CH129898A - Einschiesseinrichtung an Vervielfältigern. - Google Patents

Einschiesseinrichtung an Vervielfältigern.

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CH129898A
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Company A B Dick
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Dick Co Ab
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Description


      Einschiesseinrichtang    an     Vervielfältigern.       Die Erfindung betrifft eine     Einschiess-          einrichtung    an V     ervielfältigern,    welche sich  kennzeichnet durch eine     Ablösevorrichtung,     um an einem Vorrat von Trennblättern das  jeweils äusserste Trennblatt zur Ablösung zu  verschieben, und durch eine     Ablegevorrich-          tung,    um auf das abgelöste Trennblatt der  art umlegend einzuwirken, dass es auf ein  abgeliefertes Druckblatt abgelegt wird.

   Sol  che Trennblätter haben bekanntlich den  Zweck, den Druck des abgelieferten Druck  blattes vor Berührung mit dem nächsten       Druckblatt    zu schützen.  



  In der Zeichnung ist ein     Vervielfältiger     mit einem Ausführungsbeispiel des Erfin  dungsgegenstandes dargestellt.  



       Fig.    1 ist eine Seitenansicht dieses     Ver-          vielfältigers    und       Fig.    2 eine     Seitenansicht    desselben, von  der andern Seite her;

         Fig.    3 ist ein Grundriss zu     Fig.    2,       Fig.    4     eine        linke    Endansicht von     Fig.    2,         Fig.    5 ein Schnitt nach Linie 5-5 von       Fig.    3 und       Fig.    6 ein Aufriss' derjenigen Teile .der       Einschiesseinrichtung,    die in     Fig.    2     links    zu  sehen sind;       Fig.    7 zeigt den     obern    Teil von     Fig.    6  bei anderer Stellung einiger Teile;

         Fig.    8 ist     eine        Teilseitenansieht    einer  Steuerung einer     Druckblattliefervorrichtung     des     Vervielfältigers;          Fig.    9 zeigt Sperrmittel zum Abstellen  dieser     Vorrichtung    bei Erschöpfung des  Vorrates der Trennblätter;       Fig.    10 ist eine Darstellung der Lage  dieser Teile bei     normalem    Betriebe der Ein  schiesseinrichtung;       Fig.    11 ist ein Schnitt durch die Druck  blattliefervorrichtung;       Fig.    12 ist eine     ,Seitenansicht    dieser Vor  richtung;

         Fig.    13 zeigt eine Vorrichtung zum He  ben und Senken des Vorderendes des     Trenn-          blattstapels;              Fig.    14 ist ein     Endaufriss    von Teilen einer       Trennblattfühlervorrichtung    und .  



       Fig.    15     eün        Schnitt    nach 15-15 von       Fig.    14. .  Zur     Druckblattliefervorrichtung    des ge  zeichneten     Vervielfältigers    gehört ein Zy  linder 57 zum Halten der Druckschablone  und eine     Gegendruckwalze    56. Der Zylinder  57 ist auf Zapfen 3 der Seitenwände 4 des  Gestelles des     Vervielfältigers        gelagert    und  wird mittelst des Griffes 7 gedreht, der am  Ende einer     Wedle    13 sitzt.

   Ein Rad 14 der  letzteren kämmt mit dem     Rade    19' des Zy  linders 57, der auf je zwei     Drehungen    des  Griffes 7 eine Umdrehung macht.  



  Wenn die zu bedruckenden     Blätter    zwi  schen den Zylinder 57 und die Gegendruck  walze 56 zugeführt werden, laufen sie über  einen     Zuführtisch    27. Das Zuführen kann  von Hand oder     selbsttätig        durch        dlie    be  kannten     Zuführwalzen    30 geschehen, die auf  einer Welle 33 sitzen und vom     Rade    14 im  Takt mit den andern     Bewegungen    des     Ver-          vielfältigers    getrieben werden.

