CH130495A - Schleudermaschine für ununterbrochenen Betrieb. - Google Patents

Schleudermaschine für ununterbrochenen Betrieb.

Info

Publication number
CH130495A
CH130495A CH130495DA CH130495A CH 130495 A CH130495 A CH 130495A CH 130495D A CH130495D A CH 130495DA CH 130495 A CH130495 A CH 130495A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
centrifugal
chamber
slot
outlet slot
ring slide
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Ernst Knuettel
Original Assignee
Ernst Knuettel
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ernst Knuettel filed Critical Ernst Knuettel
Publication of CH130495A publication Critical patent/CH130495A/de

Links

Landscapes

  • Centrifugal Separators (AREA)

Description


      Schleudermaschine    für ununterbrochenen     Betrieb.            Zum    Schleudern von Schlämmen, ins  besondere von solchen, deren Feststoffe  schwerer sind als die Flüssigkeit, sind bereits  verschiedene     Schleudern    vorgeschlagen wor  den, zum Beispiel Maschinen mit gelöcher  ter oder     vollwandiger,    zylindrischer, koni  scher oder linsenförmiger Schleuderkammer  wand. Bei diesen bekannten Einrichtungen  erfolgt die Entfernung der Feststoffe von  der Kammerwand durch     Ausräumer,    durch  Verschiebung -eines Teils der Kammer oder  der ganzen     Kammerwandung    oder auch  durch einzelne Schieber und Ventilöffnun  gen am äussern Umfange der Kammer.

   Sind  die Feststoffe in der Flüssigkeit besonders  fein verteilt, so     können:    nur vollwandige  Schleuderkammern in Frage kommen.  



  Das     Ausschleudern    von Schlämmen mit  spezifisch besonders schweren und sehr fei  nen     Feststoffen.    begegnet besonderen     .Schwie-          rig'keiton,    da diese     Feststoffe    äusserst fest an  den     Kammerwandungen        halten    und durch       Ausräumer    schwer     entfernbar    sind.

   Bei An-    Wendung konischer und linsenförmiger Kam  mern, die durch Verschiebung eines Kam  merteils auswerfen, werden die auf die  Steuerteile     wirkenden        achsialen    Drücke ausser  ordentlich gross und bei Maschinen mit grö  sseren Abmessungen kaum überwindbar.  Die Entleerung durch einzelne Schieber und  Ventile am Umfang ist unvollkommen und  betriebsunsicher. Sind die Feststoffe über  dies noch hart und scharfkantig, so werden  die     Dichtungsflächen    der Steuerteile leicht  ausgeschliffen und geben zu     Störungen    An  lass.  



  Die vorliegende Erfindung betrifft nun  eine Schleudermaschine, welche für Schlamm  mit spezifisch schweren und sehr feinen  Feststoffen vorzüglich geeignet ist und min  destens eine aus zwei     vollwandigen    Schalen  bestehende Schleuderkammer mit an deren  Umfang vorgesehenem, unveränderlichem       Auslassschlitz    für das feste Gut besitzt, und  sie ist dadurch     gekennzeichnet,    dass der Aus  lassschlitz der Schleuderkammer radial nach      aussen öffnet und durch einen     achsial    ver  schiebbaren     Ringschieber    von solcher Aus  bildung     verschliessbar,        ist"    dass nach     Abschluss:

       des .Schlitzes durch den Ringschieber aus  geschleuderte Feststoffe sich um den Schlitz       herumlagern    und so denselben an den Rän  dern abdichten können.  



  Der erwähnte Ringschieber kann derart  ausgebildet sein, dass der auf ihn von dem  angeschlenderten Festgut - ausgeübte     Zentri-          fugaldruck    eine Kraftkomponente hervor  ruft, welche im     Sinne    der Öffnung des Ring  schieberverschlusses     wirkt.    Dies geschieht  vorteilhaft zu dem Zwecke, die Umsteuer-.  Bewegung des Schiebers bei Einleitung des  Vorganges des     Auswerfens    der Feststoffe zu       erleichtern.     



  Es ist empfehlenswert, auf einer Welle  mehrere Schleuderkammern anzuordnen, die  gleichzeitig oder auch abwechselnd betrieben  werden können. Es kann in letzterem. Falle  der Ringschieber auf die Schleuderkammern  derart umstellbar sein, dass er eine derselben  an ihrem     Auslassschlitz    öffnet und gleich  zeitig eine andere an ihrem     Auslassschlitz     schliesst, und     umgekehrt.     



  Die Einfüllung des zu schleudernden  Gutes in die Schleuderkammern kann durch  eine feststehende Rohrleitung erfolgen, die  sich im Innern der hohl ausgebildeten  Schleuderwelle     befindet.     



  Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungs  gegenstandes ist in der beiliegenden Zeich  nung dargestellt.  



