CH129677A - Drehkolbenmaschine. - Google Patents
Drehkolbenmaschine.Info
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Classifications
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01C—ROTARY-PISTON OR OSCILLATING-PISTON MACHINES OR ENGINES
- F01C1/00—Rotary-piston machines or engines
- F01C1/08—Rotary-piston machines or engines of intermeshing engagement type, i.e. with engagement of co- operating members similar to that of toothed gearing
- F01C1/12—Rotary-piston machines or engines of intermeshing engagement type, i.e. with engagement of co- operating members similar to that of toothed gearing of other than internal-axis type
- F01C1/14—Rotary-piston machines or engines of intermeshing engagement type, i.e. with engagement of co- operating members similar to that of toothed gearing of other than internal-axis type with toothed rotary pistons
- F01C1/16—Rotary-piston machines or engines of intermeshing engagement type, i.e. with engagement of co- operating members similar to that of toothed gearing of other than internal-axis type with toothed rotary pistons with helical teeth, e.g. chevron-shaped, screw type
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Description
Drehkolbenmaschine. Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Drehkolbenmaschine, welche als Pumpe oder als Motor arbeiten kann.
Drehpumpen, welche mit zwei ineinander greifenden Drehkörpern mit je einem walzen förmigen Kern und auf demselben angeordne ten, gewindegangartigen Körpern versehen sind und damit das Arbeitsmittel in den zwi schen den gewindegangartigen Körpern liegen den Arbeitskammern weiter drücken, sind be kannt. Bei der einen Ausführung, als Schrau benpumpe bezeichnet, sind auf dem Kern der Drehkörper genau gewindegangförmige Kör per angeordnet. Sie hat besonders bei Über windung höherer Gegendrucke einen gerin gen Wirkungsgrad, weil die Flanken der in einandergreifenden Gewindegänge infolge ihrer Krümmung nicht dicht aneinander- liegen und einen grossen Teil des geförderten Arbeitsmittels zurücktreten lassen.
Bei der andern Ausführung, bei der auf dem Kern der Drehkörper ungefähr halbkreisförmige Ringsegmente koaxial zur Drehaxe angeord net sind, .die gegeneinander versetzt und ein ander um ein kleines Stück übergreifend, zu wendeltreppenartigen Körpern vereinigt sind, schliessen zwar die aneinanderliegenden Flan ken der Ringsegmente genügend dicht.
Es macht sich jedoch beim Übergang -des Ar beitsmittels aus einer Arbeitskammer in die nächste störend bemerkbar, dass das Arbeits mittel plötzlich um die volle Ringsegment breite in a.chsialer Richtung verschoben wird, und dass dadurch Erschütterungen in der Pumpe auftreten, welche viel Kraft verbrau chen und bei hohem Druck Geschwindigkei ten des Arbeitsmittels in der Pumpe, wie sie sonst als normal gelten, nicht zulassen.
Die vorliegende Erfindung hat den Zweck, / diese Nachteile zu beheben und hat zum Ge genstand eine Drehkolbenmaschine mit zwei ineinander eingreifenden Drehkörpern mit je einem Kern und auf demselben koaxial zur Drehachse angeordneten Ringsegmenten, die axial gegeneinander versetzt, zu wendeltrep penartigen Körpern vereinigt sind.
Gemäss der Erfindung besteht jede Windung eines solchen Körpers aus mindestens drei gleichen Ringsegmenten, damit die Stirnflächen des einen Drehkörpers mit denjenigen des andern derart zusammenarbeiten, dass der Durchgang des Arbeitsmittels durch die zwischen den Ringsegmenten gebildeten Arbeitskammern nacheinander ohne grösseren Stoss erfolgt.
In der Zeichnung ist ein Ausführungs beispiel des Erfindungsgegenstandes -darge stellt, und es zeigt: Fig. 1 einen Aufriss einer Drehkolben maschine im Schnitt durch die Axen der bei den Rotoren; Fig. 2 ist ein Querschnitt nach Linie A-B der Fig. 1; Fig. 3 ist ein Querschnitt' nach Linie X-X der Fig. 1; Fig. 4 und 5 zeigen Details eines Dreh körpers; Fig. 6 zeigt die Abwicklung eines Teils der Oberfläche eines Drehkörpers.
