CH129706A - Anlassvorrichtung für Elektromotoren mit Kupplung. - Google Patents

Anlassvorrichtung für Elektromotoren mit Kupplung.

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CH129706A
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Karl Kaisser
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Karl Kaisser
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      Anlassrorriehtnng    für Elektromotoren mit Kupplung.    Den Gegenstand der Erfindung bildet  eine     Anlassvorrichtung    für Elektromotoren,  insbesondere     Kurzschlussankermotoren    mit  mechanischer Lastkupplung (zum Beispiel       Fliehkraftriemenscheibe)    und     Vorschaltwvder-          stand,    bei welcher     Läuferdrehzahlkupplung     und     Vorschaltwiderstandderart    aufeinander  abgestimmt sind, dass in Abhängigkeit von  der Drehzahl des Motorläufers selbsttätig die  Abschaltung des Widerstandes und die Ein  rückung der Lastkupplung ausgelöst werden.  



  Die Kupplung hat zweckmässig durch die  Fliehkraft nach aussen geschleuderte Organe.  Dabei kann ein     Anlassgerät    (Anlass- oder- Vor  schaltwiderstand) der die Kupplung steuernde  Teil sein.     Umgekehrt    kann aber auch statt  vom     Anlassgerät    von     der        Kupplung    ausgegan  gen werden.

       Zweckmässig    können im letzteren  Fall die durch die Fliehkraft nach aussen ge  schleuderten Organe der Kupplung eine Vor  richtung steuern,     fdie    den     Anlassvorgang     mittelbar oder unmittelbar     überwacht    oder       steuert.    Ist zum Beispiel bei Kurzschluss-         ankermotoren    nach dem Anlassen     idie    Dreh  zahl des Motors noch nicht ausreichend, um  die     Fliehkraftorgane    zum     Ausschwingen    und  damit die Kupplung zum Einrücken zu brin  gen,

   so darf auch die von -den     Fliehkraftorga-          nen    gesteuerte oder abhängige Vorrichtung  nicht in Wirkung treten können.. Erst wenn  die     Fliehkraftorgane    anfangen, ihre Kupp  lungsstellung einzunehmen, der Motor also  auf volle Drehzahl gekommen ist,     muss    die  von den     Fliehkraftorganen    gesteuerte Vor  richtung das     Anlassgerät        bezw.    Schaltgerät  für die weiteren Schaltvorgänge frei machen  oder mittelbar oder unmittelbar betätigen.

    Man vermeidet auf diese Weise nicht nur. die  Nachteile einer zu frühen oder zu späten Ab  schaltung oder Umschaltung     ,des        Anlassgerätes,     sondern auch die des Nachlaufens des     Motors          bezw.    der Kupplung nach erfolgter Ausschal  tung, das heisst man ist völlig unabhängig da  von, ob der Motorläufer beim Anlassen     bezw.          Wiederanlassen    noch eine gewisse     Vmlaufge,-_          schwindigkeit    hat oder nicht,

             Ferner    kann eine elektrische     Wirkungs-          v        erbindung    zwischen     dem    Motor und dem       Anlassgerät    insofern geschaffen sein, als die  nach dem Einschalten des Stromes beim An  lauf des leerlaufenden Motors sich durch zu  nehmende Steigerung .der Drehzahl des Ro  tors ergebenden wechselnden Strom-     bezw.     Spannungsverhältnisse dazu .benutzt werden,  den     Vorschaltwiderstand    in dem Zeitpunkt  abzuschalten, in welchem der Motorläufer  seine Höchstdrehzahl erreicht hat     und    die  Kupplung eingerückt werden kann.

   Am ein  fachsten gestaltet sich 'beispielsweise die Lö  sung dieser Aufgabe, wenn man ein Kontakt  instrument (Volt oder Amperemeter)     zwi-          schenschaltet,    das mittel- oder     unmittelbar     die Abschaltung des     Vorschaltwiderstandes     auslöst, sobald die .Spannung     bezw.    die Strom  stärke einen bestimmten Wert erreicht hat.

    Das gleiche Ergebnis lässt sich -zum Beispiel  auch erzielen,     wenn    an Stelle eines Kontakt  instrumentes ein     .Spannungswandler    benutzt  wird, der durch     Veränderung    oder Kraftlinien  zahl auf die     Abschaltung    des     Vorsch'altwider-          stapdes    anspricht.  



