Einschiesseinrichtang an Vervielfältigern. Die Erfindung betrifft eine Einschiess- einrichtung an V ervielfältigern, welche sich kennzeichnet durch eine Ablösevorrichtung, um an einem Vorrat von Trennblättern das jeweils äusserste Trennblatt zur Ablösung zu verschieben, und durch eine Ablegevorrich- tung, um auf das abgelöste Trennblatt der art umlegend einzuwirken, dass es auf ein abgeliefertes Druckblatt abgelegt wird.
Sol che Trennblätter haben bekanntlich den Zweck, den Druck des abgelieferten Druck blattes vor Berührung mit dem nächsten Druckblatt zu schützen.
In der Zeichnung ist ein Vervielfältiger mit einem Ausführungsbeispiel des Erfin dungsgegenstandes dargestellt.
Fig. 1 ist eine Seitenansicht dieses Ver- vielfältigers und Fig. 2 eine Seitenansicht desselben, von der andern Seite her;
Fig. 3 ist ein Grundriss zu Fig. 2, Fig. 4 eine linke Endansicht von Fig. 2, Fig. 5 ein Schnitt nach Linie 5-5 von Fig. 3 und Fig. 6 ein Aufriss' derjenigen Teile .der Einschiesseinrichtung, die in Fig. 2 links zu sehen sind; Fig. 7 zeigt den obern Teil von Fig. 6 bei anderer Stellung einiger Teile;
Fig. 8 ist eine Teilseitenansieht einer Steuerung einer Druckblattliefervorrichtung des Vervielfältigers; Fig. 9 zeigt Sperrmittel zum Abstellen dieser Vorrichtung bei Erschöpfung des Vorrates der Trennblätter; Fig. 10 ist eine Darstellung der Lage dieser Teile bei normalem Betriebe der Ein schiesseinrichtung; Fig. 11 ist ein Schnitt durch die Druck blattliefervorrichtung; Fig. 12 ist eine ,Seitenansicht dieser Vor richtung;
Fig. 13 zeigt eine Vorrichtung zum He ben und Senken des Vorderendes des Trenn- blattstapels; Fig. 14 ist ein Endaufriss von Teilen einer Trennblattfühlervorrichtung und .
Fig. 15 eün Schnitt nach 15-15 von Fig. 14. . Zur Druckblattliefervorrichtung des ge zeichneten Vervielfältigers gehört ein Zy linder 57 zum Halten der Druckschablone und eine Gegendruckwalze 56. Der Zylinder 57 ist auf Zapfen 3 der Seitenwände 4 des Gestelles des Vervielfältigers gelagert und wird mittelst des Griffes 7 gedreht, der am Ende einer Wedle 13 sitzt.
Ein Rad 14 der letzteren kämmt mit dem Rade 19' des Zy linders 57, der auf je zwei Drehungen des Griffes 7 eine Umdrehung macht.
Wenn die zu bedruckenden Blätter zwi schen den Zylinder 57 und die Gegendruck walze 56 zugeführt werden, laufen sie über einen Zuführtisch 27. Das Zuführen kann von Hand oder selbsttätig durch dlie be kannten Zuführwalzen 30 geschehen, die auf einer Welle 33 sitzen und vom Rade 14 im Takt mit den andern Bewegungen des Ver- vielfältigers getrieben werden.
Eine Walze 34, die von einem an der Querstange 35 angelenkten Joch getragen wird, hält das Papierblatt gegen die Zuführwalzen 3,0 nieder.
Der Druckpapierstapel, von dem die Zu führwalzen 30 immer das oberste Blatt ab- nehmen" ruht auf einem Tisch 75, der am Hinterende an der Querstange 76 angelenkt ist und am Vorderende gehoben wird, um das oberste Blatt den Zuführwalzen darzu bieten, worauf er wieder gesenkt wird. Dies geschieht durch den Arm 77 der Querwelle 47, dessen freies Ende eine verschiebbare Verbindung mit der Unterseite des Tisches 75 bei 79 hat.