   Eine Walze  34, die von einem an der Querstange 35       angelenkten    Joch getragen wird, hält das       Papierblatt    gegen die     Zuführwalzen    3,0  nieder.  



  Der     Druckpapierstapel,    von dem die Zu  führwalzen 30 immer das oberste Blatt     ab-          nehmen"        ruht    auf einem Tisch 75, der am  Hinterende an der     Querstange    76     angelenkt     ist     und    am Vorderende gehoben wird, um  das oberste     Blatt    den     Zuführwalzen    darzu  bieten, worauf er wieder gesenkt wird. Dies  geschieht durch den Arm 77 der Querwelle  47, dessen freies Ende eine verschiebbare  Verbindung mit der Unterseite des Tisches  75 bei 79 hat.

   Die Welle 47 wird zwecks       Hebens    und Senkens des Vorderendes des  Tisches 75 durch den Arm 80     (Fig.    13) ge  schwungen;, dessen Rolle 81 gegen den     Nok-          ken    82 der Nockenwelle 83 anliegt. Diese  trägt ein Zahnrad 84, das vom     Rade    14  durch das     Getriebe    85 gedreht wird. Die  Rolle 81 wird gegen den Nocken 82 durch  eine Feder 86     gehalten,    die an einem     Arm     87 der Welle 47 angreift.

      Die Stirn des Blattstapels auf dem Tisch  75 liegt gegen eine senkrechte Platte 48 an,  die oben eine rückragende Lippe 88 zur Auf  lage auf dem obersten     Blatt    des Stapels hat  und senkrecht an der     senkrechten    Stütze 89  hin- und     herbeweglich    ist. Nachdem die  Platte 48 sich mit dem Vorderende des Ti  sches 75 gehoben hat, bis das oberste     Blatt    in  Stellung ist, um von den     Zuführwalzen    30  gefasst und abgenommen werden zu können,  bewegt sich die Platte 48 weiter nach oben,  um das Ablösen des     obersten    Blattes vom  Stapel und sein Abliefern an Druckzylinder  und     Gegendruckwalze    zu ermöglichen.

   Wird  die Platte 48 nicht angehoben, was, wie noch  zu beschreiben ist, bei Erschöpfung des       Trennblattvorrates    erfolgt, so wird das Vor  derende der Platte 75 am Hochgehen ver  hindert, und es wird kein Blatt dem Druck  zylinder zugeführt.  



  Zum Heben und Senken der     Platte    48  dient ein Nocken 90 der Nockenwelle 83 und  eine Rolle 91 am freien Ende eines Armes  92 einer     festgelagerten    Welle 93. Diese  trägt auch zwei     Arme    94, deren hintere  freie Enden an das Unterende der Platte 48       angelenkt    sind. Diese wird zwangsschlüssig  gesenkt, um die Lippe 88 in Eingriff mit  der     Oberseite    des     Druckblattstapels    zu brin  gen, was durch den Nocken 90 geschieht,  während das Anheben nachgiebig durch die       Torsionsfeder    95 erfolgt, welche die Welle  93 umgibt und sich unter einen der Arme  94     legt.     



  Zum Halten eines Stapels von Trenn  blättern zwecks einzelner Entnahme der  selben ist ein senkrechtes Magazin 5 am  Rahmen 8 angeordnet, der vom     Vervielfäl-          tiger    durch die Seitenteile 11 gestützt wird.  Der     Trennblattstapel    ruht auf dem Boden 2  des Magazins 5 und wird     unten:    durch einen  Anschlag 6 in Stellung gehalten.

   Das äu  sserste     Trennblatt    wird durch einen Greifer  10     erfa.sst,    der in und ausser Berührung mit  dem     Trennblaatstapel    beweglich ist, um das  äusserste Trennblatt     aufwärts    gegen eine  biegsame Blattfeder 9 zu heben und sich  dann von ihm zu-     trennen,    worauf das gegen      die Feder 9 gehobene     Trennblatt,    welches in  folge des Anschlages an derselben sich vom  Stapel ablöst, in aufrechter Stellung in den  Behälter 12 auf das     bedruckte    Blatt, das  eben hier     abgeliefert    worden ist, herabsinken  kann.