  Eine weitere Möglichkeit könnte     idarin    be  stehen,     dass    der     Vorschaltwiiderstan.d    eine       Ausbildung    erfährt, die     bewirkt,    dass oder,  vom Einschaltmoment bis     zu,der        mit,der    Er  reichung der Höchstdrehzahl des Motors zu  sammenfallenden Abschaltung des Wider  standes durch diesen fliessende 'Strom eine       Vorrichtung    beeinflusst, die     mittel-    oder un  mittelbar die     Abschaltung    !des Widerstandes  vornimmt, sobald die Stromstärke Aden Wert  erreicht hat,

   der sich aus     ider    vollen Dreh  zahl des Motorläufers beim Leerlauf ergibt.  Der Widerstand kann     zum    Beispiel als     Er-          regerwicklung    für einen     Elektromagnetkern     ausgebildet sein, wobei der Kern losgelassen  wird, sobald die Stromstärke entsprechend ge  fallen ist,     und    :

  durch seinen Fall mittel- oder  unmittelbar !die Abschaltung des     Vorschalt-          widerstandes        veranlasst.    Statt den Wider  standsdraht selbst als     Erregerwicklung        zu          verwenden,    könnte in den die Widerstände  durchfliessenden Stromkreis ein     Elektromag-          iet        gelegt    werden, der die     Abschaltung    -des         Vorschaltwiderstandes    auslöst.

   Statt von der  Stromstärke     könnte    man bei diesen Be  nutzungsweisen auch von der     Statorspannung     ausgehen.  



  Es könnte auch von den wechselnden  Strom- und Spannungsverhältnissen des Mo  torläufers     in,der    Weise ausgegangen     werden,     -dass durch die Einleitung des -Schaltvor  ganges beim Einschalten des 'Stromes eine       Vorrichtung    in Bereitschaft gestellt wird, die  in einstellbarer Abhängigkeit von den     Strom-          oder    Spannungsverhältnissen des Motorläufers  und dadurch von dessen Drehzahl selbsttätig  ,die Abschaltung des     Vorschaltwiderstandes     übernimmt. Diese     Schaltvorrichtung        könnte     beliebig ausgebildet sein.  



  Auf der Zeichnung sind mehrere Aus  führungsformen des Erfindungsgegenstandes  beispielsweise     dargestellt.     



       Fig.    1 ist     eine'Seitenansicht    mit     achsialem     Längsschnitt durch eine Kupplung, und       Fig.    2 ein senkrechter Schnitt nach     I-I     der     Fig.    1;       Fig.    3 ist die Darstellung einer abgeän  derten Kupplung;       Fig.    4 ist eine Vorderansicht eines  Schaltgerätes,       Fig.    5 eine Seitenansicht desselben gegen  die eine Stirnkante, und       Fig.    6 eine Seitenansicht     gegen,die    Kon  takte gesehen;

         Fig.    7     zeitigt    -die     Kontaktanordnung    im  Schaubild um<B>90,</B> gedreht;       Fig.    8 ist das 'Schaltungsschema für das  Schaltgerät;       Fig.    9 ist das Schaltungsschema für ein       \veiteres    Schaltgerät.  



  In     Fig.    1 steht die achsmal entgegen der  Wirkung von Federn 1 verschiebbare Muffe  2, die mit nicht weiter dargestellten Flieh  gewichtshebeln zum     Ausspreizen    und An  legen des Bremsringes 3 zusammenwirkt,  durch Bolzen 4 mit     einem    Ring 5 in Verbin  dung.

   Dieser Ring 5 drückt, solange die Fe  dern 1 nicht gespannt, die     Fliehgewichtshebel     also     nicht        angeschwungen    sind, auf die bei  6 gefederten Knöpfe 7, die ihrerseits eine       Ringschelbe    8     nach.        aussen        drücken,    wie in           Fig.    1 untere Hälfte dargestellt. Bei gespann  ten     Federn    1 gibt der Ring 5 die Ring  scheibe 8 frei, die in diesem Fall durch die  Federn 6 nach einwärts gezogen wird     (Fig.    1  obere Hälfte).  



