CH130510A - Reibungsgetriebe mit Kugeln. - Google Patents

Reibungsgetriebe mit Kugeln.

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CH130510A
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auxiliary rolling
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Jakob Arter
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Jakob Arter
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H15/00Gearings for conveying rotary motion with variable gear ratio, or for reversing rotary motion, by friction between rotary members
    • F16H15/48Gearings for conveying rotary motion with variable gear ratio, or for reversing rotary motion, by friction between rotary members with members having orbital motion
    • F16H15/50Gearings providing a continuous range of gear ratios
    • F16H15/503Gearings providing a continuous range of gear ratios in which two members co-operate by means of balls or rollers of uniform effective diameter, not mounted on shafts

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  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description


  Reibungsgetriebe mit Kugeln.    Gegenstand der Erfindung ist ein Rei  bungsgetriebe, bei dem auf mindestens zwei  Wälzbahnen abrollende Kugeln die Kraft  Übertragung von einer treibenden auf eine  getriebene Welle bewirken und das Über  setzungsverhältnis des Getriebes durch den  Winkel zwischen der Eigendrehachse der  Kugeln und der Hauptdrehachse des Getrie  bes bestimmt ist.

   Gemäss vorliegender Erfin  dung erfolgt nun die Festlegung dieses Win  kels durch Hilfsrollkörper, von denen jeder  gegen zwei benachbarte Kugeln mit solcher  Stärke angedrückt wird, dass ein Gleiten     zwi-          sehen    Kugeln und Hilfsrollkörper bei der  Kraftübertragung verunmöglicht ist und die  Kugeln in ihren Berührungspunkten mit den  Hilfsrollkörpern durch Reibungskräfte ge  zwungen werden, der Bewegung der     Hilfsroll-          körper    zu folgen.

   Ein solches Getriebe bietet  den Vorteil, dass es bei Verwendbarkeit  von Handelskugeln für verschiedene Über  setzungsverhältnisse mit gleichem Grundbau  ausgeführt werden kann, indem zur Anpas  sung an das jeweils gewünschte Über-    setzungsverhältnis nur eine Änderung der  Lage der Drehachse der Hilfsrollkörper  erforderlich ist.

   Diese eben genannte     Mög-          gleichkeit    zur Bestimmung des Über  setzungsverhältnisses erweist sich als be  sonders vorteilhaft bei der Verwendung des  Getriebes als Wechselgetriebe, indem durch  sehr leicht vollziehbares, die Kraftübertra  gung in keiner Weise störendes Schwenken  der Drehachse der Hilfsrollkörper das Über  setzungsverhältnis während des Ganges be  quem verstellt werden kann, ohne dass die  Übertragungskörper aus ihrer gegenseitigen  Lage gebracht oder Aufpressungskräfte mit  überwunden werden müssen. Auch kann das  Übersetzungsverhältnis innerhalb eines gro  ssen Bereiches verstellt werden. Da die  Kugeln bei Verstellung des Übersetzungsver  hältnisses immer um neue Achsen drehen,  ergibt sich auch der Vorteil gleichmässig ver  teilter Abnützung auf der Kugeloberfläche.

    



  Es ist allerdings bei Reibkugelgetrieben  für festes     Übersetzungsverhältnis,    bei denen  die Kugeln zwischen einem treibenden, einem      getriebenen und einem feststehenden Lauf  ring angeordnet sind, bereits bekannt,     Hilfs-          rollkörper    vorzusehen. Bei diesen Reibkugel  getrieben haben jedoch die Hilfsrollkörper  lediglich als Mitnehmer zu wirken, und  es ist infolgedessen zwischen Kugeln und  Hilfsrollkörper keine andere Druckkraft vor  gesehen, als die einseitig wirkende Kraft, die  auf die anzutreibende Welle zu übertragen  ist. Dementsprechend ist zwischen Kugeln  und Hilfsrollkörper jeweils auf der in der  Bewegungsrichtung nachfolgenden Seite je  der Kugel nur lose Berührung oder ein Zwi  schenraum vorhanden.