   Der Greifer 10 sitzt an dem Joch 15,  das     mittelst    einer Feder 108 mit den Armen  16a eines Winkelhebels 16 beweglich ver  bunden ist, der von einer Welle 17 des Rah  mens 8 getragen und durch eine Lenker  stange 18 mit einem Kurbelzapfen an einer       Kurvenscheibe    26 der Welle 19 des     Verviel-          fältigers    hin- und herbewegt wird, die ihren       Antrieb    durch die Nockenwelle 83 empfängt.  Der Greifer 10 hebt ein Trennblatt und löst  es vom Stapel zur richtigen Zeit     hinsichtlich     der Ablieferung eines     Druckblattes    auf den       Behälter    12.  



  Das Joch 15     trägt    eine Rodle 28,     dit     mit einer Nase 29 zusammenwirkt, welche  am Rahmen 8 sitzt. Ist das Oberende des  Joches 15 auswärts bewegt worden, um den  Greifer 10 vom     Trennblatt    abzulösen, so  wird     dieser    vom     Trennblatt    ferngehalten,  wenn er zum Eingriff mit dem nächsten  Trennblatt niedergeht. Hierzu dient eine  Falle 65     (Fig.    5), die an dem Rahmen  8 aasgelenkt ist und einen Stift 70  des Joches 15 erfasst. Beim Anstieg des  Joches 15 wandert der Stift 70 längs  der Unterfläche der Falle 65.

   Die Feder 64  erlaubt der Falle nachzugeben und schnappt  dann den     ausgesparten    Teil 71 der Falle auf  den Stift 70 nieder, um den Greifer von den  Trennblättern fernzuhalten, nachdem die  Nase 29 das Oberende des     Joches    nach aussen  gedrängt hat.

   Der Greifer 10 wird vom ober  sten     Trennblatt    lange genug     ferngehalten,    um  den Abstieg des letzteren zu     ermöglichen.    Ist  aber das     Trennblatt        niedergefallen,    um das  nächste zu heben, so macht die Senkung des       Joches    15 den Stift 70 aus der Kerbe 71  frei, wie noch zu beschreiben ist, so dass' der  Greifer 10 das nächste     Trennblatt    fassen  kann.  



  Zum Um- und Ablegen des niedergesun  kenen Trennblattes auf das gelieferte Druck  blatt im Behälter 12 ist ein Stössel 20 vor-    gesehen, der vom freien. Ende eines Armes  21 einer Welle 22 getragen wird und beim  Vorgehen durch ein Loch im     Trennblatt-          stapeldurchgreifen    kann.

   Die Welle 22 ist  am Rahmen 8 gelagert und hat einen Arm  23, der durch einen     gefederten    Lenker 24  mit dem Unterende eines Armes 25 verbunden  ist, der am Gestell gelagert ist und ,sich mit  einer Rolle 78 gegen die Kurvenscheibe 26  legt, so dass, wenn ein Druckblatt auf den  Behälter 12 geliefert wird und ein Trenn  blatt darauf     niedergesunken    ist, der Stössel 20  vorgeführt wird, um zwangsmässig das nieder  gesunkene Trennblatt auf das abgelieferte  Druckblatt umzulegen, indem er gegen das  Trennblatt oberhalb des Loches in diesem  stösst und es um seine untere Randkante um  legt, so dass es das gedruckte     Blatt    vom       nächstankommenden        gedruckten    Blatt trennt.

