CH130531A - Absorptionskältemaschine. - Google Patents
Absorptionskältemaschine.Info
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Description
Absorptionskältema.schine. Im Gegensatz zu den elektrisch geheizten Absorptionskältemaschinen, bei welchen die Heizkörper vollständig eingekapselt im Ko cher eingebaut und von der Aussenumgebung abgeschlossen sind, so dass ein Rosten des Kochers bezw. von Teilen desselben durch die Feuchtigkeit aus der umgebendenl Luft bezw. durch mit schädlichen Verbrennungsproduk ten gesättigtes Kondensat ausgeschlossen ist, weisen die durch eine Flamme direkt, zum Bei spiel durch Ölbrenner oder Gas geheizten Ab sorptionskältemaschinen den Nachteil auf,
dass die durch die Feuchtigkeit der Luft und durch die Verbrennungsprodukte solcher Hei zungsvorrichtungen eintretende Rostbildung nicht nur zur Verschmutzung Anlass gibt und die Lebensdauer solcher Maschinen verkürzt. sondern bei nicht ständiger genauer Kon trolle, infolge Materialveränderung, Explo sionen nicht verhindert werden können.
Die Erfindung bezweckt, diese Nachteile der mit Gas beheizten Absorptionskälte- mmiscbinen zu beheben, Die Erfindung besteht darin, tlass bei Absorptionskältemaschinen, bei welchen der höheren Drücken ausgesetzte Kocher bezw. Koeherabsorber aus einern hochwertigen, den 2 Nachteil der Oxydation aufweisenden Metall hergestellt ist,
die der Einwirkung der Wärmequelle ausgesetzten Teile des Kochers bezw. K ocherabsorbers durch ein anderes, nicht oxydierendes Material, zum Beispiel Aluminium, geschützt sind. Das nicht oxy dierende Material kann als zylindrische Ver kleidung ausgebildet, in einen ebenfalls zy lindrische Gestalt aufweisenden Kocher bezw. Kocherabsorber gesteckt sein.
Es empfiehlt sich, die aus nicht oxydierendem Material be stehende Verkleidung auswechselbar anzu ordnen und gegebenenfalls zu unterteilen. Erfolgt .eine Unterteilung, so ist es vorteil haft, die unterhalb des tiefsten Flüssigkeits spiegels im Kocherabsorber angeordneten Teile der Verkleidung aus gut wärmeleit.en- .dem Material, zum Beispiel Aluminium, und di(1 oberhalb des tiefsten Flüssigkeitsspiegels vorhandenen Teile der Verkleidung aus einem die Wärme schlecht leitenden Material, zum Beispiel Gusseisen, mit Asbest verkleidet,
oder einer keramischen Masse etc. herzu stellen.
Zwei Ausführungsbeispiele des Erfin dungsgegenstandes sind auf der Zeichnung im ,Schnitt in Anwendung auf einen Kocher absorber schematisch dargestellt, wobei Ein zelheiten, die als nicht zum Verständnis der Erfindung notwendig erachtet werden, weg gelassen sind.
In den: Figuren ist 1 der Kocherabsorber, der aus einem hochwertigen, den Nachteil der Oxydation aufweisenden schweissbaren Me tall besteht. Seine beiden zum Beispiel aus Schmiedeisen bestehenden nahtlos gezogenen Rohre 2 und 3 sind mit den Bodenstücken 4 und 5 verschweisst. Nach aussen ist er von-einer Isolierschicht 6, umgeben.
Für die Wärme- quelle ist gemäss Fig. 1 ein Druckluftöl- brenner 7 vorgesehen, welcher unter das Ge stell 8 eingeschoben werden kann. Vom Ko- cherabsorber ist nun insbesondere das ,der di rekten Einwirkung der Flamme ausgesetzte innere Rohr 2 gefährdet, und zwar weniger infolge der Wirkung der Wärme als durch das sich im Innern dieses Rohres bildende Kondensat.
Dabei fördern insbesondere fin in -den. Verbrennungsprodukten enthaltenen Stoffe durch die Bildung von Schwefelwas serstoff und schwefliger Säure den zerstören den Einfluss auf das hochwertige Material, aus welchem der Kocherabsorber bezw. Ko cher aus konstruktiven Gründen hergestellt ist. Um diesen Nachteil zu beheben und die besonders gefährdeten Stellen dieses hoch wertigen Materials, welches die Eigenschaft.
der leichten Oxydierbarkeit hat, zu schützen, ist nicht nur der äussere Teil des Kochge fässes vollständig isoliert, sondern gemäss der Erfindung .der Teil, welcher der unmittel baren Einwirkung der Flamme 9 ausgesetzt ist, mit einer Verkleidung 10 versehen. Die selbe kann aus Aluminium, aber auch aus Gusseisen oder einer keramischen Masse be stehen und ist an den Stellen 1'1 und 12 dich tend in den Kocherabsorber 1 eingeschoben und geht in den Rauchabzugkanal 13 über. Die Verkleidung 10 ist .derart angeordnet, dass sie gut ausgewechselt und ersetzt werden kann.
In Fig. 2 ist die Anwendung auf einen mit Gas geheizten Koch-erabsorber darge stellt; entsprechende Teile sind gleich be zeichnet wie in Fig. 1.
Die aus nicht oxy dierendem Material bestehende Verkleidunf ist in einen untern mit Rippen 14 versehenen, den Brenner 15 enthaltenden Teil 16, einen mittleren Teil 17 und einen obern Teil 18 unterteilt. Die Trennungsstelle 30 zwischen den Teilen 17 und 18 befindet sich unterhalb des tiefsten Flüssigkeitsspiegels 19, welcher sich zu Beginn der Kochperiode auf dem Niveau 31 befindet.
