CH129937A - Schnellarbeitsstahl. - Google Patents

Schnellarbeitsstahl.

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CH129937A
CH129937A CH129937DA CH129937A CH 129937 A CH129937 A CH 129937A CH 129937D A CH129937D A CH 129937DA CH 129937 A CH129937 A CH 129937A
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Aktiengesellschaft Stah Becker
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Stahlwerk Becker Aktiengesells
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      Sehnellarbeitsstahl.       Es ist bekannt, dass ein normaler Schnell  arbeitsstahl durch Zusatz von     Vanadium    oder       Cobalt    oder beiden Elementen zugleich we  sentlich leistungsfähiger gemacht werden  kann.

   Es ist ferner bekannt, dass Wolfram  durch andere Legierungsbestandteile, wie  zum Beispiel     Vanadium    zum Teil ersetzt  werden kann, dass ferner beim Überschreiten  eines bestimmten     Vanadiumgehaltes    im       Schnellarbeitsstahl    dieser durch Härtung nicht  mehr hart wird, da der Grundmasse des  Stahles     dureh    Bildung eines hoch     kohlen-          stoffhaltigenVanadiumkarbidesKohlenstoff    ent  zogen wird. Die Leistung eines Schnell  arbeitsstahles ist aber in hohem Masse von  dem Vorhandensein einer     zähharten    Grund  masse, die viele kleine, sehr harte Karbide  enthalten muss, abhängig.

   Der Kohlenstoff  gehalt eines handelsüblichen     Schnellarbeits-          stahles        mit        18-20        %        Wo        und        etwa    4     %          Cr    beträgt aus schmiede- und     härteteehni-          sehen        Gründen        meist        nicht        mehr        als        0,

  75        %.     Eine Vermehrung des     Vanadiumgehaltes    in       einem        solchen        Stahl        über    2     %,        des    Kobalt-    gehalter über 10 % ist daher kaum angängig.

    Es wurde nun erkannt, dass auch ein hoch       kobalt-    beziehungsweise     vanädiumhaltiger     Stahl wieder hart und leistungsfähig gemacht  werden kann, wenn er einen Kohlenstoffge  halt besitzt, der über das übliche Mass hinaus  gesteigert ist, und zwar in einem bestimm  ten Verhältnis zur Höhe des Kobalt-     bezie-          hungsweise        Vanadiumgehaltes.        Für        je        1%          Va        ist        von        0,

  6        %        Kohlenstoff        ausgehend        der          Kohlenstoffgehalt    um 0,16 % und für je 1 0%       Kobalt        um        0,04        %        zu        erhöht,        wie.        es        auch     aus dem Schaubild ersichtlich ist.

   So muss  zum Beispiel ein     Schnellarbeitsstahl    mit 5 %       Va        etwa        1,4        %        C,        ein        Stahl        mit        15        %        Co          etwa        1,

  2        %        C        enthalten.        Bei        Gegenwart     beider Legierungsbestandteile ist der Kohlen  stoffgehalt gleich oder annähernd der Summe  der für diese einzeln in Fragekommenden     Koh-          lenstoffgehalte    zu bemessen.  



  Es wurde beobachtet, dass beispielsweise       die        Leistungen        eines        Stahles        mit        etwa    4     %          Vanadium    und dem entsprechenden Kohlen  stoffgehalt gegenüber dem gleichen Stahl      mit niedrigerem Kohlenstoffgehalt ohne Va  nadium sich mehr als verdreifachen. Ver  glichen mit einem normal legierten Schnell  arbeitsstahl mit etwa 1-2 %     Vanadium     beträgt die Leistungssteigerung etwa das  zweifache.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schnellarbeitsstahl, welcher mindestens eines der Elemente: Vanadium oder Kobalt in hohem Prozentsatz enthält, dadurch ge kennzeichnet, dass der Kohlenstoffgehalt in Abhängigkeit vom Vanadium- beziehungs weise Kobaltgehalt erhöht ist, und zwar von 0,6 0% Kohlenstoff ausgehend um 0,
    16 % für je 1 % Vanadium beziehungsweise 0,04 % für je 1 % Kobalt. UNTERANSPRUCH: Schnellarbeitsstahl nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Kohlenstoff gehalt bei gleichzeitiger Anwesenheit von Vanadium und Kobalt gleich oder annähernd gleich der Summe der für Vanadium und Kobalt einzeln in Frage kommenden Kohlen stoffgehalte bemessen ist.
CH129937D 1926-12-30 1927-12-23 Schnellarbeitsstahl. CH129937A (de)

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