Die Welle 47 wird zwecks Hebens und Senkens des Vorderendes des Tisches 75 durch den Arm 80 (Fig. 13) ge schwungen;, dessen Rolle 81 gegen den Nok- ken 82 der Nockenwelle 83 anliegt. Diese trägt ein Zahnrad 84, das vom Rade 14 durch das Getriebe 85 gedreht wird. Die Rolle 81 wird gegen den Nocken 82 durch eine Feder 86 gehalten, die an einem Arm 87 der Welle 47 angreift.
Die Stirn des Blattstapels auf dem Tisch 75 liegt gegen eine senkrechte Platte 48 an, die oben eine rückragende Lippe 88 zur Auf lage auf dem obersten Blatt des Stapels hat und senkrecht an der senkrechten Stütze 89 hin- und herbeweglich ist. Nachdem die Platte 48 sich mit dem Vorderende des Ti sches 75 gehoben hat, bis das oberste Blatt in Stellung ist, um von den Zuführwalzen 30 gefasst und abgenommen werden zu können, bewegt sich die Platte 48 weiter nach oben, um das Ablösen des obersten Blattes vom Stapel und sein Abliefern an Druckzylinder und Gegendruckwalze zu ermöglichen.
Wird die Platte 48 nicht angehoben, was, wie noch zu beschreiben ist, bei Erschöpfung des Trennblattvorrates erfolgt, so wird das Vor derende der Platte 75 am Hochgehen ver hindert, und es wird kein Blatt dem Druck zylinder zugeführt.
Zum Heben und Senken der Platte 48 dient ein Nocken 90 der Nockenwelle 83 und eine Rolle 91 am freien Ende eines Armes 92 einer festgelagerten Welle 93. Diese trägt auch zwei Arme 94, deren hintere freie Enden an das Unterende der Platte 48 angelenkt sind. Diese wird zwangsschlüssig gesenkt, um die Lippe 88 in Eingriff mit der Oberseite des Druckblattstapels zu brin gen, was durch den Nocken 90 geschieht, während das Anheben nachgiebig durch die Torsionsfeder 95 erfolgt, welche die Welle 93 umgibt und sich unter einen der Arme 94 legt.
Zum Halten eines Stapels von Trenn blättern zwecks einzelner Entnahme der selben ist ein senkrechtes Magazin 5 am Rahmen 8 angeordnet, der vom Vervielfäl- tiger durch die Seitenteile 11 gestützt wird. Der Trennblattstapel ruht auf dem Boden 2 des Magazins 5 und wird unten: durch einen Anschlag 6 in Stellung gehalten.
Das äu sserste Trennblatt wird durch einen Greifer 10 erfa.sst, der in und ausser Berührung mit dem Trennblaatstapel beweglich ist, um das äusserste Trennblatt aufwärts gegen eine biegsame Blattfeder 9 zu heben und sich dann von ihm zu- trennen, worauf das gegen die Feder 9 gehobene Trennblatt, welches in folge des Anschlages an derselben sich vom Stapel ablöst, in aufrechter Stellung in den Behälter 12 auf das bedruckte Blatt, das eben hier abgeliefert worden ist, herabsinken kann.
Der Greifer 10 sitzt an dem Joch 15, das mittelst einer Feder 108 mit den Armen 16a eines Winkelhebels 16 beweglich ver bunden ist, der von einer Welle 17 des Rah mens 8 getragen und durch eine Lenker stange 18 mit einem Kurbelzapfen an einer Kurvenscheibe 26 der Welle 19 des Verviel- fältigers hin- und herbewegt wird, die ihren Antrieb durch die Nockenwelle 83 empfängt. Der Greifer 10 hebt ein Trennblatt und löst es vom Stapel zur richtigen Zeit hinsichtlich der Ablieferung eines Druckblattes auf den Behälter 12.
