CH129899A - Verfahren zur Herstellung von Heftbögen für Durchschreibblöcke. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von Heftbögen für Durchschreibblöcke.Info
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Description
Verfahren zur Herstellung von Heftbögen für Durchschreibblöche. Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Heftbögen für Durchschreib- blöcke zur Durchschrift von Schecks, Kassen zahlungen, Verkaufsbons etc., die je minde stens aus einem Original- und einem Dupli- katblatt bestehen, zwischen ,die ein Durch- Schreibpapier einlegbar ist.
Solche Heftbögen werden in der Regel aus einem einzigen, zur Bildung des Original- und des Duplikatblattes mittwärts gefalteten Papierblatt gebildet und übereinandergestapelt zu einem Block zusammengeheftet, so dass sie am Duplikatblatt mit der Souche des Blockes zusammenhängen, während die Originalblät ter am entsprechenden Ende frei sind.
Demgegenüber werden solche Heftbögen gemäss der Erfindung dadurch hergestellt, dass mindestens zwei Blattbahnen, von denen die zur Bildung der Duplikatblätter dienende etwas breiter ist als die andere, zur Bildung der Originalblätter bestimmte, aufeinander- gelegt und längs einer mittleren Linie über eine gewisse Breite hin fest miteinander ver bunden, hierauf nach dieser Linie entzweige- schnitten und die so erhaltenen Hälften der Quere nach in die gewünschten Heftbögen,
in denen ein Orignal- und ein Duplikatblatt a.n einem Ende zusammenhängend, zerschnitten werden.
Die beiliegende Zeichnung dient zur Er läuterung einer beispielsweisen Durchfüh rungsart dieses Verfahrens.
Fig. 1 zeigt in Draufsicht zwei überein anderliegende Blattbahnen, etwa aus Papier; Fig. 2 zeigt diese Blattbahnen der Längs mittellinie nach entzweigeschnitten, wobei die so erhaltenen Hälften voneinander ge trennt sind; Fig. 3 zeigt einen Block, bei welchem Heftbögen, wie sie nach dem vorliegenden Verfahren hergestellt worden sind, angewen det sind.
Die Blattbahn 1 (Fig. 1) soll zur Bildung von Duplikatblättern und die Blattbahn 2 zur Bildung von Originalblättern dienen.
Die Blattbahn 1, welche unter der Blatt bahn 2 liegt, ist etwas breiter als die darüber liegende Blattbahn 2; ihre Breite entspricht der Summe der Längen zweier Duplikatblät- ter plus zwei Streifenbreiten für Soucheein- heftung, während die ,Breite der Blattbahn \3 nur ungefähr der Summe zweier Original blattlängen entspricht, also um die zwei Streifenbreiten für die Soucheeinheftung schmäler ist.
Die Blattbahn 2 wird vorteilhaft in sym metrischer Lage auf die Blattbahn 1 aufge legt, so dass diese letztere über die Längsrän der der Blattbahn 2 um gleich breite Streifen stücke übersteht. Längs der Mittellinie 4 wird die Blattbahn 2 auf der Blattbahn 1 über eine gewisse schmale Breite hin durch Klebstoff fest verbunden, wie dies in Fig. 1 durch den schraffierten Streifen 3 angedeutet ist. Nach dieser Vorbereitung der Blattbah nen werden dieselben der Mittellinie 4 ent lang entzweigeschnitten.
Der Klebstoffstrei- fen ist dabei so zur Mittellinie 4 verteilt, dass nach dem Entzweischneiden zwei Hälften A, B (Fig. 2) entstehen, die je aus zwei zu sammenhängenden Blättern, nämlich dem un tern oder Duplikatblatt a und dem obern, schmäleren oder Originalblatt b bestehen, welche längs der Kante, nach der die Hälf ten A, B voneinander getrennt wurden, mit telst eines schmalen Klebstoffstreifens zu sammenhängen.
Die Bahnhälften<I>A, B</I> werden alsdann der Quere nach in die gewünschten Heftbögen zerschnitten, von denen jeder mithin ein Ori ginalblatt und ein längeres Duplikatblatt aufweist und welche übereinandergestapelt durch Einheften der Duplikatblätter zu zwei Blöcken vereinigt werden können.