   Getriebe dieser Art  können aber nur einwandfrei laufen, wenn die  drei Berührungspunkte der Kugel, das heisst  ihre Berührungspunkte mit dem treibenden  und feststehenden Laufring, sowie der mit  einem Hilfsrollkörper, in derselben Kugel  querschnittsebene liegen, und wenn ausserdem  die Eigendrehachse der Kugel senkrecht zu  dieser Querschnittsebene steht.

   Ist obige Be  dingung der Lage der Berührungspunkte  nicht erfüllt, das heisst projiziert sich der Be  rührungspunkt des Hilfsrollkörpers in der  Kraftübertragungsrichtung in einem gewis  sen Abstand ausserhalb der Linie, welche die  zwei Berührungspunkte der betreffenden  Kugel mit den Wälzbahnen verbindet, so bil  det die im Berührungspunkt zwischen Kugel  und Hilfsrollkörper angreifende Übertra  gungskraft mit diesem Abstand als Hebelarm  ein Moment, das bestrebt ist, die Kugel so  zu drehen, dass sie der Arbeitsleistung aus  weicht.

   Während man bei den bis jetzt be  kannt gewordenen Reibkugelgetrieben mit  Hilfsrollkörper zur Verhinderung einer aus  weichenden Drehung der Kugeln an eine be  stimmte Anordnung der Berührungspunkte  gebunden ist, bei welcher obgenannter Hebel  arm nicht vorhanden ist, ist ein solcher und  das damit verbundene Moment bei dem Ge  triebe nach vorliegender Erfindung völlig un  schädlich, und es kann die Anordnung der  Berührungspunkte zwischen Kugeln und  Wälzbahnen frei gewählt werden. Dabei wer  den aber die Kugeln und Hilfsrollkörper nach  beiden.

   Richtungen so fest aufeinander ge-    presst, dass jenes Moment die Kugeln nicht  von sich aus zu drehen vermag, indem der  Reibungswiderstand zwischen beiden Körpern  dieser Drehung entgegenwirkt und ausserdem  die Kugeln so führt, dass sie nur der     Bewe-          gung,der    Hilfsrollkörper in bestimmter Weise  folgen, das heisst nur um eine bestimmte Eigen  drehachse sich drehen können. Dabei kann  aber diese Eigendrehachse in einer durch  die Achse des Getriebes und den Mittelpunkt  der Kugel gehenden Ebene verschieden ge  richtet sein, nur ist deren Richtung immer  von der Einstellung der Eigendrehachse der  Hilfsrollkörper abhängig.

   Es fällt somit den  Hilfsrollkörpern bei dem Reibungsgetriebe  nach der Erfindung eine andere Aufgabe zu,  als bei den erläuterten Reibkugelgetrieben be  kannter Bauart, welche Getriebe nur durch  Auswechseln gewisser Teile Änderungen des  Übersetzungsverhältnisses zulassen, während  letzteres beim neuen Getriebe beliebig ge  wählt werden kann, ohne dass Getriebeele  mente auszuwechseln sind.  



  Auf den beiliegenden Zeichnungen sind  Ausführungen des Erfindungsgegenstandes  beispielsweise veranschaulicht, und zwar  zeigen:  Fig. 1 und 2 schematisch einen Achsial  schnitt bezw. eine Seitenansicht einer ersten  Ausführungsform, die gleichzeitig zur Er  läuterung der Grundlage dient, auf die sich  die Erfindung stützt;  Fig. 3 zeigt den gleichen Achsialschnitt  wie Fig. 1, jedoch mit andern Drehachsen  für die Kugeln und Hilfsrollkörper;  Fig. 4a und 4a zeigen zwei weitere Aus  bildungen der Hilfsrollkörper;  Fig. 5 zeigt in einem mehr konstruktiv  gehaltenen Achsialschnitt eine Ausführungs  form des Reibungsgetriebes für veränderliche  Übersetzungsverhältnisse, während  Fig. 6 und 7 schematisch weitere Ausbil  dungen von     Einzelheiten    zeigen;

         Fig.    8 veranschaulicht     eine    Anordnung,  bei welcher der getriebene Teil mit zwei  Wälzbahnen versehen ist;       Fig.    9 zeigt eine Ausführung mit nur  zwei     Wälzbahnen,    und      Fig. 10 zeigt schliesslich eine ähnliche  Anordnung mit zwei Kugelkränzen.  



