CH130454A - Wechselschreibstift. - Google Patents
Wechselschreibstift.Info
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Description
Wechselschreibstift. Den Gegenstand der vorliegenden Erfin dung bildet ein Wechselschreibstift mit einer Anzahl kleiner, mit verschiedenfarbigen Minen versehener Drehbleistifte, welche vor- und zurückschiebbar und einzeln auswählbar sind. Gemäss der Erfindung haben Füh rungshülsen und in diesen verschiebbare Gleitstücke achteckigen Querschnitt. Die Federn zwischen den Gleitstücken und den Einzelstiften sind aus den hinten verlänger ten, flachgepressten Minenführungshülsen ge bildet. Die Einstellung der Einzelstifte in Auswählstellung kann durch zwei unter Federwirkung in Eingriff gehaltene, mit einseitig wirkenden Sperrzähnen versehene, im Bleistiftkopf untergebrachte Teile bewirkt werden.
Die Feststellung der vorgeschobenen Einzelstifte kann durch Eindrehen eines in die Gleitstücke eingreifenden Mitnehmerstifts eines Schieberings in eine an einem Längs schlitz der Bleistiftaussenhülse vorgesehene Rast bewirkt werden. Die Einstellvorrich tung samt dem Reserveminenbehälter ist im Bleistiftkopf untergebracht und die Innen- einrichtung ist durch eine Schraube in der Aussenhülse gehalten. Nach Lösen dieser Sehraube und des als Schraubstift ausge bildeten Mitnehmerstiftes kann die Innen einrichtung aus der Aussenhülse heraus genommen werden.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungs beispiel des Wechselschreibstiftes in acht Figuren dargestellt.
Fig. 1 eine Aussenansicht; Fig. 2 und 8 sind Längsschnitte in zwei um 90 gedrehten Stellungen; Fig.4 ist ein vergrösserter Querschnitt durch den Schreibstift in Höhe des vorge schobenen Schieberinges; Fig.5 ist ein Querschnitt in Höhe des zurückgeschobenen Schieberinges; Fig. 6 ist ein Längsschnitt, Fig. 7 eine Aussenansicht, Fig. 8 ein vergrösserter Querschnitt eines Einzelfarbstiftes.
Die Aussenhülse 1 besitzt achtseitigen Querschnitt und hat an ihrem vordern Ende eine aussen konische Spitze 2, welche innen in ihrem hintern Teil konisch ausgedreht, in ihrem vordern Teil mit einer zylindrischen Führung 3 versehen ist. Im hintern Ende der Aussenhülse 1 ist ein Lagerbund 4 mit- telst einer Schraube 5 befestigt. Die Schraube 5 hält zugleich noch einen auf der Aussenhülse 1 angenieteten Klipp 6.
In dem Lagerbund 4 ist eine Hülse drehbar, deren Hohlraum 8 als Reserveminen kammer dient. Am vordern Ende der Lager hülse 7 sind vier zu einem Bündel vereinte, achtkantige Führungshülsen 9 angelötet, Die Führungshülsen 9 besitzen jede einen nach aussen gerichteten Längsschlitz 10 und nahe ihren hintern Enden einen rund um das ganze Hülsenbündel laufenden Querschlitz 11, in welchen der Längsschlitz 10 mit einer V-för- migen Verbreiterung 12 übergeht. Nahe dem vordern Ende der Führungshülsen 9 sind an der linken Seite der Schlitze 10 Einker bungen 13 vorgesehen (Fig. 2).
In den Führungshülsen 9 sind achtkantige Gleitstücke 14 längsbeweglich, welche nahe ihrem hintern Ende entsprechend dem Rund schlitz 11 der Führungshülsen 9 eine Ein- fräsung 15 besitzen und an ihrem vordern Ende durch eine leicht ablenkbare Feder 16 mit kleinen Drehbleistiften 17 verbunden ist.
