Schweissbrenner. Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet ein Schweissbrenner, bei welchem ein Rückschlagventil zur Sicherung gegen Ex plosionen in einem Griffrohr liegt und ein runder, durch einen mit Gewinde versehenen Stift in achsialer Richtung hin- und herführ- barer, von einem Gasabsperrhahn unabhängiger Regulierschieber für die Gaszufuhr vorge sehen ist.
Der Gegenstand vorliegender Erfindung ist in einer beispielsweisen Ausführungsform in beifolgender Zeichnung dargestellt, und zwar zeigt: Fig. 1 den Anschlussteil des Schweiss brenners für die Sauerstoff- und die Gasleitung, Fig. 2 den Vorderteil des Schweissbrenners, Fig. 3 einen Schnitt nach Linie a-b der Fig. 1, Fig. 4 einen Schnitt nach Linie c-d der Fig. 1, Fig. 5 einen Schnitt nach Linie e- f der Fig. 2,
Fig. 6 einen Schnitt nach Linie g-la der Fig. 2.
Der Anschlussteil weist den Anschluss stutzen 40 für den Sauerstoff und den An- schlussstutzen 39 für das Gas auf. Der Sauer stoff wird durch eine nicht gezeichnete Lei tung den Kanälen 1, 8 zugeführt. Das Gas wird durch die Kanäle 2, 6, 7 in den Hohl raum 41 geleiret. Zwischen den Kanälen 2 und 6 ist der Hahn 4 mit dem Kanal 5 und dem Griff 31 angebracht. Vor dem Hahne in bezug auf Einströmrichtung des Gases ist der runde Schieber 32 vorgesehen.
Derselbe wird bei Drehung des mit Gewinde 35 ver- sehenen Stiftes 3 achsial hin- und her be wegt, wobei der Durchlass des Kanals 2 re guliert wird. Auf dem Anschlussstutzen 39 ist die Büchse 33 festgeschraubt, worin der Stift 3 vermittelst des Kopfes 36 gedreht werden kann. Der Kopf 36 und der Stell ring 34 sind so in bezug auf die Büchse 33 angeordnet, dass sich der Stift 3 drehen, aber nicht verschieben kann. Auf dem Anschluss teil ist aussen das Grlffrühr 17 und in dessen Innern das Ventilgehäuse 42 aufgeschraubt. Zwischen Rohr 17 und Ventilgehäuse 42 ist der Raum 41 freigelassen.
Im Ventilgehäuse 42 sind der Kanal 9 und der Durchlass 30 und im Kanal 9 die mit Löchern versehenen Scheiben 12 und 13 vorgesehen. Während die Scheibe 12 auf die Ventilstange 10 auf geschraubt ist, ist die Scheibe 13 lose auf der Ventilstange 10 geführt. Die Feder 11 presst die Scheibe 13 gegen die im Kanal 9 vorgesehene Verjüngung und der Ventilkegel 14 beherrscht den Durchlass 30. An das Ventilgehäuse 42 ist das Rohr 15 mit dem Kanal 16 angeschlossen.
An dieses Rohr 15 ist der Verteiler 18 mit dem Kanal 38 und den Schlitzen 19 angeschraubt. In diesen Verteiler 18 ist der mit kugeligem Kopfe 43 versehene Dichtungsteil 20 aus Stahl mit Durchlass 21 eingesetzt. Der kugelige Kopf 43 stösst gegen die konische Aussparung der Büchse 22, so dass also die Berührung längs einer Kreislinie stattfindet. Die Büchse 22, welche die Bohrung 37 und die Schlitze 23 aufweist, ist auf das Rohr 28, das die Boh rung 27 besitzt, aufgeschraubt. Das Rohr 28 ist in der Nähe der Büchse 22 so ausgespart, dass zwischen Büchse 22 und Rohraussparung der Mischraum 24 gebildet wird.
Das Rohr 28 weist den Ansatz 26 auf, gegen welchen sich die Überwurfmutter 25 zum Zusammen ziehen der beiden Rohre<B>17,</B> 28 stützt. Die Bohrung 27 führt nach dem Mundstück 29.
Die Handhabungsweise des vorliegenden Schweissbrenners ist folgende: An den Kanal 1 wird die Sauerstoff- und an den Kanal 2 die Gasleitung angeschlossen. Der Hahn 4 wird vollständig geöffnet und die bei 29 entstehende Schweissflamme wird durch Höher- oder Tiefersehrauben des Schie bers 32 einreguliert. Wird der Hahn 4 ab gestellt, so erlischt die Schweissflamme. Wird der Hahn 4 wieder geöffnet, so brennt die Flamme sofort wieder mit der einregulierten Gasmenge. Der Sauerstoff tritt aus den Ka- nälen 1, 8 durch den Durchlass 30, wobei der Ventilkegel 14 angehoben wird.
Sofern in der Bohrung 27 infolge Zurückschlagens der Brennflamme eine Explosion entsteht, so schliesst sich sofort infolge des entstehenden Druckes das Rückschlagventil und verhindert ein Fortpflanzen des Explosionsdruckes in den Kanal 9. Während der Sauerstoff durch den Durchlass 16, Durchgang 38, Bohrung 37 nach Mischraum 24 geht, bewegt sich das Gas von den Kanälen 2, 6, 7 nach dem Raum 41, um von hier aus durch die Schlitze 19, 23 nach dem Mischraume 24 zu gelangen. Von hier aus geht der Sauerstoff mit dem Gas gemischt nach der Austrittsöffnung in 29 zur Erzeugung der Schweissflamme. Der Anschlussstutzen 40 für die Sauerstoffzufuhr kann auch zur Hauptachse geneigt sein.