  In der schematischen Darstellung nach  Fig. 1 und 2 bezeichnet 1 ein treibendes, 2  ein getriebenes und 3 ein nicht drehendes  Element, welch letzteres mit einem nicht ge  zeigten Getriebegehäuse fest verbunden sein  kann. Alle drei Teile 1, 2 und 3 sind gleich  achsig angeordnet und sind jeweils mit einer  Wälzbahn versehen, auf welcher Kugeln 4  abrollen. Zwischen den Kugeln 4 sind     Hilfs-          rollkörper    5 vorgesehen, von denen jeder mit  zwei benachbarten Kugeln 4 in Reibungs  kontakt steht (Fig. 2).

   Die in den Berüh  rungspunkten zwischen Kugeln 4 und     Roll-          körpern    5 auf beiden Seiten der genannten  Körper wirkenden Drücke müssen so gross  sein, dass ein Gleiten zwischen Kugeln und  Rollkörpern bei der Kraftübertragung ausge  schlossen ist und alle Kugeln und     Hilfsroll-          körper    zusammen bei der Bewegung ein ge  schlossenes System bilden. Die     Hilfsrollkör-          per    5 sind mit einer Achsenführung versehen,  die in den Fig. 1 und 2 nur durch Zapfen 6  angedeutet ist.  



  In Fig. 1 schneidet die Eigendrehachse h,  des Hilfsrollkörpers 5 die Getriebeachse g in  einem spitzen Winkel in A. Dreht sich der  Hilfsrollkörper 5 um seine Eigendrehachse h,  wobei er gleichzeitig die Getriebeachse g um  kreist, so müssen auch die damit in Berüh  rung stehenden Kugeln 4 sich so drehen, dass  im Berührungspunkt die Bahnelemente von  Kugel 4 und Hilfsrollkörper 5 gleich ge  richtet sind. Ebenso verhält es sich mit den  Bahnelementen der Bewegung in den Berüh  rungspunkten der Kugel 4 mit den Teilen 1,  2 und 3.

   Diese Bedingung kann aber für alle  Berührungspunkte, deren Zahl für jede Ku  gel mindestens vier beträgt (der     Hilfsroll-          körper    kann unter Umständen mehrteilig  ausgebildet sein), nur dann erfüllt sein, wenn  alle Bahnelemente Kreisen angehören, deren  Mittelpunktachse, die auf der Kreisebene  senkrecht steht, durch den Punkt A geht.  Alle auf der Kugel 4 liegenden Berührungs  kreise, k1, k2, k3 haben dann dieselbe Mittel  punktaase, die zugleich die Eigendrehachse    e der Kugel 4 bildet. Die für die Teile 1, 2  und 3 in Frage kommenden Berührungskreise  w1, w2, w3 haben ebenfalls eine gemeinsame  Mittelpunktachse, die mit der Getriebeachse  g zusammenfällt.

   Denkt man sich über den  einzelnen Berührungskreisen k1, k2, k3, w1,  w2, w3 Kegelmäntel errichtet, deren Spitze  jeweils in A liegt, so rollen die der Kugel 4  angehörenden Kegel während der betrachte  ten Bewegung, das heisst während der Drehung  der Hilfsrollkörper 5 um die Achsen g und  h, auf den Kegeln, die den Teilen 1, 2 und 3  angehören, ab. Gibt man der Achse h des  Hilfsrollkörpers 5 eine andere Neigung, so  ergibt sich ein anderer Schnittpunkt zwischen  ihr und der Getriebeachse g. Die Kugel 4  muss dann ebenfalls ihre Eigendrehachse e  ändern.  



  In der Darstellung von Fig. 1 rollt die  Kugel 4 mit dem durch die Mantellinie A-B  angedeuteten Kegel auf dem durch die  gleiche Mantellinie bestimmten Kegel des  nichtdrehenden Teils 3 ab. Würden die Be  rührungspunkte der Kugel 4 mit dem Teil 1  und dem Teil 2 auf der gleichen, durch A  gehenden Kegelmantellinie liegen, so hätten  die Teile 1 und 2 gleiche Winkelgeschwindig  keit. Da jedoch die vom Teil 2 ausgehende  Mantellinie A-C mit der Linie A-B den  kleineren Winkel als die vom Teil 1 aus  gehende Mantellinie A-D einschliesst, so ist  die Winkelgeschwindigkeit des Teils 2 klei  ner, als diejenige des Teils 1. Es besteht also  eine Übersetzung ins Langsame, falls 1 der  treibende und 2 der getriebene Teil ist.