Das Joch 15 trägt eine Rodle 28, dit mit einer Nase 29 zusammenwirkt, welche am Rahmen 8 sitzt. Ist das Oberende des Joches 15 auswärts bewegt worden, um den Greifer 10 vom Trennblatt abzulösen, so wird dieser vom Trennblatt ferngehalten, wenn er zum Eingriff mit dem nächsten Trennblatt niedergeht. Hierzu dient eine Falle 65 (Fig. 5), die an dem Rahmen 8 aasgelenkt ist und einen Stift 70 des Joches 15 erfasst. Beim Anstieg des Joches 15 wandert der Stift 70 längs der Unterfläche der Falle 65.
Die Feder 64 erlaubt der Falle nachzugeben und schnappt dann den ausgesparten Teil 71 der Falle auf den Stift 70 nieder, um den Greifer von den Trennblättern fernzuhalten, nachdem die Nase 29 das Oberende des Joches nach aussen gedrängt hat.
Der Greifer 10 wird vom ober sten Trennblatt lange genug ferngehalten, um den Abstieg des letzteren zu ermöglichen. Ist aber das Trennblatt niedergefallen, um das nächste zu heben, so macht die Senkung des Joches 15 den Stift 70 aus der Kerbe 71 frei, wie noch zu beschreiben ist, so dass' der Greifer 10 das nächste Trennblatt fassen kann.
Zum Um- und Ablegen des niedergesun kenen Trennblattes auf das gelieferte Druck blatt im Behälter 12 ist ein Stössel 20 vor- gesehen, der vom freien. Ende eines Armes 21 einer Welle 22 getragen wird und beim Vorgehen durch ein Loch im Trennblatt- stapeldurchgreifen kann.
Die Welle 22 ist am Rahmen 8 gelagert und hat einen Arm 23, der durch einen gefederten Lenker 24 mit dem Unterende eines Armes 25 verbunden ist, der am Gestell gelagert ist und ,sich mit einer Rolle 78 gegen die Kurvenscheibe 26 legt, so dass, wenn ein Druckblatt auf den Behälter 12 geliefert wird und ein Trenn blatt darauf niedergesunken ist, der Stössel 20 vorgeführt wird, um zwangsmässig das nieder gesunkene Trennblatt auf das abgelieferte Druckblatt umzulegen, indem er gegen das Trennblatt oberhalb des Loches in diesem stösst und es um seine untere Randkante um legt, so dass es das gedruckte Blatt vom nächstankommenden gedruckten Blatt trennt.
Ein Arm 32, d.er federnd durch den Arm 31 gedrückt wird, der an einem Arm an der Welle 17 aasgelenkt ist, drückt das Unter ende des Trennblattstapels gegen Iden An schlag 6, nachdem vom Greifer 10 ein Trenn blatt gehoben worden ist, damit dieses ausser halb des Anschlages 6 niedersinken kann. Wenn dann der Greifer 10 durch -die Be wegung des Winkelhebels 16 in Stellung geht, um das nächste Trennblatt zu fassen, so wird der Arm 31 vom Arm 32 gelüftet (Fig. 6), um das bequeme Heben des äussersten Trennblattes durch den Greifer zu ermög lichen.
Um das Zuführen und Abliefern von Druckblättern auszuschalten, wenn der Trennblattvorrat erschöpft ist, kann ein An satz 36 am Joch 15 frei gleiten, wenn der Greifer 10 ein Trennblatt bei der einwärts- und aufwärtsgerichteten Bewegung des Jo- ches 15 trifft; dagegen erfasst der Ansatz 36 das Unterende einer senkrecht beweglichen Stange 37 am Rahmen 8, wenn der Greifer kein Trennblatt vorfindet.
