CH130386A - Fadenwächter für Garnzwirnmaschinen. - Google Patents

Fadenwächter für Garnzwirnmaschinen.

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CH130386A
CH130386A CH130386DA CH130386A CH 130386 A CH130386 A CH 130386A CH 130386D A CH130386D A CH 130386DA CH 130386 A CH130386 A CH 130386A
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CH
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thread
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rollers
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Inventor
Corporation New England S Silk
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New England Spun Silk Corp
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Description


      Fadenwächter    für     Garnzwirnmaschinen.       Vorliegende Erfindung betrifft eine Ver  besserung an     Garnzwirnmaschinen,    und zwar  im besonderen einen Fadenwächter hierfür.  



  Der Zweck der Erfindung besteht darin,  einen verbesserten Fadenwächter von ein  fa.chem- und praktischem Aufbau zu schaffen,  durch den die beim Reissen der Fäden ent  stehenden     Fadenabfälle    auf ein     Mindestmass     herabgesetzt werden und der in wirksamer       '\NTeise    der Erscheinung entgegenarbeitet,  die als Doppelenden (double     ends)    bezeichnet  werden kann und die auftritt, wenn die zu  zwirnenden Garne reissen und mit den ge  zwirnten Garnen in Verwirrung geraten, die  auf die nächst     benachbarten    Spulen aufge  wickelt werden.  



  Zu diesem Zwecke ist der Greifer des Fa  denwächters so angeordnet, dass er, wenn er  mit     den!    Garnen infolge eines Reissens dieser  Garne in Eingriff kommt, sie an einer Stelle  zwischen den fadenabgebenden Spulen und  den Abzugsrollen abtrennt, um das Ent-    fernen der abgeschnittenen Fadenstücke durch  die Wirkung der Abzugsrollen zu ermög  lichen.  



  In beiliegenden Zeichnungen ist ein Aus  führungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes  dargestellt.  



  Es zeigen:       Fig.    -1 eine Einheit der     Fadenzwirnma-          schine    von der Seite in teilweisem     .Schnitt,          Fig.    2 die Wächteranordnung von oben;

         Fig.    '3 den Greifer des Fadenwächters in  Ansicht, in     gTässerem    Massstab,       Fig.    4 die gleiche Einrichtung von oben,       Fig.    5 einen Schnitt nach 5-5 der     Fig.    3  in noch grösserem Massstab mit dem Greifer  in     wirksamer,Stellung,          Fig.    6     ,die'    gleichen Teile mit dem Greifer  in ausgerückter Stellung, die nur in Betracht  kommt, wenn die     abgetrennten    Fäden aus  dem Greifer herausgezogen werden sollen,       Fig.    7 das vordere Ende des Faden  wächters in Ansicht.

   - -      Bei dem dargestellten Ausführungs  beispiel ist die     Zwirnmaschine    von bekannter  Anordnung. Sie     wird    von einem Gestell 10  getragen, das von     erheblicher    Länge ist, um  eine     Batterie    von Spindeln 11 zu gleichzei  tiger Benutzung zu tragen, die     in    der üb  lichen Weise angetrieben werden, um die  Garne     aufzuwickeln    und sie zwischen den  Spindeln und den     Abzugsrollen    zu     zwirnen.     Bei     Zwirnmaschinen    der üblichen Anordnung  sind eine oder zwei untere Abzugsrollen 12  vorgesehen,

   die sich auf die ganze Länge der  Maschine erstrecken und demgemäss für alle       Spindeln    gemeinsam sind. Über diesen Rollen  12 sind mehrere obere Abzugsrollen 13 ge  lagert, von denen je eine jeder Spindel zuge  teilt ist, und mit denen je ein Fadenwächter  zusammenwirkt, der die wesentlichen Merk  male des Erfindungsgegenstandes aufweist.  An der Hinterseite des Gestelles 10 ist ein  aufrechter Träger 14 angeordnet, auf dem  eine Mehrzahl von mit Garn     bewickelten     Spulen oder Rollen 15 angeordnet ist.

   Wird  nun beispielsweise ein Faden fertiggestellt  und auf die Spindel 11     äufgewickelt,    wobei  zwei Garnlängen verzwirnt werden, so wer  den diese beiden Längen von den Spulen 1.5  parallel nebeneinander, also     unverzwirnt,    ab  gezogen und im einen Fadenleiter 16 ge  führt, der in der     Längsrichtung    der Maschine  angeordnet ist.