   Wäre  dagegen der Winkel, den die von Teil 2 aus  gehende Mantellinie A-C mit der Mantel  linie A-B bildet, grösser als der Winkel, den  die vom Teil 1 ausgehende Mantellinie A-D  mit der Mantellinie A-B bildet, so würde es  sich um eine Übersetzung ins Schnelle han  deln, falls 1 der treibende und 2 der getrie  bene Teil ist.  



  In Fig. 3 ist für die Kugel 4 eine Achse  O-A1 eingezeichnet, für welche die vom ge  triebenen Teil 2 ausgehende     Kegelmantel-          linäe        C,        A,.    mit der vom Teil 3 (nicht dre  hend) ausgehenden     Kegelmantellinie        BI-A1         zusammenfällt. Der Teil 2 erhält somit die  gleiche Winkelgeschwindigkeit, wie der Teil  3, steht also ebenfalls still. Wird durch wei  teres Schwenken der Achse h des     Hilfsroll-          körpers    5 die Kugeldrehachse bis zum  Schnittpunkt A2 gedreht, so drehen sich die  beiden Teile 1 und 2 in entgegengesetzter  Richtung.

   Durch Schwenken der Achse h des  Hilfsrollkörpers 5 kann also die Drehzahl  des getriebenen Teils 2 auf bequemste Weise  weitgehend geändert werden, welche Eigen  schaft das Getriebe zum Wechselgetriebe be  sonders geeignet macht.  



  Die Hilfsrollkörper 5 können auch anders  ausgebildet sein, als wie in Fig. 1 bis 3 dar  gestellt ist. So können sie zum Beispiel in  der in Fig. 4a gezeigten Weise so geformt  sein, dass sie jede der benachbarten Kugeln 4  in mehr als einem Punkte berühren bezw.  mit mehr als einer Wälzbahn auf derselben  rollen. Bei dieser Ausführung werden das  bei der Kraftübertragung durch die Kugeln  4 auf die Hilfsrollkörper 5 ausgeübte, durch  Pfeile P angedeutete Kippmoment, sowie die  Achsialdrücke durch die aufeinander wälzen  den Teile 4, 5 unmittelbar aufgenommen, so  dass die Achsenlagerung des Hilfsrollkörpers  5 davon entlastet ist.  



  Die Hilfsrollkörper können auch so aus  gebildet sein, wie in Fig. 4b dargestellt ist,  wo die einzelnen, die Kugeln 4 berührenden  Wälzbahnen 8 des Hilfsrollkörpers 5 achsial  gegeneinander verschiebbar sind und durch  Feder 7 gegeneinander bezw. gegen die  Kugeln 4 gepresst werden, wodurch die in  den Berührungspunkten mit den Kugeln be  nötigten Reibungswiderstände erzeugt wer  den können.  



  Die Hilfsrollkörper 5 sind in einem mit  gleicher Winkelgeschwindigkeit wie die Ku  geln 4 umlaufenden Drehkörper 9 zu lagern,  wie es in Fig. 4a dargestellt ist und wie mit  Bezug auf Fig. 5 weiter unten noch näher  beschrieben wird. Bei einem Getriebe mit  festem Übersetzungsverhältnis kann die La  gerung eine unbewegliche sein, während sie  bei verstellbarem Übersetzungsverhältnis  drehbar sein muss, so dass die Achse des    Hilfsrollkörpers in ihrer Längsrichtung ge  schwenkt werden kann.  