Am Oberende der Stange 37 ruht auf ihr das freie Ende eines Armes 38 eines Winkelhebels, der an der am Rahmen 8 gelagerten Welle 39 sitzt und durch seinen andern Arm 40 mittelst eines Lenkers 41 mit einem Arm eines Winkel- Nebels 42 verbunden ist, der am Rahmen 8 gelagert ist und durch einen Lenker 43 mit der -Klinke 44 einer Stillsetzsperrung ver bünden ist. Zu dieser gehört ausser der Klinke 44,
die bei 45 an der Platte 48 der Blatt zuführung .angelenkt ist, .die Anschla;welle 47 -und, die Feder 46, die das gekerbte Ober ende der Klinke 44 unter der Welle 47 drückt, wenn bei Erschöpfung des Trennblattvorrates der Ansatz 36 des Unterendes der Stange 37 fasst und den Arm 38 hebt, bis das Ende des Armes 40, mit dem tder Lenker 41 verbunden ist, über den Totpunkt hinweg ist.
Die Fig. 6, 7, 9 und 10 erläutern den<B>Vorgang.</B> -#Väh- rend das gekerbte Ende der Klinke 44 in Ei bgrif f mit der Welle 4 7 ist, wird die Platte 48 am Hochgehen gehindert, so dass keine Druckblätter durch die Walzen 30 dem Druckzylinder zugeführt werden können. Zum. Neubeschicken rdes Behälters 5 mit Trennblättern hebt man das freie Ende der Feder 9, die an einem an die Welle 39 ange- lenk-ten Joche 115 sitzt.
Innerhalb dieses Joches sitzt ein zweites Joch 116 an -der Welle 39 fest. Beide Joche haben auswärts ragende Griffe. Ist das Magazin 5 beschickt, so dreht man von Hand das Joch 116 und dadurch die Welle 39 und führt so den Arm 38 in Normallage zurück, in der er auf dem Oberende :der Stange 37 ruht, und bewegt gleichzeitig die Feder 9 in Normallage. Das Drehen der Welle 39 zwecks Herstellung des Eingriffes zwischen Arm 38 und Stange 37 bringt den Arm 40 über den Totpunkt und macht dadurch das gekerbte Ende der Klinke 44 von der Welle 47 frei, so dass die Platte 48 sieh heben kann.
Während ein Druckblatt auf dem Zu- führti.sch ist, und bevor es der Blattahnehme- vorrichtung, nämlich dem Druckzylinder 57 und der Gegendruckwalze 56 zugeführt wird, greift eine Reihe von Blattfühlern 96 auf wärts durch Löcher im Zuführtisch 27, um festzustellen, ab ein Druckblatt auf dem Tisch ist.
Die Fühler 96 sitzen. an einer dreh baren Querwelle 97, die in einer Richtung durch die Torsionsfeder 98 (Fig. 14 und 15) geschwungen wird, um die Fühler in Blatt- fühlstellung zu bringen (wenn die Abfla chung 109 der Kurvenscheibe 99 der Welle 83 dies erlaubt) und entgegengesetzt durch eine Kurvenscheibe 117 der Welle 83 ge schwungen wird, um die Finger in unwirk same Lage zurückzuführen.
Gegen den Um fang der Kurvenscheibe 99 liegt eine Rolle 1.00 eines Armes 101, der an einem Zapfen 102 des Gestelles angelenkt ist. An letzterem ist ein Joch 103 angelenkt, das durch Feder 104 mit dem Arm 101 nachgiebig verbunden ist. Vorerst können Arm 101 und Joch 103 als ein Stück betrachtet werden.
Einer der Arme des Joches 103 greift mit einer Stütze 105 in einen Schlitz im Unterende eines Armes 106, -der an einem Bunde 107 sitzt, welcher lose an der Welle 97 lagert. Ein Ende der Torsionsfeder 98 greift in den Bund 107 und das andere in einen Schlitz in einem Festbunde 118 der Welle 97. Die Kurvenscheibe 117 wirkt auf eine Rolle 119 eines Armes 120 der Welle 97.
Eine mit dem Arm 120 verbundene Feder 121 drückt die Rolle 119 gegen die Kurvenscheibe 117. Beim Umlauf der Kurvenscheiben 99 und 117 hält der wirksame Teil der Kurvenscheibe 117 durch Eingriff mit der Rolle 119 die Blatt- fühlfinger 96 nieder.
