Telephonanlage mit Wähleinrichtungen. Die Erfindung bezieht sich auf Telephon anlagen, in denen die Verbindungen mittelst Wähleinrichtungen und Registern zur Auf speicherung vom Impulsreihen hergestellt werden und kann beispielsweise in automati schen und halbautomatischen Telephonan- lagen verwendet werden.
Die erfindungsgemässe Telephonanlage, in welcher ein Register vorhanden ist, wel ches -an einen Verbindungsstromkreis ange schlossen werden kann, ist dadurch gekenn zeichnet, dass die Steuerausrüstung für dem genannten Verbindungsstromkreis zugeord nete Schaltvorrichtungen einer Mehrzahl sol cher Stromkreise gemeinsam angehört.
Nachstehend ist eine beispielsweise Aus führungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
In der Zeichnung zeigt die Fig. 1 einen Verbindungsstromkreis, Fig. 2, 3 und 4 einen Registerstromkreis, Fig. 5 einen Leitungswählerstromkreis; Fig. 6 zeigt ein Detail des Leitungswäh- lerstromkreises. Die Figuren der Zeichnung sind so anzu ordnen, dass Fig. 5 rechts von Fig. 1, Fig. 2 unter Fig. 1,
Fig. 3 unter Fig. 2 und Fig. 4 unter Fig. 3 zu liegen kommt.
Dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist ein Amt mit 900 Teilnehmeranschlüssen SL zugrunde gelegt. Diese An.schlussleitungen sind im vorliegenden Fall in drei Gruppen mit den Teilnehmernummern 100-ä99, 400 bis 699 und 700-999 aufgeteilt und an drei Leitungswählergruppen mit 300-teiligen Lei tungswählern FS angeschlossen.
Die Ver bindung einer rufenden Teilnehmerleitung SL mit der gewünschten Leitung- erfolgt über einen Anrufsucher LF, einen Verbindungs stromkreis LC und .einen Verbindungslei- tungssucher JF, unter Mitwirkung einer über einen Verbindungsstromkreissucher RF an geschlossenen Register- und Steuerausrüstung (Sender) RC, und einen Leitungswähler FS. Die Wahl des letzteren erfolgt durch den Verbindungsleitungsucher JF, wie weiter unten beschrieben wird.
Ferner sind Mittel vorgesehen, um auf Wunsch oder gemäss besonderen Umständen einen rufenden _ Teil nehmer mit den. Spezialdienststellen, wiP Auskunft usw., zu verbinden.
Die oben erwähnten Einrichtungen sind natürlich in einer dein Verkehr genügenden Zahl vorhanden. Die Erfindung beschränkt, sich Jedoch nicht auf ein derartiges Amt, und die obigen Angaben sollen lediglich als Bei spiel dienen.
Wenn der Teilnehmer SL (Fig. 1) den Fernhörer abhebt, zieht das Linienrelais LR auf. Dadurch wird dem Kontakt d des er sten Anrufsuchers IJF über den Arbeitskon takt von LR und einen Widerstand ein Bat teriepotential erteilt.
Ebenfalls über den Ar beitskontakt von LR wird im folgenden Stromkreis das gemeinsame Anlaufrelais FSR erregt: Batterie, Arbeitskontakt von LR, Prüfwiderstand, Trennwiderstand, Wicklung von FSR, und über einen niederohmigen Widerstand nach Erde.
Dieser Widerstand ist vorgesehen., um FSR im Falle einer gro ssen Anzahl gleichzeitiger Anrufe zu schüt zen: FSR erregt ASR, ASR erteilt dem Kon takt j (in den Kontaktbänken der Verbin- dungskreissucher -TeF) aller freien,
zur rufen den Leitung Zugang besitzenden Verbin dungskreise ein Prüfpotential. ASR erregt die den Verbindungskreissuchern RF zuge ordneten Magnete PS (Fig. 2) aller freien Senderstromkreise, die Zugang zu den Ver bindungskreisen besitzen, im Stromkreis:
Erde, Ruhelkontakt des Relais APR (Fig. 2) im Senderstromkreis, Ruhekontakt von RT.IR, Kamm<I>J</I> in Position 1 des Sender stromkreisfolgeschalters R, nachstehend kurz Senderfolgeschalter genannt, Magnet PS, Ruhekontakt -des Relais RT,R, Besetztklinke RJ, Arbeitskontakt von ASR, Batterie.
Schliesslich erregt ASR die Zeitbegrenzungs- vorrichtung TA, (Fig. 1), von denen je eine für jede Gruppe von 100 Leitungen vorge sehen ist. Sollte innerhalb 30 Sekunden die rufende Leitung durch keinen. mit einem Sender versehenen Verbindungskreis belegt werden, so wird die Überwachungslampe LGL zum Brennen gebracht und dadurch die Beamtin auf diesen Zustand aufmerksam ge macht.
Wenn der Magnet PS erregt wird, be ginnt der Verbindungskreissueher RF eineu freiem zur rufenden Leitung Zugang be sitzenden Verbindungskreis zu suchen, mirl das Relais RTIR zieht, sobald ein solcher gefunden worden ist, im folgenden Strom kreis auf.
Erde, Ruhekontakt von ABR <I>.</I> hochohmige Wicklung von RTIR, Kamin <I>I</I> des iSenderfolgeschalters, Besetztklinke BJ. Bürste j von<I>RF,</I> Ruhekontakt von LCR des Verbindungskreises, Besetztklinke BJ, Wi derstand, gemeinsamer Arbeitskontakt des Anlaufrelais ASR, Batterie.
RTIR unter bricht den Stromkreis des l@1agrietes PS, so dass der Verbindungskreissucher RF anhält. RT,R erregt RT,R, RT-#R legt die hoch- ohmige Wicklung von RT,Rdzareh seine nie- derohmige Wicklung in Nebenschluss und macht den gewählten Verbindungskreis den andern Verbindungskreissüchern RF gegen über besetzt.
Im Falle einer Doppelprüfung arbeiten beide RTIR-Relais und hierauf die PTZR-Relais. <I>Da</I> RT,R über seine nieder- ohmige Wicklung, die mit. einem andern RTIR-Relais in Nebenschluss liegt, zu wenig Strom erhält, um vollständig aufzuziehen, fallen diese Relais ab. Unter Umständen wird eines das andere durch Nebenschliessen zum Ausscheiden bringen.
