CH130674A - Kreuzspulmaschine. - Google Patents
Kreuzspulmaschine.Info
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Description
Kr euzspulmaschine. Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Kreuzspulmaschine, bei welcher der Weg des Fadenleiters mit wachsendem Spu lendurchmesser stetig verkürzt wird.
Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungs gegenstandes mit Detailvariante ist in der Zeichnung schematisch dargestellt, und zwar zeigt: Fig. 1 einen Aufriss der Kreuzspul maschine, teilweise im Schnitt, Fig. 2 den Grundriss, einzelne Teile im Schnitt gezeichnet; Fig. 3 stellt ein Führungsstück für eine radiale Zapfenverstellung dar; Fig. 4 bis 7 zeigen eine Variante der Einrichtung zum Antrieb der Schwinge durch eine von einer Kurvenscheibe aus be tätigte Schubstange, sowie zum Antrieb des Fadenleiters durch die Schwinge, und zwar ist:
Fig. 4 die Aussenansicht der Vorrichtung für Verstellung des Schwingen-Antrieb zapfens, Fig. 5 ein Querschnitt durch die Schwinge samt den beiden Vorrichtungen für Zapfenverstellung, Fig. 6 eine Seitenansicht des Schwingen antriebes und Fig. 7 eine Seitenansicht der Zapfenver stellungsvorrichtung des Fadenleiterantrie bes, sowie der Fadenleiterschubstange; Fig. 8 zeigt eine Variante zum Führungs stück Fig. 3.
In der Maschine nach Fig. 1 bis 3 dreht eine Antriebsscheibe 1, die auf einer Welle 2 sitzt, eine Planetenradscheibe 3 mit den Planetenrädern 4, die sich auf der Innen verzahnung 5 eines Schneckenrades 8 ab wälzen. Die Räder 4 treiben vermittelst des Zahnrades 6, welches lose auf der Welle 2 lagert, ein Schraubenrad 7. Das Rad 8 sitzt lose auf der Nabe des Zahnrades 6. In die Schneckenradverzahnung 9 des Rades 8 greift eine Schnecke 10 ein. Das' Schrauben..
rad - 7 treibt mittelst eines Schraubenrades 11 eine Welle 12, -die durch Zahnräder 13 und -14 eine - Spulenspindel 15 dreht. Die Zahnräder 13 und 14 sind auswechselbar und werden gewählt nach der gewünschten Anzahl Fadenumwicklungen, die sich pro Fadenleiterhub auf die Spule 16 legen sollen. Diese Übersetzung wird so gewählt, dass beim Stillstand der Schnecke 10 während einem Fadenleiterdoppelhub eine ganze Zahl von Spindelumdrehungen stattfinden. Damit jedoch nach jedem Doppelhub der Faden nicht immer wieder auf die gleiche Stelle der Spule, sondern neben den vorher hin gelegten Faden zu liegen komme, wird die Schnecke 10 mit Friktionsscheiben 17, 18 angetrieben.
Je nach der gewünschten Fa denverlegung in Umfangsrichtung der Spule kann durch achsiale Einstellung der Scheibe 18 die Geschwindigkeit von Scheibe 17 stufenlos und beliebig geregelt werden. Trotz der hierdurch erzeugten gewissen relativen Geschwindigkeitserhöhung oder -verminderung der Spindel 15 dreht sich die Kurvenscheibe 19 für den Antrieb des Fa denleiters 43 mit gleicher Tourenzahl wie die Antriebsscheibe 1. Die Kurvenscheibe 19 erteilt einer Schubstange 20, die eine Führung 21 besitzt, stets gleichen Hub. Die Führung 21, die parallel zu der Schwin gungsebene einer auf einem Drehzäpfen 25 angeordneten Schwinge 22 liegt, steht senk recht zur Laufrichtung der Schubstange 20.