Die kleinen Drehbleistifte 17 (Fig. 6 bis. 8) enthalten verschiedenfarbige Minen 18, welche durch Vorschubstifte 19 vorschiebbar sind. Minen 18 und Vorschubstift 19 sind in einer längsgeschlitzten Hülse 20 in den Drehbleistiften 17 geführt. Diese Minen führungshülsen 20 sind nach ihrem Austritt aus dem obern Ende des Drehbleistiftes 17 flachgepresst und bilden dadurch die Federn 16. An ihrem hintern Ende sind diese Fe dern 16 wieder ausgebreitet und mit den Rückenflächen der Gleitstücke 14 flach an liegend verlötet.
Innerhalb der Drehbleistifte 17 liegt um die Führungshülse 20 ein Metallband gewinde 21, welches gegen Längsverschie bung durch zwei auf die Führungshülse 20 gelötete Bünde 22 gesichert ist. Der Vor schubstift 19 greift mit einem Mitnehmer stift 23 durch den Schlitz der Führungshülse 20 und in die Gewindegänge des Metallband gewindes 21 ein und wird so beim Drehen des Gewindes 21 vor- oder zurückbewegt. Die Drehung des Gewindes 21 erfolgt durch Drehen des vordern mit dem Gewinde 21 ver löteten Teils 24a der Aussenhülse des Einzel stiftes 17.
Der hintere Teil 24b der Aussen hülse ist mit dem hintern Bund 22 verlötet, also nicht drehbar, weil der hintere Bund 22 die Führungshülse 20, die Ablenkfeder 16 und das Gleitstück 14 miteinander verlötet sind und das Gleitstück 14 durch seine acht seitige Querschnittsform in den ebenso ge stalteten Führungshülsen 9 gegen Drehen ge sichert ist.
In der Rundnut 11, die um das Führungshülsenbündel gefräst ist, liegt lose ein Sperring 25, der durch seine achteckige Umfangsform in der ebenso gestalteten Aussenhülse 1 des Wechselstiftes gegen Dre hen gesichert ist und in welchen die Gleit- stücke 14 mit ihren eingefrästen Rasten 15 eingehängt sind, wodurch ein unbeabsichtig tes Vorgleiten der Einzelbleistifte 17 und ein Stauen derselben in der konischen Bleistift spitze 2 vermieden wird.
Der Sperring 25 besitzt eine Unterbrechung 26, durch welche das Gleitstück 14 -des in Schreibstellung vor zuschiebenden Einzelstiftes 17 frei durch <I>g</I> ese 'hoben werden kann (Fio-. ZD 2 und 5).
Zum Vorhewegen der Einzelstifte 17 dient ein Schiebering 27, welcher auf der Aussenhülse 1 des Wechselschreibstiftes längsverschiebbar und mit einem Gewinde stift 28 versehen ist. Dieser Gewindestift 28 greift bei zurückgezogenem Schiebering 27 durch einen Längsschlitz 29 in der Aussen hülse 1 durch die hinter diesem Längsschlitz liegende Unterbrechung 26 des Sperringes 25 in die Ringnut 11 des Führungshülsen bündels und in die Rast 15 des Gleitstückes 14 des im Augenblick eingestellten Einzel stiftes 17, gleitet beim Vorschieben -des Schieberinges 27 in -den Längsschlitzen 1ss und 29 der eingestellten Führungshülse 9 und der Schreibstiftaussenhülse 1 nach vorn,
nimmt dabei den eingestellten kleinen Dreh bleistift 17 un seinem Gleitstück 14 mit nach vorn (Fig. 2). Bei dieser Vorbewegung ist der kleine Drehbleistift 17 vermöge seiner Feder 16 in die konische Bleistiftspitze 2 und in deren zentrale Führung 3 ablenkbar und tritt aus der Bleistiftspitze 2 heraus. Durch Drehen an dem ausgetretenen Drehbleistift wird dessen Farbmine 18 vorgeschoben.
