CH130448A - Vorrichtung zur Ausführung von Buchungen nach dem Durchschreibeverfahren. - Google Patents

Vorrichtung zur Ausführung von Buchungen nach dem Durchschreibeverfahren.

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CH130448A
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Leopold Mahler
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  Vorrichtung zur Ausführung von Buchungen nach dem     Durchschreibeverfahren.       Den Gegenstand der Erfindung bildet  eine Vorrichtung zur Ausführung von Bu  chungen nach dem     Durchschreibeverfahren,     welche sich durch grosse Einfachheit im Auf  bau und in der Herstellung auszeichnet und  eine Grundplatte, sowie eine     zylindrische     Klemmschiene aufweist.

   Gemäss der Er  findung ist die Klemmschiene auf der  Grundplatte selbst     beiderends    unverrückbar  und exzentrisch gelagert und kann um die       Lagermittelachse    geschwungen werden, wo  bei sie in der     Arbeitisstellung    auf der Grund  platte in solcher Weise aufliegt,     däss    die  Scheitellinie des     Winkels    zwischen ihr und  Unterlage als     Anschlag    für in diesen Winkel  eingeschobene Blätter dienen     kann.     



  Die     Zeichnung    veranschaulicht drei     Aus-          führungsbeispiele    der     Erfindung,    und zwar  zeigt       Fig.    1 ein erstes Beispiel des Apparates  in     perspektivischer    Ansicht,       Fig.    2 in Seitenansicht,       Fig.3    im     Schnitt,            Fig.    4 in Aufsicht; die _       Fig.5,    6, sowie 7 und 8 zeigen<B>-je</B> ein  weiteres     Ausführungsbeispiel    in Seitenansicht  und Aufsicht.  



  Die     untersten    (Journal- und Durch  schreibe-) Blätter     a.werden    bei den Anord  nungen nach     Fig.    1 bis 4 auf die glatt ge  schliffene, ebene     Metallplatte        b    aufgelegt,  ,die an ,der     linken    Seite mit     einem    Anschlag c  versehen ist, an den das Blatt     cz        anschlägt.     Auf .die Platte ist     unten        und    oben je ein       Lagerböckchen    d gesetzt,

   in denen mit Hilfe  der Endzapfen e -die flache prismatische  Schiene     J        gelagert    ist. Diese     Schiene    ist,     sui     ihrer untern Seite     gemuht,    so      & ass    sie in     nie-          dergeklapptem    Zustand, den     Fig.    1 zeigt,  durch ihr Eigengewicht das     Journalblatt        a     auf -der Platte b festklemmt.

   Die     Schiene     lässt sich mit Hilfe des Handrädchens g um  ,die Zapfen e drehen. -In aufgeklapptem     7u-          stand        (Fig.    3) wird die Schiene     f    durch ihr       Eigengewicht        in        ihrer    Lage gehalten, wobei       sie    sich     gegen        einen.Anschlag        ,h-lehnt.        Nach         dem Niederklappen -der Schiene     f    werden die       obern    Blätter i,

       zum    Beispiel Kontoblätter,  eingelegt,     wobei    diese     Blätter    an .die Aussen  kante     7s        JerSchiene   <I>f</I> .anschlagen. Die in den       Lagerböckchen    d     exzentrisch    gelagerte zylin  drische     Klemmschiene    l befindet sich hierbei  in aufgeklappter Stellung, wie     Fig.    8 zeigt.

    Nach dem     Einlegen    der     obern        Blätter    wird  sie     mittelst    des Handhebels m niedergeklappt,  so     .dass    sie die     Blätter    festklemmt. Die La(     er-          böckchen    d sind     an.    ihrer     untern    Seite mit  einer Aussparung     n    versehen, in die die  obern     Blätter    mit dem linken Rande einge  schoben werden können.

   Weitere Blätter,  zum Beispiel Kontenblätter     und,das    Original  schriftblatt,     können    in den Winkel     zwischen     der. zylindrischen Klemmschiene l und der       Platte    b     bezw.    den auf ihr ruhenden Blättern       eingeschoben    werden.,

   wobei die 'Scheitellinie  dieses Winkels zugleich -als     .Anschlag    für  diese     Blätter        dient.      Bei den Anordnungen nach     Fig.    5 und 6  einerseits und     Fig.    7 und 8 anderseits ist     die          Grundplatte    b nicht oder nicht wesentlich  breiter gehalten, als es die Lagerung der bei  den,     bezw.    der einen Klemmschiene notwen  dig macht.  



  Bei der Anordnung nach     Fig.5    und 6       wird    das     Grundbuchblatt    auf der Grund  platte b, die sich     nach    der Seite des Papiers  hin     keilförmig    verjüngt, durch eine flache  Schiene     f    festgehalten, die an ihren. beiden       Enden    mit den Zapfen e     in    den beiden Lager  böckchen     d    gelagert ist, die     auf    der     Grund-          platte    b angeordnet sind.

   Die Flachschiene  ruht ihrer     ganzen    Länge nach mit ihrem       ganzen    Gewicht auf dem Papier. Die     Löcher     für die Lagerzapfen e sind,     wie    aus     Fig.    5  zu erkennen ist, nach oben hin etwas aus  geweitet, so     @dass    die Zapfen     etwas    'Spiel in  den Löchern haben.

   Die Flachschiene     f    wird  durch     einen        Handhebel        m,    der     ,annähernd     parallel zur     Flachschiene        amgeoi)dnet    ist, be  wegt; sie liegt in der offenen     Stellwig,    :die  in     Fig.    5 in ausgezogenen Linien dargestellt  ist, auf einem Anschlag     la    auf.     Damit    die  Flachschiene /geschwenkt werden kann, ohne  <B>an-</B> der     Grundplatte    b     anzustossen,    ist sie mit    einer Aussparung j versehen.

