CH129737A - Uhr mit Münzenauslösung. - Google Patents

Uhr mit Münzenauslösung.

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CH129737A
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Uhrenfab Hamburg-Amerikanische
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Hamburg Amerikanische Uhrenfab
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  Uhr mit     Dlünzenauslösung.       Die     Erfindung    betrifft eine Uhr mit       Münzenauslösung,    bei der die in einen     Mün-          zenkanal        eingeworfene    Münze von zwei in  einen seitlichen Ausschnitt des Kanals ein  greifenden Organen aufgefangen wird, die  sie langsam     herabgleiten    lassen, wobei die  Münze     einen    auf eine     Sperrvorrichtung    des  Gehwerkes einwirkenden Sperrhebel in der       Freigabestellung    hält.

   Das Wesen der Er  findung besteht darin, dass beide Fangorgane  von unter Federwirkung stehenden Hebeln  gebildet werden, die von zwei sich mitein  ander drehenden, gegeneinander versetzten  Zahnscheiben abwechselnd in die Fangstel  lung bewegt werden und in gewissem Ab  stand übereinander in den Kanalausschnitt  eingreifen.  



  Auf der Zeichnung ist ein Ausführungs  beispiel dargestellt, und zwar zeigen     Fig.    1  das Uhrwerk bei der Freigabestellung des  Sperrhebels in Vorderansicht,     Fig.2    den       Münzenkanal    mit der Fangvorrichtung in  Seitenansicht,     teilweise    geschnitten,     Fig.3     einen Teil des     Münzenkanals    mit der Fang-    Vorrichtung bei anderer Stellung derselben  in Vorderansicht, und     Fig.    4 Teile des     Mün-          zenkanals    und des Sperrhebels in Hinteran  sicht.  



  An einer vorn am     Münzenkanal    1 be  festigten Platte 2 ist bei 3 der Sperrhebel  4, 5 schwingbar gelagert. Der rückwärts  gebogene Teil 6 des Hebelarmes 4 greift in  vier übereinander liegende seitliche Aus  schnitte 7 des Kanals 1 ein und ist mit drei  paar Schlitzen versehen, durch welche die  diese     Ausschnitte    voneinander trennenden  drei paar Stege 8 der beiden     Kanalwände          hindurchgreifen.    Der     seitwärts    ragende Aus  läufer 9 des Hebelarmes 5     wirkt    auf eine  Sperrvorrichtung des Gehwerkes ein. Diese  wird von einer an der Tragplatte 10 des  Kanals 1 gelagerten     Schwinge    11 mit einem  federnden Haken 12 gebildet.  



  Befindet sich im Kanal 1 keine Münze,  so lässt der Hebel 4, 5 die Schwinge 11 unter  der Einwirkung einer Feder 13 sich so ein  stellen, dass' der Haken 12 in den Weg eines  an der Unruhe 14 sitzenden Stiftes 15 ragt      und so die Unruhe samt dem Werk anhält.  Wird aber eine Münze 16 eingeworfen, so  bringt diese, indem sie beim Herabfallen  sich zwischen den Hebelteil 6 und den ge  genüberliegenden Kanalrand zwängt, den  Hebel 4, 5 in die gezeichnete Freigabe  stellung, bei der er die Schwinge 11 in sol  cher Lage hält,     da,ss    der- Haken 12 die Un  ruhe 14 frei schwingen lässt.  



  Die Fangvorrichtung besteht] aus zwei  Hebeln 17 und 18, die an der Platte 2 bei  19 hintereinander und     voneinander    unab  hängig schwingbar     gelagert    sind, und aus  zwei gleichen     Sperrzahnscheiben    20 und 21,  die in gewissem Abstand hintereinander und  um die halbe Teilung gegeneinander versetzt  auf einem Zahnrad 22 befestigt sind. Dieses  wird durch einen Trieb 23 des Gehwerkes  in der Pfeilrichtung langsam gedreht. An  einem seitwärts ragenden Ansatz des He  bels 17 greift eine Feder 24 an, die diesen  Hebel mit einem rückwärts gebogenen Lap  pen 25 beständig an den Umfang der Scheibe  20 andrückt.

   Ebenso greift     an;    einem seit  wärts ragenden Ansatz des Hebels 18 eine  Feder 26 an, die diesen Hebel mit einem  vorwärts gebogenen Lappen 27 beständig an  den Umfang der Scheibe 21 andrückt.  



  Bei der Stellung der Teile nach     Fig.l     liegt der Lappen 25 des Hebels 17 auf einem  Zahn der Scheibe 20 und greift das seitwärts  ragende Ende 28 dieses Lappens soweit in  einen seitlichen Ausschnitt 29 des Kanals 1  ein, dass es die zuerst eingeworfene Münze  16 auffängt, während der Lappen 27 des  Hebels 18 in einer Zahnlücke der Scheibe  21     liegt    und das in gewissem Abstand unter  dem Ende 28 liegende rückwärts ragende  Ende 30 dieses Hebels nur ein wenig in ge  nannten Ausschnitt eingreift.