  Mit der     Ringscheibe    8     wirkt    ein bei 9  drehbar gelagerter     zweiarmiger    Hebel 10, 11       zusammen.    Der Hebelarm 11 ist an einem       achsial    verschiebbaren Gestänge 12     ange-          lenkt,    das unter der Wirkung einer Feder 13  steht und als Schaltorgan 14 ausgebildet ist.

    Der Schalter     bewirkt    -das Ein- oder Aus  schalten     eines        Spulenstromkreises,    der das       Anlassgerät    auf     Betrieb        weiterschaltet,    das  heisst das Kurzschliessen des     Vorschaltwider-          standes    besorgt.  



  Das die Teile 12, 13, 14 enthaltende Ge  häuse 15 ist mittelst eines Zapfens 16 ver  stellbar in einer Muffe 17 geführt, die ihrer  seits     wieder    in einer Lasche 18 verstellt wer  den kann. Die Lasche 18     wind    am Fuss an  der Lauf schiene des Motors oder an einer an  dern     geeigneten    'Stelle befestigt.  



  Wie     Fig.    1 zeigt, nimmt der     Hebelarm     10 bei nach einwärts gezogenem Ring 8 die  gestrichelt gezeichnete Stellung ein, schleift  also nicht am Ring.  



  Die Einrichtung kann auch so getroffen  sein, dass nicht die Muffe 2, sondern die       Fliehgewichtahebel    selbst eine Vorrichtung  steuern, welche das     Anla,ssgerät    beherrscht.  



  Bei dem Beispiel nach     Fig.    3     wird    die  unter     Federwirkung    stehende Muffe 2 nicht,  wie in     Fig.    1 nach links,     sondern.    nach rechts  verschoben, sobald die Einrückung der  Kupplung einsetzt.

   Die Muffe 2     drückt    in  diesem Fall entgegen der Wirkung von Fe  dern 20 die     zweiarmigen        Hebel    21 aus der  Lage nach     Fig.    3 obere     Hälfe    in die in der  untern Hälfte     gezeichnete,Stellung.    Dadurch  wird der mit den Hebeln gelenkig verbundene  Ring 8 nach     einwärts    gezogen, der ein Über  tragungsorgan, -zum Beispiel einen Bowden  zug 22 zur mechanischen mittel- oder un  mittelbaren Steuerung     ges        Anlassgerätes    frei  gibt.  



  Das Gerät nach     Fig.    4 besteht aus der  isolierenden Rückwand 31, die auf der Vor-         derseite    die     Schalteinrichtung        und    auf der  Rückseite :den auf der     Zeichnung    nicht wei  ter dargestellten Widerstand trägt. Die  Schalteinrichtung umfasst die an     der    Rück  wand 31 befestigten.

   Kontaktzungen B,     S,   <I>T,</I>  <I>U, V, W,</I> 32, die mit den auf einer Welle 33  aus     Isoliermaterial    befestigten Kontakten. 34       zusammenwirken.    Die Welle 33 trägt an ih  rem einen Ende einen Handgriff oder  Hebel 35 und am     entgegengesetzten    Ende  einen zweiarmigen Hebel 36, an dem eine  Feder 37 angreift. Der der Rückwand  31 zugekehrte Arm des Hebels 36 ist  mit einer     gefederten    Klinke 38 versehen.     Ün-          terhalb    der Kontaktwelle 33     befindet    sich  ein     Elektromagnet    39 mit längsverschiebba  rem Kern 40, -der unter dem Einfluss einer  einstellbaren Zugfeder 41 steht.

   Der Kern 40  steht, wenn ein bestimmter Strom     durch    die  Magnetspule fliesst, soweit nach aussen vor,  dass er als Anschlag für den Hebel 36 dient.  Der Griff 35 ist. auf dem Ende der Welle 33  um einen Winkel     entsprechend,der    Länge des  Schlitzes 47 frei drehbar angeordnet, in wel  chen ein auf dem Wellenende fester An  schlagstift 48 mit Spiel eingreift.  



  In     demSchema    nach     Fig.    8 sind die Kon  takte 34 und 34' als Kontaktmesser darge  stellt. Dabei ist angenommen, dass der Nenn  strom des Motors 20 Ampere pro Phase be  trägt, und es ist der     Vorschaltwiderstand    44,  45, 46 so bemessen,     @dass    dem Motor im Ein  schaltmoment     das        1,6-fache    des Nennstromes  also 32 Ampere zugeführt     werden.     



