CH130738A - Mahlvorrichtung. - Google Patents

Mahlvorrichtung.

Info

Publication number
CH130738A
CH130738A CH130738DA CH130738A CH 130738 A CH130738 A CH 130738A CH 130738D A CH130738D A CH 130738DA CH 130738 A CH130738 A CH 130738A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
grinding bowl
grinding
coarser
bowl
components
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Curt Loesche Ernst
Original Assignee
Curt Loesche Ernst
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Curt Loesche Ernst filed Critical Curt Loesche Ernst
Publication of CH130738A publication Critical patent/CH130738A/de

Links

Landscapes

  • Crushing And Grinding (AREA)

Description


      Nahlvorrichtang.       Gegenstand der Erfindung ist eine Mahl  vorrichtung von hoher Leistung und ein  fachem     Bali,    die in folgender Weise einge  richtet ist.  



  Eine umlaufende Mahlschüssel mit     ange-          liressten,    sich auf ihr abrollenden Walzen von  geeigneter oder üblicher Bauart ist von einem  Gehäuse umgeben, so dass ein ringförmiger  Zwischenraum zwischen der Gehäusewand  und der Mahlschüssel verbleibt. Die Mahl  schüssel besitzt ,einen teilweise durchbroche  nen Boden und abwärts führende Schrägflä  chen (wie Schaufeln,     Spiralgänge,        Pflug-          ,scharen    oder dergleichen), durch welche die  sich unterhalb der Mahlschüssel ansammeln  den     gröbern    Bestandteile von unter her der  Mahlschüssel von neuem     zugeführt    werden  können.

   Die unter der Einwirkung der Zen  trifugalkraft über den Rand der umlaufen  den Mahlschüssel geschleuderten Teile des  Mahlgutes feinerer und gröberer Art werden  in diesem ringförmigen Zwischenraum einer  Scheidung oder Sichtung unterworfen, der-         art,    dass diejenigen Teile, die die gewünschte  Feinheit bereits angenommen haben, abge  führt und die gröberen Bestandteile nach  unterhalb der     112ahlschüssel    gelegenen Stel  len geleitet und von dort aus von neuem der  Mahlschüssel zugeführt werden.

   Die Tren  nung der feineren und gröberen Bestandteile  erfolgt mit Hilfe einer     Windsichtung.    Zu  diesem Zweck wird Luft unter entsprechen  dem Druck durch ein zum     Mühlengehäuse          tangentiales    Rohr in dieses die Mahlschüssel  umgebende Gehäuse eingeführt und durch  strömt aufwärts     kreisend    den ringförmigen  Zwischenraum zwischen Mahlschüssel und  Gehäusewand. Hierbei werden die feinen Be  standteile von der Luft mitgenommen und in  bekannter Weise aus dem Gehäuse entfernt  und abgesetzt.  



  Die Führungsflächen, welche das grobe  Gut. von der Trennungsstelle vom feinen Gut  zu einer unterhalb der Mahlschüssel gelege  nen Stelle zuleiten, können zweckmässig     ja-          lousicartig    ausgebildet werden.     Hierbei    blei-           ben    .Spalten oder Durchgänge frei, durch  welche die Druckluft     eintreten    kann, die  dann in verschiedene Strömungen     unterteilt     wird, die     herabrieselnden    gröberen Bestand  teile noch einmal bespült und     schliesslich    die       Hauptsichtarbeit    in dem ringförmigen Zwi  schenraum zwischen Mahlschüssel und Ge  häusewand vornimmt.  



  In der Zeichnung ist der Gegenstand der  Erfindung beispielsweise dargestellt.  



       Fig.    1 ist ein senkrechter Schnitt durch  eine     Ausführungsform,    bei welcher die grö  beren Bestandteile von unten her der     Mahl-          sehüssel    wieder zugeführt werden;       Fig.    2 ist ein     wagrechter    Schnitt nach  der Linie     III-III    von     Fig.    1, wobei ein  zelne Teile fortgelassen sind;       Fig.    3, 4, 5 und 6 zeigen Einzelheiten der  Einrichtung, um das     unterhalb    der Mahl  schüssel angesammelte Gut von unten her  dieser wieder zuzuführen.  



  In den     Fig.    1 und 2 ist 15 das Mühlen  gehäuse, das durch eine     Zwischenwand    16  in einen obern Raum 17 und in einen untern  Raum 18 geteilt ist. 19 ist das     tangential     zum     Mühlengehäuse    angeordnete Zufüh  rungsrohr für die Sichtluft, 20 das     Abfüh-          rungsröhr    für die Luft und das von dieser  mitgeführte feine Gut.

   Auf der senkrechten  Welle 21 ist die Mahlschüssel 22 gelagert,  \?3 und 24 sind der Antrieb; 25 ist das Zu  führungsrohr für das Frischgut. 26 ist eine  der Mahlwalzen, von denen der Einfachheit  halber nur eine dargestellt ist, obwohl eine  Mehrzahl davon vorhanden sein kann.     2"7     und 28 ist die     Andrückvorrichtung    für die       h"tahlwalzen    26; 29 bezeichnet den ringför  migen Zwischenraum zwischen dem äussern  Ende der Mahlschüssel 22 und der Gehäuse  wand 15. 30 sind     Jalousiekörper,    .die Zwi  schenräume oder Öffnungen     .31    besitzen. 32  ist eine     Öffnung    im Boden der Mahlschüssel.

