CH130257A - Quecksilberdampf-Gleichrichter. - Google Patents

Quecksilberdampf-Gleichrichter.

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CH130257A
CH130257A CH130257DA CH130257A CH 130257 A CH130257 A CH 130257A CH 130257D A CH130257D A CH 130257DA CH 130257 A CH130257 A CH 130257A
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CH
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rectifier
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Industrie Elin Akt Elektrische
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Elin Ag
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02MAPPARATUS FOR CONVERSION BETWEEN AC AND AC, BETWEEN AC AND DC, OR BETWEEN DC AND DC, AND FOR USE WITH MAINS OR SIMILAR POWER SUPPLY SYSTEMS; CONVERSION OF DC OR AC INPUT POWER INTO SURGE OUTPUT POWER; CONTROL OR REGULATION THEREOF
    • H02M7/00Conversion of AC power input into DC power output; Conversion of DC power input into AC power output
    • H02M7/02Conversion of AC power input into DC power output without possibility of reversal
    • H02M7/04Conversion of AC power input into DC power output without possibility of reversal by static converters
    • H02M7/046Conversion of AC power input into DC power output without possibility of reversal by static converters using discharge tubes

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Rectifiers (AREA)

Description


      Quecksilberdampf-Gleichrichter.       Es ist bekannt, dass die Hauptgefahr bei  der Verwendung von Quecksilberdampf  Gleichrichtern in den Rückzündungen lag,  die tatsächlich die gefürchtetste Erscheinung  beim Gleichrichter waren. Diese Rückzün  dungen sind Kurzschlüsse im     golben    zwi  schen Anode und Anode und sind auf das  Versagen der Ventilwirkung des Lichtbogens  zurückzuführen. Die Ursache für dieses Ver  sagen der Ventilwirkung kann verschiedener       Art    sein. So führt zum Beispiel eine zu hohe  Anodentemperatur oder ein zu hoher Queck  silberdampfdruck (infolge Überlastung) oder  auch ein schlechtes Vakuum zu Rückzün  dungen. Diese Rückzündungen haben häufig  eine     Zerstörung    des Kolbens zur Folge.  



  Diese Rückzündungen werden     nun    durch  vorliegende Erfindung vermieden. Dies     ge-          sehieht    beim Gleichrichter gemäss der Er  findung dadurch, dass jede Phase nebst min  destens einer eigenen Anode auch ihr eigenes       Gleichrichtergefäss    erhält, so dass eine der  Phasenzahl des Wechselstromes entsprechende    Anzahl     zusaminengeschalteteil    Kolben vor  handen ist.  



  Selbstverständlich ist es unerlässlich, dass  hierbei jeder Kolben seine eigene Erregung  erhält, die dauernd in Betrieb sein muss.  



  Die genannte Anordnung ergibt folgende  Vorteile: Vermeidung von Rückzündungen  auch bei hoher     Anodentemperatur    und hohem  Quecksilberdampfdruck, Verwendbarkeit der  Kolben bei gleicher oder höherer Stromstärke  für beliebige Spannungen, sowie Erhöhung  der Kolbenleistung.  



  Um eine zu grosse Steigerung der Anoden  stromstärke bei grossen Leistungen gefahr  los zu machen, kann man an jedem Kolben  zwei oder mehr Anodenarme anbringen, die  miteinander leitend verbunden sind, also  miteinander parallel arbeiten. Eine gleich  mässige Verteilung der Belastung auf die  einzelnen parallel liegenden Anoden kann  in bekannter Weise durch vorgeschaltete  Drosselspulen     erreicht    werden.      Beispielsweise Ausführungsformen des  Erfindungsgegenstandes sind in der Zeich  nung dargestellt, und zwar zeigt:       Fig.    1 ein Schaltungsschema eines     Queck-          silberdampf-Gleichrichters,    und       Fig.    2 zeigt ein Teilschema. nach einer  andern Ausführungsform.  



