CH129773A - Stromabnehmer für elektrisch betriebene Fahrzeuge. - Google Patents

Stromabnehmer für elektrisch betriebene Fahrzeuge.

Info

Publication number
CH129773A
CH129773A CH129773DA CH129773A CH 129773 A CH129773 A CH 129773A CH 129773D A CH129773D A CH 129773DA CH 129773 A CH129773 A CH 129773A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
current collector
piece
dependent
pantograph
hollow
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Elektricitaets-Gese Allgemeine
Original Assignee
Aeg
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Aeg filed Critical Aeg
Publication of CH129773A publication Critical patent/CH129773A/de

Links

Landscapes

  • Current-Collector Devices For Electrically Propelled Vehicles (AREA)

Description


  Stromabnehmer für elektrisch betriebene Fahrzeuge.    Es sind bereits röhrenförmige, sich selbst  tragende polygonale     Metallschleifstücke    für       elektrische    Bahnfahrzeuge bekannt, deren  ebene     Aussenflächen    den Kontakt mit dem  Fahrdraht herstellen, und deren Enden  drehbar in einem     Stromabnehmergestell    ge  lagert sind. An den Enden geht daher das  Schleifstück aus dem polygonalen in einen .  kreisrunden Querschnitt über, was zeitrau  bend und schwierig herzustellen ist. Ausser  dem werden derartige Schleifstücke nur in  einer bestimmten Länge hergestellt, die nur  immer zu einem entsprechenden     Stromabneh-          merbügel    passt.  



  Die weit einfacheren, ebenfalls bekann  ten Aluminiumbügel zeigen im     Betriebe    sehr  stark auftretende Radiostörungen. Der Alu  miniumbügel sprüht bekanntlich starke     Fun-          lien,    wodurch der Fahrdraht rauh wird und  infolge von Reibschwingungen zur     Riffel-          bildung    neigt, so dass der Kontakt erheblich  verschlechtert wird,    In neuerer Zeit ist man daher dazu über  gegangen, sich wieder dem bekannten       Kohleschleifbügel    zuzuwenden, welcher je  doch den Nachteil aufweist, dass er infolge  seiner Sprödigkeit sehr leicht ausbricht und  stark schmutzt.

   Ferner läuft der Fahrdraht  auf einem     Kohlcbügel    leicht ein und ver  ursacht Rillen, die mit Raspel und Feile  ausgeglichen werden müssen. Der Unterhal  tungsbetrieb bei     Kohleschleifbügeln    ist da  her erheblich     verteuert.     



  Bei einer weiteren bekannten Ausfüh  rung, einem     Blechpatten    - Stromabnehmer,  besteht der Nachteil, dass er unter dem Fahr  draht sich nicht wälzend fortbewegen kann.  Diese Eigenschaft ist aber aus Gründen der  Betriebssicherheit unbedingt erforderlich.  



  Die Erfindung bezweckt eine weitere  Ausbildung der bekannten     Stromabnehmer     und die Vermeidung ihrer Nachteile. Sie be  steht     darin,    dass , das polygonale Metall-           schleifstück    als ein gezogener     Hohlkörper     ausgebildet. ist. Ein solcher Hohlkörper kann  in grösseren     Längen        gefertigt    und in je nach  Art der Bügel oder Gestelle längere oder  kürzere Schleifstücke geschnitten werden.  Das Schleifstück gemäss der Erfindung be  sitzt daher den weiteren Vorteil, dass das       Material    besser und unter Vermeidung jeden  Abfalls ausgenutzt werden kann.  



  Das     3leta11sch1eifstüclL    kann aus einem  Metall mit schmierfähigen Eigenschaften,  zum Beispiel einem     graphitierten    Aluminium,  hergestellt werden. Sehr zweckmässig ist fer  ner, das     Metallschleifstück    aus zum Beispiel  im Walz- oder     Ziehprozess    hart veredeltem  Metall oder einer ebensolchen Metallegie  rung herzustellen.     31s        3faterial    hierfür  kommt in Frage Kupfer, Zink,     Bronce,    eine       Spezial-Zinklegierung    oder ein an sich be  kanntes, nicht     rostendes    Eisen oder ebensol  cher Stahl.

