CH130496A - Einrichtung zur Bemusterung von bewegten Bahnen mittelst Schablonen und Spritzdüsen. - Google Patents

Einrichtung zur Bemusterung von bewegten Bahnen mittelst Schablonen und Spritzdüsen.

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CH130496A
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Franz Huebl
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Description


  Einrichtung zur     Bemasterung    von bewegten Bahnen     mittelst    Schablonen und  Spritzdüsen.    Gegenstand der Erfindung ist eine     Ein-          riehtung    zur     Bemusterung    von     bewegten     Bahnen mittelst Schablonen und Spritzdüsen.

    Das Wesentliche der neuen Einrichtung be  steht darin, dass zur Sicherung der gegensei  tigen Lage von Schablonen und bewegter  Bahn an einem Transportorgan für die letz  teren Spann- und     Passmittel    vorgesehen sind,  durch welche die Bahn samt den .Schablonen  je um die     Schablonenlänge    unter quer über  die zu bemusternde Bahn laufenden Spritz  düsen fortbewegt wird, die dabei, dem Mu  ster     der.Schablone    entsprechend, automatisch  gesteuert werden.  



  Die Zeichnung stellt mehrere Ausfüh  rungen des Erfindungsgegenstandes dar.       Abb.    1 und ja zeigen ein Ausführungs  beispiel mit rein mechanischer     Düsenbetäti-          gungseinrichtung,        Abb.    2, 3, 4 und 5 dazu  gehörige Einzelheiten;     Abb.    6 zeigt eine  Ausführungsform eines     elektromechanisöh     beeinflussten     Düsenautomaten,        Abb.    7 eine    Seitenansicht;

       Abb.    8 stellt schaubildlich  einen Teil des     Transportorganes    für die zu  bemusternde Bahn,     Abb.    9 schematisch einen       Querschnitt    durch den     Spritztisch    und den       @Sch.ablonenrahmen    dar; die     Abb.    10     und    11  zeigen Ausführungsbeispiele mit     elektro-          pneumatischer        Düsenbetätigungseinrichtung.     



  Auf einer feststehenden, ebenen Tisch  platte 1     (Abb.    1) wird über Walzen 2 ein  Transportorgan 3 für die zu bemusternde  Bahn 4 samt dieser während eines Arbeits  ganges je um eine     Schablonenlänge    in Rich  tung vom Anschlag 9 zum     Anschlag    8 hin       fortbewegt.     



  Die zu einem Muster gehörigen Schablo  nen     Sch',        Sehe,        Sch',   <B><I>Sch'</I></B> sind in einem ge  meinsamen Rahmen 5 untergebracht, liegen  während der Tätigkeit der .Spritzdüse auf  der zu bemusternden Bahn 4, die ihrerseits  auf dem     Transportband    3 liegt und machen  die     gleichförmig        fortschreitende    Bewegung  der zu bemusternden     Bahn    mit, wobei zum      Zwecke.

   einer     unverschiebbaren    Verbindung       zwischen    Schablonen, zu bemusternder Bahn  und Transportband die in     Abb.    8, 9 schema  tisch dargestellten Spann- und     Passmittel,     wie später beschrieben, in Wirkung stehen.  Während dieser Zeit     wird    das Muster gleich  zeitig in allen seinen Farben gespritzt, in  dem über die Schablonen je eine     Pressluftvor-          richtung        rSpl--Sp4    quer zur     Laufrichtung     der zu bemusternden Bahn hin- und herbe  wegt wird.

   Dabei     bewegt    sich die     Spritzvor-          richtung    bei jedem Hingang entsprechend  ,dem Vorschub, den die zu bemusternde Bahn  erfährt, mit dieser mit,     wird    am Ende der  Bahn um den jedem Spritzstreifen     entspre-          nhenden    Schaltweg     zurückbewegt,    eilt beim  darauffolgenden Rücklauf der     zu    bemustern  den Bahn neuerlich nach usw., so dass der  von jeder     iSpritzdüse    durchlaufene Weg die       Form    einer Acht hat und die zu bemusternde  Bahn in parallelen,     äquidistanten    Streifen  gleichmässig abgespritzt wird.