Wenn RT,R erregt wird, sucht der ange schlossene Verbindungskreis die rufende Lei tung. Dabei können gleichzeitig so viele Ver bindungskreise suchen, als freie Verbin dungskreise mit angeschlossenen Sendern vor handen sind. Der Stromkreis des Magnetes <I>PF</I> des Anrufsuchers LF verläuft wie folgt: Erde, Arbeitskontakt von RT,R, Ruhekon takt vors RTSR, Kamm 1!1 des Senderfolge- schalters, Bürste Ir des Verbindungskreis suchers RF, Magnet<I>PF,</I> Batterie.
Der An rufsucher LF arbeitet und sucht die rufende Leitung, wobei, sobald jene gefunden ist, folgender Stromkreis geschlossen wird: Erde. Arbeitskontakt von RT@R, hochohmige Wicklung von RT..R, Kamm K des Sen der- folgeschalters, Bürste<B>1</B> von RF, Bürste <I>d</I> von f,F, Widerstand,
Arbeitskontakt von LR, Batterie. RT..R zieht auf und bringt<I>PF</I> zum Abfallen, so dass LP anhält. RT,R erregt RT,R, welches die niederohmige Wicklung von RT'R anschliesst und die rufende Lei tung allen andern suchenden Verbindungs kreisen gegenüber besetzt macht. Eine Dop pelprüfung wird wie oben beschrieben be hoben.
Wenn RT,R die niederohmige Wick lung von RT..R :anschliesst, wird FSR durch einen Nebenschluss ausgeschieden und bringt ASR zum Abfallen. ASR fällt ab und öff net die Stromkreise der Magnete PS der üb rigen Verbindungskreissucher und der Relais RT,R der andern mit suchenden Verbin- dungskreisen verbundenen Sender, wodurch die genannten Verbindungskreise ebenfalls frei werden.
RT,R erregt seinerseits die Re lais<I>RAR</I> und RBR.
<I>RAR</I> erdet die Bürste j von<I>RF,</I> wo durch der Verbindungskreis besetzt gehalten wird, wenn ASR durch einen zweiten rufen den Teilnehmer erregt werden sollte, und @da- durch der Kontakt j neuerdings ein Prüf potential erhalten würde. Über einen zweiten Arbeitskontakt von<I>RAR</I> wird folgender Stromkreis für die Relais RHR (Fig. 2) und COR (Fig. 1) geschlossen: Erde, Wick lung MIR.
Arbeitskontakt voll RAR, Bür ste in,<I>von</I> RF, Bür str c von LP, Wicklung von COR, Ba-'sterie. RIIR schliesst einen.
Haltestromkreis für die Relais RAR und BRR. <I>RAR</I> verbindet über zwei andere Ar- beitskontahte, die Bürsten rz und o von RF und die Bürsten a und b von LP das Schritt relais ISR mit der Teilnehmerleitung. Die Abschaltung des Linienrelais LR und der Anschluss des Schrittrelais ISR finden gleich zeitig statt, so dass der Leitungsstromkreis" nicht unterbrochen wird.
ISR zieht in Reihe mit der rufenden Lei tung auf und treibt zusammen mit dem Kamm A den Senderfolgeschalter R aus Po sition 1 nach Position 3, wobei R zuerst im folgenden Stromkreis arbeitet: Erde, Arbeits kontakt von ISR, Kamin<I>D,</I> Wicklung des Senderfolgeschalters R,, Batterie.
In Position 3 des Senderfolgeschalters ist der die Primär- wicklung der Amtssummerzeichenspule DTC (Fig, 2) enthaltende :Stromkreis über den Unterbrecher<I>DIT</I> und !den Kamm H des Senders geschlossen. Der Summton wird mit- telst der beiden ausgeglichenen Sekundär- -,vicklungen auf den Leitungsstromkreis über tragen.
Sobald der Kamm D Position 2 er reicht, wird das langsam abfallende Relais LBR durch ISR erregt. Dieses Relais fällt langsam genug ab, um seinen Ruhekontakt während des Empfanges der. Wählimpulse offen zu. halten.. Sollte es während irgend einem nachfolgenden Intervall seinen Ruhe kontakt schliessen, so wird der VerbinJungs- kreis durch Kurzschliessen von RHR zum Abfallen gebracht.
In Position 3 des Senderfolge:5chalters brennen die Fortschaltelampen PLl und PL;: und zeigen dadurch das Vorhandensein eines wartenden Anrufes an, wobei der Zähler zur Zählung des 'Gesamtverkehrs des Senders TH, über den Kamm U und eine Zeitbe- grenzungsvorriehtung <I>TAB</I> (Fig. 3) über Kamm R des Senders erregt wird.
Sollte innerhalb 30i Sekunden nicht mit der Abgabe der Wählimpulse begonnen werden, so be wegt sich der Lastarm des Zeitbegrenzungs- schalters TA2 und schliesst den Stromkreis des Relais T AR, welches den Anruf automa tisch nach dem Arbeitsplatz des Über- wachungsbeamten leitet, in. gleicher Weise als ob die Ziffer 00 gewählt worden wäre.
Das Relais<I>TAB</I> treibt über zwei Arbeits kontakte den Ziffernschalter DSr nach Posi tion 10 und über zwei weitere Kontakte den Ziffernschalter DS" ebenfalls nach Position 10. Ferner treibt es über einen weiteren Ar beitskontakt den Senderfolgesehalter R aus Position 3 nach Position 8, und zwar über den Kamm C. In Position 8 wird auf normale Weise eine besondere Dienstleitung gewählt, und da DSG, sowie DS.; Zn Position 10 sich befinden, wird eine der Nummer 00 entspre chende Verbindungsleitung erhalten.
Der Stromkreis der Zeitbegrenzungsvorrichtung ist in den verschiedenen Wartepositionen 3, 5 und 7 geschlossen. Die Zeitbegrenzungsvor- ri.chtung TA, wird jedesmal, wenn der Polgeschalter eine Warteposition verlässt, in die Ruhelage zurückgeführt, so dass der ru fende Teilnehmer zum Wählen jeder Ziffer <B>30</B> Sekunden zur Verfügung hat.
<I>Der</I> Teilnehmer wählt <I>die erste</I> <I>Ziffer einer</I> dreistelligen Nummer.
Bei jeder Öffnung des Leitungsstromkrei ses schliesst ISR seinen Ruhekontakt. Diese Öffnung genügt jedoch nicht, um das Ab fallen des langsam abfallenden Relais LBR zu ermöglichen und seinen Ruhekontakt zu schliessen. Es sei nun angenommen, dass der Teilnehmer die Nummer 662 wähle.