In Höhe der vordersten Stellung des Ge windestiftes liegen die Einkerbungen 13 an der linken Seite der Längsschlitze 10 der Führunghülsen 9 (Fig. 2) und an derselben Stelle an seinem vordern Ende besitzt auch der Längsschlitz 29 der Aussenhülse 1 eine nach links gerichtete Rast 30 (Fig. 1). Durch Drehen des Ringes 27 wird dessen Gewinde stift 28 in die betreffende Kerbe 13 und Rast 30 eingelenkt. Dadurch wird der in Schreib stellung gebrachte Einzelstift 17 gegenüber dem Schreibdruck gegen Zurückgleiten ge sichert.
Um den einen oder andern der Einzel stifte 17 zum Schreiben auswählen zu kön nen, ist das Bündel der Führungshülsen 9 mit den darin lagernden kleinen Drehstiften 17 an seiner Lagerhülse 7 im Lagerbund 4 im obern Ende der Aussenhülse und im Sperr- ring 25 drehbar, so dass der eine oder der andere der Einzelstifte 17 mit seiner Füh rungshülse 9 auf den Gewindestift 28 des Vorschubringes 27 und die freie Durchgangs stelle 26 des Sperringes 25 eingestellt werden kann.
In der eingestellten Lage wird das Hül senbündel gesichert durch am Lagerbund ausgeschnittene Sperrzähne 31, in welche ein mit gleichen Sperrzähnen 31a versehener Ring 32 eingreift. Auf der Lagerhülse 7 ist der Ring 32, dessen Längsschlitz 33 mit dem Stift 34 der Lagerhülse 7 zusammen wirkt, nicht drehbar, aber auf derselben längs beweglich und durch eine Feder 35, welche zwischen dem obern Rand des Ringes 32 und einem Endbund 36 der Lagerhülse 7 einge spannt ist, in festen Eingriff mit der Lager- bundsperrzahnung 31 gehalten.
Auf den Endbund 36 der Lagerhülse 7 ist eine mehrfach abgesetzte Gewindehülse 37 gelötet, welche nach vorn über die Feder 35, den Sperring 32, die Sperrzahnung 31 des Lagerbundes 4 und in das hintere Ende der Aussenhülse 1 eingreift. Reserveminenbehäl ter und Einstellvorrichtung sind im Bleistift kopf untergebracht, wodurch in der Bleistift hülse eine genügend lange Führung für die Einzelstifte bleib. Auf die Gewindehülse 37 ist eine Kappe 38 zum Abschluss des Reserve minenraumes 8 aufgeschraubt.
Auf dem der Aussenhülse entsprechenden achteckigen Ab satz -der Gewindehülse 37 sind Farbmarken 39 angebracht, welche der Farbe -der Mine 18 des vor der Farbmarke 39 in der Füh rungshülse 9 steckenden Einzelstiftes 17 ent sprechen und zum Auswählen des betreffen den Einzelstiftes 17 durch Drehen an der Bleistiftkappe 38 auf :den Längsschlitz 29 der Aussenhülse 1 eingestellt werden. Da.
zum Aufschrauben der Kappe 38 stets Rechtsgewinde verwendet wird, ist die Sperr- zahnung 31-31a zwischen Lagerbund 4 und Feststellring 32 von rechts unten nach links oben ansteigend gerichtet, so dass in-,der Aufschraubriohtung der Kappe 38 die Zähne zum Einstellen übereinander hinweggleiten, beim Abschrauben der Kappe 38 sich sperren.
Bei der beschriebenen Ausführung liegen die senkrechten Kanten 31b der Sperrzähne 31a -des Ringes 32 in der Mittellinie der Längsschlitze 10, so dass in der Ruhestellung des Einstellringes 32 .,der Längsschlitz 10 genau hinter dem Längsschlitz 29 der Aussen hülse 1 sitzt.