Vorteilhafterweise be stehen die Teile 16 und 17, von denen der letztere mit schraubenförmig verlaufenden Rauchzügen versehen ist, aus Aluminium, welches einen guten Wärmeübergang in den Kocherabsorber gestattet.
Der obere Teil 1,8, an welchem der Rauch abzugkanal 13 angeschlossen ist, kann aus einem schlechten Wärmeleiter, zum Beispiel Gusseisen mit Isolierschicht, Asbest oder einer keramischen Masse bestehen. Zwischen dem obern Teil 18 und der innern Wandung 2 des Kocherabsorbers kann noch eine Iso lierung, zum Beispiel eine Luftschicht vorge sehen sein, dieses zum Zweck, dass bei nie drigem Flüssigkeitsspiegel nicht durch zu hohe Temperatur eine Dissoziation der ausge triebenen Gase verursacht wird. Das Heizgas wird dem Brenner 1,5, der durch einen Deckel 24 abgeschlossen ist, durch die Leitung 25 zugeführt. Die Zufuhr von Verbrennungsluft erfolgt durch Kanäle 21.
Zum Anzünden ist eine Zündflamme 22 vorgesehen. Die Ab leitung des Kondenswassers erfolgt durch die Leitung 23.
Die Unterteilung der Verkleidung kann natürlich auch in anderer Weise als in Fig. \? dargestellt erfolgen.
Indem, infolge der Notwendigkeit der Luftzufuhr bei mit Gas oder sonstwie durch eine Flamme direkt geheizten Absorptions- kältema.schinen eine vollständige Einkapse- lung der Heizvorrichtung oder des der Flamme ausgesetzten, aus hochwertigem Ma terial bestehenden Teils. des Kocherabsorbers nicht erfolgte, wurden die den mit Gas ge heizten Absorptionskältemaschinen eignenden Vorteile zu Ungunsten der Gasheizung beein flusst.
Durch die Erfindung wird ermöglicht, nicht nur da, wo Gas infolge seiner Billigkeit. gegenüber der Elektrizität im Vorteil ist, zum Beispiel in Gegenden, wo Naturgas vor kommt, eine der mit elektrischer Heizung versehenen Maschine ebenbürtige Kältema schine zu schaffen, sondern die Maschinu, kann im weitern auch so ausgebildet sein, dass neben der Erhöhung der Betriebssicher heit auch die Bildung von Fremdgas im Ko- cherabsorber verhindert wird, eine Aufgabe, zu deren Lösung .die elektrisch geheizten Ko cher bezw. Kocherabsorber mit komplizierten Umlaufvorrichtungen zu versehen sind.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Absorptionskältemaschine, bei welcher der höheren Drücken ausgesetzte Kocher bezw. Kocherabsorber aus einem hochwer tigen, den Nachteil der Oxydation aufwei senden Metall hergestellt ist, dadurch ge kennzeichnet, da.ss die der unmittelbaren Ein wirkung der Wärmequelle ausgesetzten Teile des Kochers bezw. Kocherabsorbers durch ein anderes, nicht oxydierendes Material ge schützt sind.UNTERANSPRüCHE: 1. Absorptionskältemaschine nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, da,ss das nicht oxydierende Material als zy lindrische Verkleidung ausgebildet und in den ebenfalls zylindrische Gestalt auf weisenden Kocher bezw. Kocherabsorber hineingesteckt ist. 2. Absorptionskältemaschine nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die aus nicht oxydierendem Material be stehende Verkleidung auswechselbar an geordnet ist.3. Absorptionskältemaschine nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die aus nicht oxydierendem Material be stehende Verkleidung unterteilt ist. .t. Absorptionskältemaschine nach Unter anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die der Heizstelle näher gelegenen Teile der aus nicht oxydierendem Material be stehenden Verkleidung aus die Wärm,: gut leitendem und die von der Heizstelle entfernteren Teile der aus nicht oxydie rendem Material bestehenden Verklei dung aus die Wärme schlecht leitendem Material hergestellt sind.5. Absorptionskältema.schine nach Unter anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die unterhalb des tiefsten Flüssigkeits spiegels im Kocherabsorber angeordneten Teile der Verkleidung aus gut wärmelei tendem Material und die oberhalb des tiefsten Flüssigkeitsspiegels vorgesehenen Teile der Verkleidung aus einem die Wärme schlecht leitenden Material her gestellt sind.6. Absorptionskältemaschine nach Unter anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die aus nicht oxydierendem Material be stehende Verkleidung in drei Teile unter teilt ist, von denen der untere Teil den Brenner für die Heizvorrichtung enthält, der mittlere Teil mit schraubenförmig verlaufenden Rauchzügen versehen ist, während der obere Teil als einfacher zy lindrischer Körper ausgebildet ist. 7. Absorptionskältema.schine nach Unter anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der untere und der mittlere Teil der Ver kleidung aus Aluminium und der obere Teil aus Gusseisen besteht. B. Absorptionskä.ltemaschine nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als nicht oxydierendes Material Alumi nium verwendet ist.
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| CH130531T | 1927-09-22 |
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| CH (1) | CH130531A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2938174A1 (de) * | 1979-09-21 | 1981-04-09 | Ask August Schneider Gmbh & Co Kg, 8650 Kulmbach | Heiz- und/oder kuehleinrichtung mit einem absorptions-kaeltemittelkreislauf |
-
1927
- 1927-09-22 CH CH130531D patent/CH130531A/de unknown
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