   Es kommt hierbei nicht allein  darauf an,     fabrikationshartes    Metall oder  eine ebensolche Metallegierung zu verwen  den, sondern es sind solche Metalle oder Me  tallegierungen gemeint, deren     Härte    künst  lich durch Walzen oder Ziehen erhöht ist.  Die     kleinsten    Kristalle, aus: denen das     3fe-          tall    oder die     3fetällegierung        besteht,    werden  dadurch gestreckt und erhalten Spannung,  wodurch man aus den gewöhnlichen fabrika  tionsharten Stoffen federhartes, blankes     Dla-          teria.l    erhält.

   Die Fabrikationshärten lassen  sich auf diese Weise um 50 bis 200 % und  mehr erhöhen. Das bereits erwähnte nicht ro  stende Eisen oder Stahl eignet sich infolge       seiner3\'iderstandsfähi(,lzeit    und Rostfreiheit  auch ganz besonders als Kontaktmaterial,  wobei zu bemerken ist, dass Rost isoliert.

    -Zink und     Zinklegierungen    bedürfen deshalb  besonderer     Erwähnung,    weil sie Metalle  sind,     -welche    als Kontaktmaterial die bisher  niedrigsten     Crrenzstromstärken    aufweisen,  das heisst deren Funken beim Lösen eines       elektrischen    Kontaktes erst von 0,2     Amp.          abwärts    bei Radioempfang störende Geräu  sche verursachen.

   Die Verwendung der er  wähnten Metalle     bringt    den besonderen Vor  teil mit sich, dass die Wandungen des Hohl-         schleifstückes    sehr dünn     "-ehalten    und daher       bedeutend    an     3faterial    gespart werden     kaua.     



  Als infolge der sehr geringen     Grenz-          stromstärke    besonders     zw        eelzmässiges    Ha  terial hat sich eine     Sonder-Zinklegierung    er  wiesen, die einen Zusatz von Kupfer und  Aluminium oder nur     Aluminium    allein auf  weist. Bei Verwendung dieser Legierung für  Stromabnehmer tritt bei einer Stroment  nahme am Fahrdraht von     0.?        Amp.    bereits  ein Lichtbogen auf, statt. eines Funkens,  während bei den bisher     verwendeten    Legie  rungen ein     Lichtbogen,    sich erst bei viel  höheren Stromstärken entwickelte.

   Gerade  die Funkenbildung aber ist es, welche     auf     den Radiobetrieb ausserordentlich störend  einwirkt, weil sie ein     knackendes    Geräusch  im Hörer oder Lautsprecher verursacht.  



  Eine Legierung,     die,    diesen     g'ropen    Vor  zug und ausserdem     noch    hohe Härte besitzt.  ist zum Beispiel eine     Zinklegierun;:.    deren  Kupfer- oder Aluminiumzusatz ,     twa        (:i#,     Grösse von mindestens ? bis 6      -)        aufweist.        @-.)     dass die Legierung aus<B>98</B> bis<B>91</B>      @@    Zink     und     je 2 bis 6  ö Kupfer und     Aluminium    besteht.

    Folgende     beiden        Legierungfn        sind    mit Er  folg erprobt. worden:  2 bis 3.5      .ö    Kupfer. -1 bis 6  ö Aluminium.  der Rest Zink.  



  4 bis 6      ,ö        Kupfer.        -?    bis     3.5        %        Aluminium.     der Rest Zink.  



  Die     Legierung    wird für Stromabnehmer       beispielsweise    auf folgende Weise verwen  det: Der     Metall-Stromabnehmer.    der aus  einem dreikantigen Rohr besteht und den  Träger für den eigentlichen     Stromabnehmer     bildet, wird-     auf    einer     dc#r    drei Flachseiten  mit einer oder zwei     Schieliten    aus der ver  edelten Zinklegierung armiert.

   Die     Le#ii#--          rung    ist zur Herstellung von Rohren     we;@@n     ihrer     Hä.i@te    weniger gut     geeig-net        als    'Mes  sing,     -wohl    aber lassen sich ohne,     '#',e        hwieri@;-          keit    Schienen oder     Leisten    aus     der    L       rung    herstellen, die auf die     Flaelis-        ite        d..     Messingrohres genietet oder geschraubt wer  den.

   Die Legierung kann jedoch     auch    zu  Schleifbügeln oder Rollen     verwendet    wer  den.      Wo besondere     Schleifleisten    auf einen  lediglich als Tragkörper dienenden Hohlkör  per aufgebracht werden, empfiehlt es sich,  als Material für den letzteren hart veredeltes  Aluminium, zum Beispiel     Duraluminium     oder     Lauta-Metall,    zu verwenden.  