Der Einstellring 32 kann aber auch etwas nach links. gedreht versetzt sein (Fig.3), dann würde das Hülsenbündel mit dem Längsschlitz 10 der jeweils eingestellten Führungshülse 9 unter -dem Druck der Feder 35 und -der Drehwirkung -der schrägen Kan ten der Sperrzähne 31-31a gegenüber dem Längsschlitz 29 der Aussenhülse 1 in der Ruh iestellung etwas nach rechts abgelenkt sein.
Dadurch müsste dann beim Vorschieben eines eingestellten Einzelstiftes 17 das Hül senbündel entgegen -der Spannung der Feder 35 aus -seiner Ruhestellung nach links ge- ,dreht werden. Diese Ablenkung erfolgt durch den Gewindestift 28 des Schieberinges 27 und mit Hilfe, der V-förmigen Erweiterung 12 der Längsschlitze 10 der Führungshülsen 9 an ihrem Übergang in ihren Querschlitz 11. Während der Vorbewegung des Vorschub ringes 27 liegt dann also die linke gante des Schlitzes 10 der betreffenden Führungs hülse 9 unter Spannung der Feder 35 an dem Gewindestift 28 an.
Diese Spannung kann nun ausgenützt werden, um die Sper rung des vorgeschobenen Einzelstiftes 17 automatisch herbeizuführen, indem sich das Hülsenbündel nach rechts dreht, sobald der Gewindestift 28 in den Bereich der gerben 13 an der linken gante der Schlitze 10 kommt, wodurch der Längsschlitz 10 der Führungshülse gegen den Längsschlitz 29 der Aussenhülse nach rechts versetzt und der Ge windestift 28 durch die gerbe 13 und damit der vorgeschobene Einzelstift 17 in seiner Lage festgehalten wird. Dann wäre die nach links gerichtete Einkerbung 30 am Längs schlitz 29 überflüssig.
Statt der gerben 13 an der linken Kante der Führugshülsen- schlitze 10 kann auch eine rechts gerichtete gerbe 40 am Schlitz 29 vorgesehen werden, in welche dann der Gewindestift 28 selbst tätig eingelenkt und darin festgestellt wird.
Durch eine Linksdrehung des Vorschiebe ringes 27 kann der Gewindestift 28 aus der Sperrlage herausgebracht werden. Um die Inneneinrichtung aus der Bleistifthülse 1 herausnehmen zu können, ist es nur nötig, den Gewindestift 28 des Vorschubringes 27 und die Befestigungsschraube 5 des Lager bundes 4 zu lösen, worauf die ganze Innen einrichtung nach hinten herausgezogen wer den kann.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Wechselschreibstift mit einer Anzahl kleiner, mit verschiedenfarbigen Minen ver- sehener Drehbleistifte, welche vor- und zu rückschiebbar und einzeln aaswählbar sind, gekennzeichnet durch Führungshülsen und in diesen verschiebbare Gleitstücke mit acht eckigem Querschnitt, durch Federn zwischen den Gleitstücken und den Einzelstiften, die aus den hinten verlängerten, flachgepressten Minenführungshülsen gebildet sind, ferner dadurch gekennzeichnet, dass die Einstellung der Einzelstifte in Auswählstellung durch zwei unter Federwirkung in Eingriff gehal tene, mit einseitig wirkenden Sperrzähnen ver sehene,im Bleistiftkopf untergebrachte Teile, die Feststellung der vorgeschobenen Einzel stifte durch Eindrehen eines in die Gleit- stücke eingreifenden Mitnehmerstiftes eines Schieberinges in eine an einem Längsschlitz der Bleistiftaussenhülse vorgesehene Rast be wirkt werden kann, dass die Einstellvorrich tung samt dem Reserveminenbehälter im Bleistiftkopf untergebracht ist, und dass die Inneneinrichtung durch eine Schraube in der Aussenhülse gehalten ist, aber nach Lösen dieser Schraube und des als Schraubstift aus gebildeten Mitnehmerstiftes aus der Aussen hülse herausgenommen werden kann.UNTERANSPRMIE 1. Wechselschreibstift nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Gleit- stücke (14) der Drehbleistifte nahe ihrem hintern Ende einen von aussen einge frästen Querschlitz (15) besitzen, dem ein ebenfalls nahe dem hintern Ende der zu einem Bündel vereinigten Führungshülsen rund um dieselben laufender Querschlitz (11) entspricht, ferner, dass jede Füh rungshülse einen nach aussen gerichteten Schlitz (10) und die Schreibstiftaussen- hülse (1) einen dementsprechenden Längs schlitz (29) besitzt, und @dass auf der Hülse (1)ein Schiebering (27) längs beweglich angeordnet ist, welcher mit einem nach innen gerichteten Stift (28) in den Längsschlitz (29) der Aussenhülse (1), in den Längsschlitz (10) der Füh rungshülse (9) und in den Querschlitz (15) des darin geführten Gleitstückes (14) greift, so dass durch Längsbewegen ,des Schieberinges (27) der ausgewählte Drehbleistift (17) vorgeschoben oder zu rückgezogen werden kann. 2.Wechselschreibstift nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, @dass in die Rundnut (11) :des Hülsenbündels ein flacher offener Ring (25) eingreift, der durch seine der Schreibstiftaussenhülse entsprechende achteckige Umfangsform gegen Drehen in der Rundnut (11) ge sichert und mit einer Öffnung auf den Schlitz (29) der Aussenhülse (1) einge stellt ist, in welchen Ring (25) die in zurückgezogener Stellung verbleibenden Drehbleistifte mit der Quernut (15) ihrer Gleitstücke eingehängt und damit gesichert sind, während das Gleitstück des vorzuschiebenden Drehbleistifte durch die Öffnung (26) des Ringes (25) frei durchtreten kann. 3.Wechselschreibstift nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein durch die Hülsen (9) gebildetes Bündel an seinem hintern Ende mit einer Lager hülse (7) verlötet und mit derselben in einem im hintern Ende der Bleistift aussenhülse sitzenden Lagerbund (8) drehbar angeordnet ist, so dass bei zu rückgezogener Stellung aller Drehblei stifte durch Drehen des Hülsenbündels der in die Rundnut (11) eingreifende Mitnehmerstift (28) des Schieberinges (27) mit einer beliebigen Führungshülse (9) und dem darin geführten Gleitstück (14) zum Eingriff gebracht, somit ein beliebiger Einzelstift zum Vorschub aus gewählt werden kann. 4.Wechselschreibstift nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass auf dem Ende der Lagerhülse (7) mittelst eines Abstandringes (36) eine mehrfach abge setzte Überfanghülse (37) aufgelötet ist, welche nach vorn bis in das hintere Ende der Schreibstiftaussenhülse (1) eingreift, auf welcher Überfanghülse eine zum Abschluss des Minenbehälters, sowie zum Drehen des Hülsenbündels dienende Kappe (38) aufgeschraubt und auf de ren entsprechend der Aussenhülse acht eckig geformtem Absatz farbige Einstell marken (39) vorgesehen sind, deren Farbe derjenigen der Minen der davor liegenden Minendrehbleistifte entspricht, und welche auf den Schlitz (29) der Aussenhülse einzustellen sind,um den gewünschten Farbminenstift in die Aus- wählstellung zu bringen. Wechselschreibstift nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Lager bund (4) des Hülsenbündels an seinem obern Rand mit im Gegenzeigersinn sperrenden, den Auswähistellungen ent sprechenden Zähnen (31) versehen ist, und dass sich gegen diese Zähne (31) ein Ring (32) mit ebensolchen, der Lage der Führungshülse entsprechenden Zähnen (31a) legt, welcher Ring (32) einen Längsschlitz (33) besitzt, der mit einem Stift (34) der Lagerhülse (7) zusammen wirkt, so dass der Ring auf der Lager hülse längsbeweglieh, aber nicht dreh bar ist,und dass der Ring ferner unter dem Druck einer auf die Lagerhülse aufgeschobenen, zwischen deren Ab standsring (36) und dem hintern Ende des gezahnten Ringes (32) eingespannten Druckfeder (35) steht, wodurch die schrägen Kanten der Zähne (31 und 31a) bis zum völligen Eingriff der Zähne aufeinander gleiten, so dass die Lagerhülse (7) und die damit verbun denen Führungshülsen jeweils in die genaue Auswählstellung selbsttätig ein gestellt und in derselben festgehalten werden. 