  Die Wirkungsweise ist die folgende:  Kurz nach Beginn der     Schaltbewegung     durch Drehen des     Handgriffes    35 und der  Kontaktwelle 33 nach oben und noch ehe die  Welle 33 in die Stellung gelangt ist, in der  sie durch die Feder 3 7 gehalten wird, kommen  schon die Kontakte 34 mit den Kontakten B,       S,   <I>T</I> in Berührung.

   Da sich für jede Phase  auf der Welle 33 ein leitender Ring 34" be  findet, der stets mit der Zunge 32 in     Berüh-          rung    steht und der     bügelförmige    Kontakt 34  mit dem Ring 34" leitend verbunden ist, so  fliesst der Strom jetzt vom Netz 42 über die       bügelförmigen    Kontakte 34     und    die     Zungen         32 durch die Widerstände 44, 45, 46 zum  Motor. Eine Phase durchläuft dabei die  Wicklung 39 des Elektromagnetes, der in  diesem     Erregungszu@stande    diejenige Vorrich  tung     eingerückt    hält, welche ein Berühren  der     Kontakte    34' und der Kontaktzungen U,  V. W verhindert.

   Die erregte Spule 39 zieht  den     Kernstift    40 entgegen -der Wirkung .der  Feder 41 nach     innen    und sperrt     dadurch    den  an der Isolierwelle 33 sitzenden Hebel 36. In  dieser Lage     wird    die Schaltwelle durch die  Feder 37 gehalten. Sobald mit zunehmender  Drehzahl des leerlaufenden Motorläufers die       Amperezahl    auf 20 fällt, also die Zeit ge  kommen ist, den Widerstand abzuschalten,  genügt die     Erregung    !der Spule nicht mehr,  um der Feder 41     Gegengewicht    zu halten, so  dass der     Kernstift    40     den    Hebel 36 freigibt.

    Die Welle 33 wird dann durch die Feder 37  so weit weiter gedreht, bis dass die Kontakt  stücke 34' an -die     Zungen    U, V,     W    gelangen  und die Widerstände 44, 45, 46,     sowie        die     Wicklung des     Elektromagnetes    kurz ge  schlossen werden, so dass der     Stator    des Mo  tors die volle Spannung     zugeführt    erhält. Bei  dieser     Weiterdrehung,der    Schaltwelle 33 wird  der Griff 35 nicht mitgenommen, da sich der  Stift 48 in dem Schlitz 47 frei bewegen kann,  wie aus     Fig.    4 ersichtlich ist.

   Dadurch wird  die Feder 37 von der Mehrarbeit die durch  das Mitnehmen des Griffes 35 erforderlich  wäre, entlastet. Bei entsprechend starker  Ausführung dieser Feder könnte der Schlitz  47 weggelassen werden, und der Griff 35 fest  mit der Welle 33 verbunden sein.  



  Es wird somit durch die Einleitung des  Schaltvorganges eine im dargestellten Bei  spiel -aus den Teilen 36, 37, 39, 40 bestehende  Vorrichtung eingeschaltet, die in einstellbarer  Abhängigkeit von den Strom- oder     @Span-          nungsverhältnissen    des Motorläufers und da  durch von der Drehzahl desselben selbsttätig  die Abschaltung -des     Vorschaltwiderstandes     zur gegebenen Zeit besorgt.  



  Die bewegliche Klinke 38 am Hebel 36  gestattet eine momentane Rückführung der  Schaltwelle 33 durch den Griff     35,bezw.    die  Feder 37 in die Ausschaltstellung auch bei         erregter    Spule 39, also in der Sperrstellung  des     Kernstiftes    40.  



  Bei dem Beispiel nach     Fig.    9 wird ein  Kontaktinstrument, im vorliegenden Fall ein  Voltmeter 49, benutzt. Im Gegensatz zu der  Ausführungsform nach     Fig.    8 ist die am  Schaltgerät befindliche Spule eine     @Span-          nungsspule    50, die währenddes Betriebes un  ter Strom bleiben, aber auch so geschaltet  sein kann, dass sie bei Erreichen der Leer  laufdrehzahl durch den Motor     stromlos    wird.  Für diesen Fall genügt ein Hilfskontakt für  die Schaltkontakte 34'. Das Kontaktinstru  ment 49 (Voltmeter)     wird    auf der einen Seite  von den Motorklemmen aus gespeist, wie  durch -die eingezeichneten Pfeile     zu    ersehen.

