CH130593A - Selbsttätige Anhängerkupplung. - Google Patents

Selbsttätige Anhängerkupplung.

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CH130593A
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Firma F X Meiller
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F X Meiller Fa
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  Selbsttätige Anhängerkupplung.    Es sind selbsttätige Anhängerkupplungen  mit einem um eine     wagrechteAchse    schwenk  baren Kupplungsglied bekannt, welches bei  seiner Aufwärtsbewegung ein Sperrglied an  hebt. Alle diese Kupplungen leiden unter  dem Nachteil, dass. drehbare Teile mit genau  passenden Gliedern zur Anwendung kommen,  die insbesondere bei längerem Gebrauch von  mit solchen Kupplungen ausgestatteten Wa  gen versagen. Auch freiliegende Schrauben  federn, welche meist das Sperrglied beein  flussen, sowie Seilzüge, die sich aushängen,  verwickeln und in ihrer Länge verändern,  bilden die Ursache, dass derartige Kupplun  gen versagen.

   Dies ist insbesondere bei sol  chen Wagen der Fall, welche zum Fahren  von Sand, Kies, Steinen, Schutt usw. benützt  werden, viel der Wirkung der Witterung  ausgesetzt sind und wenig gereinigt werden.  



  Diese Nachteile zu vermeiden, ist das  Ziel der vorliegenden Erfindung. Diese kenn  zeichnet sich dadurch, dass das Sperrglied an  einer Achse pendelnd hängt, welche für ge-         wöhnlich    auf dem am Lastkraftwagen schwenk  bar     angeordneten    Kupplungsglied aufliegt und  in Schlitzlöcher eines vom Führersitz aus  mittelst Gestänges einstellbaren Hebels ein  greift.  



  In der beiliegenden Zeichnung sind zwei  beispielsweise Ausführungsformen einer der  artigen Kupplung dargestellt. Hiervon zeigt       Fig.    1 in Ansicht und     Fig.    2 im Grundriss  die erste Ausführungsform. Der Vorgang des  Ein- und     Auskuppelns    bei derselben ist in  den     Fig.    3-8 gezeigt.     Fig.    9-12     betreffen     die zweite Ausführungsform.  



  Am Rahmen     a        (Fig.    1-8) des Lastkraft  wagens ist eine Grundplatte     b    befestigt,  welche oben mit zwei Augenlagern c ver  sehen ist. Durch die letzteren führt eine Welle  d, auf welcher ein besonders ausgebildeter  Fallhaken e pendelnd gelagert ist. An der  Welle<I>d</I> ist beiderseitig je ein Hebel<I>f,</I> mit  Schlitzlöchern versehen, befestigt. Einer die  ser Hebel ist mit einer     kurbelarmartigen     Verlängerung g versehen. An dieser greift      eine Zugstange h an, die     zum        Ausrückhebel     i führt, welcher im Führerhaus des Last  kraftwagens angeordnet ist.

   Des weiteren ist  um die Welle<I>d</I> noch eine Schraubenfeder<I>k</I>  gelegt, und mittelst Bügels     'l    befestigt. Die  beiden Enden<I>in</I> dieser Schraubenfeder grei  fen unter den Fallhaken e und beben diesen  im Bedarfsfalle hoch. Durch die beiden Schlitz  löcher der Hebel /'führt eine auf dem Fall  haken e aufliegende Welle     n,    an welcher ein  halbrund gebogener Sicherungsbügel (Sperr  glied) o pendelnd hängt. Diesem dienen vier  auf der Grundplatte b entsprechend verteilt  befestigte Zapfen p von gleicher Länge als  Führung und Anschlag.

   Die Kupplungsstange  des Anhängers ist an ihrem vordern     Ende     mit einem     Kuppelhaken    q     ausgestattet,    wel  cher der     Forrn    des Fallhakens e angepasst  ist. Eine geeignete Fangvorrichtung     ?-    dient  dazu, den     Kuppelhaken    q in den Bereich des  Fallhakens e zu bringen, um die Verbindung  herzustellen.  



