Aschenbecher in Ständerform. Die Erfindung betrifft einen Aschen becher in Ständerform, bei dem die Aschen schale durch ein langes Führungsrohr mit einem einen ungefähr halbkugelförmigen Unterteil aufweisenden Aschenbehälter ver bunden ist, der in seinem unteren Teil der art mit einer Gewichtsmasse ausgefüllt ist, dass der Ständer aus jeder Schräglage selbst tätig wieder in seine normale senkrechte Stellung zurückkehrt.
Die bisher bekannten Aschenständer die ser Art sind entweder völlig einheitlich aus gebildet oder allenfalls in zwei Teile zerleg bar, die jedoch beide erheblichen Raum bean spruchen, beziehungsweise grosses Gewicht be sitzen. Die Verschickung derartiger Aschen ständer gestaltet sich daher ziemlich schwie rig und führt fast stets zu Einbeulungen und anderen Beschädigungen, namentlich dann, wenn der Aschenständer nur aus, einem Stück besteht.
Ganz besonders nachteilig ist hierbei die Tatsache, dass die Gewichtsmasse in dem unteren halbkugelförmigen Teil ein gegossen oder in ihm in anderer Weise dauernd befestigt ist, so dass dieser Teil bei Lagenänder ungen, wie sie beim Versand un vermeidlich sind, auf die benachbarten Teile der Sendung einen starken, leicht zu Form änderungen dieser Teile führenden Druck ausübt. Ein weiterer Nachteil der ein h.eitlichen Ausbildung derartiger Aschen ständer ist der, dass ihre Reinigung nur durch Auskippen erfolgen kann, und dass sie bei einem Versand über die Landesgrenze als Ganzes zu einem Zollsatz verzollt werden müssen, der eine Ausfuhr fast unmöglich macht.
Die Erfindung stellt sich die Aufgabe, diese Nachteile der bisherigen einheitliehen oder allenfalls zweiteiligen Aschenständer zu beheben und einen Aschenständer zu schaf fen, der in denkbar bequemster Weise ver sendet und gereinigt werden kann, wobei im Falle seiner Verschickung in das Ausland die einzelnen Teile zu wesentlich niedrigeren Zollsätzen. verzollt werden können, als ein heitliche Aschenständer der bisherigen Art.
Die Erfindung besteht darin, tlass ein zelne Teile des Aschenbechers, und zwar die Aschenschale, das Führungsrohr, der Aschen- behälter, der Behälterunterteil, die Gewichts masse, der Aschenbehälterboden und der Ab streicher, leicht lösbar miteinander verbun den sind. Dabei kann der Aschenbehälter in wageechter Ebene in einen ungefähr halb kugelförmigen, die Gewichtsmasse lose auf nehmenden Unterteil und einen deckelartigen Oberteil unterteilt und beide .Teile durch Bajonettverschlüsse leicht lösbar miteinander verbunden sein.
Die Zeichnung stellt ein Aus.führungs- beispiel der Erfindung dar, und zwar zeigen: Fig. 1 die Seitenansicht und Fig.2 einen Längsschlitz des Aschen ständers, Fig. 3 die .Seitenansicht und Fig. 4 den Grundriss einer Einzelheit.
Der Aschenständer setzt sich in der Hauptsache aus einer trichterförmigen obe ren Aschenschale 1, einem ziemlich langen Führungsrohr 2 und einem einen ungefähr halbkugelförmigen Unterteil aufweisenden Aschenbehälter 3 zusammen, der den unteren Abschluss des F'ührungrsohres 2 bildet, wäh rend die Aschenschale 1 auf dessen oberem Ende befestigt ist. Der Aschenbehälter 3 ist seinerseits in wageechter Ebene unterteilt, wobei der obere deckelartige Behälterteil 4 die Verbindung zwischen dem Führungsrohr 2 und dem halbkugelförmigen Unterteil ; des Asehenbehälters bewirkt.
Die Aschen.- schale 1 und der deckelartige Oberteil 4 des Aschenbehälters sind mit je einem kurzen, schwach konischen Rohrstutzen 5 bezie hungsweise 6 versehen, der mit entsprechend starker Reibung in die obere beziehungsweise untere Mündung des Führungsrohres 2 ein geschoben wird und hierdurch die Vereini gung der Aschenstä.nderteile zu einem Gan zen vermittelt.
Der halbkugelförmige Unter teil 3 und sein deckelartiger Oberteil 4 sind durch Bajonettverschlüsse 7, deren HäIften in den Rändern 8 und 9 der genannten Teile be festigt sind, leicht lösbar miteinander ver bunden, so dass der Innenraum des Aschen behälters .3, 4 jederzeit leicht zugänglich ist.
