CH129561A - Verschluss für Kleidungsstücke. - Google Patents

Verschluss für Kleidungsstücke.

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CH129561A
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Leo Roseman
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Leo Roseman
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      Verschluss    für Kleidungsstücke.    Die Erfindung betrifft einen Verschluss  für Kleidungsstücke, bei denen an der einen       Verschlusskante    angeordnete Haken in Ein  griff mit Befestigungsmitteln an der andern       Verschlusskante    treten.  



  Gemäss der Erfindung sind diese Befe  stigungsmittel durch einen Streifen gebildet,  welcher auf der den Haken gegenüberliegen  den Seite rückwärts umgelegt ist, wobei die  rückwärtige umgelegte Kante durch eine  Naht an der Unterlage befestigt ist, welche  Naht in Abständen unterbrochen ist, wodurch  Taschen für die Aufnahme der Haken  schnabel gebildet werden.  



  In beiliegender Zeichnung ist der Erfin  dungsgegenstand in einigen Anwendungs  beispielen dargestellt.  



       Fig.1    zeigt eine abgebrochene Ansicht  eines Kleidungsstückes, dessen einer Rand  mit Haken und dessen anderer mit den neuen,  damit in Eingriff zu     bringenden    Befesti  gungsmitteln ausgerüstet ist;       Fig:    2 ist eine Ansicht einer Tasche mit  Verstärkungsglied im     Kleidungsstück,            Fig.    3 eine Endansicht zur     Fig.    2,       Fig.    4 ein Schnitt nach der Linie 4-4  der     Fig.    2;       Fig.    5 zeigt ein Verstärkungsglied für die  Tasche,       Fig.    6 ein etwas anderes Verstärkungs  glied für die Tasche;

         Fig.    7 ist eine Ansicht einer andern Ta  sche mit Verstärkungsglied,       Fig.    8 ein Schnitt nach der Linie 8-8  der     Fig.    7,       Fig.    9 eine Ansicht einer Tasche ohne  Verstärkungsglied,       Fig.    10 ein     Schnitt    nach der Linie 10-10  der     Fig.    9;       Fig.    11 und 12 sind Ansichten der Rand  teile von Kleidungsstücken mit Taschen, die  Verstärkungsglieder anderer Ausführungs  formen enthalten.  



  An einem Rand des Kleidungsstückes a  sind in passenden Abständen von einander  Haken b mit     .Schnabelteilen    c befestigt, die  an der     Innenseite    des Kleidungsstückes her  vorragen.     In    der     in        Fig.    1 bis 4 gezeigten  Ausführungsform ist ein     Streifenteil    d vor-      gesehen, an den ein rückwärtiger, nach vorn  umgelegter Randteil d' anschliesst, der nach  oben- und vorn umgelegt ist     (Fig.    4), um  diesen 'Streifenteil zu verstärken und einen  guten Abschluss zu ergeben.

   Der nach vorn  ragende Teil des Streifens ist auf sich selbst  rückwärts und einwärts umgelegt, wodurch       ein    gefalteter Teil gebildet wird, der auf die  Streifenteile<I>d, d'</I> nach     rückwärts    umgelegt  ist. Unter den Teilen e, e' des Streifens wer  den die Taschen gebildet. Zwischen den Tei  len e, e' des Streifens liegen Verstärkungs  glieder für die Taschen. Diese Glieder be  stehen aus irgend einem festen, steifen Ma  terial und dienen hauptsächlich zur Ver  stärkung des Eintrittsrandes der Tasche. Sie  liegen in der rückwärtigen Falte zwischen  den Teilen e, e'.

   Die Haken greifen über  diese Verstärkungen des Taschenrandes, wel  che dazu dienen, die Haken gegen zufällige  Lösung zu     sichern,    und die     VerstIrkungs-          glieder    ermöglichen weiterhin, die Lage der  Taschen durch Fühlen festzustellen.  



