CH130543A - Gleichstromschalter mit Gasentladungsröhre. - Google Patents
Gleichstromschalter mit Gasentladungsröhre.Info
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- CH130543A CH130543A CH130543DA CH130543A CH 130543 A CH130543 A CH 130543A CH 130543D A CH130543D A CH 130543DA CH 130543 A CH130543 A CH 130543A
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- H02M—APPARATUS FOR CONVERSION BETWEEN AC AND AC, BETWEEN AC AND DC, OR BETWEEN DC AND DC, AND FOR USE WITH MAINS OR SIMILAR POWER SUPPLY SYSTEMS; CONVERSION OF DC OR AC INPUT POWER INTO SURGE OUTPUT POWER; CONTROL OR REGULATION THEREOF
- H02M1/00—Details of apparatus for conversion
- H02M1/06—Circuits specially adapted for rendering non-conductive gas discharge tubes or equivalent semiconductor devices, e.g. thyratrons, thyristors
- H02M1/065—Circuits specially adapted for rendering non-conductive gas discharge tubes or equivalent semiconductor devices, e.g. thyratrons, thyristors for discharge tubes
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Description
Gleichstromschalter mit Gasentladungsröhre. Bei Verwendung einer Gasentladungs- rö hre in einem Wechselstromkreis kann das Abschalten eines Wechselstromes in ein facher Weise dadurch bewirkt werden, dass man die Erregung oder Zündung der Gas entladungsröhre unterbricht. Zum Abschal- 1en eines Gleichstromes kann diese einfache Einrichtung nicht verwendet werden, da in diesem Falle der Strom der Gasentladungs- röhre nicht selbständig durch Null geht und damit ein Erlöschen der Entladung bewirkt.
Die vorliegende Erfindung gibt nun eine Einrichtung an, die das Erlöschen eines in einer Gasentladungsröhre fliessenden Gleich stromes dadurch erreicht, dass dem Gleich strom ein Strom von der Kathode zur Anode überlagert wird, damit die Gasentladungs- röhre beim Stromwert Null des Totalstromes ihre Leitfähigkeit verliert. Ein Wiederein setzen des Gleichstromes kann dann nur durch neues Zünden des Gasentladungsrohres erfolgen.
Die beiliegende schematische Zeichnung betrifft mehrere Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes. Die prinzipielle Anordnung des Schalters zeigt Fig. l.. Darin bedeutet. 1 das als Schalt organ dienende Gasentladungsrohr; 2 sind dessen Elektroden, von denen mindestens eine aus Quecksilber besteht. 3 ist eine Hilfs- stromquelle, die mittelst eines Schalters 4 an das Gasentladungsrohr geschaltet werden kann.
Ist die Stromquelle 3 so gestaltet, dass sie einer Strom durch die Gasentladungs- röhre senden kann, der mindestens gleich dem l@estehenden Strom und ihm entgegengesetzt gerichtet ist, so erlischt. der Strom in der Gasentladungsröhre. Wie diese Hilfsstrom quelle zum Beispiel gestaltet werden kann, wird nachfolgend beschrieben.
Fig. 2 gibt eine praktische Ausführung des Erfindungsgegenstandes an. 1 ist die Gasentladungsröhre mit der Anode 5 und der Kathode 2. Der Gleichstrom im Ventil ist durch den Pfeil a angedeutet. Die Ab schaltvorrichtung besteht aus einem Strom kreis mit einem Kondensator 7 und einem Schalter 6. Vor dem Abschalten wird der Kondensator 7 durch eine Hilfsstromquelle 8 im angedeuteten Sinne aufgeladen.
Das Ab- schalten erfolgt durch Einlegen des Schal ters 6, wodurch sich die Ladung des hon- - densators 7 über das leitende Gasentladungs- rohr ausgleicht. Ist die Ladung des Kon densators genügend gross, so steigt der Strom, der im angedeuteten ;inne (Pfeil U) ent gegen dem Hauptstrom der Gasentladungs- röhre durchfliesst, linear an, bis der Gesamt strom der Gasentladungsröhre Null wird und die Entladung erlöscht.
Eine weitere Ausführung des Erfinchings- gegenstandes zeigt Fig. 3. Darin besteht der Hilfsstromkreis aus einem Kondensator 7 in Serie mit einer Induktivität 9. Durch Speisung des Schwingungskreises 1, 7, 9 durch eine Wechselstromquelle 10 lmnn durch ihr ein Wechselstrom von der Grösse des Hauptstromes und mit einer gewünschten Frequenz geschickt werden. Sobald der Wechselstrom unigekehrt gleich gross wird wie der Gleichstrom in der Entladungs röhre 1, erlöschen der Gleichstrom und der Wechselstrom.