Die beiden Drehkörper sind im Gehäuse c gelagert und durch die Zahnräder b, b mit einander gekuppelt. Sie besitzen auf zylin drischen Kernen a, a wendeltreppenartige Körper<I>d, d,</I> deren Windungen aus je vier Ringsegmenten von rechteckigem Querschnitt gebildet sind. Die Körper d, d umlaufen den Kern a des Rotors ohne Unterbrechung mehr fach von den beiden Endender Maschine bis zur Mitte in entgegengesetztem Sinne. Die beiden Körper selbst sind auf jeder Seite der Maschine entgegengesetzt gewunden. Sie bil den mit dem Gehäuse c Arbeitskammern. Unten an der Maschine in nächster Nähe des Gehäuses ist eine Umlaufleitung vorge sehen (Fig. 1 und 2).
Das Röhrchen k steht mit dem Saugrohr S über einen Hahn h in Verbindung, während das Rohr i über den nämlichen Hahn h mit der Druckleitung D verbunden ist. Die aus den Röhren h, und bestehenden Leitungsstücke reichen bis nahe auf den Boden einer Flüssigkeitsschale Der Hahn h weist ausser den zu den Röhren h und i passenden Durchbohrungen einen Längskanal l auf.
Die Körper d, d werden zweckmässig aus einem zylindrischen Hohlkörper aus dem Vollen hergestellt, so dass ein zusammenhän gender Körper nach Fig. 4 entsteht, welcher auf einen gern a (Fig. 5), der zugleich als Antriebswelle dient, aufgeschoben und an den beiden. Enden damit in nicht gezeichneter Weise verbunden wird. Dies ist eine ein fache, billige und genaue Herstellung. plan kann die Körper d, d aber auch aus entspre chend geformten Ringsegmenten zusammen bauen.
Die Wirkungsweise der Drehkolben maschine ist die folgende: Der Übergang des Arbeitsmittels erfolgt aus einer Arbeitskammer f in die anschlie ssende ohne nennenswerten Stoss. Drehen sich die beiden Drehkörper in der Pfeilrichtung (Fig. 2), so wird das Arbeitsmittel bei S an gesaugt und gelangt von aussen nach innen bei D zur Druckleitung. Da in achsialer und radialer Richtung bei beiden Rotoren in jeder Stufe der Kolben der gleiche Druck herrscht, so sind die beiden Rotoren gegen die Ge häusewandung c nach allen Richtungen ent lastet.
Wenn das Arbeitsmittel eine Flüssigkeit ist, so wird der Hahn<I>da</I> so gedreht, dass er die Umlaufleitung<I>i.</I> k, von der Flüssigkeits- schale g absperrt.
Soll die Drehkolbenmaschine als Luft pumpe benutzt werden, so wird der Hahn lt so -gedreht, da.ss er die Umlaufleitung i, 1; mit der Flüssigkeitsschale g verbindet. Diese wird mit Flüssigkeit gefüllt. Beim Drehen des Drehkörpers wird Flüssigkeit in kleiner Menge durch das Röhrchen 7c angesaugt, ge langt in ;den .Saugkanal, wird den beiden Drehkörpern zugeführt und dient als Dich tungsmedium zwischen .den Drehkörpern und dem Gehäuse.
Die Dichtungsflüssigkeit ge langt schliesslich in den Druckkanal und von da durch das Druckrohr i wieder in die Flüs sigkeitsschale g zurück. Die von der Flüs sigkeit mitgeführte Luft entweicht ins Freie und die Flüssigkeit wird abgekühlt.
Durch einen am Hahnkegel angebrachter Längskanal 1 kann die Umlaufleitung auch kurzgeschlossen werden, so dass der Kreislauf der Dichtungsflüssigkeit unter Ausschaltung der Eüssigkeitsschale nur im Gehäuse statt findet. Bei Benutzung der Drehliolben- masehine als Dampf- oder Luftmotor wird zweckmässig Dichtungsflüssigkeit dem Ar beitsmittel vermittelst einer besonderen Pumpe zugeführt.
Die Dichtungsflüssigkeit dient daneben noch zur Schmierung und beim Fördern von Luft und Gas auch zur Abküh lung der Innenteile.
Soll die Drehkolbenmaschine nur mit elastischen Arbeitsmitteln arbeiten (Luft pumpe, Dampfmotor), so sind die Ringseg mente und Arbeitskammern zweckmässig in der Breitenrichtung geben eine Seite immer schmäler, je höher im Betrieb der Druck des Arbeitsmittels in der betreffenden Ar beitskammer ist.
