CH130721A - Flüssigkeitsbremsvorrichtung. - Google Patents

Flüssigkeitsbremsvorrichtung.

Info

Publication number
CH130721A
CH130721A CH130721DA CH130721A CH 130721 A CH130721 A CH 130721A CH 130721D A CH130721D A CH 130721DA CH 130721 A CH130721 A CH 130721A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
container
brake cylinder
brake
fluid
braking device
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Limited W T Avery
Original Assignee
Avery Ltd W & T
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Avery Ltd W & T filed Critical Avery Ltd W & T
Publication of CH130721A publication Critical patent/CH130721A/de

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01GWEIGHING
    • G01G23/00Auxiliary devices for weighing apparatus
    • G01G23/06Means for damping oscillations, e.g. of weigh beams
    • G01G23/08Means for damping oscillations, e.g. of weigh beams by fluid means

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Transmission Of Braking Force In Braking Systems (AREA)

Description


      Flüssigkeitsbremsvorrichtung.       Vorliegende Erfindung bezieht sieh auf       Bremsvorrichtungen,    welche Flüssigkeit als  Bremsmittel benutzen und welche hauptsäch  lich bei Wägeapparaten zur Verwendung  gelangen.  



  Es ist von grossem Vorteil, dass die Wäge  apparate in einem Zustande transportiert  werden, welcher     gestattet,    sie     am    Empfangs  ort auch von einer verhältnismässig unge  übten Person in Gebrauchszustand     zu    brin  gen. Demzufolge erscheint es wünschenswert,  die Bremsvorrichtung samt der darin enthal  tenen Menge Bremsflüssigkeit zu transpor  tieren.  



  In der Praxis hat sich nun der Übelstand  gezeigt, dass beim Versenden der     Wägeappa-          rate    mit eingefüllter Bremsflüssigkeit     letztere     mitunter ausfloss und Teile der Wage ver  unreinigte. Anderseits zeigte es sich beim  Versenden von Wägeapparaten mit nicht ge  füllter     Bremsvorrichtung,        @dass    das     nach-          herige    Auffüllen der Bremsflüssigkeit .durch  ungeübte Personen erhebliche Schwierigkeit  bot.

      Zweck vorliegender Erfindung ist nun,  den Transport von     Wägeapparaten    mit ein  gefüllter Flüssigkeitsbremsvorrichtung zu er  möglichen, ohne ein Ausfliessen von Brems  flüssigkeit befürchten zu müssen. Zu diesem       Zwecke    besitzt die Flüssigkeitsbremsvorrich  tung     gemäss    Erfindung einen Behälter, wel  cher mit dem Bremszylinder in Verbindung  setzbar und relativ zu letzterem axial ver  schiebbar ist, derart, dass Flüssigkeit zwecks  Aufbewahrung aus dem Bremszylinder in den  Behälter gezogen und hernach aus     demBe-          hälter    in den Bremszylinder zurückgetrieben  werden kann,

   wenn die     Bremsvorrichtung    in  Funktion     gesetzt    werden soll.  



  Die Zeichnung veranschaulicht ein Aus  führungsbeispiel des Erfindungsgegenstan  des.  



       Fig.    1 ist ein Aufriss der     Flüssigkeits-          bremsvorrichtung    mit     teilweisem        Schnitt,    in  ihrer     normalen    Arbeitsstellung, zusammen  mit     Bruchstücken    von anliegenden Teilen  einer das Gewicht     .anzeigenden        Krämerwage     bekannter Konstruktion;      Fig. 2 ist ein Vertikalschnitt der Brems  vorrichtung für sich, die relative Stellung der  Teile zeigend, wenn die Bremsvorrichtung in  ihrer normalen Arbeitsstellung ist, wobei der  Kolben und die Verbindungsstange der Deut  lichkeit wegen weggelassen sind;

    Fig. 3 ist ein der Fig. 2 ähnlicher Schnitt,  welcher die Teile in einer Stellung zwischen  der normalen Arbeitsstellung der Bremsvor  richtung und der Stellung ihrer vollständigen  Betriebsausschaltung zeigt;  Fig. 4 ist ebenfalls ein der Fig. 2 ähn  licher Schnitt, welcher die relative Stellung  der Teile bei vollständig ausser Betrieb ge  setzter Bremsvorrichtung zeigt, und  Fig. 5 ist ein Querschnitt nach der Linie  5-5 in Fig. 1.  



