CH129972A - Drehschieber mit röhrenförmigem Durchgang zum Abschluss von Rohrleitungen für Wasserkraftanlagen, Talsperren und dergl. - Google Patents

Drehschieber mit röhrenförmigem Durchgang zum Abschluss von Rohrleitungen für Wasserkraftanlagen, Talsperren und dergl.

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CH129972A
CH129972A CH129972DA CH129972A CH 129972 A CH129972 A CH 129972A CH 129972D A CH129972D A CH 129972DA CH 129972 A CH129972 A CH 129972A
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CH
Switzerland
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tubular passage
slide
valve
pipelines
pipe
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Inventor
Voith J M
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Voith Gmbh J M
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  Drehschieber mit röhrenförmigem Durchgang zum     Absehluss    von Rohrleitungen für       Wasserkraftanlagen,    Talsperren und     dergl.       Bei Turbinenanlagen, bei denen     das    Was  ser den Turbinen durch Rohrleitungen zuge  leitet wird, kommt es häufig vor, dass die Lei  tung kurz vor der Turbine gebogen geführt.  werden muss. Da in solchen Fällen unmittel  bar vor der Turbine fast stets auch ein Ab  sperrschieber angeordnet ist, so ergibt sich  die Notwendigkeit,     Absperrschieber    und  Krümmer 'unmittelbar     nebeneinander    vorzu  sehen. Eine derartige Anordnung ist ziemlich  teuer, sowohl durch .die Kosten von Schieber  und Krümmer, wie durch die erforderlichen  Fundamente.  



  Ebenso besteht bei Talsperren und der  gleichen oft die Notwendigkeit, die     Auslass-          rohre    gebogen zu führen, wodurch die glei  chen Nachteile auftreten, wie sie für Turbi  nenrohrleitungen geschildert wurden.  



  Gegenstand der !Erfindung ist ein Ab  sperrschieber von solcher Bauart, dass er zu  gleich den Krümmer ersetzt.     Hierftir        eignet     sich der     bekannte    Drehschieber mit röhren  förmigem Durchgang, bei dem der beweg-    liehe, den Abschluss     bewirkende    Teil aus  einem Rohrstück besteht, dessen Achse in der  geöffneten Stellung mit der     Rohrleitungs-          achse        zusammenfällt,    in der geschlossenen  Stellung aber senkrecht zur Rohrachse liegt,  und der durch besondere Dichtungselemente  dann einen völlig dichten Abschluss bewirkt.  



  Gemäss der Erfindung wird der Dreh  schieber mit     röhrenförmigem    Durchgang so  gebaut,     dass    die Achse des den     Abschluss    be  wirkenden     Schieberrohres    gebogen verläuft,  so dass die Strömungsrichtungen des in den  Schieber hineinfliessenden und aus ihm her  ausfliessenden Wassers einen beliebigen Win  kel miteinander bilden.     Je    nach der Grösse  der     Umlenkung    wird dieser Winkel verschie  den sein.

   Das Gehäuse kann dabei zwei Ab  schlussstutzen erhalten, die im Winkel so ge  neigt sind,     dass    sie den     Endflächen    des den  Abschluss bewirkenden     Schieberrohres    gegen  über Astehen.  



  Es ist weiter möglich, das     Schieberge-          häuse    mit drei     Anschlussstutzen    zu versehen,  von denen der eine symmetrisch zu den er-           sten    beiden Stutzen liegt, und das den Ab  schluss bewirkende     Schieberrohr    mit solcher  Krümmung- auszuführen und     @so    drehbar zu       lagern"dass    der symmetrisch liegende !Stutzen  mit jedem der beiden andern verbunden wer  den kann, wobei der dritte Stutzen abge  schlossen wird.

   Ordnet man bei dieser An  ordnung die drei     Anschlussstutzen    gleich  mässig verteilt am Umfang des     Schieberge-          häuses    an,     so,dass    sie unter Winkeln von     120      gegeneinander stehen, dann können irgend       zwei    von ihnen miteinander verbunden wer  den.  



