CH130149A - Verfahren zur Darstellung von 4-Oxy-3-aminobenzol-1-arseno-5-(2-oxypyridin). - Google Patents

Verfahren zur Darstellung von 4-Oxy-3-aminobenzol-1-arseno-5-(2-oxypyridin).

Info

Publication number
CH130149A
CH130149A CH130149DA CH130149A CH 130149 A CH130149 A CH 130149A CH 130149D A CH130149D A CH 130149DA CH 130149 A CH130149 A CH 130149A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
oxy
oxypyridine
aminobenzene
arseno
preparation
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Deutsche Gold-Und Sil Roessler
Original Assignee
Degussa
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Degussa filed Critical Degussa
Publication of CH130149A publication Critical patent/CH130149A/de

Links

Landscapes

  • Inorganic Compounds Of Heavy Metals (AREA)

Description


  . Verfahren zur Darstellung von     4-Oay-3-aminobenzol-l-arseno-5-(2-ogypyridin).       Durch das Schweiz. Patent Nr. 123595  ist ein Verfahren zur Darstellung von     Ar-          senoverbindungen    geschützt, bei dem ein       Arsin    von der Formel     R.    .

   As     H2    mit einer  Verbindung von der Formel     R,As    = X,  wobei X einen andern Rest als 112 bedeutet,       kondensiert    wird; dieses Verfahren ist da  durch gekennzeichnet, dass die     Reaktion,    zum  Beispiel zwischen     Arsinen    und     Arsinogyden,     in     Gegenwart    von die Kondensation beför  dernden     Mitteln,    welche ihrem chemischen  Charakter nach     Reduktionsmittel    sind, durch  geführt wird.  



  Weitere Untersuchungen haben ergeben,  dass man unter Anwendung von     Arsinen    als  Ausgangsstoffe auch dadurch in ausgezeich  neter Weise zu     Arsenoverbindungen    gelangt,  dass Gemische von     Arsinen    und     Arsinsäuren     mit Reduktionsmitteln behandelt werden.  Die letzteren wirken hierbei in saurer Le  sung hauptsächlich als     Reduktions-,    aber  auch als Kondensationsmittel. Eine beson  ders     vorteilhafüe    Ausführungsform der Er-         findung    besteht darin, dass die Reaktion  unter Verzicht auf Erwärmung durchgeführt  wird.

   Vereinigt man zum Beispiel eine  saure Lösung eines     Arsins    von der allge  meinen Formel     R1    - As =     Hz    mit einer       Arsinsäure    von der allgemeinen Formel       R2    -     As03H2    in saurer wässeriger Lösung  bei gewöhnlicher Temperatur oder in der       gälte    und fügt man zu diesem Gemisch  einen Überschuss von     Natriumhypophosphit     in kleinen Portionen, so scheidet sich beim  Stehenlassen allmählich die entsprechende       Arsenoverbindung    von der Formel     R7As     = As     R_#    aus.  



  Dieses Verfahren ist allgemeiner Anwen  dung fähig; es ermöglicht die Herstellung  von     Arsenoverbindungen        R,,    - As = As     R',     bei welchen     R1    und     R2    identische oder ver  schiedene Radikale der     aliphatischen    oder  der aromatischen oder der     heterozyklischen     Reihe sein können, oder bei welchen     R,.    und       R,    Radikale verschiedener der     genannten     Reihen sein können.      Gegenstand vorliegender Erfindung ist.

    ein Verfahren zur Herstellung von     4-Oxy-          3-aminobenzol-l-arseno-5-(2-oxypyridin),    das  dadurch gekennzeichnet ist, dass man eine       2,Oxypyridin-5-arsenverbindung    und eine     4-          Oxy-3-aminophenyl-l-arsenverbindung,    von  welchen die eine eine     Arsinsäure    und die       andere    ein     Arsin    ist, der gemeinschaftlichen       Reduktion    unterwirft.