  Fig. 5 zeigt in einer mehr konstruktiv  gehaltenen Darstellung die Ausbildung eines  Getriebes, das verschiedene Einstellungen des  Übersetzungsverhältnisses erlaubt. Es be  zeichnet hier wiederum 1 den treibenden Teil  des Getriebes, der von einer Antriebswelle 10  gedreht wird; 2 ist der getriebene Teil, der  seine Bewegung auf die getriebene Welle 11  überträgt, und 3 ist das nicht drehende Ele  ment, das durch in das Getriebegehäuse 12  ragende Ansätze 25 am Drehen verhindert  wird. 4 sind die zwischen den Teilen 1, 2,  3 angeordneten und zur Kraftübertragung  dienenden Kugeln. Jeder Hilfsrollkörper 5  ist hier in einem Hohlzylinder 13 gelagert,  der seinerseits drehbar in einem zylindri  schen Hohlraum 14 eines lose auf dem trei  benden Teil 1 sitzenden Drehkörpers 15 an  geordnet ist.

   Die Anpressung der Teile 1, 2,  3, 4 gegeneinander erfolgt durch selbsttätig  wirkende, Kugeln und Federn aufweisende  Vorrichtungen 16 und 16a. Die Resultierende  der von den Bahnen der Teile 1, 2, 3 auf die  Kugeln 4 ausgeübten Drücke ist nach innen  gerichtet und drückt daher die Kugeln 4 ge  gen die zwischenliegenden Hilfsrollkörper 5,  so dass für letztere keine besondere Aufpres  sungsvorrichtung vorzusehen ist. Drehkörper  15, Kugeln 4 und Hilfsrollkörper 5 drehen  alle mit gleicher Winkelgeschwindigkeit um  die Getriebeachse. Zum Zwecke, eine Ver  änderung des Übersetzungsverhältnisses zu  ermöglichen, ist am einen in eine Nabe aus  laufenden Ende des Gehäuses 12 ein Ge  winde 17 vorgesehen, mit dem eine mittelst  Handgriff 19 verstellbare Mutter 18 zusam  menarbeitet.

   Die achsialen Verschiebungen  der Mutter 18 werden durch Stangen 20 auf  eine Muffe 21 übertragen, die längsverschieb  bar auf dem Drehkörper 15 gelagert ist. In  eine ringförmige Ausnehmung der Muffe 21  greift Gaseine Ende von     zweiarmigen    Hebeln  22 ein, -die bei 23 drehbar am Drehkörper 15  gelagert und am andern Ende gelenkig mit  je einer -Stange 24 verbunden sind. Jede  Stange 24 ist auch gelenkig mit einem Hohl-      zylinder 13 verbunden. Bei einer Verdrehung  der Mutter 18 erfährt die Reguliermuffe 21  eine achsiale Verschiebung, was eine Ver  drehung der Hebel 22 bedingt, wodurch auch  die Hohlzylinder 13 verdreht werden. Das  hat eine Verstellung der Eigendrehachse der  Hilfsrollkörper 5 zur Folge und dadurch  auch eine Drehung der Kugeln 4 um eine  andere Eigendrehachse, wodurch das Über  setzungsverhältnis geändert wird.

    



  Die Anordnung der Teile 1, 2, 3 mit  Bezug auf die Kugeln 4 kann in Abweichung  von den in Fig. 1 bis 5 gezeigten Anordnun  gen auch eine solche sein, wie in Fig. 6 und  7 schematisch dargestellt ist. Fig. 7 zeigt  gleichzeitig auch noch eine Anordnung, bei  der die Hilfsrollkörper nicht zylindrisch,  sondern konisch ausgebildet sind.  



  Bei der in Fig. 8 dargestellten Anordnung  weist der getriebene Teil zwei Wälzbahnen  2a, 2b auf, die durch ein Hebelsystem 30, 31,  einen Ring 32 und Stange 33 wahlweise mit  den Kugeln 4 in Berührung gebracht werden  können. Diese Anordnung bietet auch bei  grossem Verstellungsbereich die Möglichkeit,  bei allen Übersetzungsverhältnissen     Kugel-          wälzkreise    zu erhalten, die eine günstige  Übertragung ergeben, und es kann vor allem  der Punkt vermieden werden, wo die Eigen  drehachse der Kugel 4 durch den Berüh  rungspunkt einer Wälzbahn geht. Ge  wünschtenfalls kann auch der treibende Teil  1 oder der sich nicht drehende Teil 3 mit  zwei wahlweise in Tätigkeit zu setzenden  Wälzbahnen versehen sein.  