In dem Unterteil 3 des Aschenbehälters ruht eine aus Blei, Gusseisen oder dergleichen bestehende Gewichtsmasse 10, die frei in den Unterteil 3 eingesetzt und durch einen fe dernden Zwischenboden 11 am Platze gehal ten wird. Dieser Zwischenboden -11 ist mit seinem Rande mit einem aufwärts gerichte ten Flansch 12 versehen, der bei der Vereini gung der beiden Aschenbehälterteile 3 und 4 von dem Deckelteil 4 nach unten gedrückt wird, so, dass sowohl der Zwischenboden 1.2, als auch die durch ihn belastete Gewichts masse 111 in ihrer Lage gesichert werden.
Trotzdem wären mit Rücksicht auf das grosse Gewicht der Masse<B>10</B> Lagenäncl.erun- gen dieser beiden Teile bei unvorsichtiger Handhabung des Aschenständers nicht aus geschlossen. Um diese zuverlässig zu ver, hüten, ist in den etwas abgeflachten Boden 13 des Aschenbecherunterteils 3 ein nach oben gerichteter Zapfen 14 eingedrückt, der in eine entsprechende Vertiefung der Ge- wichtsma.sse 10 eingreift, und hierdurch seit liche Verschiebungen dieser Masse völlig aus schliesst.
Die Aschenschale 1 ist. an ihrem oberen Rande mit einem Ringflansch 15 versehen, in den ein mit einem Ring 16 verbundenes, als Abstreicher dienendes Stabkreuz 17 frei eingelegt ist. Der Ring 1.6 weist in seinem oberen Rande eine Anzahl von flachen Aus- schnitten 1.8 auf, die zum Ablegen von bren nenden Zigarren, Zigaretten<B>USW.,</B> dienen.
An dem Randflanscb <B>15</B> der Aschenschale 1 ist ausserdem ein bügelförmiger Handgriff 19 befestigt, der zweckmässig als Zündholz gestell oder dergleichen ausgebildet ist und eine bequeme Lösung der Aschenschale 1 von dem Führungsrohr \? ermöglicht.
Bei Gebrauch des Aschenständers fällt die durch das Stabkreuz 17 oder den Ring 16 von der Zigarre oder Zigarette abgestreifte Asche zunächst in die Aschenschale 1 und sodann durch das Führungsrohr 2 unmittel bar in den Aschenbehälter 3, 4, wo sie auf dem flach gewölbten Führungsboden 11 lie gen bleibt.
Denselben 'Weg nehmen auch in die Aschenschale 1 geworfene Zigarren- oder Zigarettenstummel, die in dem Aschenbehäl ter 3, 4 infolge Sauerstoffmangels sehr schnell zum Erlöschen kommen und infolge dessen keinerlei üble Gerüche verbreiten, ohne .dass es erforderlich wäre, sie vorher auszudrücken. Der Aschenständer selbst nimmt gewöhnlich .eine senkrechte Stellung ein, die jedoch absichtlich oder unabsichtlich in eine beliebige Schräglage geändert werden kann, ohne dass hierdurch ein Umfallen des Ständers zu befürchten wäre.
Durch die An ordnung der Gewichtsmasse 10 in dem Aschenbehälter ä, 4 wird vielmehr der Stän der in jedem Fall selbsttätig wieder in seine normale senkrechte Lage zurückgeführt.
Soll der Ständer versendet werden, -so wird @er durch einfaches Auseinandernehmen mit leichter Mühe in seine einzelnen. Bestand teile, das heisst die Aschenschale 1, das Füh rungsrohr 2, die beiden Aschenbehälterteile 3, 4, die Gewichtsmasse 10, den Zwischen boden. 11 und das Stabkreuz 16, 17 zerlegt, die nunmehr in denkbar bequemster Weise verpackt und als Einzelteile zu billigen Zoll sätzen verzollt werden können.
Die Zcrle1- barkeit des Aschenbechers hat aueb noch den weiteren -Vorteil, dass seine Einzelteile jeder zeit bequem und gründlieli aereinist werden können.
Ashtray in stand shape. The invention relates to an ashtray in the form of a stand, in which the ash pan is connected by a long guide tube with an approximately hemispherical lower part having an ash container, which is filled in its lower part of the type with a weight that the stand from any inclined position itself actively returns to its normal vertical position.
The previously known ash stand this type are either completely uniformly formed or at most dismantled into two parts bar, but both of which require considerable space bean, or sit with great weight be. The dispatch of such ash stand is therefore quite difficult and almost always leads to dents and other damage, especially when the ash stand consists of only one piece.
