CH129739A - Mit Wählscheibe und Mikrotelephon versehene Telephonstation, die sich ohne wesentliche Änderungen im Aufbau sowohl für Wand-, als auch für Tischgebrauch herrichten lässt. - Google Patents
Mit Wählscheibe und Mikrotelephon versehene Telephonstation, die sich ohne wesentliche Änderungen im Aufbau sowohl für Wand-, als auch für Tischgebrauch herrichten lässt.Info
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Description
Mit Wählscheibe und Nikrotelephon versehene Telephonstation, die sich ohne wesent liche Änderungen im Aufbau sowohl für Wand-, als auch für Tischgebrauch herrichten lässt. Die Erfindung bezieht sich auf eine mit Wählscheibe und Mikrotelephon versehene Telephonstation, die sich ohne wesentliche Änderungen im Aufbau sowohl für Wand-. als auch für Tischgebrauch herrichten lässt.
Es ist bekannt, dass bei allen Telephon- verwaltungen getrennte Ausführungen und Konstruktionen für die Wand- und Tisch apparate bestehen, so dass jede derselben mindestens zwei Typen von Apparaten dau ernd am Lager und im Betriebe zu führen hat.
Vorliegende Erfindung ermöglicht eine Vereinheitlichung und Standardisierung auf nur einen Apparatentyp, einen sogenannten "Einheitstyp". Die wirtschaftlichen Vor teile sind einleuchtend: Anfertigung in grösse ren Serien, infolgedessen billigere Preise, ferner vereinfachte und verminderte Lager haltung, vereinfachter Ersatz von defekt gehenden Bestandteilen, vereinfachte Ver hältnisse für den Betrieb, da der Apparat beim Teilnehmer für den einen,, sowohl als für den andern Zweck verwendet werden kann. Die für den öffentlichen Telephon dienst gültigen Vorteile gelten auch für den privaten Telephondienst.
Eines der Haupthindernisse, warum eine Tischstation nicht ohne weiteres als Wand station und umgekehrt eine Wandstation als Tischstation verwendet werden kann, liegt in der verschiedenen Beanspruchung des Gabelträgers (der die bekannten Um schaltungen vermittelst des Gabelumschalters vollzieht) durch das Auflegen des Mikro- telephones. Das Mikrotelephon wirkt auch durch sein Schwergewicht immer in senk rechter Richtung, währenddem der Gabel träger, je nachdem es sich um eine Wand- oder Tischstation handelt, in verschiedenen Ebenen angreift.
Eine weitere Schwierigkeit erwächst mit der Wählscheibe. Für die Verwendung eines Apparates als Tischstation kann die Wähl scheibe zweckmässigerweise schief auf dem Apparatkasten eingebaut sein, beim Wand apparat kann ihre Lage eine andere sein.
Gemäss vorliegender Erfindung wird der Zweck. dadurch erreicht, dass die ZZlählscheibe sowie der Gabelträger für das' Mikrotelephon derart ausgebildet und angeordnet sind, dass sie in die für Tisch- bezw. Wandgebrauch der Station zweckmässige Lage umgestellt werden können.
Zwei Ausführungsbeispiele des Erfin dungsgegenstandes sind in den Zeichnungen dargestellt.
Fig. 1 bis 6 betreffen das erste Beispiel,. und zwar ist Fig. 1 die Vorderansicht, und Fig.- 2 eine Seitenansicht einer als Tisch apparat benützten ,Station; Fig. 3 zeigt in Vorderansicht, und Fig. 4 in einer Seitenansicht die gleiche Station, jedoch für den Wandgebrauch um gestellt; Fig. 5 zeigt in grösserem Massstab einen Schnitt durch den Apparat; Fig. 6 zeigt eine Einzelheit.
Es bedeutet K . die Kappe für die Wähl scheibe<I>N, D</I> den Deckel und S den Sockel des Apparates, G den Gabelträger für das Mikrotelephon M, und A die Achse des Ga belträgers. Die Wählscheibe N .liegt in be kannter Weise schief zur Grundfläche des Sockels S.
Bei Abnahme des Mikrotelephons M wird die Gabel G betätigt, welche ihrerseits den im Innern des Apparates befindlichen, be- kanuten Gabelumschalter steuert. Die Kappe K mit ihrer der Schiefstellung der Scheibe N entsprechenden Oberseite ist in den Fig. 3 und 4 gegenüber der Kappe nach Fig. 5 nach Lösen der Schrauben 7n um 180 gedreht wodurch die Scheibe N für den Wandge brauch die neue zweckmässige Lage erhält,, während die freien Enden der Gabel G nach oben über die Grundfläche des Sockels IS' hinausragen.
In Fig. 5 sind die im Apparatengehäuse untergebrachten Apparatenteile dargestellt. IV ist ein einschaliger Wecker, der nter- halb der Wählscheibe N angebracht' ist. Diese Art der Einlagerung ist besonders praktisch, weil ein für Tisch- und Wandge brauch genügend lauter Wecker annähernd die Grössenordnung des Nummernschalters erhält.