    Ein Arm 32,     d.er    federnd     durch    den Arm 31  gedrückt wird, der an einem Arm an der  Welle 17 aasgelenkt ist, drückt das Unter  ende des     Trennblattstapels    gegen     Iden    An  schlag 6, nachdem vom Greifer 10 ein Trenn  blatt gehoben worden ist, damit dieses ausser  halb des Anschlages 6 niedersinken kann.  Wenn     dann    der Greifer 10 durch -die Be  wegung des Winkelhebels 16 in Stellung geht,  um das nächste     Trennblatt    zu fassen, so  wird der Arm 31 vom Arm 32 gelüftet     (Fig.     6), um das     bequeme    Heben des     äussersten     Trennblattes durch den Greifer zu ermög  lichen.  



  Um das Zuführen und Abliefern von       Druckblättern    auszuschalten, wenn der       Trennblattvorrat    erschöpft ist, kann ein An  satz 36 am Joch 15 frei gleiten, wenn der  Greifer 10 ein Trennblatt bei der     einwärts-          und        aufwärtsgerichteten    Bewegung des     Jo-          ches    15 trifft; dagegen     erfasst    der Ansatz 36  das Unterende einer senkrecht beweglichen  Stange 37 am Rahmen 8, wenn der Greifer  kein Trennblatt vorfindet.

   Am Oberende der  Stange 37     ruht    auf ihr das freie Ende eines  Armes 38 eines Winkelhebels, der an der am  Rahmen 8 gelagerten Welle 39 sitzt und  durch seinen andern Arm 40 mittelst     eines          Lenkers    41 mit einem Arm eines Winkel-      Nebels 42     verbunden    ist, der am Rahmen 8       gelagert    ist     und    durch einen Lenker 43 mit  der     -Klinke    44     einer        Stillsetzsperrung    ver  bünden     ist.    Zu dieser gehört ausser der     Klinke     44,

   die bei 45 an der Platte 48 der Blatt  zuführung     .angelenkt    ist, .die     Anschla;welle     47 -und, die Feder 46, die das gekerbte Ober  ende der Klinke 44 unter der Welle 47 drückt,  wenn bei Erschöpfung des     Trennblattvorrates     der Ansatz 36 des Unterendes der Stange 37  fasst und den Arm 38 hebt, bis das Ende des  Armes 40, mit dem     tder    Lenker 41 verbunden  ist, über den     Totpunkt    hinweg ist.

   Die     Fig.     6, 7, 9 und 10 erläutern den<B>Vorgang.</B>     -#Väh-          rend    das gekerbte Ende der Klinke 44 in  Ei     bgrif    f mit der Welle 4 7 ist, wird die       Platte    48 am Hochgehen gehindert, so dass       keine    Druckblätter durch die Walzen 30 dem       Druckzylinder    zugeführt werden können.       Zum.        Neubeschicken        rdes    Behälters 5 mit  Trennblättern hebt man das freie Ende der  Feder 9, die an einem an die Welle 39     ange-          lenk-ten    Joche 115 sitzt.

   Innerhalb dieses       Joches    sitzt ein zweites Joch 116 an -der  Welle 39 fest. Beide     Joche    haben auswärts  ragende Griffe.     Ist    das Magazin 5 beschickt,  so dreht man von Hand das Joch 116 und  dadurch die Welle 39 und führt so den Arm  38 in     Normallage    zurück, in der er auf dem  Oberende :der Stange 37 ruht, und bewegt       gleichzeitig        die    Feder 9     in    Normallage. Das  Drehen der Welle 39 zwecks Herstellung des  Eingriffes zwischen Arm 38 und Stange 37  bringt den Arm 40 über den Totpunkt und  macht dadurch das gekerbte Ende der Klinke       44    von der Welle 47 frei, so dass die Platte  48 sieh heben kann.  



       Während    ein Druckblatt auf dem     Zu-          führti.sch        ist,    und bevor es der     Blattahnehme-          vorrichtung,        nämlich    dem Druckzylinder 57  und der     Gegendruckwalze    56 zugeführt wird,       greift    eine     Reihe    von     Blattfühlern    96 auf  wärts durch Löcher im     Zuführtisch    27, um  festzustellen, ab ein     Druckblatt    auf dem  Tisch ist.

