CH130232A - Selbsttätig wirkender Ventilatorverschluss. - Google Patents

Selbsttätig wirkender Ventilatorverschluss.

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CH130232A
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Josef Rotter
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Josef Rotter
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  Selbsttätig wirkender     Ventilator        verschluss.       Bei dem bekannten selbsttätigen     Veriti-          latorverschluss    (Jalousie) wird die Öffnung  durch mehrere um horizontale Achsen dreh  bare, mit etwas Übergewicht gelagerte Weiss  blech- oder Aluminiumstreifen abgedeckt, wenn  der Ventilator stillsteht, um so den uner  wünschten     Frischluftzutritt    beziehungsweise  das Entweichen der Wärme zu verhindern.  Ein solcher Abschluss ist aber wegen der  vielen Streifen mangelhaft.

   Schon ein etwas  grösseres Übergewicht und nur leichtes Ver  schmutzen der Achsenlager verhindert das  selbsttätige Öffnen beziehungsweise Schliessen,  da nur die Differenz des Luftdruckes auf  die beiden ungleichen Teile der Streifen, die  durch die Drehachsen begrenzt werden, zur  Wirkung kommen kann und das Übergewicht  überwinden     muss:    Je mehr sich aber die Ja  lousie öffnet, desto stärker wird das Über  gewicht, wodurch das Schliessmoment sich  vergrössert; der Differenzluftdruck nimmt aber  wegen der immer kleiner werdenden senk  rechten Druckkomponente weiter ab. Die    Jalousien öffnen sich daher nur teilweise und  deshalb legt sich an den     Jalousieflächen    der  ganze Staub ab, was besonders bei Glas  jalousien wegen des gewünschten Lichtzu  trittes nachteilig ist.

   Da Glasjalousien aber  sehr schwer sind, wirken sie als selbsttätige  Jalousien nur mangelhaft und kommen daher  praktisch nur Aluminiumjalousien in Betracht,  die aber     starkverdunkeln,    was oft unerwünscht  ist.  



  Der selbsttätige Verschluss nach der Er  findung besitzt zwei oder einen Flügel, der  zur Erzielung des Übergewichtes für das  selbsttätige Schliessen um eine nahezu verti  kale Achse drehbar ist. In der Zeichnung  ist durch     Fig.    1 eine Vorderansicht, durch       Fig.    2 eine Seitenansicht und durch     Fig.    3       und    4 je eine Einzelheit eines     Ausführuirgs-          beispieles    des Erfindungsgegenstandes veran  schaulicht.  



  Der Verschluss wird zweckmässig an einer  kreisrunden oder quadratischen Öffnung an  geordnet. Die Öffnung wird nur durch zwei      Flügel     a    abgeschlossen, die aus je einer mit  Blech     eingefassten    Glasscheibe bestehen. Diese  Flügel sind um zwei nahe nebeneinander  liegende, parallele, nahezu vertikal stehende  Achsen b drehbar. Durch die geringe Schräg  stellung der Flügel a wird das erforderliche       Übergewicht    erzielt, durch das die Flügel  beim Abstellen des Ventilators von selbst  wieder geschlossen werden.

   Das Schliessmo  ment sowie auch das durch den Luftdruck  erzeugte Öffnungsmoment sind hier bei nahe  zu geschlossenen Flügeln gleichzeitig am  grössten und nehmen beide mit zunehmender  Eröffnung ab, wodurch selbst bei grösserem  Übergewicht ein starkes und verlässliches  Öffnen der Flügel erzielt wird. Der Druck  des Luftstromes ist hier auch grösser als bei  den bekannten Verschlüssen, weil die Fläche  der Flügel a, auf die die Luftströmung wirkt,  viel grösser und die Lagerreibung bei guter  Lagerung gering ist. Das Übergewicht zum  selbsttätigen Schliessen besteht aber nur, wenn  sich die Flügel nicht ganz um 900     öffnen,     daher ist zur Verhinderung der     Weiteröffnung     der wellenförmige Draht c vorgesehen.

   Die  Drehachsen b sind oben und unten in durch  lochten Blechblättchen e geführt und können  nach Verdrehen des mit korrespondierenden  Löchern versehenen Blättchens d leicht aus  gehoben werden. Die Achsen laufen zur Ver  minderung der Reibung unten auf dem Glas  blättchen f. Damit die in der Mittelebene  strömende Luft aber nicht durch den unver  meidlichen Spalt zwischen den beiden Achsen  entweichen kann und zum Aufklappen der  Flügel mithilft, verläuft in der Mittelebene    ein keilförmiger Blechstreifen     g,    der oben und  unten am ringförmigen     Verschlussrahmen    an  gelötet ist und der die Luft auf die Flügel  ablenkt und zudem den Abschluss verbessert.  Ein noch besserer Abschluss kann durch  Unterlage eines Gummiringes erzielt werden.

    Da diese Flügel sich stets sehr weit öffnen,  verschmutzen sie nicht durch die staubbela  dene Luft und lassen auch in geschlossenem  Zustand das Licht gut durch.  



  Die Wirkungsweise eines solchen Ver  schlusses ist ohne weiteres verständlich. Die  starke Luftströmung, die auf die grossen  Flächen     auftrifft,    überwindet leicht das  Schliessmoment. Dieses wird nur durch die       geringe,        ca.        10%        betragende        Schiefstellung     der Flügelflächen erzielt. Die Flügel     öffnen     sich bis zum Anschlag an dem Draht c. Wird  der Ventilator abgestellt, so schliessen sich  die Flügel wegen des kleinen noch verblei  benden Schliessmomentes anfangs langsam,  doch durch das stets zunehmende     Moment     immer rascher, bis zum sicheren Abschluss.

    An Stelle der zwei Flügel könnte insbeson  dere bei quadratischer     Öffnung    auch nur ein  Flügel vorgesehen werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Selbsttätig wirkender Ventilatorverschluss, gekennzeichnet durch zwei oder einen Flügel, die oder der um eine nahezu vertikale Achse zur Erzielung des Übergewichtes für das selbsttätige Schliessen drehbar sind beziehungs weise ist.
CH130232D 1927-03-24 1928-03-06 Selbsttätig wirkender Ventilatorverschluss. CH130232A (de)

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AT130232X 1927-03-24

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CH130232A true CH130232A (de) 1928-11-30

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ID=3636428

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CH130232D CH130232A (de) 1927-03-24 1928-03-06 Selbsttätig wirkender Ventilatorverschluss.

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