Die Stirnflächen e der Ringsegmente kön nen nach Zahnprofilkurven ausgebildet sein und zur Übertragung der Drehbewegung von einem Drehkörper auf den andern dienen, wodurch die Übertragungszahnräder entlastet oder ganz entbehrlich werden. Diese Stirn flächen e sind an beiden Drehkörpern gleich mässig auf den ganzen Umfang verteilt; sie können derart versetzt zueinander liegen, dass sich stets Stirnflächen der beiden Dreh körper im Dingriff befinden, was eine gleich mässige Übertragung der Drehbewegung si chert.
Bei einer so ausgebildeten Drehkolben- rnaschine findet der Übergang aus einer Ar beitskammer in die nächste ohne nennens werten Stoss in der Richtung einer den Dreh körper umgebenden Schraubenlinie statt. Ist die Steigung der durch die Arbeitskammern zu legenden Schraubenlinie gering, so besit zen die Körper<I>d, d</I> bei gleicher Baulänge eine grössere Anzahl von Windungen und das gesamte Druckgefälle, welches die Drehkol benmaschine zu überwinden hat, wird in mehr Einzelstufen zerlegt, so dass die Druck differenz an den einzelnen Dichtungsstellen kleiner wird und etwaige Ungenauigkeiten an den Drehkörpern sich nicht störend be merkbar machen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Drehkolbenmaschine mit zwei ineinander greifenden Drehkörpern mit je einem Kern und auf demselben koaxial zur Drehacbse angeordneten Ringsegmenten, die axial gegen einander versetzt, zu wendeltreppenartigen Körpern vereinigt sind, dadurch gekenn- zeichnet, dass jede Windung eines solchen Körpers aus mindestens drei gleichen Ring segmenten besteht, damit die Stirnflächen des einen Drehkörpers mit denjenigen des andern derart zusammenarbeiten, dass der Durch gang des Arbeitsmittels durch die zwischen den Ringsegmenten gebildeten Arbeitskam mern ohne grösseren Stoss erfolgt. UNTERANSPRÜCHE: 1.Drehkolbenmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Stirn flächen der Ringsegmente nach Zahnpro filkurven ausgebildet sind und zur Über tragung der Drehbewegung von einem Drehkörper auf den andern dienen. 2. Drehkolbenmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der von den Ringsegmenten gebildete, wendeltreppen artige Körper auf einem zylindrischen Kern befestigt ist. 3. Drehkolbenmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zur Verwen dung der Maschine als Pumpe für Gase eine Umlaufleitung für eine Dichtungs flüssigkeit vorhanden ist, deren Durch flussmenge regelbar ist. 4.Drehkolbenmaschine nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1' bis 3 für elastische Arbeitsmittel, du;durch gekennzeichnet, dass die Breite der Ringsegmente und idie Arbeitskammern gegen eine Seite ab nimmt. 5. Drehkolbenmaschine nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekenn zeichnet, dass die Umlaufleitung zwei in eine zur Abkühlung und Entlüftung der Dichtungsflüssigkeit dienende Flüssig keitsscha.le ragenden Leitungsstücken be sitzt.6. Drehkolbenmaschine nach Patentanspruch un ca Unteransprüchen 3 und 5, dadurch ge kennzeichnet, dass zur Regelung des Durehflussquers@chnittes der Umlaufleitung ein Hahn vorgesehen ist, durch welchen auch,die Umlaufleitung so kurz geschlos sen werden kann, dass der Kreislauf der Dichtungeflüssigkeit unter Ausschaltung der Flüssigkeitsschale stattfindet. 7.Drehkolbenmaschine nach Patentanspruch und Unteransprüchen 3 und 5, dadurch ge kennzeichnet, dass die Flüssigkeitsschale unmittelbar unter dem Gehäuse der Ma- schine angeordnet ist, damit der Ansauge weg für die Dichtungsflüssigkeit mög lichst kurz ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH129677T CH129677A (de) | 1927-06-30 | 1927-06-30 | Drehkolbenmaschine. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH129677T CH129677A (de) | 1927-06-30 | 1927-06-30 | Drehkolbenmaschine. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH129677A true CH129677A (de) | 1929-01-02 |
Family
ID=4388066
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH129677T CH129677A (de) | 1927-06-30 | 1927-06-30 | Drehkolbenmaschine. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH129677A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2002033262A1 (en) * | 2000-10-18 | 2002-04-25 | Leybold Vakuum Gmbh | Multi-stage helical screw rotor |
-
1927
- 1927-06-30 CH CH129677T patent/CH129677A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2002033262A1 (en) * | 2000-10-18 | 2002-04-25 | Leybold Vakuum Gmbh | Multi-stage helical screw rotor |
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