   Die Fühler 96 sitzen. an einer dreh  baren     Querwelle    97, die in einer Richtung  durch die     Torsionsfeder    98     (Fig.    14 und 15)       geschwungen    wird, um die Fühler in Blatt-         fühlstellung    zu     bringen    (wenn die Abfla  chung 109 der     Kurvenscheibe    99 der Welle  83 dies erlaubt) und entgegengesetzt durch  eine     Kurvenscheibe    117 der Welle 83 ge  schwungen wird, um die Finger in unwirk  same Lage zurückzuführen.

   Gegen den Um  fang der Kurvenscheibe 99 liegt     eine    Rolle  1.00 eines Armes 101, der an einem Zapfen  102 des Gestelles     angelenkt    ist. An letzterem  ist ein Joch 103     angelenkt,    das durch Feder  104 mit dem     Arm    101 nachgiebig verbunden  ist. Vorerst können Arm 101 und Joch 103  als ein Stück betrachtet werden.

   Einer der  Arme des     Joches    103 greift mit einer Stütze  105 in einen Schlitz im Unterende eines  Armes 106, -der an einem     Bunde    107 sitzt,  welcher lose an der Welle 97     lagert.        Ein     Ende der     Torsionsfeder    98 greift in den  Bund 107 und das andere in einen Schlitz in  einem Festbunde 118 der Welle 97. Die  Kurvenscheibe 117 wirkt auf eine Rolle 119  eines Armes 120 der Welle 97.

   Eine mit dem  Arm 120 verbundene Feder 121 drückt die  Rolle 119 gegen die Kurvenscheibe 117.     Beim     Umlauf der Kurvenscheiben 99 und 117 hält  der wirksame Teil der     Kurvenscheibe    117  durch Eingriff mit der Rolle 119     die        Blatt-          fühlfinger    96 nieder.

   Wenn aber die Abfla  chung 109 der Kurve 99     sich    gegenüber der  Rolle 100 bewegt, wobei gleichzeitig die  Abflachung der Kurvenscheibe 117     der     Scheibenrolle 119 gegenübersteht, so     schwingt     die Feder 98 die Welle 97 und schwingt die       Fingei        9@6        aufwärts    durch die Löcher im Zu  führtisch 27. Liegt auf .diesem ein     Blatt,    so  werden die Finger verhindert, sich über die  Platte 110 hinaus zu heben, die hier oberhalb  des     Zuführtisches    sitzt.

   Ist aber kein Blatt  auf letzterem, so bewegt die Feder 98 .die  Finger 96 durch die Löcher im Tisch 27 und  weiter aufwärts durch Löcher     in    der Platte  110, wodurch der Steg 111 des     Joches    103  nach links     (Fig.    8)     geschwungen        -wird.     



  Die Vorrichtung     zum    Ausschalten der       Einschiesseinrichtung    beim Ausbleiben von  Druckblättern am     Zuführtisch    27 zur Ein  führung zwischen Druckzylinder 57 und     Ge-          gendruckwalze    56 ist folgende: Am Druck-           Zylinder    sitzen Kurvenstücke 49 und 50 zum  Zusammenwirken mit einer Rolle 51 eines  Armes 52 einer Querwelle 53, die am an  dern Ende einen Hebel 54 trägt. Der Arm 52  und der kurze Arm des Hebels 54 ruhen beide  auf den' freien Enden -der Hebelarme 58,  welche die     Gegendruckwalze    56 tragen und  am Gestell bei 59 gelagert sind.