  Bei allen bis jetzt beschriebenen Ausfüh  rungen sind die Kugeln 4 jeweils zwischen  einem treibenden Element 1, einem getriebe  nen Element 2 und einem feststehenden Ele  ment 3 angeordnet. Der Winkel zwischen der  Eigendrehachse e der Kugeln 4 und der  Hauptdrehachse g des Getriebes wird aber  durch die Hilfsrollkörper 5 auch bereits fest  gelegt, wenn die Kugeln 4 nur zwischen  einem treibenden und einem getriebenen Ele  ment angeordnet sind, das heisst auch im  Falle, wo kein feststehendes Element 3 vor  handen ist. Eine solche Ausführungsform    zeigt Fig. 9, wo nur zwei Wälzbahnen vor  handen sind, von denen eine dem treibenden  Teil 1 und eine dem getriebenen Teil 2 an  gehört. Da eine feststehende Bahn nicht vor  handen ist, muss der Körper, in welchem die  Hilfsrollkörper 5 gelagert sind (nicht ge  zeichnet), feststehend, das heisst nichtdre  hend angeordnet sein.

   Es bleiben dann die  Achsen der Hilfsrollkörper 5 und diejenigen  der Kugeln 4 an Ort und Stelle stehen. Ein  Entweichen der Kugeln 4 aus ihrer Lage ist  nicht möglich, indem ein solches mit     Be-          Zug    auf jede Kugel 4 nach innen durch die  beiden anliegenden Hilfsrollkörper 5, nach  aussen und achsial durch die beiden Bahnen  1 und 2 verhindert wird.  



  Fig. 10 zeigt ein ähnliches Beispiel, wie  das beschriebene, also ohne feststehende  Bahn, wobei jedoch zwei Kränze von Kugeln  4 vorhanden sind. 1 bezeichnet hier den trei  benden Teil der linken Getriebehälfte und  11 denjenigen der rechten Getriebehälfte, 2  und 21 jeweils die getriebenen Teile der bei  den Hälften. Jeder treibende Teil 1 bezw. 11  sitzt auf einem an der treibenden Welle 40  angebrachten Kugelgewinde 41 bezw. 42,  deren Steigungen einander entgegengesetzt  sind, so dass das Übertragungsmoment die  beiden Teile 1 und 11 achsial gegeneinander  und damit gegen die Kugeln 4 presst, auf  welche Weise der für die Übertragung nötige  Reibungswiderstand erzeugt wird.

   Die auf den  treibenden Teilen 1 und 11 liegende Hülse  43 mit Keilen 44, 45 sorgt dafür, dass die  treibenden Teile beider Getriebehälften nur  miteinander drehen können, damit ein     ach-          siales    Verschieben der Welle 40 vermieden  wird. Da die gezeichnete Anordnung der  Wälzbahnen der Teile 1 und 2 bezw. 11 und  21 ein Entweichen der Kugeln 4 nicht ver  hindern kann, ist zwischen beiden Kugel  kränzen ein Hilfsring 46 angeordnet, der die  Führung der Kugeln 4, sowie die Abstützung  der Aufpressungskräfte ergänzt. An der       Kraftübertragung        nimmt    dieser Hilfsring 46  nicht teil, sondern -dreht sich nur frei mit.

    Durch die symmetrische Doppelanordnung  lassen sich bei diesem Getriebe die Achsial-      drücke der beiden Hälften sowohl auf der  treibenden als auch auf der getriebenen Seite  vollständig gegeneinander ausgleichen, so  dass keine Stützlager erforderlich sind, und  ausserdem kann infolge grösserer Kugelzahl  bei gleichem Durchmesser eine grössere Lei  stung übertragen werden, als bei einfacher  Anordnung. Auch kann durch Anwendung  des Hilfsringes 46 die Lage der Bahnen 1  und 2 bezw. 11 und 21 freier gewählt werden,  als im Beispiel nach Fig. 8. Zur Erreichung  dieses letzteren Ziels kann ein Hilfsring auch  bei Getrieben mit nur einem Kugelkranz an  gewendet werden, nur muss er dann besonders  gelagert sein.  