    



       Die        -Spritzvorrichtungen    sitzen sämtliche  auf einem gemeinsamen Wagen 6, auf dem  sie sich nach Belieben in der Längsrichtung  der Stoffbahn, entsprechend den Schablonen,  einstellen lassen. Der Wagen ist mittelst  Führungsmuffen     6a    längs Führungen 7 quer  zur Stoffbahn hin- und     herbeweglich    und  kann ausserdem durch den     teleskopartigen     Eingriff seiner beiden Endzapfen 6b in die       Führungsmuffen    6a     (Abb.    1) in der Längs  richtung der Stoffbahn schwingen.

   Ein Zap  fen Z des Wagens greift in die feststehende  Achterbahn A     (Abb.    1), so dass der quer zur       Stoffbahn    hin- und herbewegte Wagen und  damit     idie        Düsen    die in     Abb.    la dargestellte  Achterbahn     beschreibem     Das Abspritzen in parallelen Streifen  dauert so lange, bis der     :Schablonenrahmen     bei 8 anschlägt.

   In diesem     Augenblick    blei  ben die     Düsen    stehen, die     .Schablonen    heben  sich einige     Zentimeter    von der zu bemustern  den Bahn ab und bewegen sich in gehobener  Stellung um die     .Schablonenlänge    in ihre  Ausgangslage bis zum     Anschlag    9 zurück,  senken sich auf den Tisch und das     Spritzen          beginnt    von neuem.

      Um ein dichtes Anliegen der Schablonen  an der zu bemusternden Bahn und demge  mäss scharfe Umrisse beim gespritzten Mu  ster zu erzielen, ist über dem Tisch ein fla  ches, elastisches Kissen 10 (zum     Beispiel     Luftpolster aus Gummi oder dergleichen) ge  legt, über das das Transportorgan 3,     sowia     die     VTare    samt Schablone gleiten. Dieses  Kissen drückt die zu bemusternde Bahn von  unten überall gleichmässig und dicht an die  Schablone- an  Die Pressluft wird durch den pendelnden,  mit einem Hahn 11 versehenen Schlauch     127     und ein Verteilerrohr 13 den einzelnen       Spritzvorrichtungen    zugeführt.  



  Die Farbenzufuhr zu jeder Spritzdüse er  folgt gesondert     entweder    von     feststehenden     Farbgefässen durch pendelnde Schläuche 14  bis 17 oder gemäss     Abb.    3 von am Wagen 6  vorgesehenen Farbkannen     K.     



  Die teuren, für jedes Muster speziell an  zufertigenden     Profilspritzkarten    (profiliert  Schienen,     profilierte    Scheiben) für die mu  sterentsprechende Betätigung der     Düsenöff-          nungshebel        zum    Zwecke der Farbenersparnis  lassen-sich wesentlich verbilligen, wenn für  jede Düse ein Düsenautomat     verwandt    wird,  dessen Betätigungsorgane für die     Düsenhebel     für alle Muster     gleichverwendbar    sind und  durch ein einfaches, leicht auswechselbares,  dem jeweiligen Muster entsprechend gestal  tetes Organ (Lochkarton, gelochte und profi  lierte Walzen)     betätigt    werden.

    



  Ein Ausführungsbeispiel für eine rein  mechanische Düsenbetätigung veranschau  lichen im Einzelnen die     Abb.    2, 3, 4 und 5.  



  Die     Spritzvorrichtung        Sp        (Abb.    3) hat  seitlich einen in Führungen 18a, 18b auf  und     abbeweglichen    Stift 19 mit Kopf 20,  den     Abb.    2 in     ;Seitenansicht    zeigt. Dieser  Kopf, der auch als Rolle ausgebildet sein  kann, wird durch eine innere Schliessfeder  der     Spritzvorrichtung        mittelst    des Hebels 21  ständig     aufwärts    gedrückt.  