  Die Verstärkungsglieder sind aus Draht  hergestellt, und die in     Fig.    1 bis 8 darge  stellten sind rahmenförmig. Die eine Seite x  des Rahmens bildet die Verstärkung des Ta  schenrandes, das heisst der rückwärtigen, um  gelegten Kante, und parallel zu dieser Seite  x liegt die gegenüberliegende Seite z, welche  durch die Seitenteile     y    mit der Seite x ver  bunden ist. Das Verstärkungsglied kann al  lerdings auch aus Metall oder irgend einem  andern steifen Material ausgestanzt sein.

   Der  Teil r des Rahmens liegt in der Falte der  vordern oder Aussenkante des     Streifens.    Ge  gen diese Falte stützt sich der Teil     r    ab und  die auf den Teil x durch die Haken über  tragenen Zugkräfte werden durch die Seiten  des Rahmens auf den Teil und somit  auf die vordere das heisst äussere Randfalte  des Kleidungsstückes übertragen, wodurch  der Stoff des taschenbildenden Streifens am  Rand der Tasche entlastet und auch die  Nähte zur Bildung der Tasche entlastet wer  den, so dass diese Form besonders für Befe  stigungen, in denen grössere Zugkräfte über  tragen werden, geeignet ist. Es'     können    je-    doch auch einfachere oder gar keine Verstär  kungsglieder Verwendung finden.  



  Nach Bildung der     Streifenteile    e, e' und  Einlegen der Verstärkungsglieder werden  eine Anzahl in Längsrichtung des Schliess  randes nebeneinander und im Abstand von  einander befindlicher Taschen g, die entlang  der freien umgelegten Kante des Streifens  offen sind, gebildet. Der Abstand     zwischen     den Taschenmitten stimmt mit dem der Ha  kenmitten von einander überein. Die Taschen  werden gebildet durch Annähen der freien  umgelegten Kante     all    die Teile<I>d, d'</I> durch  eine Naht h, welche in Abständen unterbro  chen wird und nahe den     Seiten    der Taschen  aufhört.

   An diesen Stellen werden eine An  zahl Querstiche     i.    gebildet, welche sich bis  über die freie umgelegte Kante des Streifens  nach aussen erstrecken. Diese Stiche i liegen  quer zu den Seiten x der Verstärkungsteile  der Taschenränder und in der Nähe der Sei  ten     J    der Verstärkungsrahmen. Die Quer  stiche dienen also nicht nur zur     Verstärkung     der Verbindung der Streifenteile e, e' mit  den     Bodenstreifenteilen   <I>d, d'</I> an jeder Seite  der Tasche g, sondern sie halten auch     die          Verstärkungsglieder    in ihrer Lage fest.

   Die  Nähte h und die Querstiche i werden zweck  mässig durch passende Maschinen fortlaufend  hergestellt und zwischen den     Querstichen     sind diese ausserhalb der Taschen und rück  wärts davon durch einzelne oder     eine    An  zahl von     Stichen        j    verbunden.  



  Das Verstärkungsglied der     Fig.    6 hat eine  Lippen- oder     Taschenrandverstärkungsseite     ;x von leicht gekrümmter Form, so dass da  durch eine geformte     Taschenöffnung    ent  steht.  



       Anstatt    diese -     Befestigungsmittel    auf  einem unabhängigen Streifen anzuordnen, der  durch Nähte f am Kleidungsstück befestigt  wird, kann der taschenbildende Streifen und  der übrige Kleidungsstoff aus dem gleichen  Stoffstück bestehen.

   Eine solche Ausfüh  rungsform ist in     Fig.    7 und 8 gezeigt,     in     welchen der Randteil a' des Kleidungs  stückes     a    nach. rückwärts auf das     Kleidungs-          stück        umgelegt    ist und den taschenbildenden      Streifen darstellt, welcher, wie     vorbeschrie-          ben,    einen nach innen gefalteten Teil hat  und Verstärkungsglieder für die Taschen  trägt.  