Wenn der Leitungsstromkreis zu Beginn des ersten Impulses geöffnet wird, fällt ISB ab und er regt den Ziffernschalter DS, im Stromkreis: Erde, Ruhekontakt von ISR, Kamm E des ,Senderfolgeschalters, Kamm F, DS,, Schutz widerstand, Batterie.
ISB erregt ferner das langsam abfallende Relais<I>MIR.</I> LMB treibt über seinen Arbeitskontakt den Senderfolge- schalter B aus Position 3 nach Position .f.. L1lTR bleibt während der aus sechslmpulsenbe- stehenden Impulsreihe erregt.
ISB erregt ferner IAR (Fig. 3) parallel<I>zu</I> DS, und MIR, und zwar über den Unterbrecherkon- takt X, von DSl und die Senderfolgeschalter- kämme E, F und<I>G.</I> IAR ist ein rasch arbei tendes Relais.
Seine Aufgabe besteht darin, die vollständige Erregung des Ziffernschalter magnetes DS, sicherzustellen, wenn ISR aus irgend einem Grunde seinen Ruhekontakt nicht genügend lange schliessen sollte. ZAR bleibt erregt, bis DSl seinen Anker ange zogen hat, in welchem Falle der Unter brecherkontakt X1 geöffnet und ZAR zum Abfallen gebracht wird. Der Anker -des Ziffernschalters DS, fällt ab und die Bürsten <I>A,</I> B,, Cl und Dl des Schalters DS,
ver lassen die. Ruhestellung H und gehen nach Position 1.
Der zweite Impuls beginnt bevor LMB Zeit zum Abfallen hat. ISB schliesst seinen Ruhekontakt ein zweites Mal und erregt DIJ, und IAR neuerdings. Am Ende des sechsten Impulses befinden sich -die Bürsten des er- steh Ziffernschalter DS, auf dem sechsten Kontaktsatz.
Da der Leitungsstromkreis nach dem Wählen der Ziffern jedesmal für ein länge res Intervall geschlossen bleibt, fällt LZIR ab und treibt über seinen Ruhekontakt und den Kamm B den Senderfolgesclialter B von Position 4 nach Position 5. In Position 5 brennt die Foi¯tschaltelampe PL, und zeigt an, dass die erste Ziffer gewählt worden ist.
In dieser Position werden das zweite und dritte Hundei¯terrelais SHR und THR er regt, nämlich le+zteres im folgenden Strom kreis: Erde, Kamm<B>8</B> des Senders, Bürste D, von DS,, Wicklung TITR, Batterie. THR er regt SHR, und beide bleiben in Position 5 bis 11 über den Kamm S erregt.
Die Aufgabe dieser Relais besteht darin, aus den in jeder Leitungswählerbank vorhandenen drei Run derten das richtige Hundert auszusuchen, wie aus der weiteren Beschreibung hervor geht. Wenn keines dieser Relais erregt ist, was beispielsweise für die Ziffern 1, 4 und 7 der Fall ist, wird in der Kontaktbank das erste Hundert gewählt. Ist. nur das Relais SHR erregt, beispielsweise für die Ziffern 2, 5 und 8, so wird das zweite Hundert gewählt. Das dritte Hundert wird gewählt, beide Relais erregt sind und entspricht den Ziffern t3,6und9.
Wählen der <I>zweiten</I> und <I>dritten Ziffer:</I> Wenn die zweite Ziffer 6 gewählt wird, schliesst ISB seinen Ruhekontakt sechsmal und treibt den Senderfolgeschalter nach Position 6 und den zweiten Ziffernschalter DSZ eben falls nach Position 6, :in genau gleicher Weise, wie -dies für die erste Ziffer beschrie ben worden ist.
Nach Vollendung der zwei ten Impulsreihe geht der Senderfolgeschalter B nach Position 7, in welcher die Fort schaltelampe PL2 brennt und PL, gelöschl: wird..
Wenn !die dritte und letzte Ziffer 2 ge wählt wird, treibt ISR den Senderfolgeschal- ter B nach Position 8 und den dritten Zif fernschalter DSg nach Position 2. Die Fort schaltelampe PLg brennt und PL-- wird .ge löscht. <I>Wahl des</I> Leitungswühlers.
Die Wahl des Leitungswählers FS er folgt beim vorliegenden Ausführungsbei spiel durch .den Verbindungsleitungs-sucher <I>JF,</I> dessen Bankkontakte in geeigneter Weise in Gruppen unterteilt sind, deren Kon takte mit :den entsprechenden Leitungswäh- lergruppen, sowie mit besonderen Dienststel len, wie zum Beispiel Auskunft usw., ver bunden sind.
Die zu wählende Gruppe wird dabei durch ein über einen Arbeitskontakt des Relais RT2R, Bürste B, des Ziffernschal ters DSl, Kontakte des Klemmenstreifens TS', Besetztklinke BJ des Leitungswählers, Kamm H des Folgeschalters R des Leitungs wählers (Leitungswählerfolgeschalter)
an die Kontakte i der mit der genannten Leitungs- wählergruppe verbundenen Kontaktgruppen angelegtes Potential markiert. Wenn ein freier Leitungswähler in der gewünschten Gruppe vorhanden ist, arbeitet das Relais ABR nicht, da sein über sämtliche H- Kämme führender Stromkreis (Fig. 6) am 11-Kamm des freien Leitungswählers (in Position 1) unterbrochen ist.
Wenn jedoch kein freier Leitungswähler vorhanden ist, arbeitet es, -da nun alle H-Kämme sich in den Positionen ? bis 18 befinden und sein Stromkreis somit geschlossen ist. Angenom men, es sei ein freier Leitungswähler vorhan den, so prüft das Register den Verbindungs- leitungssucher <I>JF</I> des dem letzteren beigeord neten Verbindungskreises auf Freiwahl.
In Position 8 des Senderfolgeschalters wird ein Stromkreis: Erde, Ruhekontakt von ABR, hochohmige Wicklung von RT,R, Kamm<I>1,</I> Arbeitskontakt von<I>RAR,</I> Prüfklinke TJ, gemeinsamer Widerstand und Batterie, ge schlossen. Dieser Widerstand gehört allen Sendern, die zur gleichen Gruppe von Ver bindungskreisen Zugang besitzen, gemeinsam an, so dass daher in Position 8 des Sender folgeschalters R nur das RT,R-Relais einet einzigen, zum Beispiel des gezeichneten Sen ders auf einmal erregt werden kann.