  Das Öffnen der     Düsen    erfolgt durch  Steueranschläge 22 an     Schienen    25, die     (Abb.     4) oberhalb des Kopfes 20 über die ganze       Schablonenbreite        verteilt    angeordnet sind      und in     Führungen    24 voneinander unabhän  gig gleiten können. Am linken Ende besitzt  jeder     Schieber    einen Anschlag 26, am rech  ten Ende jedes Schiebers greift ein um 27a  drehbar gelagerter Winkelhebel 27 an, den  eine Zugfeder 28 samt dem Schieber 25 stän  dig nach rechts in die durch Anschlag 24.

    26 begrenzte     Endlage    zu ziehen sucht, wo  sich die Steueranschläge 22 ausserhalb der  Bahn des Kopfes 20 in der Linie     e-f    be  finden     und,    daher auf die Düse nicht ein  wirken können. Jeder Winkelhebel 2 7 trägt  an einem Arm einen Stift 29 und kann nur  dann von der Feder 28 in die gestrichelt ge  zeichnet Stellung gezogen werden, wenn an  der betreffenden Stellung die oberhalb be  findliche Karte 30 gelocht ist.

   Jede Loch  reihe in der Karte entspricht einem     Spritz-          streifen.    Wo keine Löcher sind, wird der be  treffende Schieber 25 mit den Steueranschlä  gen 2.2 in die Bahn des Kopfes 20 (Linie       c-d)    gedrückt, und dort wird demgemäss  durch Senken des     ;Stiftes    19 und des Hebels  21 die     vorbeibewegte    Düse zum Spritzen ver  anlasst. Wo Löcher in der     Karte    das Nieder  drücken der Stifte 29 verhindern, bleiben ihre  Schieber 25 mit den Steueranschlägen 22 in  der Linie     e-f    ausserhalb der Bahn der  Köpfe 20     und        dort    setzt die Düse mit dem  Spritzen aus.  



  Diese Lochkarte bewegt sich unter dar  Wirkung eines Schaltwerkes in der Zeit,  während der die Spritzvorrichtungen     eine_i     Leerlauf über den Rand der Schablone hin  aus machen,     .sprungweise    um eine Lochreihe  weiter. Bis das Muster fertiggespritzt, ist die  letzte Lochreihe erreicht. Dann wird die  Lochkarte gleichzeitig mit den Schablonen       abgehoben,    auf die erste Lochreihe zurück  gebracht und niedergelassen.  



  Die Lochkarte kann auch über einen Zy  linder gebogen werden, der in entsprechen  der Weise weitergeschaltet     wird.     



       Bei    symmetrischen Mustern, zum Bei  spiel Tischdecken, die zwei Symmetrielinien  haben, braucht die     Lochkarte    nur für ein  Viertel ausgebildet zu werden, und in diesem  Falle werden die symmetrischen Steueran-         schläge    beziehungsweise die Tragschienen 25  gemäss     Abb.    5 geeignet gekuppelt. Nur die  eine Hälfte der Schienen wird von der Karte  besteuert, während die andere     symmetrisch     mitgeht. Die Schaltvorrichtung für den ge  lochten Karton ist dann derart, dass vom An  fang bis zur Mitte der Schablone die sprung  weise Schaltung von Lochreihe zu Lochreihe  in der     einen    Richtung, von der Mitte bis ans  Ende in der entgegengesetzten Richtung er  folgt.  



  Der     elektromechanische        Düsenautomat     nach     Abb.    6 und 7 arbeitet in folgender  Weise:  Oberhalb des     Betätigungskopfes    80 jeder  Düse 44     ist    ein aus zwei parallelen Scheiben  bestehendes Rad 81 vorgesehen, auf dessen       Axe    ein Zahnrad 82     aufgekeilt    ist, das in die  am Düsenwagen parallel zur Bahn desselben  fix eingebaute Zahnstange 83 eingreift,     so-          dass    das Rad 81 hin- und     herrollt.     