   Die Fäden werden dann den  in der üblichen Weise den Abzug von den       Spulen-        .bewirkenden    Abzugsrollen 12 und  13 zu und     zwischen        ihnen        hindurchgeführt.     Von diesen Rollen aus werden die Fäden auf  die     Spindel    - aufgewickelt, und das Ver  zwirnen der Fäden findet     zwischen    den Ab  zugsrollen     und    den Spindeln statt.

       Zwischen     diesen beiden Stellen pflegen die Fäden zu       reissen,    und infolge der auf die Fäden     -beim          Verzwirnen    ausgeübten     Wirbelung    können  die, abgerissenen Enden sehr leicht mit den  Fäden     verwirrt    werden, die auf die benach  barten     Spindeln    an beiden Seiten der Spindel  11 aufgewickelt werden. (double     ends).     



  Um dieses Verwickeln zu vermeiden, sind  die Fadenwächter gemäss der     Erfindung        an-          "eordnet,    und jeder dieser-     Fadenwächter       wirkt beim Reissen der ihm zugeteilten Fä  den dahin, dass jeder weitere Abzug der Garne  durch die weiterlaufenden Abzugsrollen ver  hindert     wird.     



  Ein     Fadenwächter    gemäss der     Erfindung     ist aus der Zeichnung ersichtlich.     Eine    Lager  stelle ist an einem geeigneten Teil des Ma  schinengestelles angebracht, zum Beispiel an  dem Lagerblock 18 für die obere Abzugsrolle  13. Ein Hebel 19 ist     zwischen    seinen Enden  in der Lagerstelle drehbar gelagert, um darin  eine schwingende Bewegung auszuführen,  wobei der eine Arm des zweiarmigen Hebels  auf der Zuführungsseite der Abzugsrollen,  der andere auf der     Vorschubseite    dieser Rolle  angeordnet ist.

   Der     Abwärtshub    des     zuerst     genannten Hebelarmes wird begrenzt durch  Anschlag an der geneigten Kante 20 der  Lagerstelle, wie in punktierten Linien in       Fig.    1     gezeigt..    Das andere Ende des Hebels 19       trägt    eine abwärts gerichtete vorstehende     Ver-          längerung    21, die an ihrem freien     Ende    in  einen seitlich vorspringenden Haken 22 -aus  läuft, durch den die zu     verzwirnenden    Fäden       gezogen;    werden.

   Die beim Aufwickeln auf  die     Spindel    11 den Fäden übermittelte Span  nung und der sich daraus ergebende abwärts  gerichtete Zug auf das äussere Ende des He  bels 19 ist hinreichend, um diesen Arm in  seiner normalen unwirksamen Stellung     (Fig     1, voll ausgezogen) zu halten.

   Wenn aber die  Fäden zwischen den Haken 22 und der     Spin-          del    11 abreissen, lässt die     Spannung    nach, und  der Hebel 19, der an dem dem Haken 22     entge-          gengesetzten.    Ende ein kleines     bergewicht    be  sitzt,     schwingt    sofort um seinen Drehpunkt  in die     punktiert        gezeichnete        Stellung    derart,  dass die     Fäden,    die beim normalen Gang frei  unter dem Greifer des     radeuwächters    hin  durchgehen,

       wie    in     Fig.    3 gezeigt, nunmehr  mit dem Greifer in Eingriff kommen., um  eine     Abtrennung    der-Fäden an dieser- Stelle  hervorzurufen. Dieses     Abtrennen    erfolgt in  folge des dauernden Zuges, der von den Ab  zugsrollen auf die Teile der Fäden ausgeübt   werden, die sich zur Zeit des Reissens zwi  schen den Rollen befinden. Diese Stücke, die  stets von     verhältnismässig        geringer        Länge    -      sein werden, werden zwischen den Rollen hin  durchgezogen und wickeln sich entweder     äuf     der Rolle 13 auf oder werden durch die  rasche Drehung der Rollen von diesen ab  geschleudert.  



  Die     Greifereinrichtung    am innern Arm  des Hebels 19 umfasst     eine    feststehende Platte  23, die sich von dem Arm aus nach der Seite  erstreckt und     in    ihrer Längsrichtung ein  stellbar mittelst einer kleinen Schraube 24  befestigt ist, die durch einen Schlitz 25 des  Hebels geht. Die Platte 23 und die übrigen  damit zusammenwirkenden Teile sind zu dem  Hebel 19 in schiefer Stellung angeordnet, und  zwar in einem solchen Winkel, dass der Grei  fer jederzeit mit dem obern Ende nach vorn,  also nach der Vorderseite der Maschine zu       geneigt    ist, zu einem Zweck, der gleich er  örtert werden soll.