Wenn aber die Abfla chung 109 der Kurve 99 sich gegenüber der Rolle 100 bewegt, wobei gleichzeitig die Abflachung der Kurvenscheibe 117 der Scheibenrolle 119 gegenübersteht, so schwingt die Feder 98 die Welle 97 und schwingt die Fingei 9@6 aufwärts durch die Löcher im Zu führtisch 27. Liegt auf .diesem ein Blatt, so werden die Finger verhindert, sich über die Platte 110 hinaus zu heben, die hier oberhalb des Zuführtisches sitzt.
Ist aber kein Blatt auf letzterem, so bewegt die Feder 98 .die Finger 96 durch die Löcher im Tisch 27 und weiter aufwärts durch Löcher in der Platte 110, wodurch der Steg 111 des Joches 103 nach links (Fig. 8) geschwungen -wird.
Die Vorrichtung zum Ausschalten der Einschiesseinrichtung beim Ausbleiben von Druckblättern am Zuführtisch 27 zur Ein führung zwischen Druckzylinder 57 und Ge- gendruckwalze 56 ist folgende: Am Druck- Zylinder sitzen Kurvenstücke 49 und 50 zum Zusammenwirken mit einer Rolle 51 eines Armes 52 einer Querwelle 53, die am an dern Ende einen Hebel 54 trägt. Der Arm 52 und der kurze Arm des Hebels 54 ruhen beide auf den' freien Enden -der Hebelarme 58, welche die Gegendruckwalze 56 tragen und am Gestell bei 59 gelagert sind.
Der Ein griff der Rolle 51 mit dem Kurvenstück 49 oder 50 senkt die Gegendruckwalze 56 und schwingt den Hebel 54, um sein hinteres ab geflachtes Ende 113 zu heben und den Steg 111 des Joches 103 darunter einschwingen zu lassen, wenn -die Fühler 96 bei ihrem An heben kein Blatt auf dem Tisch 27 fühlen (Fig. 11). Die Gegendruckwalze 56 wird ge gen den Druckzylinder 57 durch die Feder 114 gedrückt.
Das Kurvenstück 50 sitzt relativ zur zeit lichen Steuerung der Wellen 97 und 83 so, dass, wenn die Welle 53 geschwungen worden ist, um das Ende 113 des Hebels 54 zu heben, und das Joch 103 unter den Hebel 54 ge schwungen ist (wenn kein Blatt auf dem Tisch 27 ist), die Ablösung des Kurven stückes 50 von der Rolle 51 den Hebel 54 unter Wirkung der Feder 114 bringt und das abgeflachte Ende 113 des Hebels 54 auf dem Steg 111 des Joches 103 gehalten wird, wo durch die Gegendruckwalze 56 gehindert wird, sich zur Berührung mit dem Druck zylinder 57 zu bewegen, während gleichzeitig die Einschiesseinrichtung ausgeschaltet wird.
Hierzu ist an einem der Arme 58 ein Ab wärtsarm 60 (Fig. 1) befestigt und durch den Lenker 61 mit dem Unterende eines He bels 62 verbunden., der bei 63 an das Gestell 8 angelenkt ist. An einem Aufwärtsvorsprung der Falle 65 ist eine Klinke 66 bei 67 an gelenkt, die eine von Hand zu bewegende Schraube 68 hat, die in verschiedenen Lagen an der Falle 65 befestigt werden kann. Beim normalen Betriebe des Vervielfältigers und der Einschiesseinrichtung hat die Klinke 66 die Lage nach Fig. 5.
Dabei kann das Unter ende der Klinke 66 das obere abgesetzte Ende des Hebels 62 fassen, wenn ein Blatt auf dem Zuführtisch von -den Fühlern getroffen worden ist, so !dass die Gegendruckwälze 59 sich heben und das Blatt gegen den Druck zylinder drücken kann.