   Der Ein  griff der Rolle 51 mit dem Kurvenstück 49  oder 50 senkt die     Gegendruckwalze    56 und  schwingt den Hebel 54, um sein hinteres ab  geflachtes Ende 113 zu heben und den Steg  111 des     Joches    103 darunter einschwingen zu  lassen, wenn -die Fühler 96 bei ihrem An  heben kein Blatt auf dem Tisch 27 fühlen       (Fig.    11). Die     Gegendruckwalze    56 wird ge  gen den Druckzylinder 57 durch die Feder  114 gedrückt.  



  Das Kurvenstück 50 sitzt relativ zur zeit  lichen Steuerung der Wellen 97 und 83 so,  dass, wenn die Welle 53 geschwungen worden  ist, um das Ende 113 des Hebels 54 zu heben,  und das Joch 103 unter den Hebel 54 ge  schwungen ist (wenn kein Blatt auf dem  Tisch 27 ist), die Ablösung des Kurven  stückes 50 von der Rolle 51 den Hebel 54  unter Wirkung der Feder 114 bringt und das  abgeflachte Ende 113 des Hebels 54 auf dem  Steg 111 des     Joches    103 gehalten wird, wo  durch die     Gegendruckwalze    56 gehindert  wird, sich zur Berührung mit dem Druck  zylinder 57 zu bewegen, während gleichzeitig  die     Einschiesseinrichtung    ausgeschaltet wird.

    Hierzu ist an einem der Arme 58 ein Ab  wärtsarm 60     (Fig.    1)     befestigt    und durch  den Lenker 61 mit dem Unterende eines He  bels 62 verbunden., der bei 63 an das Gestell  8     angelenkt    ist. An einem     Aufwärtsvorsprung     der Falle 65 ist eine Klinke 66 bei 67 an  gelenkt, die eine von Hand zu bewegende  Schraube 68 hat, die in verschiedenen Lagen  an der Falle 65 befestigt werden kann. Beim  normalen Betriebe des     Vervielfältigers    und  der     Einschiesseinrichtung    hat die Klinke 66  die Lage nach     Fig.    5.

   Dabei kann das Unter  ende der Klinke 66 das obere abgesetzte Ende  des Hebels 62 fassen, wenn ein Blatt auf  dem     Zuführtisch    von -den Fühlern getroffen    worden ist, so !dass die     Gegendruckwälze    59  sich heben und das Blatt gegen den Druck  zylinder drücken kann.

   Ist kein Blatt auf  dem     Zuführtische,    was .das Einschwingen des  Joches 103 zum Verhindern der Senkung des  langen Armes des Hebels 54 und dadurch das       Getrennthalten    der     Gegendruckwalze    vom  Druckzylinder 57 zur Folge hat, so wird das  Oberende des Hebels 62 in der Lage nach       Fig.    1 gehalten, so     da.ss    es vom Unterende der  Klinke 66 beim Niedergang der Falle 65  nicht getroffen wird.  



  Werden     Blätter    nacheinander über den       Zuführtisch    27 der Blattablieferung zuge  führt, so dass nach jedem Niedergang der       Gegendruckwalze    56     diese    wieder hochgeht,  um das Blatt gegen den Druckzylinder 57 zu  drücken, wodurch die Arme 58, 60 in der       Uhrzeigerbewegung        (Fig.    1) schwingen, so  wird der Hebel 62 in Stellung geschwungen,  um die Klinke 66 beim Niedergang des     Jo-          ches    15 und der Klinke 66 unter der Ein  wirkung der Feder 64 zu fassen.

   Trifft die  Klinke 66 das Oberende des Hebels 62, so  wird die Falle 65 angehalten, und die wei  tere Abwärtsbewegung des Joches 15 macht  den     iStift    70 aus der Kerbe 71 frei und er  laubt,     :dass    -das Joch sich gegen den Trenn  blattstapel dank der Feder 108     bewegt    und  den Greifer gegen das     äusserste    Trennblatt  anlegt. Beim Hochgang des Joches 15 wäh  rend des     Hebens    des     äussersten    Trennblattes  wandert der     Stift    70 längs der Unterfläche  der Falle 65 und hebt diese gegen die Kraft  der Feder 64.