  In der     Fig.    1 ist     eineAusbildung    dargestellt,  bei der ein Drehschieber bisheriger Bauart mit.  geradem     Durchgang    und ein Krümmer vorge  sehen sind. Die     Fig.    2, 3 und 4 zeigen zwei       Ausführungsbeispiele    des Erfindungsgegen  standes, und zwar     Fig.    2 einen Längsschnitt  durch 'den geöffneten Drehschieber mit zwei       Anschlussstutzen,

          Fig.    3 einen Schnitt senk  recht dazu nach der Linie     A-B    der     Fig.    3  und     Fig.    4 die beispielsweise Ausführungs  form eines Drehschiebers mit drei Anschluss  stutzen am Gehäuse.  



  Ein Vergleich der beiden     Fig.    1. und  lässt erkennen,     dass    durch den neuen     Drep.-          schieber    gegenüber der alten Ausbildung     sehr     viel Platz     gespart    wird. Da der Schieber  gemäss der Erfindung nur wenig teurer als  ein Drehschieber bisheriger     Bauart    wird,  sinken auch die     Gesamtkosten    wesentlich,  zumal gleichzeitig am Fundament gespart  wird.  



  In den     Fig.    ? und 3 bedeuten a das Ge  häuse, b das gebogene     Schieberrohr,    c die  beiden Drehzapfen, um die das Rohr bewegt  wird, d die eigentliche Abdichtungsplatte  und e die Zuführung des Druckwassers zur       Steuerung    der Dichtungsplatte. Die eigent  liche Dichtungsplatte ist in dem Ausfüh  rungsbeispiele auf der konvexen Seite des  Rohres angebracht. Im geschlossenen Zu  stand des Schiebers wird die Platte d durch  Einleiten von Druckwasser in den Raum zwi  schen ihr und dem Rohr gegen die Dich  tungsfläche im Gehäuse gedrückt. Nach  Wegnahme des Wasserdruckes wird sie    durch den Druck des Wassers in der Rohr  leitung von der Sitzfläche abgehoben, so dass  der Schieber geöffnet werden kann.

   Im ge  öffneten Zustand liegt die     Abdichtungsplatte     in einer Erweiterung des     Schiebergehäuses.     



  Die Art des     Abdichtungsorganes    und  seine Betätigung sind jedoch für die vorlie  gende Erfindung völlig unwesentlich und  können daher auch in anderer Weise als im  Ausführungsbeispiel nach den     Fig.    2 und  ausgeführt werden.  



  In der     Fig.    4 haben<I>a.,</I>     L,    c und<I>d</I> die  gleiche Bedeutung wie in den     Fig.    2 und 3.  Das Zuführungsrohr e für das Druckwasser  zur !Steuerung der Abdichtungsplatte d ist.  nicht gezeichnet,<I>f, g</I> und     ic    sind die drei An  schlussstutzen für das von oben     kommend,_-          Druckrohr    und die beiden     Zweigleitungen.     Sie stehen in dem gezeichneten Ausführungs  beispiel unter Winkel von e     L20     gegenein  ander.  



  Die     Arbeitsweise    dieses Schiebers ist ohne  weiteres aus der     Fig.    4 ersichtlich. In der  gezeichneten Stellung strömt das Wasser     iji     den Stutzen f, dann durch das gekrümmte       Sehieberrohr    und zum Stutzen g wieder her  aus oder umgekehrt, während der Stutzen     d%     abgeschlossen ist. Wird das Schiebemohr im       Uhrzeigersinne    um     120"    gedreht, dann legt  sich die     Abschlussplatte    vor den Stutzen g.

    während die Stutzen f und h     miteinander     verbunden     werden.    Das Wasser kann also  vom Stutzen f durch das Schiebemohr in das  an den Stutzen     1z.    anschliessende Zweigrohr  fliessen oder in umgekehrter Richtung. End  lich     lässt    sich durch eine weitere Drehung  des Schiebers um 120  der     Stutzen    f ab  schliessen und     g    mit     h.    verbinden, so dass über  haupt kein Wasser aus f in die an<I>g</I> und     la     angeschlossenen Rohrleitungen strömen kann  und die Anlage völlig geschlossen ist.

