CH130563A - Induktionsofen. - Google Patents
Induktionsofen.Info
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
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- H05B—ELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
- H05B6/00—Heating by electric, magnetic or electromagnetic fields
- H05B6/02—Induction heating
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- H05B6/20—Furnaces having endless cores having melting channel only
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Description
Induktionsofen. Bei Induktionsöfen mit geschlossener Schmelzrinne ist eine lebhafte Schmelzgut- strömung von grösster Wichtigkeit, nicht nur um eine gute Durchmischung zu erhalten, sondern auch, damit in der engen Schmelz rinne - die gegenüber dem Ofeninhalt ein geringes Fassungsvermögen hat - keine örtliche Überhitzung auftritt. In den meisten Induktionsöfen stellt sich selbsttätig eine Schmelzgutbewegung ein, wobei je nach der Ofenbauart -bald thermodynamische, bald elektrodynamische, bald hydrodynamische Kräfte die Ursache sind. Man hat bisher teils bewusst, teils unbewusst die eine oder andere dieser Ursachen nutzbar gemacht, dabei aber Störungsursachen unbe rücksichtigt gelassen, die den nutzbaren Strö znungsursachen entgegenarbeiten. Dies wirkt sich besonders ungünstig aus beim Schmelzen von Metallen wie Kupfer, Bronze, Rotguss und dergleichen, die auch in flüssigem Zustand sehr träge sind. So wirken zum Beispiel in den Öfen mit senkrecht geführter Schmelzrinne der hydro- statische Druck und der thermische Auftrieb in den beiden Schenkeln der Rinne der Um laufbewegung entgegen, so dass im unteren Teil der Rinne Überhitzungsgefahr besteht. Bei den Öfen mit seitlich liegender Schmelz rinne, die in verschiedener Höhe in den Schmelzraum mündet, ist der hydrostatische Druck kleiner und stört die Umlaufbewegung nicht; auch der thermische Auftrieb ist im ganzen Verlauf der Rinne gleichgerichtet. Dagegen wirkte bisher in diesen Öfen im unteren Teil der Rinne die Repulsion der Primärwicklung dem Umlauf entgegen. Diesen Mangel beseitigt die Erfindung dadurch, dass die Rinne in ihrem ganzen Ver lauf oberhalb der Mitte der Primärspule an geordnet ist. In den Abb. f, und 2 der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform in zwei Schnitten dargestellt. Der Herdraum a von beliebiger Gestalt hat an einer Seite, und zwar zweckmässig am unteren Teil einen Anbau b. In diesem ist die Schmelzrinne c so unter gebracht, dass sie die Primärwicklung d mit ihrem Eisenkern e -als ansteigende Schleife umgibt und mit ihren beiden Enden in ver schiedener Höhe in den Schmelzraum a mündet. Gemäss der Erfindung ist nun diese Schmelz rinne in ihrem ganzen Verlauf oberhalb der Mitte der Primärspule d angeordnet. Infolge dessen wirkt die Repulsion der Primärspule in der ganzen Rinne von ihrer unteren Ein trittsöffnung bis zur oberen Austrittsöffnung als aufwärts treibende Kraft. Im gleichen Sinne wirkt in der ganzen Rinne der thermodyna mische Auftrieb. Auch hydrodynamisch wird diese Bewegung im gleichen Richtungssinne unterstützt, da der hydrostatische Druck an der unteren Rinnenmündung grösser ist als an der oberen. Sämtliche genannten Strömungsursachen wirken also im ganzen Verlauf der Rinne gleich gerichtet, so dass auch bei trägen Metallen ein lebhafter und ununterbrochener Umlauf in gleichbleibender Richtung zustande kommt. Gemäss der Erfindung kann die Wirkung der bewegenden Kräfte durch besondere Form gebung der Rinne und des Herdraumes noch unterstützt werden. Zu diesem Zweck kann man zum Beispiel die Rinne in ihrem oberen Teil erweitern, so dass das aus dem unteren, engeren Teil durch thermischen Auftrieb lebhaft emporsteigende Schmelzgut mit geringer Reibung durch den oberen Teil in den Herdraum abfliessen kann. Eine andere Massnahme besteht darin, die Rinne nach oben zu verengern. Durch die Ver engung entsteht im oberen Teil eine grössere Geschwindigkeit als im unteren Teil; der obere Teil spritzt das Schmelzgut wie eine Düse in den Herdraum, während der untere Teil neues Schmelzgut aus dem Herdraum ansaugt. -- Um den Reibungswiderstand und die Ab kühlungsoberfläche der Rinne möglichst klein zu halten, kann sie gemäss der Erfindung im Querschnitt rund oder oval ausgebildet sein. Die Strömung in der Rinne kann schliess lich noch durch besondere Formgebung des Herdraumes unterstützt werden, indem man beispielsweise gemäss Abb. 3 den Boden des Herdraumesvon der oberen zurunterenRinnen- mündung abfallen lässt. Dadurch findet das aus der oberen Mündung austretende Schmelz gut ein natürliches Gefälle auf seinem Rück weg zur unteren Mündung. Ausserdem hat diese Ausgestaltung des Herdraumbodens den Vorteil, dass dadurch der zum Warmhalten nötige Sumpf kleiner wird.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Induktionsofen, insbesonders zum Schmelzen von Kupfer, Bronze, Rotguss oder dergleichen, dessen Schmelzrinne in verschiedener Höhe in den Schmelzraum mündet, dadurch ge kennzeichnet, dass die Rinne in ihrem ganzen Verlauf oberhalb der Mitte der Primärspule angeordnet ist. UNTERANSPRüCHE: X. Induktionsofen nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass sich die Rinne (c) nach oben erweitert. 2. Induktionsofen nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Rinne (c) sich nach oben verengert. 3. Induktionsofen nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Rinnne (c) im Querschnitt kreisrund oder oval ausge bildet ist. 4.Induktionsofen nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Boden des Herdraumes (n) von der oberen zur unteren Rinnenmündung abfällt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH130563T | 1928-02-24 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH130563A true CH130563A (de) | 1928-12-15 |
Family
ID=4388892
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH130563D CH130563A (de) | 1928-02-24 | 1928-02-24 | Induktionsofen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH130563A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1015638B (de) * | 1952-07-11 | 1957-09-12 | Max Pianka | Systemisches Insektizid |
-
1928
- 1928-02-24 CH CH130563D patent/CH130563A/de unknown
Cited By (1)
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