Der Anker des Weckers trägt einen Klöppel a, der abwechslungsweise zwei am Rande der Schale befindliche Nasen b be rührt, wodurch die gleiche Anzahl Schläge wie bei einem zweischaligen Wecker erzielt werden. B ist eine Brücke, welche den Wecker yT7, die Kappe K, den Kondensator C, sowie die Induktionsspule <I>I</I> trägt.<I>T</I> sind die Drucktasten zur Betätigung von Kontak ten, die zur Umschaltung des Apparates auf Haus- bezw. Postanschluss dienen. Sie kön nen bei einfachem Anschluss weggelassen werden.
Die Achse A des Gabelträgers G ist am einen Ende mit einem Sechskant c versehen, auf welchen das Ende des, mit einer entspre chend sechskantig geformten Öffnung verse- henen Gabelträgers in beliebiger Lage je nach Montage des Apparates aufgesteckt und mit talst der Schraube d in dieser Lage gesichert werden. kann. An der Achse A ist ein Nocken e aus Isoliermaterial angeordnet, wel cher mit den Kontaktfedern f des Umschal ters bekannter Bauart zusammenarbeitet.
Fig. 7 bis 12 betreffen das zweite Aus führungsbeispiel, und zwar ist Fig. 7 die Vorderansicht, Fig. 8 eine Seitenansicht, Fig. 9 die Draufsicht, und Fig. 10 ein Längsschnitt einer als Tisch apparat benützten ,Station; Fig. 11 ist die Vorderansicht, und Fig. 12 eine Seitenansicht der gleichen Station, jedoch für Wandgebrauch umgestellt. Es bedeutet K die Kappe für die Wähl scheibe, D den. Deckel des Apparates, S den Sockel.
Die Kappe K mitsamt der Wähl scheibe ist schwenkbar auf zwei Stützen St aufmontiert, wodurch die gewünschte Ein stellbarkeit für Wand- oder Tischgebrauch erzielt wird.
Der zweiteilige Gabelträger G besitzt ein Gelenk g, um welches der obere, gegabelte Teil geschwenkt werden kann. Der Gabel träger G ist entgegen der Wirkung von Fe dern<I>h</I> axial verschiebbar, wobei ein .Stift<I>i</I> des Gabelträgers in einem Führungsschlitz k gleitet. Der Gabelträger ist aber auch um diesen Stift i schwenkbar, wobei die eine der Federn h der Schwenkbewegung entgegen wirkt. Am untern Ende des Gabelträgers G sitzt ein winkelförmiges Isolierstück m.
Je nachdem der Gabelträger axial verschoben . oder geschwenkt wird, tritt der eine oder der andere ,Schenkel des Isolierstückes zwischen die Kontaktfedern p des Umschalters und stellt dabei die benötigte Schaltung her.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCI3 Telephonstation mit Wählscheibe und Mikrotelephon, die sich ohne wesentliche Änderungen im Aufbau sowohl für Wand-, als auch für Tischgebrauch herrichten lässt, dadurch gekennzeichnet, dass die Wähl scheibe sowie der Gabelträger für das Mi- krotelephon derart ausgebildet und ange ordnet sind, dass sie in die für Tisch- bezw. Wandgebrauch der Station zweckmässige Lage umgestellt werden können.UNTERANSPRüCHE 1. Telephonstation nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Wähl scheibe auf einer schwenkbar auf Stützen gelagerten Kappe angeordnet ist; zum Zwecke, die Wählscheibe für den Tisch gebrauch der Station schräg und für Wandgebrauch derselben parallel zur Grundfläche der Station einstellen zu können.22 <B>.</B> Telephonstation nach Patentanspruch, da- durch gekennzeichnet, dass die Wähl scheibe auf einer lösbar am Gehäuse be festigten Kappe angeordnet ist, welche Kappe mittelst Schrauben in zwei zuein ander um 180 verdrehten Lagen am Ge häuse befestigt werden kann.3. Telephonstation nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass ein Einschalen- w ee 'ker vollständi- tD im Gehäuse der Sta- tion eingebaut und unterhalb des Num mernschalters angeordnet ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE129739X | 1926-08-07 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH129739A true CH129739A (de) | 1929-01-02 |
Family
ID=5663249
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH129739D CH129739A (de) | 1926-08-07 | 1927-04-21 | Mit Wählscheibe und Mikrotelephon versehene Telephonstation, die sich ohne wesentliche Änderungen im Aufbau sowohl für Wand-, als auch für Tischgebrauch herrichten lässt. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH129739A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4875234A (en) * | 1986-01-14 | 1989-10-17 | Porsche Design Gmbh | Telephone |
-
1927
- 1927-04-21 CH CH129739D patent/CH129739A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4875234A (en) * | 1986-01-14 | 1989-10-17 | Porsche Design Gmbh | Telephone |
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