   Das Verfahren kann  sonach ausgeführt werden, indem man ent  weder     4-Oxy-3-aminophenylarsin    zusammen  mit     2-Oxypyridin-5-arsinsäure    oder     4-Ogy-          3-aminophenylarsinsäure    zusammen mit     2-          Oxyl)yridin-5-arsin        5reduzierU.    Zweckmässig  wird die Reduktion so ausgeführt, dass man  eine saure, das     Arsin    und die     Arsinsäure     enthaltende Lösung bei gewöhnlicher Tem  peratur oder in der Kälte mit einem Über  schuss von     Natriumhypophosphit    versetzt;  das letztere gibt man am besten. in mehreren  Malen zu.  



  Die neue Verbindung ist ein amorphes  hellgelbes Pulver.     Durch    Befeuchten mit       konzentrierter    Natronlauge geht es in eine  dunkelgefärbte homogene Masse über, die  sich dann in beliebiger     Konzentration    in  Wasser klar löst. Es soll als     Heilmittel,    so  wie zur Herstellung pharmazeutischer Prä  parate, vor allem von     Mitteln    zur Bekämp  fung der     Trypanosomiaden,        dienen.     



  Während die bekannten Verfahren zur  Herstellung von     Arsenoverbindungen    den  Nachteil besitzen, dass die Ausbeuten viel  fach zu wünschen übrig lassen, und die er  haltenen Produkte wechselnde Eigenschaf  ten, insbesondere mit Bezug auf Löslichkeit  in Alkali, besitzen,     gestattet    das     vorliegende     Verfahren bei glattem Reaktionsverlauf die  Erzielung hoher     Ausbeulten    an der     Arseno-          verbindung    von gleichmässig guten Eigen  schaften und insbesondere von gleichmässig  guter Löslichkeit in Alkali, und zwar ins  besondere dann, wenn unter Verzicht auf       Erwärmung    gearbeitet wird.  



       Beispiele:     1. 2,1     gr        2-Oxy-5-pyridinarsinsäure    werden  in 50 cm' Wasser und in 10 cm' konzen-         trierter    Salzsäure gelöst. Zu der kalten Lö  sung fügt man eine solche von     4-Oxy-3-          aminophenylarsin,    aus 3     gr        4-Oxy-3-nitro-          phenylarsinsäure    durch Reduktion mit Zink  staub und Salzsäure dargestellt.

   Zu der     kal          tene        klaren        Mischung    werden 0,5     gr    Jod  kalium und 5     gT        Natriumhypophosphit    ge  geben. Nach halbstündigem Schütteln wer  den nochmals 5     gr    des     Reduktionsmittels    hin  zugefügt und 12 Stunden unter     Luftabschluss     stehen gelassen.

   Es werden 94 % der theo  retischen Ausbeute an     4-Oxy-3-aminobenzol-          1-arseno-5-(2-oxypyridin)        erhalten.    Im Fil  trat konnte bei     Reduktion    in der Wärme  nur noch eine schwache Trübung erhalten  werden.  



  2. 2,3     gr        4-Oxy-3-aminophenylarsinsäure     werden in 50     eid    Wasser und 10 cm' kon  zentrierter Salzsäure gelöst. Zu der kalten  Lösung fügt man eine solche von     9-Oxy-          pyridin-5-arsin,    aus 2,1     gr        2-ssxypyridin-5-          arsinsäure    durch Reduktion mit Zinkstaub  und Salzsäure dargestellt. Zu der kalten,  klaren     Mischung    werden     (1,5        gr    Jodkalium  und 5     gr        Natriumhypophosphit    gegeben.