    Steigt nach dem Einschalten des Motors beim  Anlassen desselben     die,Spannung,    so machen  die Kontakte des Voltmeters, sobald die Span  nung einen gewünschten, der Leerlaufdreh  zahl des Motors entsprechenden. Wert er  reicht hat, entweder die Zuleitung für die  Erregerwicklung der Spannungsspule strom  los oder sie     schliessen        diesen.    Stromkreis, je  nach     Bauart    oder Anordnung.

   Die Spule  selbst wirkt genau in derselben Weise wie       beim.    Beispiel nach     Fig.    8, das heisst sie ver  hindert das Einschalten der Kontakte 34' und  damit das Kurzschliessen. der Widerstände 44  bis 46, solange der Motor noch nicht seine Leer  laufdrehzahl hat, also noch nicht die volle       Spannung    erhalten darf.

   Die 'Schalteinrich  tung kann anstatt von Hand auch mechanisch  oder elektromagnetisch in Gang gesetzt     wer-          en.    Die Einrückung der Lastkupplung ge  schieht bei beiden     Beispielen    der     Fig.    4 bis 9  gleichzeitig mit der Abschaltung des Vor  schaltwiderstandes bei erreichter Leerlauf  drehzahl des Motors     automatisch    infolge       Ausschwingens    von     Fliehkrafthebeln.    Die  selbsttätige Abschaltung des Widerstandes  braucht nicht auf .einmal zu erfolgen, kann  vielmehr auch in zwei oder mehr Stufen vor  genommen     werden..        Ferner    kann die Einrich  tung so getroffen sein,

   dass ein optisches oder  akustisches Signal ausgelöst wird, wenn -die       Verriegelung    der Schaltwelle aufgehoben, der  Widerstand also abgeschaltet     wird.    An die      Stelle eines     Widerstandes    der     üblichen        Art     kann irgend ein anderer Stromverbraucher  treten. Der Schalter braucht schliesslich nicht       mehrpolig    zu sein, wie bei dem dargestellten  Beispiel vorgesehen, sondern lässt sich ebenso       gut    auch ein- oder zweipolig bauen, sofern  die Verhältnisse des angeschlossenen Elektro  motors oder     sonstigen    Stromverbrauchers dies  bedingen.  