Angenommen, der dargestellte Sender sei in die Vorzugsposition gelangt, dass heisst sein Relais RT,R sei erregt worden, dann erregt RT,R das Relais RT2R. Der Magnet PJ des Wählers JF wird im folgenden Stromkreis erregt:
Erde, Arbeitskontakt von RT,R, Ruhekontakt von RT.#R, Kamm M des Sen ders, Arbeitskontakt von RBR, Bürste t von <I>RF,</I> Wicklung von PJ nach Batterie.<I>JF</I> ro- tiert. Sobald ein freier Leitungswähler ge funden ist, wird folgender Stromkreis ge schlossen:
Erde, Arbeitskontakt von RT2R, hochohmige Wicklung von RT@R, Kamm K des Senders, Arbeitskontakt von RBR, Bürste s von RF, Bürste<I>i</I> von<I>JF,</I> Besetzt klinke 13J des Leitungswählers (Fig. Widerstand, Kamm Il des Leitungswähler folgeschalters, Besetztklinke BJ, Rückleiter nach Kontakt X6 im .Senderstromkreis, Bank kontakt 6,
Bürste B,. des ersten Ziffernschal ters DSi, Arbeitskontakt von RT,R und Bat terie. RT,R zieht -auf und bringt den Mag neten PJ zum Abfallen, so ,dass die Bürsten auf den Kontakten des freien Leitungswäh lers anhalten.
RT3R erregt RT.,R, welches durch in Nebenschlusslegen der hochohmigen Wicklung von RTIR durch seine nieder- ohmige Wicklung den Leitungswähler<B>PS</B> be- ,setzt. RT"R treibt über seinen Arbeitskon takt und den Kamm I. den Senderfolge- scUalter R aus Position 8 nach Position 9.
Bei Verlassen ,der Position 8-1/4 öffnet der Senderfo.lgeschalter den Stromkreis von RT1R und treibt den Sender aus der Vor zugsposition heraus und gibt -den gemein samen Widerstand für andere Register, die in Position 8 warten mögen, frei. RT,R fällt ab und daher auch RT2R. Das Relais RT,R hält den niederohmigen Stromkreis von RT,R und sich selbst im Stromkreis:
Erde, Kamm Q des Senders, Kontakt von RTgR, Wicklung von RT,R, Batterie, er regt.
Ist RT2R erregt und befindet sich der Senderfolgeschalter in Position 8, so ist fol gender Stromkreis für die Zeitbegrenzungs- vorrichtung TA., geschlossen: Erde, Kamm des Senders, Arbeitskontakt von RT,R. TA3 und Batterie.
Da ein Verbindungslei- tungssucher <I>JF,</I> so lange nicht ein freier Lei tungswähler in der verlangten Gruppe vor- handen ist, nicht suchen, und da er einem ändern die Freiwahl nicht sperren kann, ist ersichtlich, Jass kein Sender in Position 8 mehr Zeit zur Freiwahl benötigt, als einer vollen Umdrehung des Verbindungsleitungs- suchers entspricht.
Die Zeitbegrenzungsvor- richtung TA3 schliesst nach Ablauf eines kur zen Zeitintervalles, beispielsweise nach fünf S.ekunden, ihren Tastarmstromkreis. Wenn die Freiwahl während dieser Zeit fortwäh rend stattfindet, oder wenn -der Senderfolge- schalter Position 8 nicht verlä,sst, wenn ein freier "Stromkreis gefunden worden. ist, so wird RHR kurzgeschlossen.<I>RAR</I> und RBR fallen ab und geben die Leitung und die Ver bindungskreise frei.
.RAR schaltet ferner,den gemeinsamen Widerstand vom Sender ab und verhindert die Blockierung anderer Register. <I>Die</I> Auslösespindel <I>des</I> Lei- tar.ragsac@älalers rs rotiert und <I>löst die</I> Bürsten <I>des 6.</I> Niveaus <I>aus.</I>
Der Grundstromkreis: Erde, Kamm J des Leitungswählers, Bürste e von<I>JF,</I> Bürste<I>q</I> von RF, Arbeitskontakt von RBR, Kamm<I>N</I> des Senders, Wicklung des Auszählrelais OSR, Kompensationawiderstatrd, Ruhekon takt von OAR, Arbeitskontakt von RBR, Bürste<I>p</I> von RF, Bürste<I>f von</I> JF, Kamm<I>I</I> des Leitungswählers, Wicklung des Relais FLR, Batterie, ist geschlossen.
Das Relais 1% LR zieht auf und treibt über Kamm B des Leitungswählers den Leitungs- wählerfolgeschalter von Position 1 nach Po sition 2. Von Position 2 an ist der Prüfstrom kreis des Leitungswählers am Kamm H des Leitungswählers unterbrochen, so @dass der Leitungswähler besetzt bleibt, bis sein Folge schalter neuerdings die Ruhestellung ein nimmt. Der Antriebsmagnet P_ der Auslöse spindel wird im Stromkreis: Erde, Arbeits kontakt von FLR" Kamm C des Leitungs- wählers, Magnet, P_, Batterie erregt.
Am Senderende des Grundstromkreises wird im oben genannten Stromkreis das Re lais OSR erregt und bewirkt, dass der Rück kontrollschalter RS im folgenden Stromkreis aus der Ruhestellung H nach Position 1 vor rückt:
Erde, Arbeitskontakt von OSR, Ruhekontakt von OAR, Ruhekontakt von OBR, Unterbrecherkontakt X4 des Rückkon- trollschalters RS, Wicklung es Magnetes von RS, Widerstand und Batterie. Wenn R8 seinen Anker anzieht, wird der Kontakt X, geöffnet und daher der Kurzschluss zum Re lais OBR beseitigt, welches Relais nun auf zieht.
Da die Wicklung von OBR einen hohen Widerstand besitzt, lässt RS seinen Anker abfallen und treibt dadurch die Bür sten -4,-C, nach Position 1. OBR bleibt er regt, solange als OSR seinen Arbeitskontahl geschlossen hat, und .der Rückkontrollseha.l- ter RS bleibt demzufolge in Position 1.
Sowie die Auslösespindel vorrückt, wird der Grundstromkreis durch den Auslösespiii- delunterbrecher C01'1_ CB über den Kamm E des Leitungswählers intermittierend geerdet (siehe zum Beispiel Patent Nr. 120112). Durch diese Erdung wird dass Relais OSR kurzgeschlossen, fällt dadurch ab und bringt OBR zum Abfallen. FL-7? wird gehalten.
