CH130273A - Medizinisches Gerät zum Einführen von Pulver in Hohlräume des Körpers. - Google Patents

Medizinisches Gerät zum Einführen von Pulver in Hohlräume des Körpers.

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CH130273A
CH130273A CH130273DA CH130273A CH 130273 A CH130273 A CH 130273A CH 130273D A CH130273D A CH 130273DA CH 130273 A CH130273 A CH 130273A
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CH
Switzerland
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piston
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Jr Levy Sydney
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Jr Levy Sydney
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61MDEVICES FOR INTRODUCING MEDIA INTO, OR ONTO, THE BODY; DEVICES FOR TRANSDUCING BODY MEDIA OR FOR TAKING MEDIA FROM THE BODY; DEVICES FOR PRODUCING OR ENDING SLEEP OR STUPOR
    • A61M31/00Devices for introducing or retaining media, e.g. remedies, in cavities of the body

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  • Dental Tools And Instruments Or Auxiliary Dental Instruments (AREA)

Description


      Medizinisches    Gerät zum Einführen von Pulver in Hohlräume des Körpers.    Gegenstand der Erfindung ist ein medi  zinisches Gerät zum Einführen von Pulver  in Hohlräume des Körpers, zum Beispiel in  den Hals. Das Gerät gemäss Erfindung be  steht aus einer Hülse und einem Kolben,  welcher in der Nähe seines einen Endes eine       Ausdrehung    aufweist, die mit, der Hülse eine  Kammer zur Aufnahme eines Pulvers bildet.  An dem einen Ende der Hülse kann ein     ent-          fernbarer    Trichter zur Aufnahme von Pulver  vorgesehen sein, welches bei der Rückwärts  ziehung des Kolbens in die genannte Kam  mer hineingeschoben wird, worauf der Trichter  zu entfernen ist.

   Nachdem die Vorrichtung  in die zu behandelnde Höhlung eingebracht  ist, wird das Pulver gegen die Wände der  Höhlung ausgestossen.  



  In der Nähe des andern Endes des Kol  bens kann dieser ebenfalls eine     Ausdrehung     aufweisen. Diese kann kleiner sein als die  erstgenannte und nach Umkehrung des Kol  bens mit der Hülse eine Kammer bilden,  welche eine kleinere Menge von Pulver auf  nimmt.    Die Zeichnung stellt ein Ausführungs  beispiel des Erfindungsgegenstandes dar.  



       Fi & .    1 ist eine Seitenansicht des Gerätes  mit Trichter in Arbeitsstellung;       Fig.    2 ist ein Längsschnitt durch die Zu  sammenstellung nach     Fig.    1;       Fig.    3 ist eine Seitenansicht, teilweise im  Schnitt, wobei der Trichter entfernt und die  Kammer mit Pulver angefüllt ist, und       Fig.    4 ist eine Draufsicht der     Fig.    1.  Die Hülse 1, welche vorzugsweise aus  einem Rohr aus Hartgummi besteht, ist an  einem Ende etwas konisch und mit Gewinde  versehen und durch Schlitze 3 in eine An  zahl von Zungen 2 geteilt. Eine Mutter 4  steht mit dem Gewinde der Hülse in Ein  griff und dient dazu, die Zungen zusammen  zuklemmen.

   Im Innern der Hülse 1 ist ein  Kolben 5 gleitbar angeordnet, welcher mit  seinen beiden Enden aus der Hülse heraus  ragt, und in der Nähe seiner Enden mit ab  gedrehten Teilen 6 und 6. versehen ist. Das  eine     äusserste    Ende 7 ist verstärkt, hat eine  ovale Form und schliesst sich unmittelbar      an den abgedrehten Teil 6 an. Eine ähnliche  Verstärkung     7a    ist-- lösbar mit dem abgedreh  ten Teil     6a    verbunden, so dass der Kolben  in die Hülse eingeführt werden kann. Der  Teil     7a    dient als Handgriff, um den Kolben  in der Hülse hin und her zu bewegen.

   Das  obere Ende der Hülse ist nach einwärts ab  geschrägt, um einen Sitz für den Teil 7 zu  bilden, wenn derselbe beim     Rückwärtsziehen     des Kolbens die Hülse abschliesst     (Fig.    3).  Durch Anordnung der Mutter 4 und der mit  Gewinde versehenen Zungen 2 kann das un  tere Ende der Hülse so eingestellt werden,  dass sie stramm den Kolben umgibt. Um  den Kolben in der Hülse festzusetzen, braucht  man nur die Mutter 4 anzuziehen. Ein ab  nehmbarer Trichter 9 passt genau auf das  obere Ende der Hülse.  