In der Führung 21 gleitet ein in der Schwinge 22 radial verstellbarer Zapfen 23, der im Anfang einer Spulenherstellung in die Nähe des Drehzapfens 25 der Schwinge 22 zu stehen kommt, sich während dem Spu len aber sukzessive vom Drehzapfen 25 ent fernt, wodurch sich der Ausschlag der Schwinge 22 verkleinert, zwecks Erzeugung konischer Enden an der Spule. Der Zapfen 23 ist in der Stange 26 starr befestigt, die gleitbar in einer Längsbohrung der Schwinge 22 angeordnet ist. Sie besitzt am untern Ende eine Rolle 27 mit kugeliger Lauffläche.
Eine Feder 28 drückt die Rolle 27 auf ein Führungsstück 29, welches in Richtung des Drehzapfens 25 verschiebbar, aber nicht drehbar gelagert ist und durch eine Schraubenspindel 30, die in der Ver- längerung der Schwingungsachse 25 liegt, verschoben werden kann. Die Schrauben spindel 30 wird gedreht durch das Schnek- kenrad 31, die Schnecke 32, die Kegelräder 33 und 34 und das Schaltrad 35, das von der Schubstange 20 aus vermittelst denm durch das Gleitstück 36 für verschieden grosse Ausschläge einstellbaren Hebel 37 und der Klinke 38 schrittweise angetrieben wird.
Durch Einstellung des Gleitstückes 36 kann also die Vorschubgeschwindigkeit des Füh rungsstückes 29 und damit die sukzessive radiale Verschiebung des Zapfens 23 und hierdurch in letzter Linie der -Winkel der konischen Spulenenden reguliert werden. Das Führungsstück 29 besitzt eine Kurven fläche, die ein Stück einer zum Drehzapfen 25 der Schwinge 22 konachsialen Rotations fläche ist und über welche die Rolle bei jedem Hin- und Herschwingen- läuft. Würde dieses Führungsstück 29 nicht achsial be wegt, so würde während den Hin- und Her gängen der Schwinge 22 der Zapfen 23 in bezug auf die Achse 25 nicht verstellt.
Durch -das allmähliche Verschieben des Führungsstückes 29 ändert sich aber lang sam die wirksame Hebellänge der Schwinge 22. Die kurvenförmige Mantellinie des Füh rungsstückes 29 ist so gewählt, dass der wirksame Hebelarm -der Schwinge 22 derart stetig verkleinert wird, dass genau konische Spulenenden erhalten werden.
Die Schwinge 22 besitzt am obern Ende eine radial angeordnete Schraubenspindel 39, auf welcher eine verschiebbare Mutter 40 sitzt, deren Abstand von Drehachse 25 durch Drehen der Spindel 39 geändert werden kann. Die Mutter 40 trägt -einen Zapfen, der in den zur Schwingungsebene- der Schwinge 22 parallelen Querschlitz 41 der Fadenleiter- Stange 42 eingreift,
welche mittelst der Öse 43 den Faden auf die Spule 1.6 leitet.- Mit der -Spindel 39 wird die Länge der--Spule - reguliert, das heisst der Hub des - Faden leiters für die erste Fadenlage.
Die automatische, Abstellung -der Ma schine nach Fertigstellung einer :Spule kann, zum voraus- beliebig bestimmbar, erfolgen durch die Bewegung des Führungsstückes 29, welches stets an einem bestimmten Punkte anlangt, wenn die Spule bei einem bestimmten Konuswinkel einen bestimmten Durchmesser erreicht hat. Hierdurch braucht der aufgewickelte Faden durch nichts be rührt zu werden, was zu dessen Schonung von Vorteil ist.