Die rlmslösespindel wird durch eine zweite Bürste CB_, welche auf dem Unterbrecher COilI_ läuft, der den Stromkreis von P. über einen Widerstand öffnet, richtig zentriert. Kurz vor der Öffnung des Zentrierkontaktes wird der Grundstromkreis bei e0312 geöffnet und hebt den Kurzschluss von OSR auf. Letzteres zieht auf und treibt den Rückkontrollschal- ter RS nach Position 2. OBR zieht wieder um auf und verhindert ein weiteres Vor rücken.
Dieser Zyklus wiederholt sich, so lange bis der sechste Impuls durch die Aus lösespindel zurückgesendet -worden ist. Nach dem sechsten Kurzschliessen von OSR wird im Sender der Stromkreis: Erde, Kamm S des Senders;
Bürste DY des Ziffernschalters DS2, Kontakt 6, Bürste C4 des Rückkontroll- scha.lters RS, Kamm 0 des Senders, Ruhe kontakt von OBR, Wicklung des Relais OAR nach Batterie, geschlossen. OAR öffnet den Grundstromkreis und treibt über einen Ar beitskontakt und Kamm B den Senderfolge- schalter R aus Position 9 nach 1.0, wobei OAR abfällt.
In Position 10 des Senderf_olgeschalterä wird der Rückkontrollschalter PS im folgen den Stromkreis in die Ruhestellung zurück geführt: Eide, Bürste A" Kontakte 2 bis 20, Kamm 0 des Senders, Kontakt Y, von BS nach Batterie. RS durchläuft Position P bei ähnlichem Stromweg. l#Venn der R.ückkon- trollschalter RS die Ruhestellung erreicht, wird der Stromkreis:
Erde, Bürste A.,, Kon takt H, Kamm B des Senders, Senderfolge- schaltermagnet R, Batterie geschlossen. Der Folgeschalter geht mit Hilfe des Kammes A nach Position 12. Da die Erde beim sechsten Impuls vom Grundstromkreis bei COM-, be seitigt und überdies der Grundstromkreis im Sender am Kamm N geöffnet wird, so fällt FLR ab. FLR treibt den Leitungswähler folgeschalter aus Position 2 nach 371n einem Ohne weitere.,4 ersichtlichen Stromkreis.
<I>Der Bürstenwagen des</I> Leitungswählers FS dreht.
Am Senderende wird der Grundstrom- hreis in Position 12 des Senderfolgeschalters Gni Kamm<I>N</I> neuerdings geschlossen. FLR und OSR arbeiten gleichzeitig. FLR treibt beim Schliessen seines Arbeitskontaktes den Leitungswählerfolgeschalter aus Position ä nach 4.
In Position 4 wird der Antriebsmag net P1 des Bürstenwagens im Stromkreis: Erde, Arbeitskontakt von FLR, Kamm C im Leitungswähler, Magnet P,. und Batterie erregt. Sowie die Bürsten drehen, wird der Grundstromkreis am Unterbrecher COM, über den Kamm E (Position 4) im Leitungswähler intermittierend geerdet. OSR treibt nach sei ner anfänglichen Erregung den Rückkon= trollschalter R<B>S</B> nach Position 1..
Jedesmal, wenn der Grundstromkreis geerdet und frei gegeben wird, treibt OSR den Rückkontroll- #ehalter RS einen Schritt weiter.
Die Wahl der Einerziffer 2, welche sich im sechsten Hundert befindet und deshalb in der letzten I5 ontaktbanksektion des Leitung#- wählers mit den Anschlüssen hTr. <B>600</B> bis 699 sich befindet, soll nun beschrieben werden. Hin das letzte Hundert zu erreichen, muss der Bürstenwagen, bevor er mit der Zählung der Zif f er 2 beginnt, zwanzig dazwischenliegende Kontakte übergehen. Er führt dies auf fol gende Weise durch.
Die Relais SHR und <I>MIR</I> des zweiten und dritten Hunderts wer den, wie oben beschrieben, über den Kamm <B><I>S</I></B> des Senders in den Positionen 5 bis 11 uncl Bürste Dl <I>von</I> DS, gehalten. In Position 12 wind jedoch diese Relais über die Bürste B, von RS und Kamm R des Senderfolgeschal- ters gesperrt. Während den ersten zehn Schritten des Rückkontrollschalters RS findet keine Änderung statt.
Hingegen wird das Relais SHR beim Durchlau fen der Position 10 bis 11 zum Abfallen ge bracht, jedoch bleibt das Relais THR über die zweite Wicklung, einen Arbeitskontakt und die Bürste B., erregt.
Während des Durchlaufens der Kontakte 11 bis 20 erfolgt keine Änderung. Doch wird beim Übergange vom Kontakt 20 nach dem Kontakt 1 das Relais THR zum Abfallen .gebracht. RS wird nun die erforderlichen zwei zusätz lichen Schritte, wie unten beschrieben, weiter geschaltet, wobei folgender Stromkreis ge schlossen wird:
Erde, Kamm S des Senders, Bürste B; des dritten Ziffernschalters DS:" Kontakt 2, Bürste C,, des Rückkontrollschal- ters RS, Ruhekontakt von SHR, Ruhekon takt von THR, Ruhekontakt von OBR, Wicklung von OAR und Batterie. OAR öffnet den Grundstromkreis und treibt den Senderfolgeschalter aus Position 12 heraus, wodurch der Grundstromkreis .dauernd geöff net wird.
Es muss erwähnt werden, dass der Rück- kontrollschalter RS, sowie die Ziffernschal ter 22 Positionen besitzen. Beim Zählen der Zehner auf dem Rückkontrollschalter ist es deshalb erforderlich, dass zwei Positionen übergangen werden.
Dies wird- auf folgende Weise bewerkstelligt: Sowie RS von Posi tion 10 nach Position 1.1 auf normale Weise weiter geht, versucht er auf dem Zwischenkontakt P anzuhalten, doch ist dort folgender Stromkreis geschlos sen: Erde, Bürste A4, Kontakt P, Kon takt X" von RS, Batterie.
Dadurch wird PS unverzüglich nach Kontakt 12 weiterge- schaltet.- Als der Senderfolgeschalter von Position 10 nach Position 12 weiterging, wurde das Relais RSR erregt und in Position 11 gesperrt, wobei der gleiche Haltestrom kreis geschlossen war, wie für das Relais SHR, nämlich über die Bürste R4 und Kamm R des Senders nach Erde.
Befindet sich der Senderfolgeschalter in Position 1\?, so öffnet RSR den sonst geschlossenen Stromkreis zwi schen dem Tontakt . der Bürste A4 vonRS und :dem Schrittstromkreis von RS.