   Die     Grund-          platte    b ist auf ihrer obern -Seite mit einer       Markierungslinie    o versehen; .das Grundbuch  blatt wird mit seiner linken Kante an diese  Linie angelegt oder besser noch, .gleichfalls  mit Marken versehen, die an diese Linie an  gelegt werden, damit das Blatt vollkommen  gerade liegt.  



  Die     obern    Blätter werden mit ihrer Kante  an die rechte     Seitenfläche    der Flachschiene     f     angelegt und durch eine zylindrische Klemm  schiene     b,    die mit ihren beiden     Endzapfen        p     und     q    exzentrisch in :den Lagerböcken     d    ge  lagert ist, auf der Grundplatte b festge  klemmt. Sie können auch, wie oben -beschrie  ben, in den Winkel zwischen der zylindri  schen     KIemmschiene        I    und der Unterlage  eingeschoben werden.

   Die zylindrische  Klemmschiene Z wird durch ein     Handräad-          chen        bewegt;    sie wird in der offenen     @Stel-          lung    gleichfalls -durch einen Zapfen r ge  halten.  



  Bei der Anordnung nach     Fig.    7 und 8 ist  die Flachschiene     f        fortgefallen.        DasGrund-          buchblatt    wird hier wiederum an die     1Zar-          kierungslinie    o angelegt und dann durch die  exzentrische Klemmschiene Z festgeklemmt,  die     auf,der    ganzen Länge     der,Grundplatte    b  anfliegt.  



  In den durch die zylindrische Klemm  schiene     l        und    die     Grundplatte        bezw.    das auf  ihr ruhende Blatt gebildeten     Winkel    kann  das Kohlepapier und das     Originalschriftblatt     eingeschoben werden. Die     Scheitellinie    dieses  Winkels .dient als Anschlag für die einge  schobenen     Blätter.    Die Blätter klemmen  sich in     ,dem.        Winkel    zwischen Klemmschiene  und Unterlage ein wenig fest     und    werden  dadurch in vollkommen genügender Weise  gehalten.

   Die Klemmschiene l schlägt bei  geöffneter Stellung an einen Anschlagstift r  an, der sie in ,der offenen. Stellung hält.  



  Der neue     Buchungsapparat    ist in der Her  stellung überaus billig und     einfach.    Ein  wesentlicher Vorzug der beschriebenen Appa  rate besteht darin, dass der Buchhalter beim  Arbeiten     mit    ,dem Apparat bei aufgeklappter  Schiene,     bezw.    Schienen     beide        Hände    frei hat      und daher sehr bequem mit den     Blättern     hantieren kann.

   Infolge der Möglichkeit, in  den Winkel zwischen der zylindrischen  Klemmschiene und der     Grundplatte        Blätter     einzuschieben, können bei den Apparaten,  bei denen     ausser    der zylindrischen Klemm  schiene noch eine Flachschiene vorgesehen  ist, eine grosse Anzahl von Blättern einge  legt werden, so dass man mit einer Durch  schreibung verschiedene Rechnungen, Konten       usw.    gleichzeitig beschreiben kann. Der  Apparat eignet sich in den Ausführungen  nach     Fig.    5 bis 8 zufolge der schmalen  Grundplatte sehr     gut    zum Arbeiten mit  festen Büchern.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zur Ausführung von Bu chungen nach dem Durchschreibeverfahren, mit einer Grundplatte und einer zylin drischen Klemmschiene zum Halten der Grundbuch- und Kontenblätter auf der Grundplatte, dadurch gekennzeichnet, -dass die zylindrische Klemmschiene auf der Grundplatte selbst beiderends unverrückbar und exzentrisch gelagert ist und um cli- Lagermittelachse geschwungen werden kann, und,dass sie in Arbeitsstellung auf der Grund platte in solcher Weise aufliegt,
    dass eise Scheitellinie des \Winkels zwischen Klemm schiene und Unterlage als Anschlag für in diesen Winkel eingeschobene Blätter dienen kann. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Vorrichtung zur Ausführung von Bu chungen nach dem Durchschreibeverfahren nach dem Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, da,ss neben der zylindrischen Klemmschiene unabhängig von dieser eine zum Festhalten der untern Blätter auf ,der Grundplatte dienende prismatische Klemmschiene gleichfalls auf der Grund platte selbst beiderends drehbar gelagert ist, die in der geschlossenen Stellung des Apparates -die Blätter lediglich durch ihr Eigengewicht auf der Platte festhält. 2.
    Vorrichtung zur Ausführung von Bu chungen nach dem Durchschreibever fahren nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die zylindrische Klemmschiene die Blätter auf einer Grundplatte hält, die nicht oder nur wenig breiter ist, als dies für die Fest- klemmung und Einstellung der Blätter notwendig ist. 3. Vorrichtung zur Ausführung von Bu chungen nach dem Durchschreibever fahren, nach dem Patentanspruch und dem Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Grundplatte keilförmig ausge bildet ist. .
    Vorrichtung zur Ausführung von Bu chungen nach dem Durchschreibever fahren nach Patentanspruch und Unter anspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Lagerzapfender prismatischen Klemm schiene in Löchern gelagert sind, die nach oben etwas aufgeweitet sind, so dass -die Klemmschiene leicht angehoben werden kann. 5. Vorrichtung zur Ausführung von Bu chungen nach dem Durchschreibever fahren nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die prismatische Klemmschiene an ihrem untern rückwärtigen Teil ausgespart ist.
CH130448D 1926-10-25 1927-10-22 Vorrichtung zur Ausführung von Buchungen nach dem Durchschreibeverfahren. CH130448A (de)

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