Die Einregulierung von Friktionsrad 18 kann von Hand jederzeit erfolgen, Es ist auch vorgesehen, jedoch in den Zeichnungen nicht dargestellt, dass durch eine spezielle Schaltvorrichtung mit oder ohne Kurve während dem Wachsen einer Spule die Scheibe 18 mit gleichmässiger und ungleich mässiger Geschwindigkeit verstellt werden kann, damit sowohl bei den innern, wie bei den äussern Lagen der Spule die Fadenwin dungen aufeinander folgender Lagungen geschlossen aneinander liegen. Eilt die Spule zum Beispiel vor, so wird die Scheibe 18 derart verstellt werden, dass der Spulen- voreilwinkel sich mit zunehmender Spulen dicke langsam verkleinert, Die Schwinge 22 kann unter Federwirlkung stehen, die be strebt ist, die Schwinge stets in ihrer Mittel lage zu halten.
In Fig. 8 ist statt demn Führungsstück 29 ein mit der Schwinge 22 oszillierendes flaches Führungsstück 44 als Variante ge zeigt. Das Führungsstück 44 sitzt drehbar auf der koaxial zum Drehzapfen 25 der Schwinge 22 liegenden Spindel 30 und be sitzt einen Schlitz, der schräg zu der Dreh- axe der Schwinge 22 läuft. In diesem Schlitz läuft die Führungsrolle 27 der Stange 26.
Die Fig. 4 bis 7 zeigen einen Schwingen- und Fadenleiterantrieb, bei dem die Zapfen 45 und 46 in einem radialen Schlitz der Schwinge 47 gleiten, während sie in senk rechten Schlitzen von zur Schwingungsebene der Schwinge 47 parallelen, horizontalen Schubstangen 48 und 49 verstellbar gelagert sind. Die Änderung des wirksamen Hebel armes erfolgt dadurch, dass die Zapfen 45 und 46, die in den Führungen 50 und 51 der nicht mitschwingenden, aber in der Höhe verstellbaren Stücke 52 und 53 gleiten, mit Hilfe dieser letzteren in Höhenrichtung ver stellt werden. Die Verstellung des Führungs stückes 52 erfolgt automatisch. Der Kurven schlitz 54 versieht dabei den gleichen Zweck wie das Führungsstück 29 in Fig. 1 bis 3.
Die Mutter 55 der Schraubenspindel de Führungsstückes 53 dient zur Einregulie rung der Spulenlänge von Hand.
Anstatt, dass der Angriffzapfen -des die Schwinge antreibenden Organes in der Schwinge verstellbar ist, könnte zur- Ermög lichung der Änderung des wirksamen Hebel armes der Schwinge auch die Drehachse der Schwinge verstellbar sein bezüglich ihres Abstandes vom Angriffspunkte des die Schwinge antreibenden Organes.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Kreuzspulmaschine, bei welcher der Weg des Fadenleiters mit wachsendem Spulen- durehmesser stetig verkürzt wird, dadurch gekennzeichnet, dass diese Verkürzung er zeugt wird durch Veränderung eines wirk samen Hebelarmes einer zum Antrieb des Fadenleiters verwendeten, zwangsläufig hin- und herbewegten Schwinge,welche Hebel armveränderung erfolgt durch Änderung der Distanz zwischen der Drehachse der Schwinge einerseits und einem der Angriff s- punkte des die Schwinge antreibenden und des von der Schwinge angetriebenen Organes anderseits. UNTERANSPRÜUCHE: 1.Spukmaschine nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die erwähn ten Angriffspunkte gebildet werden durch je einen Mitnehmerzapfen, der auf der Schwinge -radial verstellbar ge. lagert ist; während - er im Organe, das er mit der Schwinge verbindet, in einer Führung geführt wird., die senkrecht zur Laufrichtung dieses Organes und parallel zur Schwingüngselene der Schwinge liegt. 2.Spukmaschine nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die erwähn ten Angriffspunkte gebildet werden durch je einen Mitnehmerzapfen, der in der Schwinge in einer radialen Führung ge führt wird, während er im Organe, das er mit der Schwinge verbindet, verstell bar gelagert ist, welche Verstellung senkrecht zur geradlinigen Gleitrichtung dieses Organes und zugleich parallel zur Schwingungsebene der ,Schwinge er folgt. 