    Nach halbstündigem Schütteln werden noch  mals 5     gr    des Reduktionsmittels hinzu  gefügÜ und 12 Stunden unter     Luftabschluss     stehen gelassen. Die ausgefallene hellgelbe       Arsenoverbindung    wird abgesaugt, mit  Salzsäure, Alkohol und Äther gewaschen  und im Vakuum     getrocknet.    Es werden  94     %'    der theoretischen Ausbeute erhalten,  Die erhaltene Verbindung ist identisch mit  der nach Beispiel 1 erhaltenen. Im Filtrat  konnte bei der Reduktion in der     Wärme     nur noch eine schwache Trübung     erhalten     werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von 4-Oxy-3- aminobenzol-l-arseno-5-(2-oxypyridin), da durch gekennzeichnet, dass man eine 2-0xy- pyridin-5-arsenverbindung und eine 4-Oxy-3- aminophenyl-l-arsenverbindung, von welchen die eine eine Arsinsäure und die andere ein Arsin ist;
    der gemeinschaftlichen Reduktion unterwirft. Das 4-Oxy-3-aminobenzol-l-aW"_ @eno-5-(2-oxypyridin) ist ein hellgelbes -,morphes Pulver, das durch Befeuchten mit konzentrierter Natronlauge in eine dunkel- ,gefärbte homogene Masse übergeht, die sich dann in Wasser mit beliebiger Konzentra tion löst. Es soll als Heilmittel, sowie zur Herstellung pharmazeutischer Präparate, vor allem von Mitteln zur Bekämpfung der Tr\-- hanosomia.den, dienen.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man mit Natrium- hypophosphit in saurer Lösung arbeitet. Z. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man unter Vermei dung von Temperaturen, die die entste hende Arsenoverbindung ungünstig be einflussen, arbeitet.
CH130149D 1925-07-22 1926-07-10 Verfahren zur Darstellung von 4-Oxy-3-aminobenzol-1-arseno-5-(2-oxypyridin). CH130149A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE130149X 1925-07-22

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH130149A true CH130149A (de) 1928-11-30

Family

ID=5663453

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH130149D CH130149A (de) 1925-07-22 1926-07-10 Verfahren zur Darstellung von 4-Oxy-3-aminobenzol-1-arseno-5-(2-oxypyridin).

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH130149A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
CH669593A5 (de)
DE1248654B (de) Verfahren zur Herstellung von Phosphonsäuren und deren Salzen
DE3780382T2 (de) Metall komplexe von n-methyl-11-aza-10-deoxy-10-dihydroerythromycin-a oder von 11-aza-10-deoxy-10-dihydroxyerythromycin-a, verfahren zu ihrer herstellung und ihre verwendung zur herstellung von pharmazeutischen praeparaten.
CH130149A (de) Verfahren zur Darstellung von 4-Oxy-3-aminobenzol-1-arseno-5-(2-oxypyridin).
DE2166270C3 (de) Nicotinoylaminoäthansulfonyl-2amino-thiazol
DE1493618A1 (de) Cumarinderivate und ein Verfahren zu ihrer Herstellung
DE3887376T2 (de) 2-Methyl-4-amino-5-aminomethylpyrimidinkarbonat, Verfahren zu dessen Herstellung und diese brauchende Methode zur Reinigung von 2-Methyl-4-amino-5-aminomethylpyrimidin.
DE936334C (de) Verfahren zur Herstellung als Arzneimittel verwendbarer Aldehydderivate
DE964238C (de) Verfahren zur Herstellung von reinen Oxytetracyclinverbindungen
AT151959B (de) Verfahren zur Reinigung von rohem 4.4'-Dioxy-3.3'-diaminoarsenobenzol.
DE722468C (de) Verfahren zur Herstellung neuer organischer Antimonverbindungen
DE228836C (de)
DE450022C (de) Verfahren zur Darstellung von Allylarsinsaeure
DE901053C (de) Verfahren zur Herstellung von Guanidinthiocyanat
DE862010C (de) Verfahren zur Herstellung neuer Derivate des Nicotinsaeureamids
DE929729C (de) Verfahren zur Reinigung von Dehydrocholsaeure
AT200264B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen Desinfektionsmitteln
DE949885C (de) Verfahren zur Herstellung von Kondensationsprodukten des Sulfaguanidins
DE810027C (de) Verfahren zur Herstellung eines neuartigen Abkoemmlings des ª‡-Phenylaethylalkohols
AT158301B (de) Verfahren zur Herstellung von Vitamin B1.
DE234054C (de)
DE442039C (de) Verfahren zur Herstellung von Alkali-Erdalkalidoppelsalzen aromatischer Halogensulfonamide
DE1468838C (de) Verfahren zur Gewinnung von amphoterem Oxytetracyclin als Dihydrat
DE948158C (de) Verfahren zur Herstellung von Zink-Komplexsalzen von Tripeptiden
AT166929B (de) Verfahren zur Reinigung von Penicillinsalzen