A particularly disadvantageous aspect here is the fact that the weight mass is cast in the lower hemispherical part or is permanently fixed in it in some other way, so that this part is transferred to the neighboring parts of the shipment in the event of changes in position, as are unavoidable when shipping exerts a strong pressure which can easily change the shape of these parts. Another disadvantage of the uniform design of such ash racks is that they can only be cleaned by tipping them out, and that they have to be cleared as a whole at a duty rate when they are shipped across the border, which makes export almost impossible.
The invention has the task of solving these disadvantages of the previous unitary or possibly two-part ash stand and to create an ash stand that sends ver in the most convenient way and can be cleaned, with the individual parts too essential in the event of its being sent abroad lower tariffs. can be cleared as a uniform ash rack of the previous type.
The invention consists in tlass individual parts of the ashtray, namely the ash tray, the guide tube, the ash container, the container base, the weight, the ash container base and the scraper, are easily detachably connected to one another. The ash container can be subdivided in a true-to-scale plane into an approximately semi-spherical, the weight loosely absorbing lower part and a lid-like upper part and both parts can be easily detachably connected to one another by bayonet locks.
The drawing shows an exemplary embodiment of the invention, namely: FIG. 1 shows the side view and FIG. 2 shows a longitudinal slot of the ash stand, FIG. 3 shows the side view and FIG. 4 shows the plan view of a detail.
The ash stand is mainly composed of a funnel-shaped upper ash pan 1, a fairly long guide tube 2 and an approximately hemispherical lower part having an ash container 3, which forms the lower end of the F'fuhrrsohres 2, while the ash pan 1 on its upper one End is attached. The ash container 3 is in turn subdivided into a true-to-scale plane, the upper lid-like container part 4 being the connection between the guide tube 2 and the hemispherical lower part; of the eye container causes.
The Aschen.- shell 1 and the lid-like upper part 4 of the ash container are each provided with a short, slightly conical pipe socket 5 or 6, which is pushed into the upper and lower mouth of the guide tube 2 with correspondingly strong friction and thereby the association the ash stand parts conveyed to a whole.
The hemispherical lower part 3 and its lid-like upper part 4 are easily releasably connected to each other by bayonet locks 7, the halves of which are fastened in the edges 8 and 9 of said parts, so that the interior of the ash container .3, 4 is easily accessible at all times is.
In the lower part 3 of the ash container rests an existing weight of lead, cast iron or the like 10, which is freely inserted into the lower part 3 and held by a fe-reducing intermediate floor 11 in place. This intermediate floor -11 is provided with its edge with an upwardly directed flange 12, which is pressed down by the lid part 4 when the two ash container parts 3 and 4 are united, so that both the intermediate floor 1.2, as well as through him loaded weight mass 111 are secured in their position.
Nevertheless, considering the great weight of the mass, changes in the position of these two parts would not be ruled out if the ash stand was handled carelessly. In order to reliably protect this, an upwardly directed pin 14 is pressed into the somewhat flattened bottom 13 of the lower ashtray part 3, which engages in a corresponding recess of the weight mass 10, and thereby completely excludes this mass from shifting .
The ash tray 1 is. provided at its upper edge with an annular flange 15 into which a crossbar 17 connected to a ring 16 and serving as a scraper is freely inserted. The ring 1.6 has a number of flat cutouts 1.8 in its upper edge, which are used to place burning cigars, cigarettes, etc., </B>.
In addition, a bow-shaped handle 19 is attached to the edge flange 15 of the ash pan 1, which is expediently designed as a match frame or the like and is a convenient way of removing the ash pan 1 from the guide tube \? enables.
When using the ash stand, the ashes stripped from the cigar or cigarette by the cross bars 17 or the ring 16 first fall into the ash tray 1 and then through the guide tube 2 directly into the ash container 3, 4, where it left on the flat arched guide base 11 gen remains.
Cigar or cigarette butts thrown into the ashtray 1 also take the same route, which in the Aschenbehäl ter 3, 4 very quickly go out due to a lack of oxygen and as a result do not spread any bad smells without it being necessary to express them beforehand. The ash stand itself usually assumes a vertical position, which, however, can be intentionally or unintentionally changed to any inclined position without the risk of the stand falling over.
Due to the arrangement of the weight 10 in the ash container ä, 4, the stand is rather automatically returned to its normal vertical position in each case.
If the stand is to be shipped, @ it can be easily disassembled into its individual pieces. Constituent parts, that is, the ash tray 1, the guide tube 2, the two ash container parts 3, 4, the weight 10, the intermediate floor. 11 and the crossbars 16, 17 disassembled, which can now be packed in the most convenient way possible and as individual parts at cheap customs rates can be cleared.
The fact that the ashtray can be broken down has the additional advantage that its individual parts can be cleaned easily and thoroughly at any time.