  Auf einer hohlen Welle a     sitzen    zwei       Schleuderkammern    b und c. Jede Schleuder  kammer     wird    gebildet durch zwei     voll-          v=andige    Schalen<I>d</I> und e     bezw.   <I>d'</I> und e'.       Die    beiden Schalen oder Hälften jeder Kam  mer sind derart ausgebildet und auf der  Welle     befestigt,    dass sie einen im wesentlichen  linsenförmigen Rotationskörper bilden,. an  dessen äusserem Umfang zwischen den  Schalen ein radial nach aussen öffnender  Ringschlitz     f        bezw.   <I>f'</I> von stets gleich  bleibender Weite vorhanden ist.

   Zur     Abdek-          kung    dieser Ringschlitze dient ein Ring  schieber, der im gezeichneten Ausführungs-    Beispiel als Doppelschieber ausgebildet ist.  Der Ringschieber besteht aus zwei mulden  förmigen Tellerhälften     g,    g' , die in der       Mitte    untereinander verbunden sind, mit den  Schleuderkammern umlaufen und durch ir  gend einen beliebigen Steuerapparat in eine  obere oder eine untere Endlage umgesteuert  werden können, wie dies durch den Doppel  pfeil schematisch angedeutet ist.  



  Die     Schieberhälften        y        ung        g'    greifen im       Schlusszustande    mit den äussern Teil ihres  Umfanges in die entsprechend ausgebilde  ten Ränder     1a,   <I>i</I>     bezw.   <I>h', i'</I> der Kammer  schalen<I>d,.</I> e     bezw.        d',    e' ein.

   Dadurch kann  beim Betrieb der Schleuder     entweder    die  eine oder andere Schleuderkammer an ihrem  Ringschlitz derart abgeschlossen werden, dass  das nach aussen geschleuderte Festgut sich  zwischen den     Schieberrändern    und den Kam  merschalenrändern abböscht     bezw.    staut und  auf diese Weise, um den Schlitz herum sich  ablagernd, die erforderliche Abdichtung der  Schleuderkammer an -deren Rändern herbei  führt, ohne dass' eine Berührung der gegen-,

    einander abgedichteten Ränder     stattfindet.     Diese .Stauung des Festgutes     bezw.    Dichtung  der Schleuderkammern erfolgt     beim        Ingang-          setzen    der Schleuder     bezw.        Beginn.    ihrer Fül  lung momentan und zuverlässig.  



  Gemäss der Zeichnung ist die Kammer b  in Füllung     begriffenr.    Während des Um  laufes der Schleuder wird die Füllung der  Kammer b     fortgesetzt,    bis das Festgut im  mer höher nach innen hineinwächst. Die  Klärflüssigkeit steht als der spezifisch     Ieich-          tere    Mantel am     innern    Umfang des Fest  stoffmantels und wandert immer mehr zur  Mitte, bis sie zu der Austrittsöffnung     k     für die Klärflüssigkeit gelangt und von dort  in beliebiger Weise abgeführt werden kann.  



  Ist der     Feststoffmantel    in der Kammer b  nach innen so weit gewachsen, dass er bis  zur     Austrittsöffnung        k    heranreicht, das  heisst ist praktisch die ausgetriebene Klär  flüssigkeit entfern, dann     wird    der Ring  schieber umgesteuert in die untere     Endlage,     wo er nunmehr den Ringschlitz f' der  Schleuderkammer' c abdeckt, so dass- .diese      Kammer gefüllt und hier der Schleudervor  gang in der gleichen Weise durchgeführt  werden kann.

   Beim Niedergang des Ring  schiebers in die untere Stellung wird der  Ringschlitz     f    der obern Schleuderkammer     _b     geöffnet und     sämtliches    Festgut heraus  geschleudert, so dass diese Kammer leer und  für eine neue Füllung bereit ist., welche     be-          r;innt,sobald    der     Schleuderprozess    in der un  tern Kammer c beendet ist und der Ring  schieber wieder nach oben geht.  



  Die Füllung der Schleuderkammern mit  Schleudergut erfolgt durch das Innere der  hohlen Schleuderwelle a. In dieser steckt       uin    feststehendes Rohr t, dessen Innenraum  durch eine Zwischenwand in<I>:</I> in zwei     Hälf-.          ten    geteilt ist. Die linke Hälfte des Rohres     t     ist in Höhe der Mitte der obern Kammer     75     durch ein entsprechendes Füllstück     l    nach  unten abgeschlossen.

   An dieser     Stelle    ist die  Wandung des Rohres t durchbrochen, so dass  der Schlamm durch Öffnungen o eines  Ringstückes     n    und daran anschliessende Öff  nungen.<I>p</I> der hohlen Schleuderwelle<I>a</I> in  einen Ringkanal     q    der Schleuderkammer     U     eintreten kann, von wo aus er durch Lei  tungen r in das Innere der Schleuderkammer       frelangf.    Die andere, rechte Hälfte des Roh  res t reicht bis zur Mitte. der untern     Kam-          iner    c und ist hier in gleicher Weise durch       f411    Füllstück     l'    abgeschlossen..