   Wird dann das Joch 15 durch  die Berührung der Rolle 28 mit Nocken 29  nach aussen gedrückt, so tritt der Stift 70  in die Kerbe 71, und der Greifer 10 wird  ausser Eingriff mit den Trennblättern ge  halten, bis das Joch wieder nahezu die  Grenze seiner Abwärtsbewegung erreicht und  der Stift 70 aus der Kerbe 71 durch den Ein  griff der     Klinke    66 mit dem Hebel 62 be  freit wird.  



  Ist kein Blatt auf dem     Zuführtisch,    und  wird daher die     Gegendruckwalze    56 gesenkt  gehalten und der Hebel 62 in der Lage nach       Fig.    1 gehalten, so geht die Klinke 66 beim           Abwärtsgang    der Falle 65 mit -dem Joch 15  am Oberende des Hebels 62 vorbei, und daher  hält die Falle 65 unter der Wirkung der Fe  der 64 den Kerbteil 71 in Eingriff mit dem  Stift 70 und hindert dadurch das Joch 15  am     Einschwingen    und Anlegen des Greifers  10 gegen das oberste Trennblatt. Daher wird  kein Trennblatt vom Stapel im Behälter 5  entnommen und in den Behälter 12 gebracht,  wenn kein Druckblatt     zugeführt    wird.  



  Soll ohne     Einschuss    gearbeitet werden,  so wird die Schraube 68 aus dem normalen  Betriebsloch in das Loch 69 übergeführt, wo  durch die Klinke 66 am Eingriff mit dem  Hebel 62 verhindert wird. Dadurch wird das  Joch 15 dauernd vom Stapel der Trennblätter  ferngehalten.  



  Um den Stössel 20 festzuhalten, während  kein     Trennblatt    zu     liefern    ist, ist der untere  Ansatz des Hebels 62 gelenkig durch einen  Lenker 72     (Fig.    5) mit einer Sperrklinke 73  verbunden, die mit einer Klinkensperrung     7-l.          zusammenwirkt,    die an der Welle 22 be  festigt ist, welche den Lagerarm 21 für den  Stössel 20 trägt     (Fig.    1).

   Die Bewegung im       Uhrzeigersinne,    die dem Hebel 62 erteilt wird,       wenn    die     Gegendruckwalze    56 ansteigen ge  lassen     wird,    um ein Blatt gegen den Zylinder  57     zu    drücken, zieht den Lenker 72 nach       links        (Fig.    1) und befreit dadurch die     Klinke     73 aus der Kerbe 55 der     Sperrung    74, damit  die Welle 22 durch die Kurvenscheibe 26       geschwungen    werden kann. Eine Feder 112  hält die Klinke 73 an der Sperrung 74 nieder.

Claims (1)