  Das eine Ende eines Hebels 6 der Wage  ist mit dem obern Ende der einen nicht dar  gestellten Bremskolben bekannter Konstruk  tion tragenden Kolbenstange 7 gelenkig ver  bunden. Der Kolben ist im Bremszylinder 8  in üblicher Weise verschiebbar, welcher Zy  linder zwischen seinen Enden mit einer ra  dial gerichteten Flansche 8a mit Löchern 8b,  versehen ist. Durch diese Löcher gesteckte  Schrauben 9     verbinden    den Zylinder 8 mit  dem Rahmen des Sockelgehäuses der Wage.  Das untere Ende des Bremszylinders ist ge  schlossen, und die innere Fläche des Bodens  8e ist konisch. Das untere Ende des Brems  zylinders 8 ist ferner mit einer nach aussen  vorspringenden, zylindrischen Flansche 8d  versehen, deren Umfang ein Gewinde be  sitzt. Dieses Gewinde ist in die Gewinde  bohrung 11a eines zylindrischen Behälters 11  geschraubt.

   Dieser Behälter ist am untern  Ende geschlossen und am     obern    Ende mit  einer einwärts gerichteten Flansehe 11b ver  sehen, welche die Flansche 8d am untern  Ende des Bremszylinders überragt. Der innere  Rand der Flansche llb wird am Zylinder 8  geführt. Die untere Fläche der Flanschen 8a  und llb ist mit einem Ring 13 bezw. 12 aus  nachgiebigem Material, zum Beispiel Kork  oder Gummi, versehen.  



  Die Flansche 8d am untern Ende des  Bremszylinders 8 ist mit einer     Anzahl    verti-         kaler,    in gleichen Abständen voneinander an  gebrachter Kanäle     8e    versehen, welche mit.  einer Anzahl ähnlich angeordneter, gleich  weit voneinander entfernter, horizontaler Ka  näle 8f in der Wand des Bremszylinders nahe  dessen geschlossenem Ende zusammen  arbeiten.  



  Die Wirkungsweise der     beschriebenen          Flüssigkeitsbremsvorrichtung    ist folgende:  Zum Füllen der Bremsvorrichtung wird  der Behälter 11 gedreht, bis die obere Fläche  der Flansche     llb.den    Ring 13     auf    der Unter  seite der Flansche 8a des Bremszylinders  8  berührt, wodurch ein     flüssigkeitsdichter    Ab  schluss zwischen den anliegenden Flächen ge  bildet wird. Hierauf wird die Bremsvorrich  tung mit der Bremsflüssigkeit 14 auf die  erforderliche Höhe gefüllt     (Fig.    2).  



  Wenn nun die Wage für den Transport  verpackt werden soll, wird der Behälter 11  in entgegengesetzter Richtung, das heisst so  gedreht, als ob man ihn vom Bremszylinder       wegziehmen    wollte. Diese Bewegung schafft  ein teilweises     Vakuum,    in dem sich     zwischen     dem     untern.    Ende des     Bremszylinders    8 und  den Innenwänden des Behälters 11 bildenden  Raum mit dem Resultat, dass die Flüssigkeit  14 im Bremszylinder durch die Kanäle 8f       sind        8e    in den unterhalb des Bodens 8c des  Zylinders befindlichen Raum fliesst (siehe       Fig.    3).

   Das Losschrauben des Behälters wird  fortgesetzt, bis der Ring 12 die obere Fläche  der Flansche 8d berührt und die     obern    Enden  der     vertikalen    Kanäle     8e    verschliesst     (Fig.    4).  In diesem Zustande ist die Flüssigkeit 14  dicht im Behältereingeschlossen.  



  Um die Wage und die Bremsvorrichtung  in     Gebrauchszustand    zu versetzen, hat man  nur den Behälter 11 im Sinne des Auf  schraubens desselben auf den     Bremszylinder     zu drehen, wobei der Dichtungsring 12 die  Kanäle     8e    freigibt und der     Übertritt    der  Flüssigkeit vom Behälter in den den Brems  zylinder umgehenden Ringraum gestattet.  Von diesem Raum     gelangt    sie dann durch die  horizontalen Kanäle     8f    in den Bremszylinder  B. Die Drehung des Behälters wird fortge  setzt, bis die obere Fläche der Flansche     11b         auf die Unterfläche des Ringes 13 auftrifft,  worauf die Bremsvorrichtung zum Gebrauche  bereit ist.  



  Statt eine Gewindeverbindung kann der  Behälter 11 auch eine Gleitverbindung mit  dem Bremszylinder haben.  