  Die Verstärkungsteile für die Taschen  können jedoch, wenn     gewünscht,    weggelassen  werden, und ist eine solche     Ausführungsform     in     Fig.    9 und 10 dargestellt. In diesen Fi  guren ist der taschenbildende Streifen a' ein  einheitlicher Teil des Kleidungsstückes. Die  Nähte     h,   <I>i, j</I> dienen zur Befestigung der     in-          nern    Kante des Streifens am     Kleidungsstück,     wobei die Taschen gebildet werden.  



  In     Fig.    11 ist eine andere Ausführungs  form des die Taschen verstärkenden Gliedes  gezeigt. Dasselbe besteht aus einem, den  Taschenrand verstärkenden Stäbchen x', das  an den Enden umgelegte Teile hat, durch  die Anschlagschultern gebildet werden. In  jeder Tasche liegt in der hintern Falte des  Streifens eine solche Verstärkung     x2,        und     die Stiche i, welche jedes Verstärkungsglied  in der Nähe der Anschlagschultern umgeben,  halten das Verstärkungsglied fest in Stel  lung.  



  In     Fig.    12 ist eine andere Ausführungs  form des Verstärkungsgliedes dargestellt.  Das     Verstärkungsglied        x3    hat nach innen ab  gesetzte Endteile     y2,    wodurch Anschlagschul  tern s gebildet werden. In jedem Rand der  Tasche liegt in der Falte zwischen den Tei  len e, e des Streifens ein Stäbchen x", und  die Enden desselben werden in der Nähe der  Schultern s durch die Stiche i. gegen     Ver-          ehiebung    festgehalten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verschluss für Kleidungsstücke, bei dem an der einen Verschlusskante angeordnete Ha ken in Eingriff mit Befestigungsmitteln an der andern Verschlusskante treten, dadurch gekennzeichnet, da.ss diese Befestigungsmittel durch einen Streifen gebildet sind, welcher auf der den Haken gegenüberliegenden Seite rückwärts umgelegt ist, wobei die rückwär tige umgelegte Kante durch eine Naht an der Unterlage befestigt ist, welche Naht in Abständen unterbrochen ist, um Taschen für die Aufnahme der Hakenschnabel zu bilden.
    UNTERANSPRüCHE 1. Kleiderverschluss nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Streifen einen nach rückwärts und einwärts gefal teten Rand hat, und dass in der so gebil deten Falte Verstärkungsglieder liegen, eines für jede Tasche, welche die Ein trittsränder der Taschen versteifen. \?. Kleiderverschluss nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Seiten der Taschen durch Quer stiche begrenzt und verstärkt sind.
    3. Kleiderverschluss nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass die die Eintrittsränder der Taschen versteifenden Verstärkungsglieder an den Enden Anschlagschultern haben und in der Nähe der Schultern durch die Querstiche in Stellung gehalten werden.
    -1. Kleiderverschluss nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Streifen und der übrige Kleidungsstoff aus dem gleichen Stoffstück bestehen und rück wärts auf den Rand des Kleidungsstückes umgelegt und die umgelegte Kante durch die Nähte<I>(h, i)</I> befestigt ist. e 5. Kleiderverschluss nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Streifen durch einen separaten, am übrigen Klei dungsstoff befestigten Teil gebildet wird, der rückwärts auf den Rand des Klei dungsstückes umgelegt und daran durch die Nähte<I>(h, i)</I> befestigt ist.
    6. Kleiderverschluss nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass die Verstärkungsglieder Rah men<I>(x,</I> y"-,) bilden, deren dem Taschen rand gegenüberliegende Seite sich inner halb der Tasche gegen die Aussenkante des Streifens abstützt.
CH129561D 1926-12-22 1927-08-02 Verschluss für Kleidungsstücke. CH129561A (de)

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US129561XA 1926-12-22 1926-12-22

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CH129561D CH129561A (de) 1926-12-22 1927-08-02 Verschluss für Kleidungsstücke.

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