   Bei der Wei  terdrehung der Scheiben wird aber der He  bel 18 durch     Hinaufgleiten    seines Lappens  27 auf den nächsten Zahn der Scheibe 21  so bewegt, dass sein Ende 30 ebenso weit  wie das Ende 28 in den Ausschnitt 29     ein-          greif@,    während nach einer Drehung der  Scheiben, um die halbe Teilung, der Hebel    17     mit    seinem Lappen     25    in die nächste  Zahnlücke der Scheibe 20 einfällt, wobei die  Münze 16 von dem Ende 28 herabfällt und  von dem Ende 30 aufgefangen wird (siehe       Fig.    3).

   Bei weiterer Drehung der Scheiben  wird umgekehrt der Hebel 17 durch Hinauf  gleiten seines Lappens 25 auf den nächsten  Zahn der Scheibe 20 so bewegt, dass das  Ende 28 wieder weiter in den Ausschnitt  29 eingreift, während nach     abermaliger    Dre  hung der Scheiben um die halbe Teilung  der Hebel 18 mit seinem Lappen 27 in die  nächste Zahnlücke der Scheibe 21 einfällt,  wobei die Münze 16 von dem Ende 30 her  ab- und aus dem     Kanal    1     hc;rausfällt    und  die folgende Münze 31 von dem Ende 28  aufgefangen wird.

   Die Teile befinden sich  dann wieder in der Stellung nach     Fig.L     Befindet sich keine weitere Münze im Kanal  1, so schwingt beim Herausfallen der     Münze     16 der Sperrhebel     4"-    5 und mit ihm auch  die Schwinge 11 zurück, wobei der Haken  12 die Unruhe 14 und damit auch das Geh  werk wieder anhält.  



  Während bei bekannten Sparuhren für  verschieden grosse Münzen je ein passender  Kanal erforderlich ist, und der Sperrhebel  sowie die Fangvorrichtung der jeweiligen  Münzgrösse angepasst werden müssen.. genügt.  hier für alle innerhalb gewisser Grenzen  liegende Münzen ein einziger Kanal und ist.  jeweils nur der Sperrhebel auf die be  treffende Münzgrösse einzustellen, was leicht  und rasch ausführbar ist. Zu diesem Zweck  ist der Arm 4 des Sperrhebels an dem Arm 5  mittelst Schrauben 32, die durch parallele  Querschlitze 33 des ersteren in den letzteren  greifen, parallel verstellbar befestigt und an  der Platte 2 ist ein verstellbarer Anschlag  für den Sperrhebel in Form eines     Hebel-g    34  angebracht.

   Dieser wird, nachdem der Arm 4  mittelst einer von unten in den Kanal 1  eingeführten Schiene 35'     (Fig.4),    deren  Breite gleich dem Durchmesser der betref  fenden Münze ist, auf diesen eingestellt ist,       mittelst    einer Schraube 36     (Fig.    1) so fest  gelegt, dass sein unteres Ende am Teil 6 des  Armes 4 anliegt, dass er also den Ausschlag      des Hebels 4, 5 in der Freigabestellung be  grenzt.  



  Dadurch., dass der Ausschnitt des Ka  nals 1 für den Teil 6 des     Armes    4 durch  die Stege 8 in kleinere Teile 7 zerlegt ist,  wird ein Herausfallen der Münzen durch  diesen Ausschnitt verhindert.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Uhr mit Münzenauslösung, bei der die in einen Münzenkanal eingeworfene Münze von zwei in einen seitlichen Ausschnitt des Ka nals eingreifenden Organen aufgefangen wird. die sie langsam herabgleiten lassen, wobei die Münze einen auf eine Sperrvor richtung des Gehwerkes einwirkenden Sperr hebel in der Freigabestellung hält, dadurch gekennzeichnet, dass beide Fangorgane von unter Federwirkung stehenden Hebeln ge bildet werden, die von zwei sich miteinander drehenden, gegeneinander versetzten Zahn scheiben abwechselnd in die Fangstellung bewegt werden und in gewissem Abstand übereinander in den Kanalausschnitt ein greifen.
    UNTERANSPRüCHE 1. Uhr nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Sperrhebel einen mit einem Teil in einen Ausschnitt des Münzenkanals eingreifenden und mit die sem Teil an den. eingeworfenen Münzen anliegenden Arm besitzt, welcher an einem auf die Sperrvorrichtung einwir kenden Hebelarm parallel verstellbar be festigt ist, und dass am Münzenkanal ein verstellbarer Anschlag für den Sperrhebel angebracht ist. 9.
    Uhr nach Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass der Ausschnitt des Münzenkanals für den an den Münzen anliegenden Teil des Sperrhebels durch in Schlitze dieses Teils eingreifende Stege der Kanalwände in kleinere Teile zer legt ist.
CH129737D 1927-10-05 1927-12-10 Uhr mit Münzenauslösung. CH129737A (de)

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