  Am Rad 81 sind in einem     konzentrischen     Kreise angeordnete     Stifte        84,    versehen mit  je einem Führungswulst 85, seitlich ver  schiebbar und     können,    wenn sie aus der  Vorderscheibe des Rades 81 herausragen, im       Vorbeidrehen    den Kopf 80 niederdrücken  und dadurch     die    Düse 44 betätigen. Das  Vor- oder Zurücktreten der .Stifte 84 aus der  Vorderscheibe bewirkt musterentsprechend  eine durch die Spritzkarte 86 betätigte Stell  vorrichtung 87.  



  Die     Führungswulste    85 aller Nadeln wer  den durch die Stellvorrichtung 87     entweder     in die Kreisrille 88 gezwungen, in welchem  Falle sie nicht '     vorschäuen    und die Düsen  nicht betätigen können, oder aber in die pa  rallele Kreisrille 89, in welchem Falle die  Düse zum Spritzen gebracht wird. Die  Spritzkarte betätigt die     :Stellvorrichtung    87  in der Weise, dass mit dem     Düsenschlitten     ein Schleifkontakt 90 hin- und herläuft, die       Kupfertrommel    91 abtastet und im Elektro  magneten 92 einen Strom schliesst, wenn sich  in der Spritzkarte 86, die als gelochtes Pa  pierband um die Kupferwalze 91 läuft, ein  Loch befindet.

        Der Magnet 92 betätigt den Hebel 93 und  stellt die Nadeln 84 des rollenden Schalt  rades 81 jeweils im voraus nacheinander ein.  An Stelle einer elektrischen     Abtastung    und.  magnetischen Weichenbeeinflussung kann  eine passende mechanische Betätigung in der  Weise erfolgen, dass ein mechanischer Fühler  in Löcher     eines        Kartons    oder Films einfällt  und direkt auf die Stellvorrichtung wirkt.  



  Beim elektropneumatischen Düsenauto  mat steuert der elektrische Strom beziehungs  weise der durch ihn     erregte    Magnet das Ven  til eines     Press.luftzylinders,    der die für das       Öffnenen    der Düse erforderliche Kraftquelle  darstellt.  



  Mit dem ,Spritzapparat     44        (Abb.    10) lau  fen ein     Pressluftzylinder    38 und ein Magnet  35 hin und her. Der     Pressluftschlauch    und  die     elektrischen    Kabel zum Magneten       schwingen    um den festen Punkt 47 und füh  ren über die     Gelenlzstang(-.n    48 zu ihrem Ba  stimmungsort.  



       Ein    musterentsprechend     geloehter    Karton  ist um eine sich drehende Walze 31 gelegt,  und ein entlang der Schraubenspindel 32       bewegter    Kontakt 34 tastet den Lochkarton  in einer Schraubenlinie ab. Tritt     Stromschluss     ein, so wird der mit dem Kontakt 34 elek  trisch     verbundene        Magnet    35 erregt und zieht  die Ankerplatte 36 entgegen der Federkraft  der     Federn    36a und 36b an.

   Mit der Anker  platte 36 wird der mit ihr verbundene     Veu-          tilkolben    37 des     Pressluftzylinders    38 geho  ben und gibt die     Einströmschlitze    39 frei,  wogegen die Auspufföffnungen 40 verschlos  sen werden. Die durch den Schlauch 41 zu  geführte Pressluft tritt nun in den Zylinder       ein    und treibt seinen Kolben 42 nach ab  wärts, welcher, mit der Kolbenstange     42a     auf den Hebel 43 stossend, ein Verdrehen des       Düsensteuerhebels    45 in die Öffnungsstel  lung bewirkt.  



  Wird der     Stromschluss    unterbrochen, so  geht die Ankerplatte 36 und mit ihr das       Ventil    37 in seine Anfangslage zurück, die       Einströmschlitze    39 werden geschlossen, die  Auspuffschlitze 40 geöffnet und die     Press-          luft    entweicht aus dem Zylinder 38, ihren    Weg durch Bohrungen im Ventilkolben 37  nehmend. Der     Pressluftkolben    37 kann in  seine Hochlage zurückgehen und der Düsen  steuerungshebel 45 geht zufolge Federkraft  in seine Schliessstellung.  