   Die Oberkante der Platte  23 ist mit einem Vorsprung 26 versehen,  dessen quer gerichtete Bohrung das eine Ende  einer abgebogenen Stange 27 aufnimmt, die       mittelst    einer Klemmschraube 28 in dem Vor  sprung gehalten wird. Das freie Ende der  Stange 27 dient als Drehzapfen für eine be  wegliche Klaue 29, die mit der Platte 23  zusammenwirkt, um die Fäden zwischen sich  zu fassen, wenn der Arm 19 in seiner wirk  samen Stellung ist. Die Platte 23 ist mit  einer geneigten     Eingizffsfläche    30 ausge  rüstet, die mit der Schneide 31 der Klaue 29  in Eingriff kommen kann, wie in     Fig.    5 ge  zeigt, wenn dieser in seiner normalen Stel  lung ist.

   Diese     normale,Stellung    wird von der  Klaue 29 jederzeit     eingenommen,    wenn nicht  die     Ehden        dext    zwischen die beiden Teile     ein-          ;efÜhrten    Fäden nach dem Abtrennen der  Fäden an er Eingriffsstelle des Greifers aus  diesem herausgezogen werden sollen. Dieser       normale        Eingmiff    der Schneiden 30 und 31  ergibt sich aus der Neigung der     Greifervor-          richtung    zu dem Hebel 19.

   Wenn also der  innere     Arm    des Hebels 19 herabfällt, nachdem  die Fäden gerissen sind, sind die     Teile    23  und 29 der     Greifervorrichtung    in ihrer Ein  "riffsstellung und erfassen infolgedessen die  Fäden, wenn sie in den sich von innen nach  aussen erweiterten Schlitz 32 eindringen, der    zwischen den     Greiferteilen    durch Abrunden  ihrer     untern        Kanten    hergestellt ist.

   Wenn die  Fäden in Eingriff mit den Schneiden 30 und  31 kommen, ruft der fortgesetzte Zug auf  die zwischen den Greifer und den Abzugs  rollen befindlichen Fadenteile das Abtrennen  an der     Eingriffsstelle    der     Greiferschneiden     hervor, woraus sich ergibt, dass ausser diesem  Teil der Fäden kein weiteres Stück davon  zwischen die Abzugsrollen eingeführt wird.  Die von den Spulen 15 ausgehenden Faden  enden werden nun zwischen     ,den    Greifer  schneiden festgehalten, und der Arbeiter muss  dann diese Enden aus der     Greifervorrichtung     lösen, um die Fäden wieder zwischen den Ab  zugsrollen der     .Spindel        hindurch    zu führen.

    Beim Herausziehen der Fadenenden aus der       Greifervorrichtung    ist es äusserst     wünschens-          wert,    dass keine kurzen Fadenenden zwischen  den     Greiferschueiden    verbleiben, und haupt  sächlich zu diesem Zweck ist die Klaue 29  drehbar gelagert, derart, dass,     wenn    ein Zug  nach     rückwärts    auf die Fäden ausgeübt wird,  die Klaue 29 nach     hinten    um ihren Dreh  punkt schwingt und so deren Schneide von  der geneigten Fläche 30 der Platte 23 ablöst,

    wobei der     Rückwärtshub    der Klauen 29 be  grenzt wird durch einen von der     Platte    23  getragenen Anschlag 33     (Fig.    6). Es ergibt  sich aus dieser Figur, dass die Bewegung der  Klaue 29 die beiden ;Schneiden vollständig  voneinander entfernt, so dass das Heraus  ziehen der darin verbliebenen Fadenenden  keinerlei Fadenstückchen zurücklässt. Sobald  die Fadenenden herausgezogen sind, nimmt  die Klaue 29 durch ihr Eigengewicht ihre  Eingriffsstellung wieder ein. Nachdem die  Fadenenden wieder zwischen die Abzugs  rollen eingeführt und durch den Haken 22 der  Spule 11 zugeführt sind, wird der Hebel 19  in seine Normalstellung zurückgebracht, und  die Arbeit der Maschine kann fortgesetzt wer  den.  