  Die Zeichnungen zeigen verschiedene  Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegen  standes.     Fig.    1 zeigt den Stromabnehmer  bügel mit dem neuen     Metallschleifstück    in  Ansicht;     Fig.    2 ist ein Querschnitt des     Me-          tallschleifstückes,        Fig.    3 eine ähnliche Aus  führung für Fettschmierung;     Fig.    4     stellt;     einen Längsschnitt eines Schleifstückes für  Fettschmierung dar;

       Fig.    5 ist ein Längs  schnitt, welcher eine der möglichen Ausfüh  rungsarten der Lagerung des .Schleifstückes  in einer Muffe des Auslaufrohres     des.Strom-          abnehmerbügels    erkennen lässt;     Fig.    6 zeigt  im Längsschnitt eine abgeänderte Ausfüh  rung der Lagerung des Schleifstückes;     Fig.     7 stellt eine weitere     Abänderungsform    dar;

    die     Fig.    8 und 9 sind Querschnitte nach den  Linien     A-B    in     Fig.    6 beziehungsweise       C-D    in     Fig.    7;     Fig.    10 stellt eine abgeän  derte     Querschnittsform    des     @lletallschleif-          stückes    dar.     Fig.    11 zeigt eine weitere  Ausführungsform der     Lagerurig    des Schleif  stückes; die     Fig.    12 und 13 sind Quer  schnitte nach den Linien     C-D    beziehungs  weise     A-B    der     Fig.    11;

       Fig.    14 zeigt eine  Draufsicht auf den Stromabnehmer nach       Fig.    11;     Fig.    15 ist ein     Querschnitt    nach  Linie     E-I'    der     Fig.    14; die     Fig.    16 und 17  zeigen eine besondere Form des     Schleifstük-          kes;        Fig.    18 stellt einen Querschnitt nach  Linie     A-B    der     Fig.    11 dar bei einer abge  änderten Ausführung des Schleifstücke  nebst Zwischenstück;

   die     Fig.    19 bis 23 zei  gen verschiedene Ausführungen, bei denen  besondere Schleifleisten auf einem hohlen       Tragkörper    befestigt sind;     Fig.    24     zeigt    eine  weitere Ausbildung der Lagerung des  Schleifstückes und     Fig.    25 einen Schnitt  nach Linie     G-11    der     Fig    24.  



  Ein im Ziehverfahren     hergestelltes,        rohr-          förmiges    polygonales     Metallschleifstück        a          (Fig.    1 bis 5), dessen Aussenflächen den    Kontakt mit dem Fahrdraht     herstellen,        trägt     an den Enden je einen Schildzapfen e, der in       einer    Rohrmuffe<I>d</I> des Bügels<I>b</I> gelagert ist.  Der Schildzapfen wird durch Stellschraube  ,g und     Ausdrehung    f in axialer Richtung  festgehalten.

   Fr trägt an dem Ende einen     in     der Zapfenachse liegenden Vierkant m, der  mit dem eigentlichen Schleifstück a     durch     Schrauben     n    verbunden ist, und zwar derart,  dass jeweils ein beliebig gewähltes Schleif  stück     a    auf dem     Vierkantansatz    ruht.

   Der  Übergang vom     Schleifstückkörper    auf die       .Rohrmuffen    d liegt aber nicht, wie bei den  bekannten Ausführungen,     in    dem Schleif  körper selbst, vielmehr ist hierfür zur Ver  einfachung der Herstellung und des Zusam  menbaues ein Übergangsstück     i.    eingeschal  tet, das auf den Schildzapfen e aufgeschoben  und mit diesem durch einen Stift k fest ver  bunden oder mit     dein    Schildzapfen zusam  men aus einem Stück gefertigt ist:

   Die       aussermittige,    drehbare Lagerung des  Schleifkörpers a gestattet, dass die jeweils  auf dem Vierkant<I>na</I> aufliegende Schleif  wand mit ihrer Schleiffläche sich in die er  forderliche Lage gegen den Fahrdraht     ein-          @tellt.    Zwecks Schmierung können Schlitze       Crl        (Fig.    3 bis 4) in die Wand des Schleif  stückes     a    eingefräst sein; in den Hohlkörper  wird sodann Fett t eingebracht, welches  durch die Schlitze     a1    auf die Schleiffläche  und damit auf den Fahrdraht übergeht.

   Es       ist        auch        möglich,        zur     des  Schleifstückes     a    ein selbst schmierendes Me  tall, wie zum Beispiel     graphitiertes        Ahimi-          nium,        r;raphitiertes    Zink oder dergleichen,     zii     verwenden.  



