CH130062A - Schaltung für Diesel-elektrische Triebfahrzeuge. - Google Patents

Schaltung für Diesel-elektrische Triebfahrzeuge.

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CH130062A
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Cie Aktiengesellschaft Boveri
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Bbc Brown Boveri & Cie
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  Schaltung für     Dieselelektrische    Triebfahrzeuge.    Bei Dieselelektrischen Schienenfahrzeugen;  deren Dieselmotor mit einem Gleichstrom  generator zur Speisung der elektrischen Trieb  motoren gekuppelt ist, wird die Steuerung  des Fahrzeuges dadurch verwickelt, dass der       Fübrer    zwecks Regelung der Fahrgeschwin  digkeit nicht nur die     Generatorspannung,     sondern ausserdem die Brennstoffzufuhr der  Dieselmaschine zu regeln hat; wenn er Wert  auf einen guten Wirkungsgrad des Betriebes  legt. Es ist daher vorgeschlagen worden, auf  eine Regelung an den elektrischen     Maschinen     überhaupt zu verzichten und vom Führer  lediglich die Gaszufuhr regeln zu lassen.

    Diese Regelungsart erfüllt aber häufig nicht  die gestellten Betriebsbedingungen und genügt  zum Beispiel nicht bei vorgeschriebenem  Fahrplan auf Strecken, deren Zugwiderstand  mehrfach wechselt; auch ist sie hinsichtlich  des Wirkungsgrades beziehungsweise des  Brennstoffverbrauches noch nicht einwandfrei.  



  Nach der Erfindung soll nun bei Diesel  elektrischen Fahrzeugen, deren Leistung ledig  lich durch Steuerung der     Brennstoffzufuhr     geregelt     wird,    zwecks Erzielung günstigster    Fahrbedingungen und besten Wirkungsgrades  die     (seneratorleistung    bei wechselnder Zug  kraft des Triebfahrzeuges möglichst konstant  gehalten werden. Da entsprechend der wech  selnden Zugkraft der     Generatorstrom    sich  ändert, die Leistung L aber konstant bleiben  soll, muss die     Generatorspannung    geändert  werden.

   Trägt man im rechtwinkligen Koor  dinatensystem die Spannung     E    als Funktion  des Stromes J auf, so ergibt die Gleichung       E   <I>X J = L =</I>     const.    eine gleichseitige Hy  perbel. Der Generator muss also so erregt  werden, dass seine Spannung möglichst dem       Hyperbelgesetz    folgt. Dies wird erfindungs  gemäss dadurch erreicht, dass man mit dem  Hauptgenerator oder mit seiner Erreger  maschine einen mit dem     Iiauptstrom        gegen-          kompoundierten    Hilfsgenerator in Reihe  schaltet.  



  Eine derartige Schaltung, die ein Aus  führungsbeispiel für die     Erfindung    zeigt, ist  in     Fig.    1 aufgezeichnet. Der mit dem Diesel  motor<I>a</I> gekuppelte Generator<I>b</I> speist die  vier Fahrmotoren m. Seine Feldwicklung c  wird von den beiden Erregermaschinen e und      h erregt, die mit konstanter Drehzahl von  der     Hilfsdieselmaschine    d angetrieben werden.  Die Erregermaschine e hat konstantes Feld  f und liefert eine     Grunderregerspannung,    zu  der sich die Spannung der mit e und c in  Reihe geschalteten Hilfsmaschine     h    algebraisch  summiert.

   Bei kleinen Hauptströmen ist die  Spannung der Hilfsmaschine h gleichgerichtet  derjenigen der Erregermaschine e, weil dann  der Einfluss der an konstanter Spannung  liegenden Erregerwicklung i überwiegt. Je  mehr der Hauptstrom wächst, umso grösser  wird der Einfluss der kräftigen vom Haupt  strom durchflossenen     Gegenkompoundwicklung          g,    die bald eine Spannungsumkehr der Hilfs  maschine     la    verursacht und dann bewirkt,  dass der Erregerstrom in der Feldwicklung     c     der Hauptmaschine b kleiner wird, als er bei  alleiniger Erregung durch die Maschine e sein  wurde.  



  Wie nahe die so erreichte Spannungskurve  an die ideale Form herankommt, ist aus       Fig.    2 ersichtlich, in der die Kurve I die       E.112.        g.    des Hauptgenerators     b,    die Kurve     II     (in anderem     Ordinatenmassstab)    die Spannung  an der Erregerwicklung c des     Hauptgenera-          tors   <I>b</I> in Funktion des Hauptstromes<I>.T</I> dar  stellt, während die gleichseitige Hyperbel     IH     zum Vergleich dazu gezeichnet ist.

       .El    ist die  konstante Spannung, die von der     Haupter-          regermaschine    e erzeugt wird. Ei die Spannung,  die von der konstanten Erregung     i    der Zu  satzerregermaschine h geliefert wird, und     E,     die von der     Gegenkompoundierung    g der  Maschine h herrührende Spannung. Im Punkt  P kehrt sich die Spannung der Hilfserreger  maschine<I>h</I> um; die Maschine<I>h</I> wird zweck  mässigerweise so hoch gesättigt, dass bei wach  sendem Hauptstrom J die der Hyperbel sich    anschmiegende Abflachung der Spannungs  kurve eintritt.  



  Die Form der Spannungskurve einer  Maschine lässt sich bekanntlich durch ver  schiedene Mittel beeinflussen, so dass es im prak  tischen Fall immer möglich sein wird, die  gewünschte Arbeitskurve herzustellen.  



  Die     Haupterregermaschine    e kann gleich  zeitig zur Lieferung des Stromes für die  Hilfsbetriebe des Triebfahrzeuges, sowie gege  benenfalls für Zugbeleuchtung und -heizeng  herangezogen werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schaltung für Triebfahrzeuge, in denen ein von einem Dieselmotor angetriebener Gleichstromgenerator die Triebmotoren speist und die Fahrgeschwindigkeit vom Führer lediglich durch Änderung der Brennstoffzu fuhr geregelt wird, dadurch gekennzeichnet, dass zwecks Erzielung günstigster Fahrbe dingungen und besten Wirkungsgrades die Leistung des Generators dadurch möglichst konstant gehalten wird, dass mit ihm oder mit seiner Erregermaschine ein mit dem Hauptstrom gegenkompoundierter Hilfsgene rator in Reihe geschaltet ist. UNTERANSPRÜCHE: 1. Schaltung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Hilfsgenerator eine konstante Fremderregung besitzt, die seiner Hauptstromerregung entgegenwirkt. 2.
    Schaltung nach Patentanspruch mit Reihen schaltung des Hilfsgenerators mit der Er regermaschine des Hauptgenerators, da durch gekennzeichnet, dass die Erreger maschine konstante Spannung liefert.
CH130062D 1926-12-17 1927-12-08 Schaltung für Diesel-elektrische Triebfahrzeuge. CH130062A (de)

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