Wenn die Bürste ss, die zweite Hälfte der Kontaktbanh durchläuft, wird RSR mit SHR zum Ab fallen gebracht, so dass, wenn RS Position 20 verlässt, um nach Position 1 zu gehen, in der Ruhestellung folgender momentane Strom kreis geschlossen wird:
Erde, Bürste A4, Kontakt H, Kamm P des Senders, Ruhekon takt von RSR; Tontakt X4 von RS, gemein samer Widerstand und Batterie. RS durch läuft Position H und hält in Position 1 an. RS -hat eine solche Geschwindigkeit, dass er die nicht benutzten Positionen in der Zeit durchläuft, da der Arbeitskontakt von OSR geschlossen ist.
<I>Das</I> Register fällt <I>ab.</I>
Wenn OAR den Senderfolgeschalter aus Position 12 heraustreibt, geht letzterer :direkt nach seiner Ruhestellung 1, Lind zwar über den Kamm R des 'Senders und den Ruhekon takt von RHR, welches, wie nachfolgend, er läutert, in Position 13 abfällt. Beim Durch laufen der Positionen 13 bis 18 wird der Bürste<I>r</I> von RF ein Batteriepotential ange legt und LCR des Verbindungskreises arbei tet wie weiter unten beschrieben wird.
Sobald LCR arbeitet, fallen die Relais<I>RAR</I> und RBR zufolge der Kurzschliessung des Relais R$R über die Bürste<I>m</I> von RF und Bürste <I>g</I> von<I>JF</I> ab.
In den Positionen 12 bis 1 wer den die Ziffernschalter DSI, DS2 und D & , in die Ruhestellung zurückgeführt. Der Stromkreis für DSl verläuft dabei von Erde, über Kamm T des Senders, Bankkontakte von A" Bürste Al, Unterbrecherkwrtakt X1, DSl,
Widerstand nach Batterie. DS2 und DS3 wer den in ähnlicher Weise zurückgeführt. Der Stromkreis für das Zurückführen von RS führt von Erde über Bürste A4, Kontaktbank von A4, Kamm 0 des Senders, Unterbrecher kontakt X4, Wicklung von RS nach Batterie.
<I>Die</I> rufende Leitung <I>wird</I> rnit <I>dem</I> Leiiungswähler verbunden. Wenn der Grundstromkreis im Sender durch Erregung von 0-AR geöffnet wird, scheidet,das Relais FLR des Leitungswählers i ai -is, sobald am Unterbrecher C01771 ,
die Erde des Grundstromkreises beseitigt wird. FLR bringt den Antriebsmagneten P1 des Bürsten wagens zum Abfallen, und die Bürsten. hal ten auf den Kontakten der gerufenen Leitun gen an.
FLR treibt den Leitungswählerfolgeschal- ter aus Position 4 über seinen Ruhekontakt und Kamm R des Leitungswählers heraus. \'trenn sich der Leitungswähler in den Posi tionen 5 bis 7 'befindet, wird folgender Stromkreis geschlossen:
Erde, Kamm P :des Leitungswählers, Bürste lt von JF, Wick lung von LCR des Verbindungskreises, Bürste r von<I>RF,</I> Arbeitskontakt von RRR, Kamm<I>N</I> des Senders,
Batterie. LCR zieht auf und schliesst an einem Arbeitskontakt einen Haltestromkreis nach der Batterie. LCR verbindet über zwei seiner Arbeitskon- takte die rufende Leitung mit dem Leitungs wähler und über einen weiteren Arbeitskon takt den Prüf draht c der rufenden Leitung mit dem Prüfdraht g des Leitungswählers. Der Prüfdraht j des Verbindungskreissuchers RF wird an einem
Ruhekontakt des Relais LCR unterbrochen, so -dass der Verbindungs kreis nicht durch einen andern freien Sender belegt werden kann, wenn er vom Sender, welcher die Verbindung hergestellt hat, frei gegeben wird. LCR schliesst über einen fürnf- ten Arbeitskontakt eine Seite des 'Strom kreises für die Besetztlampe BL (Fig. 1).
Beim Aufziehen von LCR wird folgen der Stromkreis geschlossen: Erde, Kamm K des Leitungswählers, Bürste g von JF, Ar beitskontakt von LCR, Bürste m von LF. Arbeitskontakt von RAR, Relais RHR, Erde.
Diese Erdung schliesst das Relais RHR im Sender kurz. RER scheidet aus und bringt ZAR unü RBR zum Abfallen, wobei<I>RAR</I> das Schrittrelais ISR von der Leitung und den Verbindungskreisen abschaltet.
Die oben erwähnte Erdung hält -das Trennrelais COR über eine Bürste c von LF. Die Durehsehal- tung des Leitungsstromkreises nach dem Leitungswähler erregt :das Überwachungs relais 8,R, welches an seinem. Arbeitskontakt den Haltestromkreis von LCR über die Bürste h geschlossen hält.
Mit Ausnahme eines vorübergehenden Haltes in der unter der Voraussetzung, dass der Leitungswähler für Neben.stellenfreiwahl eingerichtet sei, vorgesehenen Freiwahlposi- tion 6, läuft -der Leitungswählerfolgeschalter direkt aus der Position 4 nach der ersten direkten Rufposition 10, und zwar in einem über den Kamm B :des Leitungswählers und den Ruhekontakt des Relais FLR führenden Stromkreis.
Ist jedoch dieverlangteLeitung be setzt, so wird dieser Stromkreis, wie die wei tere Beschreibung zeigt, unterbrochen, und der Leitungswählerfolgeschalter hält in Po sition 8 an. _ In den Positionen 8 bis 121/a wird die Erdung an der Bürste<I>g</I> von<I>JF</I> durch eine über das Relais FBR angeschlos sene Erde ersetzt.
<I>Die</I> gerittene <I>Leitung ist</I> frei.
Wenn die gerufene Leitung frei ist, zieht das Prüfrelais FTR, wenn,der Leitungswäh- lerfolgeschalter Position 5 erreicht hat, im folgenden Stromkreis auf: Erde, Kamm 0 des Leitungswählers, Widerstand BR" Wicklung von FTR, Bürste c, Wicklung des Relais COR :der gerufenen Leitung und Bat terie auf. FTR arbeitet und schliesst über seinen Arbeitskontakt einen Haltestromkreis in Reihe zum Widerstand RR,.