Ist kein Blatt auf dem Zuführtische, was .das Einschwingen des Joches 103 zum Verhindern der Senkung des langen Armes des Hebels 54 und dadurch das Getrennthalten der Gegendruckwalze vom Druckzylinder 57 zur Folge hat, so wird das Oberende des Hebels 62 in der Lage nach Fig. 1 gehalten, so da.ss es vom Unterende der Klinke 66 beim Niedergang der Falle 65 nicht getroffen wird.
Werden Blätter nacheinander über den Zuführtisch 27 der Blattablieferung zuge führt, so dass nach jedem Niedergang der Gegendruckwalze 56 diese wieder hochgeht, um das Blatt gegen den Druckzylinder 57 zu drücken, wodurch die Arme 58, 60 in der Uhrzeigerbewegung (Fig. 1) schwingen, so wird der Hebel 62 in Stellung geschwungen, um die Klinke 66 beim Niedergang des Jo- ches 15 und der Klinke 66 unter der Ein wirkung der Feder 64 zu fassen.
Trifft die Klinke 66 das Oberende des Hebels 62, so wird die Falle 65 angehalten, und die wei tere Abwärtsbewegung des Joches 15 macht den iStift 70 aus der Kerbe 71 frei und er laubt, :dass -das Joch sich gegen den Trenn blattstapel dank der Feder 108 bewegt und den Greifer gegen das äusserste Trennblatt anlegt. Beim Hochgang des Joches 15 wäh rend des Hebens des äussersten Trennblattes wandert der Stift 70 längs der Unterfläche der Falle 65 und hebt diese gegen die Kraft der Feder 64.
Wird dann das Joch 15 durch die Berührung der Rolle 28 mit Nocken 29 nach aussen gedrückt, so tritt der Stift 70 in die Kerbe 71, und der Greifer 10 wird ausser Eingriff mit den Trennblättern ge halten, bis das Joch wieder nahezu die Grenze seiner Abwärtsbewegung erreicht und der Stift 70 aus der Kerbe 71 durch den Ein griff der Klinke 66 mit dem Hebel 62 be freit wird.
Ist kein Blatt auf dem Zuführtisch, und wird daher die Gegendruckwalze 56 gesenkt gehalten und der Hebel 62 in der Lage nach Fig. 1 gehalten, so geht die Klinke 66 beim Abwärtsgang der Falle 65 mit -dem Joch 15 am Oberende des Hebels 62 vorbei, und daher hält die Falle 65 unter der Wirkung der Fe der 64 den Kerbteil 71 in Eingriff mit dem Stift 70 und hindert dadurch das Joch 15 am Einschwingen und Anlegen des Greifers 10 gegen das oberste Trennblatt. Daher wird kein Trennblatt vom Stapel im Behälter 5 entnommen und in den Behälter 12 gebracht, wenn kein Druckblatt zugeführt wird.
Soll ohne Einschuss gearbeitet werden, so wird die Schraube 68 aus dem normalen Betriebsloch in das Loch 69 übergeführt, wo durch die Klinke 66 am Eingriff mit dem Hebel 62 verhindert wird. Dadurch wird das Joch 15 dauernd vom Stapel der Trennblätter ferngehalten.
Um den Stössel 20 festzuhalten, während kein Trennblatt zu liefern ist, ist der untere Ansatz des Hebels 62 gelenkig durch einen Lenker 72 (Fig. 5) mit einer Sperrklinke 73 verbunden, die mit einer Klinkensperrung 7-l. zusammenwirkt, die an der Welle 22 be festigt ist, welche den Lagerarm 21 für den Stössel 20 trägt (Fig. 1).
Die Bewegung im Uhrzeigersinne, die dem Hebel 62 erteilt wird, wenn die Gegendruckwalze 56 ansteigen ge lassen wird, um ein Blatt gegen den Zylinder 57 zu drücken, zieht den Lenker 72 nach links (Fig. 1) und befreit dadurch die Klinke 73 aus der Kerbe 55 der Sperrung 74, damit die Welle 22 durch die Kurvenscheibe 26 geschwungen werden kann. Eine Feder 112 hält die Klinke 73 an der Sperrung 74 nieder.