  Eine abgeänderte Ausführung ist in den       Fig.    6 bis 10 zur Darstellung gebracht. Bei  den Anordnungen nach     Fig.    6 und 7 ist die  Drehbarken des hohlen Schleifstückes     a2    in  die Übergangsstücke     i.    gelegt. Bei der Aus  führung nach     Fig.    6 sitzen in den Über  gangsstücken     il    auf     Lagerzapfen        e1        Wälz-          lager    o.

   Die innern Enden der Zapfen     e1    sind  durch ein gemeinsames Rohr e.; miteinander  verbunden, während ihre äussern Enden in  ein Rohr     e,4    auslaufen und mit     diesem        in    den      Enden des     Stromabnahinergestells    b     durch     Schrauben     Y,    befestigt sind. Das     @@'älzlag:@r     o sitzt in einer Aushöhlung des Übergangs  stückes i, und wird durch eine Druckbuchse       i=    darin gehalten, welche mittelst eines       Sehraubbolzens    v an den innern Stirnenden  des Übergangsstückes     i.,    festgelegt ist.

   Durch  Anziehen der Schrauben ei kann das Wälz  lager zwischen dem auf dem Zapfen e, sit  zenden Bunde     e=    und dem innern Ende des  Rohres     e4    angespannt werden  Bei dem     .Stromabnehmer    nach     Fig.    7 sind  die Bügelenden des     @Stromabnehmerbestells     durch eine mittelst Schrauben     U,    darin fest  zusetzende Rohrstange     ez    miteinander ver  bunden.

   Auf dieser frei durch das. hohle  Schleifstück     a,    gehenden Rohrstange ist das  sich selbst tragende     Hohlschleifstück    mit  Hilfe von starr mit den Enden des Schleif  stückes     verbundenen        Üfiergangsstü.chen        il,     die eine Art aussermittige     NTabe    bilden, dreh  bar gelagert.

   Die     hbergangsstücke        il    sind  mit Absetzungen in den Enden des Schleif  stückes anzuordnen und werden durch  Schrauben     av    darin festgehalten, o dass die       jfibergangsstücke    i, und das     Schleifstück    a,  ein     starres    Ganzes bilden,     -welches    um     di,#     Rohrstange     e3    zu pendeln vermag.  



  Zwecks     Verimeidung    eines ungenügenden  Kontaktes zwischen den     Übergangsstücken          i,    und der Rohrstange     e;    kann     cine    an sich  bekannte Kontaktvorrichtung<I>p.</I>     @i        ein2N-          schaltet    werden, die sich federnd gegen die  Druckbuchse     i=    oder unmittelbar gegen das  Übergangsstück i, presst. Hierdurch wird  eine wirksame metallische Verbindung zwi  schen den in     Betracht    kommenden Teilen  hergestellt.  



  Bei der Ausführung nach Ei.-. 10 be  steht das sich selbst tragende hohle Schleif  stück aus einem in der einen     Seitenwand    mit  einem Schlitz oder Ausschnitt     versehenen          Hohlkörper        a,#    und einer diese Seitenwand  von aussen her     abdeclzenclen,    als Arbeits  fläche dienenden     Formschiene    s, die mit  ihren zu Haken s,     umgebogenen    Seitenkan  ten um die beiden benachbarten     I. < tnzslran-          ten    des     Hohlkörpers    herum in.

   unterhalb die-         ser        Längskanten    vorgesehene Rillen     s_        greift.     Eine Sicherung, um zu verhüten. dass die  beiden Teile     a;,    und s     au_einanderspringen.          -wird        zw=eckmüssig    dadurch erreicht,     dass    in ge  wissen Abständen     bügelförmige        tpannstüeke     r von geringer Breite in den Eingriff der  beiden Teile a, und s angeschoben werden.  



  Während bei den bisher beschriebenen       Ausführungen    das Zwischenstück     il        (ve1;g1.          Fig.        @6)    einteilig ausgebildet ist. zeigen die       Fig.    11 bis 23 Ausführungsformen von       Stromabnehmerbügeln,    bei denen die Über  gangsstücke zweiteilig ausgebildet sind und  eine einfache Umstellung oder Auswechslung  ermöglichen.  



  Die gleichen Figuren lassen     weiterhin     eine     veränderte    Ausführung     des        Schleifstük-          kes    erkennen, welches aus einem hohlen,  mehrteiligen Tragkörper mit darauf be  festigten besonderen Schleifleisten     besteht.     