Um die Scheinleistung der Wechselstromquelle 10 möglichst herabzu setzen, ist es vorteilhaft, die Induktivität 9 und die Kapazität 7 so zu wählen. dass der Schwingungskreis 1, 7, 9 in Spannungs resonanz arbeitet. In diesem Falle ist die Leistung der Hilfsstromquelle gleich der Wirkleistung des Schwingungskreises, und diese ist relativ klein.
Das Einsetzen des Hilfsstromes kann zum Beispiel durch Einlegen eines Schalters oder durch Einschalten der Hilfsspannung er folgen. Eine andere Möglichkeit besteht darin, dass man in den Hilfsstromkreis ein Gasentladungsrohr legt und dieses zündet, wenn die Abschaltung, des Gleichstromes er folgen soll.
Die in Fig. 3 angegebene Hilfsspannungs- quelle kann in einfacher Weise auch zur Zündung des unerregten Gasentladungs- rohres verwendet werden. Eine Anordnung, in diesem Sinne zeigt: Fig. 4. Der Strom zur Zündung des Gasentladungsrohres wird einer besonderen Hochspannungsspule 12 entnommen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Gleiclistroniselialter mit CTasentladungs- röhre, dadurch gekennzeichnet, dass die C,ras- entladung dadurch zum Erlöschen gebracht. wird, dass dem Gleichstrom ein Strom von der Kathode zu der Anode überlagert -wird,- derart, dass der Totalstrom ini Gasentla.dungs- rohr Null wird. UNTERANSPRÜCHE: 1. Gleichstromschalter nach Patentanspruch.dadurch gekennzeichnet, dass der der Hauptentladung zu überlagernde Strom einem Kondensator entnommen wird, der durch eine Hilfsstromquelle vor der Abschaltung aufgeladen wird. 2. Gleichstromschalter nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass die Hilfsspannung zur Zün dung verwendet wird. 3. Gleichstromschalter nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass im Hilfsstromkreis eben falls eine Gasentladungsröhre eingeschal tet ist.1. Gleichstromschalter nach Patentansprueli, dadurch gekennzeichnet, dass parallel zu Anode und Kathode eine Induktivität und eine Kapazität in Serie liegen, wobei an die Klemmen der Induktivität die Wechselspannung einer Hilfsspannun;"s- quelle beliebiger Frequenz angelegt ist. 5.Gleichstromschalter nach Patentanspruch und Unteranspruch 4, dadurch gekenn zeichnet, dass Tnduktivität und Kapazität auf Spannungsresonanz abgestimmt sind. 6. Gleichstromschalter nach Patentanspruch und Unteranspruch 4, dadurch gelkenn- zeichnet, dass als -Tnduktivität; ein Trans formator verwendet ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH130543T | 1928-01-07 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH130543A true CH130543A (de) | 1928-12-15 |
Family
ID=4388881
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH130543D CH130543A (de) | 1928-01-07 | 1928-01-07 | Gleichstromschalter mit Gasentladungsröhre. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH130543A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1183996B (de) * | 1961-08-09 | 1964-12-23 | Sonnenschein Accumulatoren | Anordnung zur Regelung der Spannung oder des Stromes eines aus einer Gleichstromquelle gespeisten Gleichstromverbrauohers |
| DE1223451B (de) * | 1961-08-04 | 1966-08-25 | Bbc Brown Boveri & Cie | Einrichtung fuer steuerbare Halbleitergleichrichterelemente in mehrphasigen Gleich- und Wechselrichteranordnungen |
-
1928
- 1928-01-07 CH CH130543D patent/CH130543A/de unknown
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1223451B (de) * | 1961-08-04 | 1966-08-25 | Bbc Brown Boveri & Cie | Einrichtung fuer steuerbare Halbleitergleichrichterelemente in mehrphasigen Gleich- und Wechselrichteranordnungen |
| DE1183996B (de) * | 1961-08-09 | 1964-12-23 | Sonnenschein Accumulatoren | Anordnung zur Regelung der Spannung oder des Stromes eines aus einer Gleichstromquelle gespeisten Gleichstromverbrauohers |
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