  Es ist ersichtlich, dass die beschriebene  Flüssigkeitsvorrichtung gestattet, eine Wage  mit fertig mit Bremsflüssigkeit gefülltem  Bremszylinder zu spedieren, ohne dass die  Möglichkeit eines Ausfliessens der genannten  Flüssigkeit beim Transport besteht, und fer  ner, dass die Wage ohne Schwierigkeit auch  durch einen     unerfahrenen    Benutzer wieder in  Gebrauchszustand versetzt werden kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Flüssigkeitsbremsvorrichtung, gekenn zeichnet durch einen Behälter, welcher mit dem Bremszylinder in Verbindung setzbar und relativ zu letzterem axial verschiebbar ist, derart, dass Flüssigkeit zwecks Aufbe wahrung aus dem Bremszylinder in den Be hälter gezogen und hernach aus dem Behälter in den Bremszylinder zurück getrieben wer den kann, wenn die Bremsvorrichtung in Funktion gesetzt werden soll. UNTERANSPRÜCHE: 1. Flüssigkeitsbremsvorrichtung nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Behälter mittelst Gewande relativ zum Bremszylinder verschiebbar ist und Mittel für den dichten Abschluss zwischen beiden vorgesehen sind. 2.
    Flüssigkeitsbremsvorrichtung nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Behälter eine Gleitverbindung auf dem Bremszylinder besitzt und Mittel für den dichten Abschluss zwischen beiden vorge sehen sind. 3. Flüssigkeitsbremsvorrichtung- nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der untere Teil des Bremszylinders und eine Flansche am untern Ende desselben im Be hälter untergebracht sind und dieseFlansche und der untere Teil der Wand des Brems zylinders zusammenwirkende Kanäle auf weisen, durch welche der Bremszylinder mit dem Innern des Behälters in Ver bindung gesetzt werden kann.
    4. Flüssigkeitsbremsvorrichtung nach Patent anspruch und Unterauspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Behälter eine Flansche mit daran befestigtem nachgie bigem Abdichtungsring besitzt, um die Kanäle in der Flansche des Brems- zylinders abdichten zu können. 5, Flüssigkeitsbremsvorrichtung nach Patent anspruch und Unteransprüchen 1 bis 4, wie mit Bezug auf die Zeichnung be schrieben.
CH130721D 1928-01-10 1928-01-10 Flüssigkeitsbremsvorrichtung. CH130721A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH130721T 1928-01-10

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH130721A true CH130721A (de) 1928-12-31

Family

ID=4389040

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH130721D CH130721A (de) 1928-01-10 1928-01-10 Flüssigkeitsbremsvorrichtung.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH130721A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3309692A1 (de) Vorrichtung zur dosierten entnahme von pastoesen oder fluessigen stoffen
CH130721A (de) Flüssigkeitsbremsvorrichtung.
CH382541A (de) Vorratsbehälter für Auftragssubstanzen, wie Klebstoffe, Lacke oder dergleichen
DE502102C (de) Fluesslgkeitsdaempfer fuer Waagen
DE488896C (de) Behaelter fuer breiartige Stoffe, wie Senf
DE2515580C3 (de) Applikationsvorrichtung an einem Flüssigkeitsbehälter mit flexiblen Wandungen
DE4405006A1 (de) Selbsttätig Medien oder dergleichen abgebende Vorrichtung
DE641610C (de) Spuelvorrichtung fuer die Koerperpflege
DE588174C (de) Vorrichtung zum Fuellen und Entleeren eines Fluessigkeitsbehaelters, insbesondere inder Erdoelindustrie
DE707078C (de) Hydraulische Waeschepresse mit Gummibeutel
AT121213B (de) Gerät zum Auftragen von Schuhputzmitteln u. dgl.
DE961945C (de) Automatische Abmessvorrichtung
DE556729C (de) Einrichtung zum stetigen Behandeln von Fluessigkeiten
DE626554C (de) Kanalwaage
AT108739B (de) Maßfüller für nicht schäumende Flüssigkeiten.
DE598103C (de) Messstoepsel
DE2242469A1 (de) Vorrichtung zur bemessenen ausgabe von fluessigkeitsmengen
DE362707C (de) Verbindung fuer Taucheranzuege
DE463866C (de) Messbehaelter fuer Vorrichtungen zum Abgeben abgemessener Fluessigkeitsmengen
DE1037104B (de) Sammelheizungsanlage mit unter Druck stehendem, fluessigem Waermetraeger
CH224141A (de) Rückschlagventil, insbesondere für die Saugleitung einer Pumpe.
CH205977A (de) Vorrichtung zum Polieren.
AT252749B (de) Gerät zum Aussprühen von Flüssigkeiten
DE861630C (de) Einrichtung zum Poekeln von Fleisch oder Fleischwaren
DE1218354B (de) Verschluss an Dosiergeraet