  Der Bügel b. endet ähnlich.     wie    es bei  der Ausführung nach     Fig.        ä        dir    Fall ist.  in einer Rohrmuffe d. in welcher     -leichzei-          ti-    die Verbindungsstange     ej        befestigt    ist.  Das bisher einteilig     aus-ebildete        -Cberangs-          :tück    besteht bei dieser Ausführung aus den       beiden        stumpf        zusammenstossenden    Teilen i.

         i.,,    welche in     Arbeitsstellunm        clurch    Sehrau  ben     -v,    lösbar miteinander verbunden sind.  Die richtige Lage der beiden Teile     i#,,        i.,   <B><I>zu-</I></B>  einander wird jeweils durch kleine     Vor-          .prünge        z    an dem einen Teil.     welche    in     ent-          pre@heride        Aussparunren    des andern Teils  eingreifen, gesichert (Ei-. 16 und 17).  



  Die beiden Teile     dezz        I        ber,--angsstückes     brauchen nicht jeder für sich ein     Volla,er     für die     Verbindungsstange    darzustellen, son  dern es kann der der Muffe     zugekehrte    Teil  die jeweils benutzte L     azerstelle    des andern  Teils     ztt    einem Vollager     ergänzen.    Der Teil       1-    des     1rberganzsstüclzes        b-sitzt        ;

  e    nach der  Form des Schleifstücke. eine     Aussparunz     mit den     Lagerstellen        i-..    Bei     dor        Ausführung     nach     Fil-.    11 bis     13.        l,ei    welcher das Schleif  stück zwei     2_e2:enüberliegende    Schleifflächen  besitzt,     hat    die     Aussparung    für die     La?er-          stellen        i;

          (Fig.    13) die Form     eines        lä.n@rlichen     Schlitzes. Bei der A     usführung    nach<U>Ei-.</U> 18      mit einem dreiseitigen Schleifstück a erhält  die Aussparung mit den Lagerstellen eine  entsprechende dreieckige Form. Die Umstel  lung des Schleifstückes erfolgt einfach  durch     Lösen    der Schrauben     v1,    wobei das  Schleifstück selbst mit dem Teil     i4    des     Über-          "angsstückes    um eine Teilung gedreht wer  den kann.

   In jeder neuen Arbeitsstellung  liegt eine der vorhandenen     hohlkehlförmigen     Lagerstellen     i,    der Aussparung auf der Ver  bindungsstange     e3    auf.  



  Das .Schleifstück a selbst kann wie bei       früher    beschriebenen Ausführungen einteilig  ausgebildet sein     (Fig.    18). Sobald jedoch be  sondere Schleifleisten vorgesehen werden.  empfiehlt es sich, den nur noch als Tragkör  per dienenden Hohlkörper mehrteilig auszu  bilden. Die     Fig.    11 bis 13 zeigen eine der  artige Ausführungsform. Der Tragkörper be  steht aus den beiden Teilen a4,     a5,    welche mit  ihren freien. wellenförmig gebogenen     Enden          ineinander    geschoben werden, sobald die       Schleifleisten    befestigt sind. Diese sind mit  c bezeichnet.

   Ihre     Auflagerllächen    auf dem  Tragkörper sind vertieft ausgebildet, um bei  Unregelmässigkeiten der Oberleitung ein  Unterhaken an den Kanten der aufgesetzten  Schleifleisten zu vermeiden. Je nachdem die       Breiten,    der Leisten     c    gewählt sind, entsteht  zwischen diesen eine Nute     cl,    die zum  Zwecke der Schmierung mit einem Fett oder  dergleichen ausgefüllt     werden    kann.

   Die Be  festigung der Schleifleisten auf dem Trag  körper erfolgt durch     Nietung,    wie sie in den       Fig.    12, 13, 19 bis 21 veranschaulicht ist, es  ist auch möglich, sie durch in die     Tragkör-          perlläche    von unten her trichterförmig ge  bohrte Löcher     festzulöten.    Eine andere Aus  führung zeigen die     Fig.    22 und 23.

   Hier be  sitzen die Schleifleisten     e2    auf ihrer     Unter-          seite    eingeschnürte     Aufschiebewulste    c",  welche in eine entsprechende Nut     c4    des  Tragkörpers a, welche in diesem     @eingepresst     sind, eingeschoben werden. Die Aufschiebe  wulst     c3    kann, wie     Fig.    23 zeigt, Aussparun  gen     c,    besitzen, um an totem Gewicht zu spa  ren. Diese Aussparung umfasst jedoch nicht  die ganze     Wulsthöhe,    damit bei völliger Ab-         nutzung    der Schleifleisten der Zusammen  hang gewährleistet bleibt.