  Ausser den beschriebenen Beispielen kann  die Anordnung auch so getroffen werden,  dass der die Hilfsrollkörper tragende Teil der  treibende oder der getriebene Teil des Ge  triebes wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Reibungsgetriebe, bei dem auf minde stens zwei Wälzbahnen abrollende Kugeln die Kraftübertragung von einer treibenden auf eine getriebene Welle bewirken und das Übersetzungsverhältnis des Getriebes durch den Winkel zwischen der Eigendrehachse der Kugeln und der Hauptdrehachse des Getrie bes bestimmt ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Festlegung dieses Winkels durch Hilfsrollkörper erfolgt, von denen jeder ge gen zwei benachbarte Kugeln mit solcher Stärke angepresst wird, dass ein Gleiten zwi schen Kugeln und Hilfsrollkörper bei der Kraftübertragung verunmöglicht ist und die Kugeln in ihren Berührungspunkten mit den Hilfsrollkörpern durch Reibungskräfte ge zwungen werden, der Bewegung der Hilfs- rollkörper zu folgen. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Reibungsgetriebe nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Hilfs- rollkörper mit ihren Eigendrehachsen schwenkbar angeordnet sind, wodurch eine Verstellung der Eigendrehachsen der Ku- geln und damit eine Änderung des Über setzungsverhältnisses ermöglicht wird. 2. Reibungsgetriebe nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass jeder Hilfsrollkörper mit mehr als einer Wälzbahn auf der näm lichen Kugel abrollt. 3.
    Reibungsgetriebe nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die die Kugeln be rührenden, verschiedenen Wälzbahnen je des Hilfsrollkörpers mit Bezug aufeinan der so angeordnet sind, dass die bei der Kraftübertragung auf die Hilfsrollkörper ausgeübten Achsialdrücke und Kippmo- mente von den aufeinander wälzenden Teilen unmittelbar aufgenommen werden, so dass die Achsenlagerungen der Hilfsroll- körper davon entlastet sind. 4.
    Reibungsgetriebe nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch ge kennzeichnet, dass die Wälzbahnen jedes Hilfsrollkörpers gegeneinander achsial ver schiebbar sind und durch Federn gegen einander gepresst werden, wodurch die in den Berührungspunkten mit den Kugeln benötigten Druckkräfte bezw. Reibungs widerstände erzeugt werden. 5. Reibungsgetriebe nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Resultierende der in den Berührungspunkten der Kugeln mit den Wälzbahnen wirkenden Aufpres sungsdrücke zugleich die für die Hilfs- rollkörper erforderlichen Aufpressungs drücke ergibt. 6.
    Reibungsgetriebe nach Patentanspruch, bei dem die Kugeln zwischen einem trei benden, einem getriebenen und einem nicht drehenden Element angeordnet sind, da durch gekennzeichnet, dass von den drei Elementen: treibendes, getriebenes und nicht drehendes Elementeines mit zwei Wälzbahnen versehen ist, von denen wahl weise die eine oder die andere mit den Kugeln in Berührung gebracht werden kann. 7. Reibungsgetriebe nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Kränze von Kugeln vorhanden sind und die Ku geln jedes Kranzes zwischen dem treiben den und dem getriebenen Teil einer Ge triebehälfte, sowie einem beiden Kränzen gemeinsamen Hilfsring angeordnet sind. 8.
    Reibungsgetriebe nach Patentanspruch und Unteranspruch 7, dadurch gekenn zeichnet, dass die treibenden Teile der bei- den Getriebehälften auf an der treibenden Welle angebrachten Kugelgewinden von einander entgegengesetzter Steigung sitzen und eine mit jenen Teilen verkeilte Hülse dafür sorgt, dass sich diese Teile nur mit einander drehen können.
CH130510D 1927-11-18 1927-11-18 Reibungsgetriebe mit Kugeln. CH130510A (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE919624C (de) * 1950-03-07 1954-10-28 Delore Sa Geoffroy Regelvorrichtung fuer ein Reibwechselgetriebe
DE1217166B (de) * 1960-11-04 1966-05-18 Manabu Kashihara Kugelreibungsgetriebe mit schwenkbaren Kugeln
CN114620325A (zh) * 2022-03-31 2022-06-14 广东科学技术职业学院 一种新媒体营销用便携式直播设备收纳装置

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