  Um bei vereinfachter Wartung der Ma  schinen ein genaues Passen der einzelnen  Drucke der aufeinanderfolgenden Schablo  nen beziehungsweise Farben ineinander zu  gewährleisten,     liegt    die zu bemusternde Bahn  auf einem     Transportorgan,    welches einerseits  Spannmittel besitzt, die die zu bemusternde  Bahn mit ihm während des     Durchganges     durch die Maschine urverschiebbar verbin  den und anderseits     Passmittel    aufweist, durch  die ein starrer und genauer Eingriff der  Schablonen beziehungsweise des Schablonen  hauptrahmens mit dem Transportorgan er  folgt,

   so dass die zu bemusternde Bahn und  die Schablonen während des     Druckvorganges     starr miteinander verbunden     bewegt    werden  und eine- Eigenbewegung der zu bemustern  den Bahn oder ein unpassendes Aufsetzen der  Schablonen ausgeschlossen ist.  



  Beim Druck     abgepasster    Dekore, zum Bei  spiel Tischdecken, wo zwischen zwei Decken  ein     urbestrichener    Rand bleibt, wird dieser  dazu benutzt, um am Transportorgan an die  ser Stelle zum Beispiel Nadelleisten 62 mit       aufrechtstehenden    Nadeln 63     (Abb.    8, 9) an  zubringen, auf welche das zu bedruckende  Gewebe aufgespannt wird.

   Der Längsab  stand einer Nadelleiste 6.2 von der nächsten  62' entspricht einer     Tischdeckenlänge.    Zur  genauen Sicherung des Längsabstandes der  in gleichem     Abstande    über die ganze Länge  des     Transportorganes    3 verteilten Nadellei  sten laufen mit dem Transportorgan verbun  den: Stahlbänder 64 mit, an denen die Nadel  leisten 62 ebenfalls     befestigt    sind. Die Stahl  bänder 64     (Ketten    oder sonst biegsame Or  gane) können gleichfalls als Spannmittel  dienende Nadeln 63     tragen,    über welche die  zu bemusternde Bahn auch noch seitlich auf  gespannt werden     kann.     



  An     geeigneten    Stellen der starren Ele  mente des Transportorganes sind die Pass  mittel für den     Schablonenrahmen    angebracht.           In        Abb.    8, 9 sind beispielsweise Stifte 66 dar  gestellt.  



  Im schematischen Querschnitt durch den  Spritztisch und die Schablonen     (Abb.    9 )  stellt 3 das Transportorgan, 62 die Nadel  leiste, 63 die Nadeln, 64 die Stahlbänder, 4  die zu bemusternde Bahn und 66 die     Pass-          stifte    dar.

       Darunter    befindet sich auf dem  Tisch 1 das elastische     Kissen    10, darüber  der beispielsweise aus     )Vinkeleisen    gefertigte       gemeinsame        Schablonenrahmen    5 mit der  Schablone     Sch.    Wird die Schablone     Sch    auf  die zu bemusternde Bahn 4 gelegt, so kann  dies     nur    geschehen, wenn die     Passstifte    66  in die Löcher 71 am Rahmen 5 eingreifen.

    In diesem Falle setzen sich die im Inneren  an der Schablone befestigten     Einzelschablo-          nenrahmen    72 mit ihren     Passaugen    78 eben  falls auf die Stifte 66.  



  Da an allen zu einem Muster gehörenden  Schablonen die     Passaugen    73 so angeordnet  sind, dass alle Farben genau     ineinanderpas-          @en    müssen, so sind Fehldrucke     ausgeschlos-          \en,    da auf die     Passstifte    66 sich nacheinan  der alle Schablonen setzen und diese     Pa.ss-          stifte    mit der zu bemusternden Bahn mit  laufen.  



  Damit die     Schablonen        Sch    im Hauptrah  inen 5 nicht lose, sondern fest sitzen, können  den     Pa.sslöchern    71 am Rahmen 5 fixe     Pass-          elemente,    den Passstellen 71 entsprechend, zu  geordnet sein, in welche die Schablonen  ihrerseits eingreifen, was denselben Effekt  des automatischen     Einpassens    gewährleistet.  