   Bei dieser Art der  Aufbringung der Schleifleisten kann der  Tragkörper a, wie     Fig.    22 zeigt, aus einem  Stück hergestellt sein.  



  Damit der hohle Tragkörper :ich bei  starker     mechanischer    Druckwirkung mög  lichst steif und unnachgiebig hält, können  in bestimmten Abständen Zwischenstücke     l@          (Fig.    15), die einige Zentimeter breit sind,  auf die Länge des Schleifstückes verteilt  werden.  



  Die Befestigung des Schleifstückes nach  der Ausführung nach     Fig.    24 und 25 ermög  licht es, das Schleifstück nebst Verbindungs  stange nach unten herauszuziehen, ohne die  Bügelenden des     Stromabnehmergestells    aus  einanderdrücken zu müssen. In die     bluffe    d.  die das Rohrende der Verbindungsstange     e;     aufnimmt, ist ein Ansatzstück     d,    eingesetzt,  welches von dem Bolzen     d2    gehalten wird.  die     Schraube        d2    ist durch eine Führung des       Einsatzstückes        dl    und des Bolzens     d2    hin  durchgeführt.

   Dreht man die Schraube  ein, so legt sie sich gegen die äussere, oder,  wie in der Abbildung dargestellt, die innere  Wandung der     Verbindungsstange        es    und hält  so das Verbindungsrohr fest. Der Bolzen ist  gegen Herausfallen gleichzeitig gesichert,  wird noch die Gegenmutter     y2    angezogen, so  wird das     Einsatzstüelr    d, gegen die Verbin  dungsstange     e;,        gepresst,    und die Schraube er  fährt auf diese Weise gleichzeitig eine Si  cherung gegen selbsttätiges Aufdrehen.

   Die  Auswechslung     des    Schleifstückes erfolgt bei  dieser Ausführung in einfachster     Weise    da  durch, dass nach Lösen der Schraube     g2,        g,.,     und Entfernen des     Bolzenz,        d2    das     Einsatz-          stück    d, aus der klammerartig     ausgebildeten          Muffe        d        (Fig.        ?-5)    nach unten herausgezogen  wird,

