CH130269A - Zum Einführen in Körperhöhlen bestimmter Strahlenleitansatz. - Google Patents

Zum Einführen in Körperhöhlen bestimmter Strahlenleitansatz.

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CH130269A
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quartz
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Quarzlampen-Gesellschaft M B H
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Quarzlampen Gmbh
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  Zum Einführen in Körperhöhlen bestimmter     Strahlenleitansatz.       Die bei elektromedizinischen Vorrichtun  gen zur Bestrahlung von Körperhöhlen ge  bräuchlichen     Strahlenleitansätze    bestehen  entweder aus einem innenpolierten, koni  schen Metallrohr oder aus einem zylindri  schen; Stab, der aus Glas     od±r        Quarz    gebildet:  ist. Ansätze aus Quarz oder Bergkristall  kommen insbesondere in Betracht, wenn die  Behandlung mit     ultravioletten        Strahlen    er  folgt.  



  Metallrohre als     StrahlenleitanAtze    haben  die     i'Tachteile,    dass sie bei kleinem Durch  messer nur Unvollkommen poliert werden  können, seitliche Bestrahlung der Wände  von Körperhöhlen nicht zulassen und, wenn  sie aus einem Stück bestehen, nur schwer zu  sterilisieren sind. Aus Glas- oder     Quarzstil:          ben        bestehende        Strahlenleitansätze    dagegen  sind     verhältnismässig    teuer und vor allem  leicht zerbrechlich.

   Das Abbrechen der teu  ren Quarzstäbe     tritt    während der Behand  lung häufig bei unwillkürlichen Seitenbewe  gungen des     Patienten        ein.       Diese Mängel der,     bekannten        Strahlenleit-          ansätze    sollen dadurch vermieden werden,  dass der in die Körperhöhlen einzuführende  schlanke Teil des Ansatzes von dem als Trag  körper des Ansatzes dienenden Teil leicht  trennbar ist und aus einem lose aufsteck  baren, schwach konischen Metalltrichter und  einem     vordern,    länglichen Verlängerungs  stück aus Quarz besteht.  



  Eine besonders zweckmässige Ausfüh  rungsform des     ,Strahlenleitansatzes    kenn  zeichnet sich dadurch, dass als     Tragkärper     für den lose aufgesetzten,     trichterförmiger          Teil    ein am Lampengehäuse befestigte hoh  ler Körper dient, welcher als Aufnahmebe  hälter für austauschbare Blenden,     Filter     usw. ausgebildet ist.  



  Soll seitliche Bestrahlung angewandt  werden, so bedient man sich     zweckmässig     eines     rohrförmigen    Verlängerungsstückes  aus Quarz,, in dessen vorderer Öffnung ein  die Strahlen ablenkender,     spitzkegeliger    Re  flektor ,angebracht ist, welcher die auftref-      (enden Strahlen     seitlich.    durch das Rohr  auszutreten     zwingt.    Dieser Reflektor kann  auf der entgegengesetzten Seite mit einer  halbkugelförmigen Kappe versehen sein,  welche die vordere Öffnung des Rohres ver  schliesst und dessen Einführung :erleichtert.  



       In    der     Zeichnung    sind. zwei beispiels  weise Ausführungsformen des Erfindungs  gegenstandes und verschiedene     Detailvariau-          ten    dargestellt.  



       Fig.    1 zeigt eine erste     Ausführungsform     in Verbindung mit einer Quarzlampe von der  üblichen     Kugelform;     In den     Fig.    2 und 8 sind zwei verschie  dene     Ausbildungsformen    der Befestigung  des Ansatzes an der Lampe dargestellt;  Die     Fig.    4 und 5 zeigen eine Filter  scheibe und eine Blende;  In den     Fig.    6 und 7 sind zwei verschie  dene Ausführungen der Verbindung des       Quarzansatzes    mit dem Metalltrichter dar  gestellt;       Fig.    8 und 9 zeigen eine Ausführungs  form für seitliche     Bestrahlung.     



  Bei der     Ausführungsform    nach     Fig.    1       befindet    -sich in der Kappe a der Quarz  lampe die     Strahlenaustrittsöffnung    b. Vor  dieser Öffnung ist der Leitansatz ange  bracht, der aus den drei Teilen c, e und     y     besteht.     Dasi    Zwischenstück c bildet den     Trän          ger    für den schlank konisch ausgebildeten  Trichter e. Dieser Trichter ist mit seinem  schwach konisch ausgebildeten Endteil     auf     einer.- dazu passenden schwach konischen  Teil des Tragstückes c aufgeschoben. Da.

    durch wird eine leicht lösbare Befestigung  erzielt, so dass sich bei seitlichen     Biegungs-          beanspruchungen    des Leitansatzes bei Be  wegungen der behandelten     Patienten    der An  satz lösen kann, wodurch ein Abbrechen des  Quarzstabes g     vermieden    wird. Der vordere  Teil g des Trichters besteht aus     einem     Quarzstab, der mit dem Trichter e ebenfalls  in loser Verbindung steht, etwa dadurch,  dass der Quarzstab in ein an den Trichter  angesetztes zylindrisches Stück eingeschoben  ist. Das Tragstück c weist eine Kammer d.

    auf, in der     ein    oder mehrere austauschbare    Lichtfilter, sowie Blenden (siehe     rib.    4     und     untergebracht sind, so dass man sowohl  die     Beschaffenheit,    als auch die Menge der  durch den Ansatz geleiteten Strahlung ab  stufbar regeln kann.  