Wenn Position 10 erreicht wird, wird im folgenden Stromkreis direkter Rufstrom an die gerufene Leitung abgegeben: Erde, Kamm L des Leitungswählers, Bürste ca> von FS, eine Seite der gerufenen Leitung, nicht gezeichneter Kondensator und Wecker nach der andern Seite .der gerufenen Leitung, Bürste b , Kamm M des Leitungswählers, Rufstrom.auslöserelais <B>BGB,</B> äusserer unterer Kontakt von Kamm N, Rufstrommaschine, Batterie.
Nach Ablauf eines kurzen Inter- valles wird der Leitungswählerfolgeschalter nach Position 11 weitergeschaltet, und zwar im folgenden Stromkreis: Erde, Unterbrecher IV" Kamm F des Leitungswählers, Relais FLR, Batterie. FLR zieht vorübergehend auf und treibt den Leitungswählerfolgeschalter nach Position 11. Während dieser Zeit wird der Stromkreis von Wz geöffnet.
Wenn FLR wieder erregt wird, diesmal durch den Un terbrecher Ws, so wird während ungefähr einer Sekunde weiterhin Rufstrom abgegeben. Der Leitungswählerfolgeschalter geht nun nach Position 12, in welcher der Rufstrom durch den Unterbrecher W, intermittierend an die Leitung abgegeben wird.
Während den Perioden, in denen kein Rufstrom abgegeben wird, ist die Leitung bei W:, mit der Batterie verbunden. Über die Kämme<I>N, I</I> und<I>L</I> :des Leitungswählers wird ein Teil -des Rufstro mes der Leitung des rufenden Teilnehmers zugeführt, so dass dieser das Rufzeichen zu hören bekommt.
<I>Der gerufene Teilnehmer</I> antwortet. <I>Der</I> Gesprächszähler <I>arbeitet.</I> Wenn der gerufene Teilnehmer antwortet, wird der das Relais<B>BGB</B> durchfliessende Strom derart zunehmen, dass dieses Relais aufziehen kann und dadurch der Leitungs- wählerfolgeschalter im folgenden Stromkreis und mit Hilfe des Kammes A von Position 12 nach der Sprechposition 16 weitergeschal tet wird: Erde, Arbeitskontakt von<B>BGB,</B> Kamm B des Leitungswählers, Magnet R. Batterie.
Wenn der Leitungswählerfolgeschalter die Positionen 12-3/4 bis 15-1/4 durchläuft, wird der Prüfdraht c der rufenden Leitung durch den Kamm K des Leitungswählers mit einer Zusatzbatterie verbunden, wodurch der Gesprächszähler SM des rufenden Teilneh mers einmal betätigt wird. In Position 16 ist -die gerufene Leitung über die Kämme L und M des Leitungswählers mit dem Über wachungsrelais SR verbunden. Während des Cespräches (Position 16) ist die Bürste h von JF am Kamm P des Leitungswählers geerdet. Auflösung.
Am Ende des Gespräches hängt der ru fende Teilnehmer auf und bringt 8,R zum Abfallen, welches über seinen Ruhekontakt den Leitungswählerfolgeschalter I± nach Po sition 17 treibt, in welcher der Stromkreis der Bürste 12 von<I>JF</I> am Kamm P des Leitungs wählers, sowie am Arbeitskontakt von 8,R geöffnet wird. LCH fällt ab und schaltet die rufende Leitung vom Leitungswähler ab und führt den Verbindungskreis in die Normal stellung zurück.
Der Leitungswähler bleibt in Position 17, bis,der gerufene Teilnehmer aufhängt. Wäh rend dieser Zeit brennt die Überwachungs- lampe LCL. Sollte der rufene Teilnehmer nicht aufgehängt haben, wenn der gerufene Teilnehmer aufhängt, so brennt die Über wachungslampe LCL in Position 16 in einem über den Kamm G führenden Stromkreis. Wenn der gerufene Teilnehmer aufhängt, fällt 82R ab und erregt FLR über den.
Kamm <I>G.</I> FLR treibt über seinen Arbeitskontakt den Leitungswählerfolgeschalter R aus Po sition 17 nach 18, in welcher FLR abfällt. In Position 18 bis 1 wird,die Auslösespindel im folgenden Stromkreis in die Normalstel lung zurückgeführt: Erde, Ruhekontakt von 8,R, Kamm Q, Ruhestellungskontakt HC2, Magnet P2, Batterie.
Der Bürstenwagen wird im Stromkreis: Erde, Ruhekontakt von FLR. Kamm D, Magnet P,, Batterie in die Ruhe stellung gebracht. Wenn der Bürstenwagen die Ruhestellung erreicht, schliesst der Ruhe stellungskontakt HC, und erregt FLR. FLR treibt über Kamm B den Leitungswähler folgeschalter R aus Position 1.8 nach Position 1, in welcher FLR abfällt.
<I>Die</I> gerufeyae Leitung <I>ist besetzt.</I> Sollte die gerufene Leitung besetzt sein, so wird das Prüfrelais FTR beim Durch gang des Leitungswählerfolgeschalters durch die Positionen 5 und 6 nicht aufziehen. In den -Positionen 7 bis 8 wird folgender Strom- kreis geschlossen: Erde, Ruhekontakt von FTR" Kämme F und .E des Leitungswähler- fol-geschalters, Wicklung von FLR, Batterie.
FLR zieht auf und öffnet in Position 8 den Stromkreis des Leitungswählerfolgeschalters, welcher daher in dieser Position anhält. Der Stromkreis des Prüfrelais FTR bleibt für die übrige reit der Verbindung geöffnet.
Der rufenden Leitung wird aus einem gemeinsamen, an die Leitungswählerfolge- scha.lterkämme IVI und<I>L</I> angeschlossenen Unterbrecher BTI ein Besetztzeichen abge geben. Wenn der rufende Teilnehmer auf hängt, scheidet 8,R aus und bringt LCl, zum Abfallen und treibt ferner über seinen Ruhekontakt den Leitungswählerfolgeschal- ter aus Position 8 nach Position 9. LCR führt den Verbindungskreis in die Ruhestellung zu rück und gibt alle Verbindungen nach dem Leitungswähler frei.
Da, der g -Draht unter brochen ist, arbeitet der Zähler der rufenden Leitung, wenn der Leitungswähler die Zä,h-- lungsposition durchläuft, nicht.
In Position 9 werden .die Auslösespindel und der Bürstenwagen in die Normalstellung zurückgeführt, erstere im Stromkreis: Erde, Ruhekontakt von SDR, Kamm Q des Leitungs wählers, HC2, Wicklung von P2, Batterie. HC2 öffnet, sobald die Ruhestellung erreicht wird. Der Bürstenwagen wird in folgenden Stromkreis zurückgeführt: Erde, Ruhekon takt von FLR; Kamm<I>D</I> des Leitungswäh lers, Wicklung von P,, Batterie.