       wobLl    auch das Schleifstück nebst der       Verbindungwstange        ea    in gleicher Weise nach  unten herausgezogen werden kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Stromabnehmer für elektrisch betriebene Fahrzeuge mit einem rohrförmigen, sich selbst tragenden polygonalen Metallschleif- sttick, dessen ebene Aussenflächen den Kon- takt mit dem Fahrgestell herstellen, und des sen Enden drehbar mit dem Stromabnehmer gestell verbunden sind, dadurch gekenn zeichnet, dass das Schleifstück als ein ge zogener Hohlkörper ausgebildet ist. UN TERANSPRüCFIE 1.
    Stromabnehmer nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Schleif stück (a3) aus einem in der einen Seiten wand mit einer Öffnung versehenen, sich selbst tragenden Hohlkörper und einer diese Seitenwand von aussen her abdek- kenden, als Arbeitsfläche dienenden Formschiene (s) zusammengesetzt ist, die mit ihren zu Haken (s1) umgebogenen Seitenkanten um die beiden benachbar ten Längskanten des Hohlkörpers (a.;) herum in unterhalb dieser Längskanten vorgesehene Rillen (s_) eingreift.
    22 <B>.</B> Stromabnehmer nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in den Hohlkörper Spannstücke (r) eingesetzt sind. ss. Stromabnehmer nach Patentanspruch. dadurch gekennzeichnet, dass der Schleif stück-Hohlkörper sich selbst tragend und aus zwei symmetrischen Hohlschie nen (a4, a5) zusammengesetzt ist, die mit ihren wellenförmigen Seitenkanten in einandergreifen. 4.
    Stromabnehmer nach Unteranspruch dadurch gekennzeichnet. dass besondere Schleifleisten (cl, c2) in vertieften Auf lagerflächen des Hohlkörpers (a.,. a,;) an geordnet sind. 5. Stromabnehmer nach Unteranspruch .1. dadurch gekennzeichnet, dass die Schleif leisten (c_) eine Flachform mit einer daran befindlichen, eingeschnürten Längswulst (c;) besitzen, mit welcher sie in Längsnuten (c4) des Hohlkörpers (a) eingeschoben sind. 6.
    Stromabnehmer nach Unteranspruch dadurch gekennzeichnet, dass die Längs nuten (c,) in die Blechwandung des Hohlkörpers (a) eingepresst sind. 7. Stromabnehmer nach Unteranspruch 5. dadurch gekennzeichnet, dass die Längs- wulste (c3) der Schleifleisten (c,) Aus sparungen (er,) besitzen. B. Stromabnehmer nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass auf die Länge des Hohlkörpers (a4, a;,) verteilt in diesem seine Form sichernde Zwi schenstücke (1c) eingelegt sind.
    <B>9.</B> Stromabnehmer nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Enden des Hohlschleifstückes (a) mit Hilfe von an seinen Innenseiten aussermittig und lösbar angebrachten Schildzapfen (e) in Muffen (d) des Stromabnehmergestells (b) lagern. 10. Stromabnehmer nach Unteranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Schild zapfen (e) zwischen den Stirnenden des hohlen Schleifstückes (a) und den Muf fen (d) mit aussermittig starr darauf be festigten Lbergangsstücken (i) versehen sind. 11.
    Stromabnehmer nach Unteranspruch :a. dadurch gekennzeichnet, dass das sieh selbst tragende Hohlschleifstück @a_) mit Hilfe von starr mit ihin v erbande- nen, aussermittigr# -Naben bildenden Cber- ganrsstücken auf einem frei durch :las Holilsehleif;tiiel#:
    (rt_) gulienden. die Enden des Stromeibnehmergestells (6) verbindendem Pohre (e3) drehbar -e- lagert ist. 1 ?. Stromabnehmer nach Unteranspruch 10.
    dadurch gekennzeichnet, dass das @r\ber- gangsstück aus zwei stumpf zusammen stossenden. lösbar miteinander verbunde nen Teilen (i.. i4) besteht, von denen der eine Teil (i3) den Obergang vom Schleif stück (a4, a;,) zur Muffe<I>(d)</I> vermittelt.
    während der in der Endöffnung des Schleifstückes (n-#. a.s) angeordnete Teil (i,r) dicht unter der Mitte jeder einzelnen Anlagefläche des Schleifstückes (a_. a,i verlaufende Lagerstellen (i,-,) besitzt. die sich aus einer den anlagefl;ichen gleichen Anzahl - zusammenhängender Aussparungen zusammensetzen. 18. Stromabnehmer nach Unteranspruch 12.
    dadurch gekennzeichnet, dass der der Muffe (d) zugekehrte Teil (i,) des Übergangsstückes die jeweils benutzt;: Lagerstelle des andern Teils (i4) zu einem Vollager ergänzt. 14. Stromabnehmer nach Unteranspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbin dung der beiden Teile (i3, i4) des Über gangsstückes durch Schrauben (v,) er folgt, und dass Vorsprünge (z) in dem einen Teil entsprechend Aussparungen des andern Teils die gegenseitige Lage der beiden Teile sichern. 15.
    Stromabnehmer nach Unteranspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Muffen (d) des Stromabnehmergestells (b) auf ihrer dem Schleifstück zugewandten Seite gabelförmig mit einer nach unten offenen Seite ausgebildet sind. und zur Befestigung der Verbindungsstange (e,') ein Einsatzstück (dl) von unten gegen die in gleicher Weise eingelegte Verbin dungsstange (c.,) eingelegt und gesichert wird. 16.
    Stromabnehmer nach Unteranspruch<B>15,</B> dadurch gekennzeichnet, dass das Einsatz stück (dl) durch einen Querbolzen (d2) gehalten wird. 17. Stromabnehmer nach Unteranspruch 16, dadurch gekennzeichnet, da.ss die Verbin dungsstange (e3) und der Querbolzen (d_) durch .eine gemeinsame Schraube (g2) festgehalten werden, die, durch ein Gewindeloch des Querbolzens (d2) ge schraubt, sich mit ihrem freien Ende ge gen die Verbindungsstange (e--)
    stemmt und das Einsatzstück (dl) vermittelst: einer Mutter (g;) gegen die Verbin dungsstange (e3) presst. 18. Stromabnehmer nach Unteranspruch 10, mit in Wälzlagern drehbarem Schleif stück, dadurch gekennzeichnet, dass die Wälzlager (o) in dem übergangsstück (il) auf Lagerzapfen (cl) angeordnet. sind, deren innere Enden durch ein ge meinsames Rohr (e;
    ,) miteinander ver bunden sind, währen,l die äusseren En den in ein Rohr (e") auslaufen und mit diesem in den Enden (b) d(2s Stromab nehmergestells befestigt sind. 1.9. Stromabnehmer nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Hoh1- schleifstück aus einem Metall mit schmierfähiger Eigenschaft hergestellt ist.
    ?0. Stromabnehmer nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Hohl schleifstück aus hart veredeltem Metall besteht. 21. Stromabnehmer nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Hohl schleifstück aus einer hart veredelten Metallegierung besteht. 22. Stromabnehmer nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Hohl schleifstück aus nicht rostendem Eisen besteht. 23. Stromabnehmer nach Patentanspruch. dadurch gekennzeichnet, dass das Hohl schleifstück aus nicht rostendem Stahl besteht.
    24. .Stromabnehmer nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass er aus einer Legierung von mehr als 88 % Zink und einem Zusatz von Aluminium besteht. ?5. Stromabnehmer nach Patentanspruch. dadurch gekennzeichnet, dass die Legie rung zur Herstellung des Stromabneh mers aus mehr als 88 ,/o Zink und etwa gleichen Teilen Kupfer und Aluminium besteht. 26. Stromabnehmer nach Patentanspruch. dadurch gekennzeichnet, dass die Legie rung aus 88 bis 96 % Zink. sowie je<B>29</B> bis 6 ö Kupfer und Aluminium besteht. 27.
    Stromabnehmer nach Patentanspruch. dadurch gekennzeichnet, dass Leisten au einer Sonder-Zinklegierung als Schleif körper auf einem Hohlträger aus Mes sing befestigt sind. 28. Stromabnehmer nach Unteranspruch dadurch gekennzeichnet, dass der Hohl t.ragkörper (a, a,,, a;) aus hart veredel tem Aluminiumblech hergestellt ist.
CH129773D 1926-01-19 1927-01-12 Stromabnehmer für elektrisch betriebene Fahrzeuge. CH129773A (de)

