und       links    vorgesehen.

   Auf der Welle von Walze  b sitzt die Antriebsriemenscheibe     n    und das  Kettenrad o, welches die Bewegung mittelst  Kette p auf Rad     e        überträgt,    so     da.ss        das    in  letzteres ein, -reifende.. auf der Welle von b'  sitzende Zahnrad o= die Walze b' in zu b       entgegengesetztem    Sinne dreht.  



  Die     Wirkungsweise    der     I-iaschine    ist: fol  gende:  Je nachdem die Befeuchtung und Zeit  dauer der Kühlung erfolgen soll, kann das  Gewebe in der Maschine verschieden geführt  werden. Die Zeichnung veranschaulicht den  Fall, wie das Gewebe zweiseitig und in  direkt befeuchtet und in     grösstmöglichstem     Massstab gekühlt wird, indem- es, mit     C7     bezeichnet, über die     Führungsleisten        7n,    kom  mend und über die eine Leitwalze k laufend,       zunächst        (strichpunktiert)

      über Walze b zu  der anderen Leitwalze     ie        geführt        wird,    wo  bei seine eine Gewebeseite befeuchtet und       ,#el,-iihlt    worden ist, um dann über die eine    Leitwalze     k'    mittelst der anderen Gewebe  seite über die Walze b' zur zweiten     Leit-          walze    h' geführt zu werden, von wo es, nun  mehr auch auf dieser Gewebeseite befeuchtet,  im Sinne des gezeichneten Pfeils     weitergelei-          tet    wird.

   Auf dem beschriebenen Wege ist  durch die Druckwalzen c, c' gleichzeitig die  Feuchtigkeit in     gewünschtem    Grade in das  Gewebe     eingepresst    worden. Soll das Ge  webe nur einseitig befeuchtet     werden,    so     iss     es lediglich über die     untere    Tauchwalze  allein zu leiten, wobei es     direkt    und ein  seitig befeuchtet wird. Ist eine direkte, aber  zweiseitige Befeuchtung des Gewebes er  wünscht, so wird das Gewebe über die un  iere Tauchwalze     a    und von dort über die  obere     Tauehwa.lze    a' geleitet.

   Soll schliess  lich die eine Gewebeseite direkt     und    die an  dere Gewebeseite indirekt. befeuchtet wer  den, so ist. das Gewebe über die untere  Tauchwalze a und von dort über die obere  mittlere Walze     b'    zu leiten.  



  Es ist mithin durch die Maschine ermög  licht, dem warmen Gewebe jeden nach Wahl  notwendigen und bestimmten Grad     Feuch-          tigkeit    und     vollständige    Kühlung sofort zu  rückzugeben. Wird dem Wasser Öl,     Fett.     Glyzerin     usw.    als     Geschmeidigkeitsmittel     zugesetzt, so wird ein noch besserer, ver  edelter Griff des     Gewebes    in jedem     ge-          wünschten    Grad erzielt:.

   Die Mittelwalzen  besitzen Bleiehen, ,jedoch     zweckmässig    grösse  ren Durchmesser, als die übrigen Walzen,       die    je im Durchmesser gleich, aber entspre  chend ihrer Einstellung in gleichem oder  verschiedenem Masse auf die     Bearbeitung     des Gewebes während seines Durchganges  durch die     Maschine    zu wirken im Stande  sind,     während    die Lage der Leitwalzen     b ,          7c'    bei indirekter Befeuchtung der Ware       Brösstmöglichste    Umfassung und Kühlung  der Ware sichern.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Maschine zum Befeuchten und Kühlen von Gewebe, gekennzeichnet durch Zusam menstellung von zwei mal drei Walzen über- einander, und zwar je einer in Wasser lau-. fenden Unterwalze, je einer Mittelwalze und je einer Oberwalze, wodurch die Befeuch tung des Gewebes je nach Bedarf sowohl ein-, wie zweiseitig, direkt oder indirekt, oder auch direkt und indirekt in für beide Warenseiten gleichen; oder auch verschiede nen Graden in einem Arbeitsvorgang erfol gen kann.
    UNTERANSPRUCH: Maschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass Leitwalzen so nahe dem Berührungspunkt von Unter- mit Mittel walze gelagert sind, dass grösstmöglichste Umfassung der Mittelwalzen durch die Ware und damit grösstmöglichste Befeuch tung und Kühlung des trockenen und war men Gewebes zweiseitig möglich ist.
CH129553D 1926-11-10 1927-11-09 Maschine zum Befeuchten und Kühlen von Gewebe. CH129553A (de)

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CH129553A true CH129553A (de) 1929-01-02

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CH129553D CH129553A (de) 1926-11-10 1927-11-09 Maschine zum Befeuchten und Kühlen von Gewebe.

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