  Um das Gerät mit Pulver zu füllen, wird  der Trichter 9 aufgesetzt und der Kolben  nach vorwärts geschoben, dass er die Stellung  nach     Fig.    2 einnimmt,- dann wird das Pulver  in den Trichter eingefüllt und der Kolben  nach rückwärts bewegt, bis er die Stellung  nach     Fig.    3 einnimmt.

   Dadurch wird das  Pulver zusammen mit Luft in die     ringförmige     Kammer, die durch den abgedrehten Teil 6  und die Hülse gebildet wird, hineingesaugt,  dann wird.     die:Mutter        .4    angezogen, um eine  unbeabsichtigte     Verschiebung    des Kolbens zu  verhindern, und der Trichter wird von der  Hülse abgenommen.- Das Gerät wird dann  in den Mund oder einen andern hohlen Raum  des Körpers eingeführt, welcher mit dem  Pulver versehen werden soll, und, nachdem  ,die -Mutter 4 gelöst ist, kann der Kolben 5  mittelst des     Handgriffes        %,    nach vorwärts  gestossen werden, so dass das Pulver gegen  die Wände des hohlen Raumes     ausgestossen     wird.

   Diese Ausstossung des Pulvers wird  durch die in der Kammer     befindliehe    Luft  erleichtert. Wenn gewünscht, kann der Teil 7  dazu benutzt werden, um etwas von dem  ausgestossenen Pulver auf gewisse Teile der  Wandung des hohlen Raumes     aufaubringen     beziehungsweise zu verteilen. .  



  Wenn eine kleinere Menge von Pulver  verabreicht     werden    soll, dann wird die Ver-         stärkung   <B>7,</B> von dem Kolben 5 entfernt und  der Kolben wird-     umgedreht,    so dass der ab  gedrehte Teil     6A    in dem Zylinderende zu liegen       kommt.    Dann wird der Teil     7a    wieder an  dem Kolben befestigt und damit eine Kammer  zur Aufnahme von Pulver gebildet, welche  kleinere Abmessungen hat als die erstge  nannte Kammer.

Claims (1)

  1. PATENTÄNSPRÜCH Medizinisches Gerät zum Einführen von Pulver in Hohlräume des Körpers, dadurch gekennzeichnet, dass in einer Hülse ein aus beiden Enden derselben herausragender Kol ben gleitbar angeordnet ist, der in der Nähe des einen Endes mit einer Ausdrehung ver sehen ist, welche mit der Hülse einen ring förmigen Hohlraum zur Aufnahme des Pul vers bildet, der durch Verschiebung des Kol bens geöffnet beziohungsweise geschlossen werden kann, zwecks Einfüllung- oder Aus schüttung beziehungsweise Aufbewahrung des Pulvers. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Medizinisches Gerät nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass an der Hülse (1) ein abnehmbarer Trichter (9) zwecks Er leichterung des Einfüllens des Pulvers in den ringförmigen Hohlraum angebracht ist. 2. Medizinisches Gerät nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass sieh an dem äussersten Ende des Kolbens (5) unmittel bar an dem abgedrehten Teil (6) eine Ver stärkung (7) befindet, die sich beim Ein- wärtssebieben des Kolbens (5) auf den Rand der Hülse (1) aufsetzt und einen dichten Abschluss für den ringförmigen Hohlraum bildet. 3.
    Medizinisches Gerät nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekenn zeichnet, dass auch das andere Ende des Kolbens (5) mit eitler A usdrehung, jedoch von anderer Grösse, versehen ist, zwecks Aufnahme einer andern Menge von Pulver, und dass dieses Ende mit einer abnehm baren Endverstärkung (7") versehen ist, um den Kolben (5) in der Hülse (l.) um kehren zu können. 4. Medizinisches Gerät nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein Ende der Hülse (1) konisch und geschlitzt ist, so wie ein Gewinde zur Aufnahme einer Mutter (4) hat, damit der Kolben (5) bei Betätigung der Mutter (4) durch Zu sammenziehung des konischen Endes der Hülse (1) in jeder beliebigen Stellung fest gestellt werden kann.
CH130273D 1927-12-05 1927-12-05 Medizinisches Gerät zum Einführen von Pulver in Hohlräume des Körpers. CH130273A (de)

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CH130273A true CH130273A (de) 1928-11-30

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CH130273D CH130273A (de) 1927-12-05 1927-12-05 Medizinisches Gerät zum Einführen von Pulver in Hohlräume des Körpers.

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2578427A1 (fr) * 1985-03-06 1986-09-12 Prodimed Dispositif d'injection ou de prelevement a distance, a usage medical, notamment gynecologique

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2578427A1 (fr) * 1985-03-06 1986-09-12 Prodimed Dispositif d'injection ou de prelevement a distance, a usage medical, notamment gynecologique

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