CH130309A - Bremsvorrichtung für Schienenfahrzeuge mit aufgehängten Schienenbremsmagneten mit mehr als 15 mm Abstand zwischen Magnet und Schiene. - Google Patents

Bremsvorrichtung für Schienenfahrzeuge mit aufgehängten Schienenbremsmagneten mit mehr als 15 mm Abstand zwischen Magnet und Schiene.

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CH130309A
CH130309A CH130309DA CH130309A CH 130309 A CH130309 A CH 130309A CH 130309D A CH130309D A CH 130309DA CH 130309 A CH130309 A CH 130309A
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Maximilian Mueller
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Maximilian Mueller
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  Bremsvorrichtung für Schienenfahrzeuge mit aufgehängten     Schienenbremsmagneten     mit mehr als 15 mm     Abstand    zwischen Magnet und Schiene.    Damit ein Schienenmagnet sich noch mit  eigener Kraft an die Schiene anzieht, kann  der Abstand zwischen Magnet     und,Schiene     in der Praxis nicht viel grösser als 10-15  mm gemacht werden. Bei dieser Entfernung  ergeben sich aber nun Schwierigkeiten durch  hervorstehende Pflastersteine, namentlich in  den Kurven. Die Magnete bleiben nicht selten  an solchen vorstehenden     Steinen@hängen    und  wenn sie nicht abgerissen werden, so werden  sie doch bei dem dauernden Schleifen auf  dem Pflaster vorzeitig abgenutzt und bedingen  eine Erhöhung des Stromverbrauches infolge  zusätzlicher Reibung.

   Ausserdem müssen die  Magnete häufig nachgestellt werden, nämlich  so oft die Polschuhe so weit abgenutzt sind,  dass der Zwischenraum     zwirichen    ihnen und  den Schienen mehr als 15 mm beträgt. Es  wäre also ein sehr erheblicher Fortschritt,  wenn die Magnete auf grössere     Entfernung     von der Schiene aufgehängt werden könnten.  



  Man hat bereits versucht, die Schienen  magnete so zu bauen, dass sie trotz des gro-         ssen    Abstandes an die Schienen herabgehen,  so in der     österreichischen    Patentschrift Nr.  45936. Aber die dort vorgeschlagene Lösung,  an jedem Schienenmagneten einen Hilfsmag  neten anzubauen, der die niedergehende Be  wegung mit einem System von Hebeln be  wirkt, fordert ebenso viel Hilfsmagnete wie  Schienenmagnete und die Schienenbremsen  werden dadurch verhältnismässig teuer und  schwerer. Dagegen benötigt die von mir vor  geschlagene Lösung nur einen einzigen Hilfs  magnet pro Wagen, wenn vier oder mehr  Schienenbremsen wären, und ist also wesent  lich einfacher, billiger und leichter.  



  Eine Ausführungsform der Erfindung ist  in     Abb.    1 beispielsweise dargestellt. Die Ab  bildung ist eine Seitenansicht der Bremsvor  richtung. 1 ist die Schiene, 2 und 2' sind  die Magnete, 4 und 4' sind zwei im Fahr  zeug senkrecht zu der Fahrtrichtung gelagerte  Wellen, an welchen Winkelhebel mit den  Armen 5 und 6 beziehungsweise 5' und 6'  angeordnet sind. An dem Arm 6 greift der      Hilfselektromagnet     (Solenoid)    7 an, unter  Zwischenschaltung eines Spannschlosses B.  Die beiden Wellen 4 und 4' sind durch eine  Zugstange 9, welche die Arme 6 und 6' ver  bindet, gekuppelt. Schliesslich ist eine Feder  10 mit ihrem einen Ende am Fahrzeugrahmen,  mit dem andern am Arm 6' befestigt, so  dass sie durch den Elektromagneten 7 ge  spannt wird, wenn dieser seinen Kern an  zieht.

   Die Spule des Elektromagnetes 7 liegt  in Serie oder parallel zu den Spulen der       Schienenbremsmagnete,    so dass in dem Augen  blick, wo Strom auf die Schienenmagnete  geschaltet wird, auch das     Solenoid    7 vom  Strom durchflossen wird, seinen gern ein  zieht und damit die Magnete 2 zur Schiene  herabführt bei gleichzeitiger Spannung der  Feder 10. Sobald der Bremsstrom unterbro  chen wird, lässt das     Solenoid        seinen.Kern    los  und die Feder 10 führt die Magnete 2 und 2'  in die ursprüngliche Lage zurück.  



