CH130457A - Schneeschuh. - Google Patents

Schneeschuh.

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CH130457A
CH130457A CH130457DA CH130457A CH 130457 A CH130457 A CH 130457A CH 130457D A CH130457D A CH 130457DA CH 130457 A CH130457 A CH 130457A
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snowshoe
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Willy Wechs
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Willy Wechs
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  Schneeschuh.    Gegenstand der Erfindung ist ein Schnee  schuh, insbesondere für Fahrten in schwer  stem Schnee, wie     Firn,        Harst,    der sich von  den bekannten Sportgeräten dieser Art da  durch unterscheidet, dass seine Lauffläche  an der Spitze eine Hohlkehle, sowie zwischen  Spitze und Bindung zwei seitliche angeord  nete bogenförmige Nuten aufweist, wobei  seine Seitenwangen vorne geschweift und  hinten gerade verlaufen können und dessen  hinter der Bindung liegende Tragfläche ver  hältnismässig lang gehalten werden kann.  Ausserdem kann der Schneeschuh seitliche  Steuerwände, welche sich von der Bindung  des Schneeschuhes nach     hinten    erstrecken  und deren Abstand von vorne nach hinten  allmählich zunimmt, besitzen.  



  Auf der Zeichnung ist der Erfindungs  gegenstand in einem Ausführungsbeispiel  dargestellt. Es zeigen den Schneeschuh:       Fig.    1 in Aufsicht,       Fig.    2 in Seitenansicht,       Fig.   <B>3</B> in Unteransicht,         Fig.    4, 5 und 6 im Querschnitt nach den  Linien     A-A,        bezw.    B -B,     bezw.        C-C.     



  Die Seitenwangen des Schneeschuhes sind  auf der     vordern        Schneeschuhhälfte,    das heisst  von der Spitze bis etwa zur Mitte, ge  schweift, während die hintern     Seitenwangen     gerade verlaufen. Die Spitze des im Quer  schnitt     A-A    verhältnismässig breit gehal  tenen .Schneeschuhes ist auf der Unterfläche  konkav, entsprechend     Fig.    4, und enthält  im Anschluss an diese Hohlkehle 1.

   zwei  seitlich angeordnete bogenförmige Führungs  nuten 2, sogenannte     Laufflächennuten,    zwi  schen Spitze und Bindung, entsprechend       Fig.    5, sowie eine     mittlere    stärkere Führungs  nut 6, welche sich auf der Unterfläche des       Schneeschuhes    fast über dessen ganze Länge  erstreckt. Hinter der Bindung besitzt der  Schneeschuh an jeder Wange eine allmäh  lich ansteigende und nach hinten allmäh  lich weiter ausladende seitliche Steuer  wand 4.  



  Durch die     Wangenschweifung    der     vor-          dern        Hälfte    des Schneeschuhes von der      Spitze bis     etwa    zu     seiner    Mitte und durch  die gerade verlaufenden     hintern    Seiten  wangen wird     in        Verbindung'    mit der Hohl  kehle 1 und den Nuten 2 das Bogenlaufen  erleichtert und verbessert. Legt man das  Gewicht einseitig auf eine Schneeschuh  kante,     bezw.    kantet man den Schneeschuh,  so läuft     dieser    energisch im Bogen herum.

    Diese Wirkung wird lebhaft unterstützt  durch die Steuerwände 4, die im tiefen oder  schweren Schnee beim     seitlichen    Neigen des  Schneeschuhes     einen        ruderartigen    Ruck auf  dessen Hinterende     ausüben.    und damit eine  selbsttätige Drehbewegung des Schneeschu  hes erzeugen. Die     Wirkung    der Steuerwände  ist am günstigsten, wenn sie nicht bis zum       hintern        Schneeschuhende,    sondern etwa nur  bis zur Mitte der hintern     Schneeschuhhälfte     entsprechend     Fig.    1     und        ä    reichen.  



  Ein Normalschneeschuh gemäss der Er  findung besitzt etwa 11 cm Spitzenbreite,  etwa 6,8 cm Mittelbreite und     etwa    8,8 cm  Endbreite. Durch diese Bemessung der ein  zelnen     Schneeschuhbreiten    wird die Flächen  verteilung eine     günstigere    als bei den be  kannten Schneeschuhen, weil die hintere       Schneeschuhhälfte    der vordern gegenüber ver  hältnismässig lang gehalten ist und an den       Wangen,    überhaupt keine     Sehweifung    auf  weist.

   Das     Schneeschuhende    erhält eine viel  grössere Tragfähigkeit, auch sein Tief  gang, wie auch     sein    Widerstand, insbeson  dere bei     Seitwärtsbewegungen        und    Dreh  bewegungen ist wesentlich geringer als bei  den Schneeschuhen bisheriger Bauart.  



  Die Erzeugung zwangsläufiger Bogen  beim     Schneeschuhlaufen    wird ausser durch  die Vorderkanten hauptsächlich durch eine       Mehrbelastung    der     geschweiften    Laufflächen  nuten     und    durch den Schneedruck auf die  Steuerwände erzwungen. Dieser Vorteil tritt  insbesondere in die Erscheinung bei ganz  schweren Schneearten, wie nassem Firn       (Sackfirn),        Windwellenharst,        Bruchharst,     also hauptsächlich bei Schnee in grösseren  Höhen, und zwar selbst noch dort, wo jeder  andere Schneeschuh bei fahrenden Wendun  gen längst versagt.

      Bei leichteren     Schneearten        nähert    sich  die     Schneeschuhführung    nicht mehr einem  Kreisbogen, sondern sie ähnelt mehr einem  dem reinen     Christiania    ähnlichen Dreh  schwung.

   Dabei zwingen bei leichter     Kan-          tung    des Schneeschuhes nach dem Bogen  innern die geschweiften Führungsnuten in  der     Laufflächen    die     Breitenform    und die  Kantenlinie des     vordern    Schneeschuhes,  ferner die     vermehrte    Belastung des     vor-          dern    Schneeschuhes, durch die neue  Flächenverteilung (längeres     Hinterende)     den Schneeschuh im Sinne der Drehung  um die eigene Spitze. Dadurch wird  bei kürzesten Wendeschwüngen eine Kraft  ersparnis bis -zu 50 % gegenüber dem Kraft  aufwand bei andern     Schneeschuhen    erzielt, .

    was natürlich nicht zuletzt von der Ver  einigung aller     angeführten    Merkmale her  rührt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schneeschuh, insbesondere -für Fahrten im schwersten Schnee, wie Firn, Harst, da durch gekennzeichnet, dass seine Lauffläche an der Spitze eine Hohlkehle und zwischen Spitze und Bindung zwei seitlich angeord nete bogenförmige Nuten aufweist. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Schneeschuh nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass seine Seiten wangen vorne geschweift, hinten jedoch gerade verlaufen. 2. Schneeschuh nach Patentanspruch, ge kennzeichnet durch seitliche Steuerwände, welche sich von der Bindung des Schnee schuhes nach hinten erstrecken und deren Abstand voneinander von vorne nach hinten allmählic11 zunimmt. ,8.
    Schneeschuh nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass zwecks bes serer Gewichtsverteilung und der Breite des Vorderskis entsprechend die hinter der Bindung liegende Tragfläche verhält- nismässig lang gehalten ist.
CH130457D 1927-01-18 1928-01-09 Schneeschuh. CH130457A (de)

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CH130457D CH130457A (de) 1927-01-18 1928-01-09 Schneeschuh.

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