  Der Vorgang beim Einkuppeln ist fol  gender:  Beim Zurückstossen des Lastkraftwagens  gegen den Anhängewagen wird der Kuppel  haken     q    durch die Fangvorrichtung     r    an  den Fallhaken e     herangeschoben        (Fig.    3).  Dieser wird sodann vom     Kuppelhaken    q an  gehoben und mit ihm auch der an der Welle  n pendelnd aufgehängte Sicherungsbügel o       (Fig.    4): Der Fallhaken e fällt bei weiterer  Bewegung rückwärts über den     Kuppelhaken     q durch sein Eigengewicht herunter, während  der Sicherungsbügel. o auf dem     Kuppelhaken     q aufsteht     (Fig.    5).

   Der     Kuppelhaken    q fin  det dabei in jeder Stellung des Anhängers  genügend Spielraum zwischen den auf der  Grundplatte b entsprechend verteilt angeord  neten Zapfen     2).    Beim Vorwärtsfahren des  Lastkraftwagens wird der     Kuppelhaken    q in  den Fallhaken e hineingezogen, der Siche  rungsbügel o fällt durch sein Eigengewicht  (oder auch durch eine Feder unterstützt)  herunter und die Verbindung ist hergestellt       (Fig:    6).  



  Selbst bei stossartigen Auf- und Abwärts  bewegungen des     Kuppelhakens    q und Mitan-    heben des     Fallbakens    e ist eine Entkupplung  nicht möglich, da der Sicherungsbügel o die  selben Bewegungen mitmacht und so jedes  freie Spiel des     Kuppelhakens    q, das ein Aus  kuppeln ermöglichen könnte, verhindert.  



  Zum Abkuppeln wird der     Ausrückhebel    i  am Führersitz des Lastkraftwagens ange  zogen und diese Bewegung mittelst der Zug  stange     h    auf die     kurbelarmartige    Verlänge  rung     g    übertragen. Die beiden an der Welle       d    befestigten Hebel     f'    bewegen sich hier  durch nach oben und heben den an der Welle       Ti    pendelnden Sicherungsbügel o hoch.

   Mit  der Drehung der Welle d nach links wird  auch die Schraubenfeder k gespannt, so dass  deren beide Enden m gegen den Fallhaken  e drücken     (Fig.    7).     Wird    nun der Lastkraft  wagen etwas nach rückwärts gefahren, so  geht der     Kuppelkaken    q unter dem Siche  rungsbügel o hindurch und gibt dadurch den  Fallhaken e frei, - so     -dass    derselbe durch die  beiden Federenden     in    hoch gehoben werden  kann. Beim Vorwärtsfahren wird dann der       Kuppelhaken    q herausgezogen     (Fig.    8).

   Die  Hebel f werden hierauf wieder vom Führer  haus aus zurückgeschoben, wodurch sie mit  dem Sicherungsbügel o und mit dem     .Fall-          haken    e und den Federenden in wieder in  die Stellung des     Einkuppelns        (Fig.    3) ge  langen.  



  Nun kommt es vor, dass grössere Betriebe,  wie zum Beispiel Brauereien,     Mühlen    usw. zu  ihren Lastkraftwagen eine grössere Anzahl  von     Anhängewagen    besitzen, um den     soge-          nannten    Pendelverkehr herzustellen.

       Die-Kup-          pelglieder    dieser Anhänger sind meist     Kup-          pelösen.    Das     Kuppelglied    des Lastkraftwa  gens gemäss oben beschriebener Erfindung     i4t     aber nicht geeignet, einen     Anhänger    aufzu  nehmen, dessen     Kuppelstange    mit der be  kannten     Kuppelöse    versehen ist.

   Umgekehrt  kann der     Kuppelhaken    des Anhängers nicht  verbunden werden mit einem Lastkraftwa  gen, der mit einer     Kuppelvorrichtung    für die  bekannte     Kuppelöse    versehen ist:  Dies wird nun erreicht durch die An  hängerkupplung, welche durch     Fig.    9     in-An-          .sieht    und durch     Fig.    10 im Grundriss dar      gestellt ist.     Fig.    11 zeigt in Ansicht und       Fig.    12 im Grundriss das hier zur Anwen  dung kommende Kupplungsglied des Anhän  gers in gegenüber     Fig.    9 und 10 grösserem  Massstab.  