  Beim Drucken bewegt sich die Bahn mit  der Schablone gemeinsam um eine Rapport  länge, zum Beispiel eine     Tischdeckenlänge,     unter den Düsen fort, dann hebt sich der  Rahmen aus den     ,Stiften    66 und bewegt sich  in gehobener Stellung     soweit    zurück, bis die  Bohrungen 71 in die     Pa.ssstifte    66 der nächst  folgenden Leisten 62 einfallen können. Die  Schablonen senken sich, die nächste Farbe  wird aufgedruckt usw., bis. die zu be  musternde Bahn mit dem     fertiggespritzten     Muster in allen Farben am Ende die Ma  schine verlässt.

      Eine Spritzdruckmaschine mit vielen  Farben     würde    oft Fehldrucke dadurch erge  ben, dass nicht rechtzeitig erkannt wird,  wann eine Farbe ausgeht, so dass Musterteile  fehlen, die später gar nicht oder nur um  ständlich     zugedruckt    werden     können.    Diesem  Übelstande hilft folgende Einrichtung ab:  In jedem Farbgefäss 49 ist ein ,Schwim  mer 50     (Abb.    10), der einen unterbrochenen  elektrischen Stromkreis dann schliesst, wenn       ein.    gewisser unterer Farbenstand erreicht  wird.

   Durch den     Stromschluss    wird entweder  eine     elektrische        Klingel    zum Läuten oder       eine    Glühlampe in der betreffenden Farbe  zum     Leuchten    gebracht.  



  Im Farbgefäss 49 ist der Schwimmer 50,  der, geführt durch     ein    Loch im Gefässdeckel  und eine     Aussenführung    51, den Draht 52  mit der     Stahlblechtafel    53 trägt. An dem       winklig    aufwärts gebogenen Teil des     Farb-          gefässträgers    54 ist ein Loch 55,     in    welches  bei der Hin- und     Herbewegung    des Schlit  tens (abgeleitet von dem an der     Gall'schen          Kette    58 einerseits und am     Schlitten    ander  seits befestigten Lenker 59)

   längs der     Gleit-          stangen    57 jeweils am vordern Bahnende der  ruhende Stift 56 eintritt.     iSinkt    der Farben  stand im Gefäss 49     und    damit der     8cIlwim-          mer    50, so senkt sich auch der Draht 52 und  die Tafel 53, bis diese Tafel das Loch 55 ver  deckt und beim nächsten Hub der Schalt  stift 56 nicht mehr frei hindurch kann, son  dern zurückgestossen wird und dadurch eine  Signallampe aufleuchtet oder die Maschine  abgestellt wird.  



  Eine     Düsenbetätigungseinrichtung,    die  die Übersichtlichkeit und Einfachheit er  höht und eine leichte Auswechselbarkeit der       gelochten        Kartons    gewährleistet, zeigt       Abb.    11.  



  Der Lochkarton 30 liegt auf einer       schwachgewölbten    oder ebenen, als Kontakt  organ     dienenden    Metallplatte 100; seine  Grösse beträgt zum Beispiel 1J6 der Scha  blone.  



  Lochkarton und     Kontaktplatte    werden       zusammen    mit der Schablone     Sch    durch       einen    bei 101 drehbar gelagerten Hebel<B>102</B>      bewegt, der von der Schablone durch einen  Stift 108 mitgenommen wird und selbst auf  den an der     Kontaktplatte    100 vorgesehenen  Stift 104 einwirkt. Dabei     sind    die Hebellän  gen so gewählt, dass die Geschwindigkeit der       Kontaktplatte    entsprechend dem Grössenver  hältnis des Lochkartons zur Schablone (beim  dargestellten Ausführungsbeispiel mithin  auf     "/a)    verkleinert wird.  



  Mit dem     Spritzapparat    44     gleitet    über  den gelochten     Karton    30, die     Kontaktplatte     100 abtastend, eine     Kontaktrolle    10.5 hin  und her, die auf     einem    Schlitten 106 sitzt.       Die    Bewegung dieser Kontaktrolle erfolgt  mit dem     Spritzapparat,    aber mit entspre  chend verkleinerter Geschwindigkeit, durch       Vermittlung    einer Stange<B>107,</B> die bei 108  an den die     Pressluftschläuche    führenden Len  ker 48 angeschlossen ist, der um den obern  Zapfen     4'7    schwingt.  