Zweckmässig wird man zum Beispiel 50 Bahnhälften<I>A</I> und 50 Bahnhälften<I>B</I> herstellen und zu je 50 aufeinanderstapeln, davon die Stapel an den Heftenden der Du plikatblätter a fest vereinigen und die so er haltenen Langstapel der Quere nach in die Blöcke von der gewünschten Blatthöhe zer schneiden, so da.ss man zwei Gruppen Blöcke mit je 50 Heftbögen erhält.
Fig. 3 zeigt einen dieser Blöcke, die ihrer Form nach an sich bekannt sind. c ist die Sauehe, d ein. an. dieser befestigtes Duroh- Schreibpapier, e das Duplikatblatt und f das Originalblatt eines seiner Heftbögen.
Wie aus Fig. 1 ersichtlich ist, können zur Erleichterung des Abtrennens oder Abreissen der Duplikat- und Originalblätter die Dupli- katblätter längs den Linien 5, 6 und die Originalblätter allein oder die Original- und Duplikatblätter zusammen dies- und jenseits der Klebstrecke 3 längs den Linien 7, 8 ge locht oder strichgebrochen sein. Es können dann beim fertigen Block die Duplikatblätter von der Souche und die Originalblätter von den Duplikatblättern leicht abgerissen wer den.
Die Loch- oder Brechungslinien 7, 8 sind nicht unbedingt notwendig, wenn man bei ge eignetem Papier die Klebstrecke nicht durch gehend, sondern etwa nur stellenweise im Wege des Betupfens anbringt, indem dann das Originalblatt sehr wohl vom Duplikat blatt ohne Beschädigung längs dieser unter brochenen Klebstrecke abgelöst werden kann.
Begreiflicherweise können bei der be schriebenen Herstellungsweise die Original blätter und die Duplikatblätter von verschie dener Qualität Papier und von verschiedener Farbe sein, was auch als Vorteil des Verfah rens gewertet werden kann.
Das beschriebene Verfahren kann natür lich mittelst bekannter Maschinen zum Be drucken, Nummerieren, Perforieren (wenn gewünscht) und Schneiden durchgeführt wer den. Auch ist das Verfahren nicht nur auf zwei Blätterbahnen beschränkt; es können mehr als zwei Blätterbahnen benutzt werden. beispielsweise zur Herstellung von Triplikat- blöcken, wobei im Block immer das mit der Souche zusammenhängende Blatt der Heil bögen breiter ist als die übrigen. Auch kön nen die Blattbahnen in ihrer Lage überein ander vertauscht werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von Heftbögeu für Durchschreibblöcke, dadurch gekenn zeichnet, dass mindestens zwei Blattbahneia, von denen die eine, zur Bildung der Duplikat- blätter dienende etwas breiter ist als die an dere, zur Bildung der Originalblätter be stimmte, aufeinandergelegt und längs einer mittleren Linie über eine gewisse Breite hin fest miteinander verbunden, hierauf nach die ser Linie entzweigeschnitten und die so er haltenen Hälften der Quere nach in die ge wünschten Heftbögen,in denen ein Original- iind ein Duplikatblatt an einem Ende zu sammenhängen, zerschnitten werden. UNTERANSPRüCHE 1.. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man je nur zwei Blattbahnen benutzt, von denen die eine um die doppelte Breite eines für die Ein haftung dienenden Streifens breiter ist als die doppelte Länge je eines der Heftbogen- blätter. Z-. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet,dass die schmälere Blatt bahn in symmetrischer Lage auf die brei tere aufgelegt und daran mittelst einer der Längsmittellinie der Bahnen entlang laufenden Klebstreeke befestigt wird. ä. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die breitere Blattbahn in der Nähe ihrer Längsränder je mit einer Abreisslinie versehen wird. 4. Verfahren nach Patentanspruch und Un teranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eine der Blattbahnen dies- und jenseits der Klebstrecke je mit eine Abreisslinie versehen wird.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB129899X | 1927-01-18 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| CH129899A true CH129899A (de) | 1929-01-02 |
Family
ID=10014794
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH129899D CH129899A (de) | 1927-01-18 | 1928-01-17 | Verfahren zur Herstellung von Heftbögen für Durchschreibblöcke. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH129899A (de) |
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1928
- 1928-01-17 CH CH129899D patent/CH129899A/de unknown
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