Wenn P, seine Ruhestellung erreicht, schliesst der Ruhestellungskontakt HCl und erregt über Kamm F das Relais FLR. FLR treibt über seinen Arbeitskontakt den Folge schalter R, nach Position 10; wobei der Stromkreis ohne weiteres ersichtlich ist. Ein Stromkreis: Erde. Ruhekontakt. von S,R und Kamm I3 wird geschlossen und bewirkt, dass der Leitungswählerfolge- schalter nach Position 17 weitergeschaltet wird.
In Position 17 wird FLR über den Ruhekontakt von 82R und Kamm G erregt. FLR treibt den Leitungswählerfolgesehalter nach Position 1_8 und hierauf nach Position 1, wobei FLR in Position 18 über -den Ruhestel= lungskontaktHC, und' den Kämm =F des Lei tungswählers gehalten wird.
Mehrf achanschlussfreiwahl.
Für den Fall, dass ein Leitungswähler für Mehrfachanschlussfreiwahl eingerichtet ist, wird die Verdrahtung nach dem Kamm E des Leitungswählerfolgeschalters vom Ruhe kontakt von FT R entsprechend den gestrichelt gezeichneten Linien ausgeführt. Wenn die erste Verbindungsleitung einer Mehrfachan- schlussgruppe frei ist, arbeitet der Leitungs wähler, da das Relais FTB in Position 5 un verzüglich arbeitet, so als ob ein Leitungs wähler für Hauptleitungen vorhanden sei.
Wenn die erste Leitung besetzt ist, zieht FT.R nicht auf. Der Leitungswählerfolgesch.alter hält, da FLR über den Ruhekontakt von FTR erregt ist und die Erdung des Kammes B beseitigt ist, in Position 6 an. Der Bürsten wagen dreht im folgenden Stromkreis: Erde, Arbeitskontakt von FLR, Kamm C, Magnet P,, Batterie.
Wenn eine freie Leitung gefun den wird, zieht FTR auf und bringt FLR zum Abfallen, welch letzteres seinerseits P, zum Abfallen bringt und den Leitungswäh- lerfolgeschalter nach der Rufstromposition weitertreibt. Sind alle Verbindungsleitungen (Mehrfachanschlüsse) besetzt, so zieht, wenn die letzte Verbindungsleitung erreicht wird, das Relais FTR auf, wobei das Trennrelais C01 dieser Verbindungsleitung durch einen in Fig. 1 gestrichelt angegebenen Widerstand in Nebenschluss gelegt wird.
Die Erregung von FTR hat das Abfallen von FLR zur Folge, wodurch der Leitungswählerfolge- schalter weitergeschaltet wird. In Position 7 wird FTR in Reihe zum Widerstand<I>RR,</I> gelassen. Daher fällt FTR ab, wodurch FLR über Kamm F wieder erregt wird. Der Lei- tungswählerfolgeschalter hält demzufolge in Position 8 an und wartet dort, bis der rufende Teilnehmer aufhängt, worauf .die Auslösung wie oben beschrieben erfolgt.
Geerdete Leitung.
Im Falle eines Erdschlusses auf dem b Dra.ht einer Teilnehmerleitung oder eines Kurmehlusses wird ein Sender belegt, - üri4 der Senderfolgeschalter bleibt in. der Warte position 3. In dieser Position wird der Strom kreis für<B>TA,</B> durch den Kamm R geschlos sen.
Die Zeitbegrenzungsvorrichtung arbeite und erregt nach Ablauf von 30 Sekunden das Relais TAR, welches in der oben beschriebe nen Weise über zwei seiner Arbeitskontakte die Bürsten von DS, nach .Position 10 und über zwei weitere Kontakte diejenigen von DS2 nach Position 10 weiterschaltet. Über einen weiteren Arbeitskontakt von TAR und den Kamm C wird R aus Position 3 nach Po sition 8 fortgeschaltet.
In Position 8 wird auf normale Weise eine Spezialdienstverbindungsleitung gewählt und, da DS, und DSz sich in Position 10 be finden, wird eine der Nummer 00 entspre chende Verbindungsleitung erhalten. Nach der Wahl einer freien Verbindungsleitung wird ,der Sender in gewöhnlicher Weise freige geben.
Alle Verbindungsleitungen <I>der gewählten Gruppe</I> sind <I>besetzt.</I> Im Falle, dass, wenn der Senderfolge- schalter die Position 8 erreicht, alle Verbin dungsleitungen der gewählten Gruppe besetzt sind, wird folgender Stromkreis geschlossen: Batterie, Relais SMR (Fig. 5), Kamm H des.
Leitungswählerfolgeschalters (Positionen 2 bis 18), der die gewählte Gruppe bildenden Leitungswähler und Verbindungsleitungen, dargestellt durch die gestrichelte Linie. 0C, hierauf über den gemeinsamen Draht nach dem glemmenstreifen, welcher mit der C- Bürste von DS, oder im Falle eines Spezial dienstanruf es derjenigen von DS, und DS2 verbunden ist.
Es sei angenommen, dass beispielsweise alle Leitungswähler, welche zur oben erwähn ten Leitungsnummer 662 Zugang besitzen, be setzt sind. Die Bürste C, von DS, würde,da her mit dem Kontakt 6 in Verbindung stehen, und der angeführte Stromkreis würde vom gemeinsamen Draht über die Bürste C,, Wicklung des Relais ABR, Kamm S des Senderfolgeschalters und Erde führen.
ABR zieht aul, schältet die erde von .Rl',R ah und verhindert dadurch, dass der Sender die Vorzugsposition einzunehmen versucht oder auf andere Weise irgend ein anderes sich in Position 8 befindendes Register stört. ABR schaltet ferner einen besonderen Besetzt zeichenunterbrecher BT <I>I</I> an die Primärwick lung der Amtssummtonspule DTC und gibt dem rufenden Teilnehmer vom Besetztzu- stand Kenntnis.
Der Teilnehmer kann nun entweder aufhängen und später erneut an rufen, oder er kann an seinem Telephon war ten) bis ein Leitungswähler frei wird, in wel chem Falle ABR abfällt, .der Besetztsummton beseitigt wird und der Anruf in gewöhn- _licherWeise weiter entwickelt wird.
Die Erf indung eignet sich, wie aus obiger Beschreibung hervorgeht, besonders für klei nere Ämter, ohne sich jedoch ausschliesslich auf solche zu beschränken.