  Die Welle 4 muss nicht notwendigerweise  senkrecht zur Fahrtrichtung liegen, denn  man kann, namentlich wenn vier Magnete  im Wagen vorhanden sind, die Welle 4 auch  in die Fahrtrichtung selbst legen, wie in  -der Ausführungsform     Abb.    2 dargestellt ist.  Die Bezeichnungen sind dieselben wie in       Abb.    1, nur sind hier für die Magnete be  sondere Aufhängefedern 3 und 3' vorgesehen.  Man sieht aus dieser Ausführungsform auch,  dass die Feder 10 an einem andern Punkt  und an einem andern Arm angreifen kann  als der Hilfsmagnet 7.  



  Diese hohe Aufhängung wird sich nament  lich auch da empfehlen, wo die Fahrzeuge  kein vom Wagen getrenntes Untergestell be  sitzen, weil bei solchen Wagen die Durch  federung zwischen leeren und voll besetztem  Wagen sehr häufig mehr als 15 mm beträgt,  unter Umständen bis 40 mm.  



  Um nun bei solchen stark durchfedernden  Wagen den Abstand von 50 mm zwischen  Schiene und Magnet aufrecht zu erhalten,  auch wenn infolge der Belastung des Wagens  der voll besetzte Wagen um 40 mm tiefer  steht als der unbelastete, ist eine Ausfüh  rungsform der Erfindung in     Abb.    3 beispiels-    weise gegeben.

   Die     Bedeutung    der einzelnen  Teile ist dieselbe wie in     Abb.    1, nur ist der  Elektromagnet 7 jetzt mit Hilfe von Zapfen  pendelnd um die Achse 12 aufgehängt an  einem Hebel, der durch die Zugstange 13  mit dem. einen Arm 14 eines Winkelhebels  verbunden ist, dessen anderer Arm 15' auf  der     AchsbücLse    16 des Fahrzeuges ruht, so  dass, sobald das Fahrzeug unter der Belastung  tiefer zur Achsbüchse steht, durch die Zug  stange 13 das     Solenoid    vorgeschoben wird,  so dass -der Schienenmagnet 2 um denselben  Betrag gehoben wird, um den sich die Welle  4 gesenkt hat.

   Bei dieser Ausführungsform  ist die Feder, welche durch das     Solenoid    ge  spannt wird, als Druckfeder und mit dem       Solenoid    7 zusammengebaut gedacht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Bremsvorrichtung für Schienenfahrzeuge mit aufgehängten Schienenbremsmagneten mit mehr als 15 mm Abstand zwischen Schiene und Magnet, bei der ein gleichzeitig mit den Schienenmagneten erregter Hilfsmagnet (So lenoid oder dergleichen) zum Senken der Schienenmagnete vorgesehen ist, dadurch ge kennzeichnet, dass eine oder mehrere am Fahrzeug gelagerte Wellen vorhanden sind, an welchen Winkelhebel angeordnet sind, an deren Arme die Schienenmagnete hängen, auf welche eine Feder wirkt, die von einem einzigen durch den Bremsstrom erregten Elek tromagneten so gespannt werden kann, dass bei ihrer Spannung die Schienenmagnete zur Schiene herabgehen, während bei ihrer Entspan nung die Schienenmagnete gehoben werden.
    UNTERANSPRUCH: Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Hilfsmagnet, wenn sich die Lage des Fahrzeugrahmens gegen die Radachsen ändert, durch einen von der Achsbüchse beeinflussten Winkelhebel derart verstellt wird, dass die Schienenmagnete um so viel gehoben werden, als sich der Rahmen senkt.
CH130309D 1927-01-15 1928-01-04 Bremsvorrichtung für Schienenfahrzeuge mit aufgehängten Schienenbremsmagneten mit mehr als 15 mm Abstand zwischen Magnet und Schiene. CH130309A (de)

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DE130309X 1927-01-15

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CH130309A true CH130309A (de) 1928-11-30

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ID=5663547

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CH130309D CH130309A (de) 1927-01-15 1928-01-04 Bremsvorrichtung für Schienenfahrzeuge mit aufgehängten Schienenbremsmagneten mit mehr als 15 mm Abstand zwischen Magnet und Schiene.

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1132952B (de) * 1961-02-25 1962-07-12 Knorr Bremse Gmbh Aufhaengevorrichtung fuer Magnetschienenbremsen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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