   Es ist  selbstverständlich möglich, aus der in der       Fig..4    gezeichneten Stellung durch Drehung  links herum zur zuletzt     erwähnten    Stellung  überzugehen.  



  Falls nicht beide Zweigleitungen zugleich  abgeschlossen werden müssen, brauchen die  drei Stutzen nicht unter Winkeln von     120          gegeneinander zu stehen. Es ist dann nur nö  tig, dass der     Anschlussstutzen    des Hauptroh  res symmetrisch zu den beiden Anschluss  stutzen der Abzweigrohre liegt.  



  Ein solcher Schieber wird beispielsweise  dann von Vorteil sein, wenn von einer Rohr  leitung zwei Turbinen gespeist werden, von  denen stets nur eine im Betrieb ist, oder wenn  eine Turbine und eine Pumpe an die     Rohrlei.          tung    angeschlossen sind, wobei für den Tur  binenbetrieb das Wasser abwärts fliesst, wäh  rend mittelst der Pumpe bei Stillstand der  Turbine das     Mla.sser    in entgegengesetzter       ssiehtung    in ein     Speicherbecken    hinaufge  pumpt wird.

   In solchen Fällen war man bis  lier     genötigt,    das Druckleitungsrohr durch ein  Hosenrohr zu gabeln und jede der beiden Ab  z_weigungen durch einen Absperrschieber zu       ve        rcliliessen.    Es waren also ein Hosenrohr  und zwei Schieber notwendig. Durch die     Er-          l'üidung    ist es möglich gemacht, an Stelle       di#s        Hosenrohres    einen als     Dreiwegschieber     ausgebildeten Drehschieber einzubauen, so  dass das Hosenrohr und der zweite Schieber  ganz     wegfallen    und dadurch bedeutende Er  sparnisse erzielt werden     können.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Drehschieber mit röhrenförmigem Durch gang, dadurch gekennzeichnet, dass die Achse des den Abschluss bewirkenden Schieberroh- res gebogen verläuft, so dass die Strömungs- richtungen des in den Schieber hineinfliessen- den und aus ihm herausfliessenden Wassers einen beliebigen Winkel miteinander bilden. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Drehschieber mit röhrenförmigem Durch gang nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass -das Schiebergehäuse zwei Anschl_ussstutzen erhält, die unter solchem Winkel gegeneinander geneigt sind, dass sie den Endflächen des den Ab schluss bildenden Schieberrohres gegen überstehen. ?.
    Drehschieber mit röhrenförmigem Durch gang nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, da.ss das Schiebergehäuse drei Anschlussstutzen erhält, von denen der eine symmetrisch zu den beiden ersten Stutzen liegt, und dass das den Abschluss bewirkende Schieberrohr mit solcher Krümmung ausgeführt wird und so dreh bar gelagert wird, dass der symmetriscl; liegende Stutzen mit jedem der beiden an dern verbunden werden kann, wobei der dritte Stutzen abgeschlossen wird. 3.
    Drehschieber mit röhrenförmigem Durch gang nach Patentanspruch und Unteran- spiuich 2, dadurch gekennzeichnet, da.ss die drei Abschlussstützen unter Winkeln von 120 ge@eneina.nder stehen, so dass irgend zwei von ihnen miteinander verbundexi werden können.
CH129972D 1927-02-11 1927-12-08 Drehschieber mit röhrenförmigem Durchgang zum Abschluss von Rohrleitungen für Wasserkraftanlagen, Talsperren und dergl. CH129972A (de)

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CH129972D CH129972A (de) 1927-02-11 1927-12-08 Drehschieber mit röhrenförmigem Durchgang zum Abschluss von Rohrleitungen für Wasserkraftanlagen, Talsperren und dergl.

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4442315A1 (de) * 1994-11-29 1996-05-30 Joseph Boy Steuereinrichtung für strömbare Medien

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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