  Die     Verbindung    des Tragstückes c mit  der Kappe a.     kann        entweder    gemäss     Eig.-2     durch     Bajonettverschluss    oder     gemäss        Fig.    ö  mittelst eines Federverschlusses erfolgen.

    Bei der Befestigung nach     Fig.        ;ä    sind am  innern Umfang des     zylindrischen    Trag  stückes c Blattfedern angenietet, welche  Stifte     f        tragen,    die     durch    Öffnungen     de#     Tragstückes c federnd nach     aussen    ragen.  Wird nun das Tragstück c in die Öffnung  der Lampe hineingedrückt, so werden die  Stifte f gegen die Wirkung der Blattfedern  zurückgedrückt; hinter dem Rande dar  Lampenöffnung springen sie dann unter der  Wirkung der Blattfedern vor und halten       nunmehr    das Tragstück an der     Kappe        a    fest.

    Zum Lösen des Tragstückes von der Kappe  werden die aus dem Tragstück c hervor  ragenden     ,Stifte        f    etwas     zuxückgedrückt,    so  dass das Tragstück aus der     Öffnung    der  Kappe     a    herausgezogen werden kann. .  



  Bei der Ausführungsform nach     Eig.    6 ist  der konische ,Teil e in Verbindung mit einem  gekrümmten     Verlängerungsstab        g    darge  stellt. Es ist hier angenommen, dass der An  satz nicht in Verbindung mit einer     schwer-an     Handlampe oder einem Stativ, sondern in  Verbindung mit einer leichten Hängelampe  benutzt wird. In diesem Falle ist der Ver  längerungsstab g durch     Verschraubung    mit  dem Teil e fest verbunden.  



  Bei dem Ansatz nach     Fig.    7 ist mit dem  konischen Metallteil ein rohrförmiges Ver  längerungsstück y aus Quarz verbunden.  Derartige Verlängerungsstäbe kommen zur  Anwendung, wenn     ,Strahlenleiter    mit mehr  als 15 mm     Durchmesser    in Frage kommen.  Die Verlängerungsstäbe g werden in dem  Fall mittelst eines     aufgekitteten        Metallrin     ges auf den Trichter e aufgesteckt.  



  Die Ausführungsform nach den     Fig.    8  und 9 kommt vor allem zur Bestrahlung der  Seitenwand     der        Vagina        in    Frage. Ohne wei-           teres    tritt aus     einem        Quarzrohr    seitlich in  folge     wiederholter    Reflexion an der Innen  wand des Rohres keine brauchbare Licht  menge aus, vielmehr tritt fast das ganze  Licht am     Endei    des Rohres aus.

   Zur Ermög  lichung einer wirksamen Bestrahlung der  Seitenwände der     Vagina    befindet sich am  vordern Ende des röhrenförmigen Teils  ein     in    Form     eines    spitzen Kegels     i    ausgebil  deter Reflektor, der zugleich eine Art     Ver-          schlusspfropfen    für die Röhre g ist.

   Der     Re-          flektor.besteht        vorteilhaft    aus nicht rosten  dem Metall, welches an der     spitzkegeligen     Fläche glänzend poliert ist; vorteilhaft ist  an der Aussenseite des gleichzeitig als.     Ver-          schlusspfropfen    dienenden     Reflektorstückes     eine kugelförmige Metallkappe h vorgesehen,  welche die Einführung des Ansatzes in die  Vagina erleichtert und schmerzlos machen  soll.

   Der Reflektor i weist     einen    aus Draht  bestehenden Stiel auf, mittelst dessen er in  das Quarzrohr eingeführt und     herausgescho-          ben    werden kann, wenn die Seitenwände der  Körperhöhle nicht mehr bestrahlt werden  sollen. Der     ,Stiel    dient gleichzeitig     zur    Be  festigung des Reflektors, zu welchem     Zwecl,-          Fr    an einer Stelle mit einigen seitlichen fe  dernden     Drähten    k versehen ist. Zweck  mässig     greifen    diese Drahtansätze in die  Fuge zwischen dem Teile und seiner Ver  längerung     g    ein, wo sie festgeklemmt sind.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Zum Einführen in Körperhöhlen be stimmter Strahlenleitansatz, insbesondere für Quarzlampen, dadurch gekennzeichnet, dass der einzuführende schlanke Teil des An satzes von dem als Tragkörper des Ansatzes dienenden Teil leicht trennbar ist und aus einem lose aufsteckbaren, schwach konischen Metalltrichter und einem vordern, läng lichen Verlängerungsstück aus Quarz be steht.
    <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Strahlenleitansatz nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als Trag körper für den lose aufgesetzten trichter förmigen Teil ein am Lampengehäuse be festigter hohler Körper dient, welcher als Aufnahmebehälter für austauschbare Blenden, Filter, usw. ausgebildet ist.
    2. .Strahlenleitansatz nach Patentanspruch, für seitliche Bestrahlung, dadurch ge kennzeichnet, dass bei Benutzung eines rohrförmigen Verlängerungsstückes aus Quarz, in dessen vorderer Öffnung ein die Strahlen ablenkender, spitzkegeliger Re flektor angebracht ist, welcher die auf treffenden Strahlen seitlich durch das Rohr auszutreten zwingt. 3. Strahlenleitansatz nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekenn zeichnet, dass der Reflektor in seiner Lage durch einen Stiel gesichert ist, der mit seitlichen federnden Drähten im Leit- ansatz festgeklemmt ist.
CH130269D 1926-08-12 1927-08-04 Zum Einführen in Körperhöhlen bestimmter Strahlenleitansatz. CH130269A (de)

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