3.Spulmaschine nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass einer der in der Schwinge ge lagerten Mitnehmerzapfen dadurch ra dial verstellt wird, dass er starr auf einer in der Schwinge radial verschieb baren Stange sitzt, welche durch einen Steuerkörper geführt ist, der so beschaf fen ist und durch einen Schaltmechanis mus derart in der Richtung der Schwin- gungsaxe der Schwinge bewegt wird, dass die radiale Zapfenverschiebung er folgt. 4.Spulmaschine nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Steuerkörper seinen Vorschub vermittelst Schraube und Mutter erhält, von welchen Organen das eine in Drehung versetzt wird durch ein von der Maschine betätigtes Schalt werk, dessen Schalthub regulierbar ist. 5. Spulmaschine nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Verände rung des wirksamen Hebelarmes der Schwinge durch Verstellen der Dreh achse der Schwinge in bezug auf den Angriffspunkt des die Schwinge antrei benden Organes erfolgt. G.Spulmaschine nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Schwinge unter Federwirkung steht, welche be strebt ist, die Schwinge in ihrer Mittel stellung zu halten. 7. Spulmaschine nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass zum Antrieb der Spulspindel ein Planetengetriebe vorgesehen ist, das ermöglicht, die Spin- deltourenzahl im Vergleich zur Zahl der Fadenführer-Hin- und Hergänge zwecks gegenseitiger Verschiebung auf einanderfolgender Fadenlegungen in Richtung des Spulenumfanges zu ver ändern. B.Spulmaschine nach Patentanspruch und Unteranspruch 7, dadurch gekennzeich net, dass die Grösse der periferialen Ver schiebung der Fadenlegungen regulier bar ist, dadurch, dass einem Rad (8) des Planetengetriebes, auf dem sich die Planetenräder abwälzen, verschiedene Geschwindigkeiten erteilt werden kön nen.9. Spulmaschine nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 7 und 8, dadurch gekennzeichnet, dass - der entsprechend dem den ersten Fadenlagen entsprechen den Spulenvoreilwinkel einregulierbare Schaltbetrag des genannten Rades (8) des Planetengetriebes und damit auch der Spulenvoreilwinkel sich mit zuneh mender Spulendicke langsam verkleinert, in dem Masse, als es nötig ist, damit die periferialeFadenverschiebung sich dem mit wachsender Spule ändernden Faden auflagewinkel in dem Sinne anpasse, dass innen und aussen der Spule eine ge schlossene Wicklung entsteht:10. Spulmaschine nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass ein mit dem automatisch abnehmenden Fadenleiter hub sich sukzessive verschiebendes Or gan die Maschinenabstellung automatisch auslöst, nachdem die- Fadenleiterhubver- kürzung ein gewisses, zum voraus be liebig einstellbares Mass erreicht hat.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH130674T | 1927-01-01 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| CH130674A true CH130674A (de) | 1928-12-31 |
Family
ID=4388987
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH130674D CH130674A (de) | 1927-01-01 | 1927-01-01 | Kreuzspulmaschine. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH130674A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1125331B (de) * | 1958-07-25 | 1962-03-08 | Wirkmaschb Karl Marx Stadt Veb | Vorrichtung zum Herstellen von Kreuzspulen mit doppelseitigem konischem Ansatz |
| CN115258838A (zh) * | 2022-07-06 | 2022-11-01 | 诚合瑞正风险管理咨询有限公司 | 一种桥梁施工用双速联动、主动调频的线缆收放车 |
-
1927
- 1927-01-01 CH CH130674D patent/CH130674A/de unknown
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1125331B (de) * | 1958-07-25 | 1962-03-08 | Wirkmaschb Karl Marx Stadt Veb | Vorrichtung zum Herstellen von Kreuzspulen mit doppelseitigem konischem Ansatz |
| CN115258838A (zh) * | 2022-07-06 | 2022-11-01 | 诚合瑞正风险管理咨询有限公司 | 一种桥梁施工用双速联动、主动调频的线缆收放车 |
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