6.Wechselschreibstift nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Längs schlitze (10 und 29) der Führungshülse (9) respektive der Aussenhülse (1) der vordern Endstellung des Schieberinges (27) entsprechende seitliche Aussparun gen (13 respektive 30) besitzen, in welche der Mitnehmerstift (28) des Schieberinges (27) durch Drehen des letzteren eingerückt und damit der vor geschobene Drehbleistift gegen Zurück schieben gesichert werden kann. 7.Wechselschreibstift nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der ge zahnte Ring (32) auf der Lagerhülse (7) gegenüber den Führungshülsen (9) etwas nach links verschoben ist, so dass die Führungshülsen mit ihren Schlitzen (10) gegenüber dem Mitnehmerstift (28) in der Auswählstellung nach rechts ver setzt sind, ferner, dass die Längsschlitze (10) mit einer V-förmigen Erweiterung (12) in ihren Querschlitz (11) über gehen, damit der Mitnehmerstift (28) durch Verdrehen der betreffenden Füh rungshülse entgegen der Wirkung der Einstellzähne (31 und 31a) und der Druckfeder (35) in deren Längsschlitz eintreten kann, wobei also Hülse und Mitnehmerstift unter gegenseitigem Druck stehen, welcher dazu dient,bei Erreichen der vordersten Endstellung des Schieberinges (27) den Mitnehmer- stift (28) selbsttätig in Eingriff mit der Rast (13) des Längsschlitzes (10) zu bringen und damit den vorgeschobenen Einzelstift zu sichern. B. Wechselschreibstift nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass eine rechts gerichtete Rast (30) am Längsschlitz (29) der Aussenhülse (1) vorgesehen ist, in welche der Mitnehmerstif t (28) bei Erreichen der vordern Endstellung durch die Wirkung des auf der Lagerhülse (7) gegenüber den Führungshülsen (9) etwas nach links verschobenen Ringes (32) selbsttätig eingeschoben und damit der vorgeschobene Einzelstift festgestellt wird. 9.Wechselschreibstift nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Lager- hülse (7) des Hülsenbündels gleichzeitig als Reserveminenbehälter ausgebildet ist, und dass die Einstellvorrichtung (31 36) auf dem über den Lagerbund (4) ragenden Teil der Lagerhülse (7) ange ordnet und von einer mit Farbmarken (39) und einem Aussengewinde versehenen Gewindehülse (37) überdeckt ist, welche ihrerseits bis zu einem die Farbmarken tragenden Absatz durch den aufge schraubten kappenförmigen Bleistiftkopf (38) überfangen ist, so dass Reserve minenbehälter und Einstellvorrichtung im Bleistiftkopf untergebracht sind,wo durch in der Bleistifthülse eine genügend lange Führung für die Einzelstifte bleibt. 10. Wechselschreibstif t nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Mit nehmerstift (28) in den Schiebering (27) eingeschraubt ist, dass der Lagerbund (4) im obern Ende der Aussenhülse (1) durch eine, gleichzeitig einen Klipp (6) hal tende Schraube (5) mit der Aussenhülse verbunden ist, dass der Sicherungsring (25) lose in die Ringnut (11) des Hül senbündels eingelegt ist, und dass ferner die ganze Inneneinrichtung nach Lösen des Mitnehmerschraubstiftes (28) und der Schraube (5) nach hinten aus der Aussenhülse herausgezogen werden kann.
Applications Claiming Priority (1)
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| CH130454D CH130454A (de) | 1927-10-27 | 1927-10-27 | Wechselschreibstift. |
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1927
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