   Hier sind  die gleichen Mittel wie in der     obern        Kam-          mei',    die entsprechend mit den Buchstaben       n.',   <I>o', p',</I>     q'    bezeichnet sind, angewendet,  um den Übergang des Schlammes in die  untere Kammer zu bewirken.  



  Wenn auch in den meisten Fällen die  oben beschriebene Dichtung der Schleuder  kammern an den Rändern durch das     aus-          eschleuderte    Festgut ausreicht, so kann  doch auch noch eine zusätzliche Dichtung  angebracht werden, zum Beispiel in Gestalt  von elastischen     Dichtungsringen   <I>h"</I> und<I>h"'</I>  an den Passstellen, gegen die sich der Ring  schieber beim Schliessen der Kammerschlitze  anlegen kann,    Mit der Umsteuerung des Schiebers er  folgt auch die Betätigung beliebiger (nicht.

    gezeichneter) Steuermittel, um den     Schlamm-          durchfluss    einmal durch die rechte und  einmal durch die linke Hälfte des geteilten  Rohres t     hindurehzuleiten,    so dass die  Schleuderkammern abwechselnd gefüllt wer  den.  



  Die Erfindung ist an das beschriebene  und dargestellte Ausführungsbeispiel nicht  gebunden; insbesondere kommt es., im Rah  inen. des Patentanspruches, auf die äussere  Form der Schleuderkammern, ihres Ring  schlitzes und des diesen abdeckenden Ring  schiebers in konstruktiven Einzelheiten       nicht)    an.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schleudermaschine mit mindestens einer aus zwei vollwandigen Schalen bestehenden Schleuderkammer, an deren Umfang ein un veränderlicher Auslassschlitz für das feste Gut vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Auslassschlitz der Schleuderkammer radial nach aussen öffnet und durch einen achsial verschiebbaren Ringschieber von sol cher Ausbildung verschliessbar ist, dass nach Abschluss des Schlitzes durch den Ring schieber ausgeschleuderte Feststoffe sich um den Schlitz herumlagern und so denselben an den Rändern abdichten können.
    UNTERANSPRUCH: Schleudermaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Schleu derkammern, die mit je einem Auslassschlitz versehen sind, auf einer Welle sitzen und der Ringschieber auf die Schleuderkammern derat umsteuerbar ist, dass er eine derselben an ihrem Auslassschlitz öffnet und gleich zeitig eine andere an ihrem Auslassschlitz schliesst, und umgekehrt.
CH130495D 1927-02-22 1928-02-20 Schleudermaschine für ununterbrochenen Betrieb. CH130495A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE130495X 1927-02-22

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH130495A true CH130495A (de) 1928-12-15

Family

ID=5663662

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH130495D CH130495A (de) 1927-02-22 1928-02-20 Schleudermaschine für ununterbrochenen Betrieb.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH130495A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3389855A (en) * 1962-05-19 1968-06-25 Muller Hans Filter

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3389855A (en) * 1962-05-19 1968-06-25 Muller Hans Filter

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2601528C2 (de)
DE3524731C1 (de) Zentrifuge mit einer selbstentleerenden Schleudertrommel
DE3021638C2 (de)
DE819529C (de) Mit Schlammablaeufen und Abschlussschiebern fuer diese versehene Zentrifuge
DE2844917C2 (de) Selbstentleerende Schleudertrommel
DE2701623A1 (de) Schleudertrommel mit auslassventilen
DE2704903A1 (de) Selbstentleerende schleudertrommel
CH615843A5 (de)
DE2309647B1 (de) Selbstreinigende zentrifugentrommel
DE3208808A1 (de) Zentrifuge mit einer selbstentleerenden schleudertrommel
DE2254490B2 (de) Vorrichtung zum Abscheiden von Abfallfasern aus einem Luftstrom
DE3240998C2 (de) Zentrifuge mit einer selbstentleerenden Schleudertrommel
DE102012005461A1 (de) Füllelement sowie Füllmaschine
DE3520134C2 (de) Stülpfilter-Zentrifuge
DE1157154B (de) Schleudertrommel fuer eine Zentrifuge mit intermittierendem Schlammaustrag
EP0706829B1 (de) Schleudertrommel
DE2263664C3 (de) Schleudertrommel einer Vollmantelzentrifuge
DE3133689C1 (de) Selbstentleerende Schleudertrommel
DE1432838A1 (de) Zentrifuge zur Ausscheidung von Feststoffen aus Fluessigkeiten
DE529857C (de) Schleudermaschine fuer Schlaemme mit feinen Feststoffen, z.B. Zementrohschlamm
DE617703C (de) Schleudertrommel mit Klaereinsatz
DE3012108C2 (de) Selbstentleerende Schleudertrommel
CH621055A5 (en) Brewing device for coffee-making machines
DE102005031217B4 (de) Füllelement sowie Füllmaschine umlaufender Bauart
DE3612045C2 (de)