       ,So    oft die Rolle 105 den Strom der Bat  terie B über     das    Relais 35 schliesst, wird in  der bereits beschriebenen Weise     mittelst    der       Presslufteinrichtung    38 die Düse     44    geöffnet  und Farbe gegeben.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung zur Bemusterung von be weg en Bahnen mittelst Schablonen und Spritzdüsen, dadurch gekennzeichnet, dass zur Sicherung der gegenseitigen Lage von Schablonen und bewegter Bahn an einem Transportorgan für die letztere Spann- und Passmittel vorgesehen sind, durch welche die Bahn samt den iSchablonen je um Schablo- nenlänge unter quer über die zu bemusternde Bahn laufenden Spritzdüsen fortbewegt wird, die dabei,
    dem Muster der Schablone entsprechend, automatisch gesteuert werden. UNTERANSPRÜCHE: 1. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass alle zu einem Muster gehörigen(Schablonen in einem ge meinsamen Rahmen hintereinander ange ordnet mit der zu bemusternden Bahn je weils um eine Schablonenlänge schritt- weise weiterwandern und dabei von den querlaufenden Spritzdüsen streifenweise abgespritzt werden.
    2. Einrichtung nach Patentanspruch, ge kennzeichnet durch vom Schablonenmu- ster unabhängige, für verschiedene Muster verwendbare, unabhängig voneinander ein stellbare Betätigungselemente für die Öff nungshebel der Spritzdüse, die unter dem Einfluss einer musterentsprechend gestal teten Lochkarte so verschoben werden, dass sie in wirksame Lager zu den Of f- nungshebeln oder ausserhalb derselben zu liegen kommen.
    3. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 2., dadurch gekennzeichnet, dass zum Aufbringen von in der Längs richtung der zu bemusternden Bahn sich wiederholenden Mustern die Lochkarten nur dem sich wiederholenden 'feile ent sprechen und in der Laufrichtung der zu bemusternden Bahn entsprechend vor- wärts beziehungsweise rückwärts geschal tet werden.
    1. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeich net, dass zum Aufbringen von in der Querrichtung der zu bemusternden Bahn sieh wiederholenden Mustern die Loch karten nur den sich wiederholenden Tei len entsprechen und dafür die auf den Öffnungshebel einwirkenden Betätigungs elemente in der Richtung der Spritzstrei fen untereinander entsprechend gekuppelt sind. 5. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass zum Anpres sen der zu bemusternden Bahn gegen die Schablonen ein elastisches, flaches, sich den Unebenheiten der Schablonen an schmiegendes Kissen vorgesehen ist. 6.
    Einrichtung nach Patentanspruch, ge kennzeichnet durch Schwimmer in den Farbgefässen, die, durch Schliessen eines elektrischen Stromkreises ein Signalwerk betätigen, bevor die entsprechende Farbe ausgeht. @. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Düsen- schlitten: mitlaufende Schaltscheiben trägt, die bei ihrer Drehung mittelst ver stellbarer Schaltelemente unter dem Ein fluss einer mit den Schablonen laufenden Einrichtung die Düsen musterentspre chend steuern. B.
    Einrichtung nach Patentanspruch, ge kennzeichnet durch eine Kontaktplatte mit aufgelegter, gegenüber der Schablone verkleinerter, musterentsprechender Loch karte, die ein mit dem Spritzapparat und der Schablone bewegter Kontaktarm ab tastet und entsprechend den Lochungen des Kartons Stromsehluss für einen das Luftventil eines Pressluftdüsenöffners steuernden Elektromagneten herstellt.
CH130496D 1926-11-13 1927-11-09 Einrichtung zur Bemusterung von bewegten Bahnen mittelst Schablonen und Spritzdüsen. CH130496A (de)

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DE270127X 1927-01-27

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