  Der Fallhaken e und die Fangvorrichtung r  besitzen hier sich deckende Löcher, durch  welche ein Kupplungsbolzen     l    mit     Splint-          oder    dergleichen Sicherung gesteckt wird.  Dadurch ist man in der Lage, die Kuppel  vorrichtung des Lastkraftwagens nicht allein  für solche Anhänger zu verwenden, deren       Kuppelstange    mit einem     Kuppelhaken    ver  sehen ist, sondern auch für solche, deren       Kuppelstange    2 eine Anhängeöse 3 trägt.

    Diese Öse 3 wird beim Kuppeln zwischen  den Fallhaken e und die Fangvorrichtung r  eingeführt, der     Kupplungsbolzen        l    darin durch  die Löcher dieser Organe, sowie die Anhänge  öse 3 hindurchgesteckt und mittelst des Splin  tes oder dergleichen gesichert     (Fig.    9 und 10).  



  Um die Möglichkeit herbeizuführen, jeden  Anhänger entweder durch eine     Kuppelöse     oder durch die selbsttätige Anhängerkupp  lung gemäss     Fig.    1-8 mit dein Lastkraft  wagen verbinden zu     können,    ist, wie aus       Fig.    11 und 12 ersichtlich, der     Kuppelhaken     in     Lageraugen    4, 5 der     Knppelstange    2 des  Anhängers um eine Achse 6 schwenkbar an  geordnet, nach rückwärts verlängert und an  seinem hintern Ende mit einer     Kuppelöse    8  ausgestattet.

   Durch     Verschwenken    von q  kann nun entweder der     Kuppelhaken    oder  die     Kuppelöse    nach vorne gebracht werden.  Die Sicherung der jeweiligen Lage erfolgt  dabei durch einen Steckstift 7, der durch  entsprechende Löcher der Lageraugen 4, 5,  sowie durch ein Loch 9 beziehungsweise 10  des     schwenkbaren        Kuppelhakens    hindurchgeht.

Claims (1)

  1. hATENTANSPRUCII: Selbsttätige Anhängerkupplung mit einem um eine wagrechte Achse schwenkbaren Kupp lungsglied, welches bei seiner Aufwärtsbewe gung ein Sperrglied anhebt, dadurch gekenn zeichnet, dass das Sperrglied an einer Achse pendelnd hängt, welche für gewöhnlich auf dein am Lastkraftwagen schwenkbar ange ordneten Kupplungsglied aufliegt und in Schlitzlöcher eines vom Führersitz aus mit- telst Gestänges einstellbaren Hebels eingreift. UNTERANSPRüCHE 1.
    Selbsttätige Anhängerkupplung nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das schwenkbare Kupplungsglied auf der Welle des vom Führersitz aus einstell baren Hebels pendelnd aufgehängt und auf dieser Welle eine Schraubenfeder an geordnet ist, deren beide Enden unter das Kupplungsglied greifen und auf dieses wirken, wenn jener Hebel aufwärts be wegt wird. 2. Selbsttätige Anhängerkupplung nach Pa tentanspruch und Unteranspruch 1, da.- durch gekennzeichnet, dass an einer am Rahmen des Lastkraftwagens befestigten Tragplatte mehrere, zur Führung des Sperrgliedes dienende Zapfen von gleicher Länge angeordnet sind. 3.
    Anhängerkupplung nach Patentanspruch und Unteransprüchen, dadurch gekenn zeichnet, dass das am Lastkraftwagen schwenkbar angeordnete Kupplungsglied und eine zur Leitung des Anhängerkupp- lungsorganes dienende Fangvorrichtung sich deckende Löcher besitzen, durch welche ein Kupplungsbolzen gesteckt werden kann, um ein mit Kupplungsöse versehenes Fahr zeug anhängen zu können.
CH130593D 1926-12-13 1927-12-07 Selbsttätige Anhängerkupplung. CH130593A (de)

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