  Die     Abschaltung,des        Vorschaltwiderstan-          des    könnte auch durch einen Stromwandler  ausgelöst werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Anlassvorrichtung für Elektromotoren, insbesondere Kurzschlussankermotoren mit mechanischer Lastkupplung wie Fliehkraft riemenscheibe und dergleichen und Vorschalt- widerstand, dadurch gekennzeichnet, dass Läuferdrehzahl, Kupplung und Vorschalt- widerstand derart aufeinander .abgestimmt sind, dass in Abhängigkeit von der Drehzahl des Motorläufers selbsttätig die Abschaltung des Widerstandes und die Einrückung der Lastkupplung ausgelöst werden.
    UNTERANSPRüCHE 1. Anlassvorrichtung für Elektromotoren nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Kupplung eine Vorrich tung steuert, welche auf das 'Schaltgerät einwirkt und das Kurzschliessen des Vor schaltwiderstandes dann veranlasst, wenn der Motor seine Höchstdrehzahl er reicht hat. 2. Anlassvorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass die Steuerung der auf das Schaltgerät einwirkenden Vorrichtung durch Fliehkraftorgäne der Kupplung erfolgt.
    3. Anlassvorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass ein von den Flieh kraftorganen der Kupplung gesteuerter Ring mit einem das Anlassgerät elek trisch beherrschenden Schaltorgan zu- sammenwirkt. 4, Anlassvorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
    @dass der von den Flieh kraftorganen der ]Kupplung gesteuerte Ring mechanisch die 'Steuerung des An lassgerätes übernimmt. 5. Anlassvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die beim Einschaltendes Stromes vor Einrückung der Kupplung beim Anlauf des Motors sich ändernden Strom- bezw. 'Spannungs verhältnisse im Motor dazu dienen, den Vorsehaltwiderstandabzuschalten, sobald der Motorläufer seine Höchstdrehzahl und die Kupplung ihren Einrückungsmoment erreicht hat. 6.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 5, dadurch gekennzeich net, dass der Vorschaltwiderstand mittelst eines Kontaktvoltmeters abschaltbar ist. 7. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 5, dadurch gekennzeich- net, dass der Vorschaltwiderstand mit- telst eines Kontaktamperemeters ab schaltbar ist.
    B. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 5, dadurch gekennzeich net, dass die Abschaltung :des Vorschalt- widerstandes durch einen Stromwandler ausgelöst wird. 9.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 5,dadurch gekennzeich net, dass der Vorsch.altwiderstand derart ausgebildet ist, dass der vom Einschalt moment bis zur Abschaltung des Wider standes durch diesen fliessende Strom eine Vorrichtung beeinflusst, die den Vor schaltwiderstand abschaltet, sobald der elektrische -Stromwert auf dem Punkt an gelangt ist, der sich durch Erreichung der vollen Drehzahl des Motorläufers zwangsläufig .ergibt. 10.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 5, dadurch gekennzeich net, dass der Vorschaltwiderstand derart ausgebildet ist, dass die vom Einschalt moment bis zur Abschaltung ,des Wider standes mit diesem verbundene 'Spannung eine Vorrichtung beeinflusst, die den Vor- schaltwiderstand abschaltet, sobald der Spannungswert auf dem Punkt angelangt ist, der sich durch Erreiclhung,der vollen Drehzahl des Motorläufers zwangsläufig ergibt. 11.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 5 und 9, dadurch- ge kennzeichnet, dass der Vorschaltwider- stand als Erregerspule für einen Elektro- magnetkern, gewickelt ist, der losgelassen. durch .seinen Fall die Abschaltung des Widerstandes auslöst.
    12. Anlassvorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 5, dadurch gekenn zeichnet, dass durch Einleitung des Schalt vorganges beim Einschalten eine Vor richtung in Bereitschaft gestellt wird, die in einstellbarer Abhängigkeit von den Strom- bezw. Spannungsverhältnissen des Motorläufers und damit von dessen Drehzahl die selbsttätige Abschaltung des Vorschaltwiderstandes übernimmt. 13.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 5 und 12, dadurch ge kennzeichnet, dass die 'Schaltvorrichtung mit einer vom Strom bezw. der 'Span nung des Motorläufers abhängigen Ver riegelung versehen ist, die das Abschal ten des Widerstandes erst freigibt, wenn beim Anlauf des Motors der Strom entsprechend gefallen bezw. die iSpan- nung gestiegen ist.
    1.4. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 5, 12 und 13, dadurch gekennzeichnet, dass auf -der Schaltwelle ein unter Federwirkung stehender Hebel arm vorgesehen ist, der mit dem Kern eines Elektromagnetes in der Weise zu- sammenwirkt, .dass die Schaltwelle bei erregtem Elektromagneten an der Wei terschaltung auf eine den Widerstand abschaltende Stellung gehindert ist, in diese 'Stellung aber durch die Feder .des Sperrhebels selbsttätig eingerückt wird, sobald der Elektromagnet,den sperrenden Kern loslässt. 15.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 5, 12 bis 14, dadurch gekennzeichnet,,dass der .die Schaltvor richtung sperrende Kern des Elektromag netes unter dem Einfluss einer in ihrer Wirkung einstellbaren Gegenkraft steht. 16.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 5, 12 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass der mit dem Elektro- magnetkern zusammenwirkende Verrie- gelungShebel der Schaltwelle an seinem freien Ende eine .gefederte Klinke trägt, die das momentane Rückführen der Schaltvorrichtung in die Nullstellung auch bei eingerückter Verriegelung ge stattet. 17. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 5, 12 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaltwelle mit derart abgestuften Kontakten versehen ist, dass schon beim Beginn -der Schalt bewegung der Elektromagnet der Verrie gelung Strom erhält. 18.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 5, 12 und 13, dadurch gekennzeichnet, dass durch die Freigabe der Verriegelung ein optisches oder aku stisches Signal ausgelöst wird.
CH129706D 1927-06-15 1927-09-23 Anlassvorrichtung für Elektromotoren mit Kupplung. CH129706A (de)

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