       Gelegentlich    ist es notwendig, den Gang  der Maschine     stillzulegen,    wodurch die Span  nung oder der abwärts gerichtete Zug auf  jeden Fadenwächter nachlässt und diese Vor  richtung ihre     D4ingr        if    f     sstellung    einnimmt. An      solchen Zeitpunkten ist es     wünschenswert,     dass ein Eingriff zwischen den Greifer und  den Fäden, durch den diese abgetrennt wür  den, vermieden wird. Zu diesem Zwecke sind.       Mittel    vorgesehen, um die Fäden in     eine     Stellung zu verschieben, wo sie von dein  Greifer nicht erfasst werden können, wenn  der Fadenwächter in seiner Eingriffsstellung  herabgeht.

   Diese Einstellung der     Fäden.    wird  vor .dem Stillegen der Maschine bewirkt. Zu  diesem Zwecke wird die Stange 16 von einem       Schwingarm    34 getragen, der an dem Ende  einer Welle     :35    befestigt     ist,    die in geeigneten  Lagerstellen 36 des Gestelles drehbar ge  lagert ist.  



  Diese Welle trägt ferner eine Scheibe 37  mit Rasten 38 und     v9.    Wenn der Arm 34  in seiner angehobenen     Noaznalstellung    ist,       wie    in     Fig.    1 gezeigt, wird die Nut 38 von       einer    an dem Maschinengestell     angelenkten          Klinke    40     erfasst.    Wenn aber die Fäden nach       abwärts    ausgerückt werden sollen, so dass sie  mit dem Greifer des.

   Fadenwächters nicht in       Eingriff    kommen können, wird die Klinke  40 zuerst aus der Rast 38 gezogen und dann  durch geeignete     Mittel,    beispielsweise eine  Kurbel, die Welle 35. und mit ihr die Scheibe  37 gedreht und der Arm 34 geschwenkt, bis  die Klinke 40 in die Rast 39 eingreift. Diese  Abwärtsbewegung führt die     .Stange    16 in  die punktiert gezeichnete Stellung     (Fig.1),     so dass der Fadenschenkel zwischen der  Stange 1.6 und den Abzugsrollen im wesent  lichen in einer     wagrechten    Ebene verläuft.  und aus dem Bereich des Greifers des Faden  wächters     ausgerückt    ist.

   Die Maschine kann  nun stillgelegt und hierdurch können die Fa  denwächter in ihre     Eingriffsstellung    gebracht  werden, ohne dass die Fäden erfassen können.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Fadenwächter für Garnzwirnmaschi- nen, bei denen die Fäden von einer Faden quelle durch Abzugsrollen einer Spule zuge leitet werden, gekennzeichnet durch einen kippbaren zweiarmigen Hebel, dessen einer Arm einen Greifer trägt, der durch Kippen des Hebels beim Bruch der Fäden diese zwi schen der Fadenquelle und den Abzugsrollen so erfasst, dass sie von den Abzugsrollen abgerissen werden. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Fadenwächter nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die - Faden spannung zwischen den Abzugsrollen und der.
    Spule auf den andern Arm des Hebels einen Zug ausübt, der den Greifer in der Ruhelage hält und dessen Nachlassen ihn in seine Arbeitsstellung führt. 2. -Fadenwächter nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, gekennzeichnet durch zusätzliche Mittel, um die Fadenstränge aus dem Wirkungskreis des Greifers rük- ken zu können. 3.
    Fadenwächter nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass der Greifer aus einer an dem innern Arm des Wächterhebels ein stellbar befestigten seitlich vorstehenden Platte besteht, an der eine Klaue schwenk bar s9 befestigt ist, däss ihre Schneide beim Absenken des Hebelarmes die Fäden gegen die Stirnfläche der Platte festklemmt.
CH130386D 1927-04-29 1927-11-30 Fadenwächter für Garnzwirnmaschinen. CH130386A (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE885221C (de) * 1951-04-21 1953-08-03 Hagenuk Hanseatische Appbau Ge Vorrichtung zum Unterbrechen der Fadenlieferung fuer Lieferwerke an Spinn-, Zwirn- und aehnlichen Textilmaschinen
DE1182991B (de) * 1960-06-27 1964-12-03 Alsacienne Constr Meca Fadenwaechter fuer Zwirnmaschinen

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DE885221C (de) * 1951-04-21 1953-08-03 Hagenuk Hanseatische Appbau Ge Vorrichtung zum Unterbrechen der Fadenlieferung fuer Lieferwerke an Spinn-, Zwirn- und aehnlichen Textilmaschinen
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