  T ist ein     Drehstromtransfolmator    mit im  Dreieck geschalteter Primärwicklung und in       Stern    geschalteter Sekundärwicklung. Der  Nullpunkt der Sekundärwicklung ist heraus  geführt und bildet den negativen Pol der  Gleichstromleitung, an deren positiven Pol  die Kathoden k,,     k2    und     k3    der     Gleichrichter-          kolben        K,,        K2    und     K3    in Parallelschaltung  angeschlossen sind.

   Jeder Gleichrichter  kolben hat eine Anode A,     bezw.        A2        bezw.    As  und jede Anode ist mit einem Ende einer       Phasenwicklung    der Sekundärwicklung des  Transformators T verbunden.

   Ausserdem ist  ein Schenkel des Transformators     T    mit einer  Zusatzwicklung Z versehen, an deren beiden  Enden die Erregerelektroden e,     bezw.        e.2          bezw.        e3    der     Gleichrichterkolben    in Parallel  schaltung angeschlossen sind, während der  Mittelpunkt der Zusatzwicklung heraus  geführt und unter Zwischenschaltung einer  Drosselspule D mit dem Pluspol der Gleich  stromleitung verbunden ist. In die Erreger  leitung sind die üblichen Belastungswider  stände W eingeschaltet.  



  Die Praxis hat gezeigt, dass in dieser  Weise ausgebildete     Gleichrichterkolben,    die  in der bisherigen Schaltung nur bis zu  <B>100</B> Volt verwendbar waren, bei gleich  bleibender Stromstärke und sogar bei  50     %iger    Überlastung ohne jeden Schaden  viele hundert Volt ertragen. Durch diese Ver  vielfachung der Spannung wird natürlich  auch die Leistung der Kolben im gleichen  Verhältnis vervielfacht.    Während bei der beschriebenen Aus  führungsform jeder     Gleichrichterkolben    bloss  eine einzige Anode aufweist, kann natürlich  jeder Kolben auch mit mehreren parallel  geschalteten Anoden versehen sein.  



       Fig.    2 zeigt ein Teilschema für eine  solche Schaltung. Hier hat der Kolben     h:,     zwei Anoden<I>a,</I> und     a"    welche parallel an  die von der Sekundärwicklung des Trans  formators kommende Leitung     u    angeschlos  sen sind, und zwar ist zwecks gleichmässiger  Verteilung der Belastung jeder Anode eine  Drosselspule     dl,        d2    vorgeschaltet. Die Ka  thode k, ist an den Pluspol der Gleichstrom  leitung angeschlossen, und im übrigen ist  die Schaltung genau dieselbe wie im oben  beschriebenen Ausführungsbeispiel.  



  Anstatt für Drehstrom kann die be  schriebene Ausführung auch für Einphasen  strom,     Sechsphasenstrom    oder für Strom  jeder beliebigen Phasenzahl verwendet wer  den.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Quecksilberdampf-Gleichrichter, dadurch gekennzeichnet, dass jede Phase nebst min destens einer eigenen Anode auch ihr eigenes Gleichrichtergefäss erhält, so dass' eine der Phasenzahl des Wechselstromes entsprechende Anzahl zusammengeschalteter Kolben vor handen ist. UNTERANSPRUCH: Quecksilberdampf-Gleichrichter nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Phasenstrom eines Kolbens auf mehrere parallel geschaltete Anoden desselben ver teilt wird.
CH130257D 1928-01-30 1928-01-18 Quecksilberdampf-Gleichrichter. CH130257A (de)

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CH130257D CH130257A (de) 1928-01-30 1928-01-18 Quecksilberdampf-Gleichrichter.

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CH (1) CH130257A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE763953C (de) * 1937-05-11 1953-07-27 Rectron Ges M B H Verfahren zur Leistungsregelung von mehrphasigen Stromrichtern mit einanodigen Entladungsgefaessen mit fluessiger Kathode

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DE763953C (de) * 1937-05-11 1953-07-27 Rectron Ges M B H Verfahren zur Leistungsregelung von mehrphasigen Stromrichtern mit einanodigen Entladungsgefaessen mit fluessiger Kathode

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