Applications Claiming Priority (5)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE129773X 1926-01-19
DE90226X 1926-02-09
DE140426X 1926-04-14
DE250926X 1926-09-25
DE231026X 1926-10-23

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH129773A true CH129773A (de) 1928-10-31

Family

ID=27509803

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH129773D CH129773A (de) 1926-01-19 1927-01-12 Stromabnehmer für elektrisch betriebene Fahrzeuge.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH129773A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2107477A1 (de) Aufrollbare Markise
DE69802941T2 (de) Vibrationsvorrichtung und verfahren zur herstellung
DE2851980C2 (de) Wagenheber
DE4224663C2 (de) Knotenstück für zweifach gekrümmte Gittertragkonstruktionen, insbesondere in einlagiger Ausführung
EP0188649A1 (de) Rohrschelle
DE29913344U1 (de) Kettensteg für Laufketten
DE3810185A1 (de) Vorrichtung zur beweglichen halterung von rohrleitungen
AT120194B (de) Stromabnehmer für elektrisch betriebene Fahrzeuge.
DE19857206B4 (de) Schwenktüre für einen Personendurchgang
DE658929C (de) Lagerschale
DE806783C (de) Kappschuh
DE430053C (de) Gardinen- oder Vorhanghalter
DE10163679C1 (de) Dämpferklemme zur Befestigung eines Schwingungsdämpfers an einem Seil
DE1142693B (de) Mast, insbesondere Lichtmast, aus hohlen Teilstuecken mit vieleckigem Querschnitt und Verfahren zu ihrer Herstellung
DE102008046601A1 (de) Mast
DE927779C (de) Achslager fuer Schienenfahrzeuge
DE654154C (de) Vielgelenkiger eiserner Grubenausbau
DE543356C (de) Kohlebuegel fuer elektrische Bahnen
DE474193C (de) Scherenstromabnehmer fuer elektrisch betriebene Gleisfahrzeuge
CH622971A5 (en) Spraying device on an air scrubber for air conditioning units and air conditioning plants
DE2506468A1 (de) Sattel fuer fahrraeder
AT207891B (de) Befestigung des Tragarmes des Beförderungsmittels am Seil einer einseiligen Seilbahn
DE1605953C (de) Aus Flansch und Stegblech unter Verwendung von vergütetem Stahl bestehen des dünnwandiges Profil und Verfahren zu seiner Herstellung, insbesondere fur Fenster von Kraftfahrzeagen
AT202756B (de) Einrichtung zur Verbindung von Rohren od. dgl. stangenförmigen Bauelementen
DE2517862C2 (de) Skibremse