  1. YATFNTANSPRUCH: Einschiesseinrichtung an Vervielfältigern, gekennzeichnet durch eine Ablösevorrich- tung, um an einem Vorrat von Trennblättern das jeweils äusserste Trennblatt zur Ablösung zu verschieben, und durch eine Ablegevorrich- tung, um auf das so abgelöste Trennblatt derart umlegend einzuwirken, dass es auf ein abgeliefertes Druckblatt abgelegt wird, zum Zwecke,
    die Lieferung von Trennblättern zwi schen die aufeinanderfolgenden Druckblätter zu bewerkstelligen. UNTERANSPRüCHE 1. Einschiesseinrichtung nach Patentau- Spruch, dadurch gekennzeichnet, dass Mit tel zur Aufnahme des Trennblattvorrates oberhalb eines für die abgelieferten Druckblätter bestimmten Behälters vor gesehen sind und die Trennblatt-Ablöse- Vorrichtung derart eingerichtet ist, dass sie das abgelöste Trennblatt in aufrechter Stellung auf die Druckblätter in jenem Behälter niedersinken lässt, bevor die Ab legevorrichtung zur Wirkung kommt.
    2. Einschiesseinrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Trennblatt-Ablöse-Vorrichtung von einer Druckblattzuführvorrichtung gesteuert ist, während die Ablegevorrichtung un abhängig davon, aber in zeitlichem Zu- sammenhange damit gesteuert ist.
    3.. Einschiesseinrichtung nach Patentan spruch und Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass die Trennblatt Ablöse- Vorrichtung ein Anschlagorgan in sol cher Labe zum Trennblattstapel aufweist, dass das jeweils äusserste Trennblatt des selben bei seiner Verschiebung gegen jenes Anschlagorgan stösst, um sieh vom Stapel abzulösen. 4. Einschiesseinrichtung nach Patentan spruch und Unteransprüchen 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass das An schlagorgan in einer biegsamen Blatt feder besteht.
    5. Einschiesseinrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Ablegevorrichtung einen beweglichen Stössel zum Umlegen des in aufrechter Stellung niedergesunkenen Trennblattes aufweist.
    6. Einschiesseinrichtung nach Patentan spruch und Unteransprüchen. 1 und :3, dadurch gekennzeichnet, dass die Trenn blatt-Ablöse-Vorrichtung in Kombination mit dem Anschlagorgan einen unter die sem angeordneten beweglichen Greifer besitzt, welcher derart steuerbar ist, dass er gegen den Trennblattstapel zum Er fassen des äussersten Trennblattes hin- geführt, dann zur Verschiebung desselben gegen das Anschlagorgan emporbewegt und schliesslich vom Trennblatt zu dessen Freigabe wegbewegt wird.
    i. Einschiesseinrichtung nach Patentan spruch und Unteransprüchen 1, 3, 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass an einem zur Aufnahme des Trennblattvorrates dienenden Rahmen zwei Wellen gelagert sind, von denen die eine die Steuerung des genannten Greifers zu besorgen hat, während die andere Welle den genannten Stössel betätigen soll. B. Einschiesseinrichtung nach Patentan spruch, gekennzeichnet durch eine Vor richtung zum selbsttätigen Abstellen der Trennblattlieferung, wenn kein Druck blatt in Zuführbereitschaft ist.
    9. Einschiesseinrichtung nach Patentan spruch, gekennzeichnet durch eine Vor richtung, um bei Erschöpfung des Trenn blattvorrates selbsttätig die Druckblatt- zuführung auszuschalten. 10. Einschiesseinrichtung nach Patentan spruch, gekennzeichnet durch eine von Hand betätigbare Vorrichtung zum Aus schalten der Trennblattlieferung für den Fall, dass ohne Einschuss gearbeitet wer den soll.
    11. Einschiesseinrichtung nach Patehtan- spruch und Unteranspruch 8, dadurch ge kennzeichnet, dass die VorrichU-ing zum Abstellen der Trennblattlieferung bei Nichtvorhandensein ,eines Druckblattes ein Blattfühlerorgan besitzt, das fest zustellen hat, ob ein Druckblatt in Zu führbereitschaft ist, und im Nichtbereit- schaftsfalle die Abstellung der Trenn blattlieferung veranlasst.
    12. Einschiesseinrichtung nach Patentan spruch und Unteransprüchen, 1, 3 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Grei fer von einem nach dem Trennblattstapel hin und von ihm weg beweglichen Joch getragen wird, welches auch Hilfsmittel besitzt, um ein bewegliches, gewöhnlich aber stillstehendes Organ zu bewegen, wenn der Greifer bei der EinwIrts- bewegung des Joches in eine durch die Erschöpfung des Trennblattvorrates er möglichte Lage gelangt, und dass dieses bewegliche, gewöhnlich aber stillstehende Organ Mittel betätigen kann,
    um eine Sperrung zur Ausschaltung der Druck blattzuführvorrichtung des Vervielfäl- tigers einzurücken.
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