    33 ist eine nach unten ragende Schrägfläche,  beispielsweise ein Ansatz von der Form einer  Pflugschar.  



  Die in     Fig.    1 und 2 dargestellte Ausfüh  rungsform arbeitet in der Weise, dass die  Luft durch das Rohr 19 zugeführt wird und    sich     tangential    um die Einsatzringe 30 und  die Mahlschüssel 22 nach oben bewegt, wo  bei sie     teil-,veise    durch die Zwischenräume 31  zwischen den Ringen 30 eintritt. Die Luft  bewegung ist durch die Pfeile     .x    angedeutet.

    Das durch das Rohr 25 aufgegebene     31a111-          gut    wird auf der Mahlschüssel unter der Ein  wirkung der Zentrifugalkraft den Mahlwal  zen .26 zugeführt, fällt über den Rand der  Mahlschüssel 22 und wird durch den auf  steigenden     Luftstrom    au der Stelle des Ring  raumes 2,9 und zum kleineren Teil auch noch  weiter unten innerhalb der Ringe 31 in grö  bere und feinere Bestandteile getrennt, welch  letztere zusammen mit dem Luftstrom durch       da.s    Rohr 20 abziehen und in geeigneter  Weise abgefangen werden.

   Die gröberen De  standteile fallen an den     innern    Flächen der       Jalousiekörper    30 nach     unten,    sammeln sich       a        a        uf        dem        Boden        der        Kammer        17        an        und        wer-          den    von der oder den     schaufelförmigen    Flä  chen 33 bei der Umdrehung der Mahlschüs  sel 2<B>29</B> erfasst und wieder auf die Oberfläche  der Mahlschüssel 22 

  zurückbefördert, wo sich  das Spiel wiederholt.  



  In den     F'ig.    3 bis 6 sind die     pflugscha-r-          artigen        Fortsätze    der Mahlschüssel, wie     si:;     bei der Vorrichtung der     Fig.    1 gebraucht       werden,    in den Einzelheiten dargestellt. 5<B>5</B>  ist die     Mahlschüssel,    56 die Welle, 57 der  Boden des Gehäuses.

   58     sind    die     Öffnungen     in der     14Zahlschüssel    und 59 die     pflugscha.r-          artigen,    nach unten ragenden     Fortsätze.    Die  Querschnitte     I-1,        II-II    und     III-III    in       Fig.    6 zeigen eine zweckmässige Form dieser  nach unten ragenden Schaufeln oder     pflug-          schararti.gen    Körper 59.  



  In     Fig.    3 zeigen die ausgezogenen Pfeile.  den     Bewegungsgang    der Luft, die punktier  ten, Pfeile den Gang des gröberen Materials.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Mahlvorrichtung mit umlaufender Mahl- schüss2l und angepressten, sich auf ihr ab rollenden Walzen, gekennzeichnet durch ein tangential zum Mühlengehäuse angeordnete Rohr zur Einführung eines Luftstroms, einen Ringraum zwischen Mahlschüssel und Ge- häuse, in dem der Luftstrom kreisend aufzu steigen und eine Trennung der gröberen, nach unten fallenden, und der feineren, von dem Luftstrom nach oben mitgerissenen Be standteile vorzunehmen vermag, und ferner dadurch gekennzeichnet,
    dass die Mahlschüs sel einen teilweise durchbrochenen Boden und abwärts führende Schrägflächen besitzt, durch welche die sich unterhalb der Mahl schüssel ansammelnden gröberen Bestand teile von unten her der Mahlschüssel von neuem zugeführt werden können.
    UNTERANSPRUCH: Mahlvorrichtung nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch Mittel zum Auffangen der über die Peripherie der durchbrochenen Mahlschüssel fallenden, durch den Sicht strom von den feineren Bestandteilen ge- trennten, gröberen Bestandteile, bestehend aus jalousierartig angeordneten Ringen, die Gleit- oder Abprallflächen für die gröberen Bestandteile bilden und geeignet sind, den Durchtritt von Luft durch die Jalousiewand zu ermöglichen.
CH130738D 1926-12-28 1927-12-02 Mahlvorrichtung. CH130738A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FR130738X 1926-12-28

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH130738A true CH130738A (de) 1928-12-31

Family

ID=8873853

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH130738D CH130738A (de) 1926-12-28 1927-12-02 Mahlvorrichtung.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH130738A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE894647C (de) Drehbarer Sichter
DE3521638A1 (de) Verfahren und turbo-sichter zum streuwindsichten, insbesondere von zement
DE1507696A1 (de) Umwaelzstreusichter zur Trennung eines Gemisches von Grobgut und Feingut,insbesondere zum Sichten von Zement
EP0484758A2 (de) Vorrichtung zur Materialdispergierung
DE3800843A1 (de) Turbo-windsichter
DE598420C (de) Kugelquetschmuehle
AT122026B (de) Mahlvorrichtung.
DE666249C (de) Mit losen Mahlkoerpern arbeitende Mahlvorrichtung
DE469687C (de) Windsichter mit Streuteller
DE249300C (de)
DE409656C (de) Pendelmuehle mit mehreren um die Hauptachse der Muehle umgetriebenen Pendelrollen
DE599615C (de) Sichter fuer Holz-, Zell-, Papierstoff u. dgl.
DE219227C (de)
DE436861C (de) Mit einem Windsichter vereinigte Mahlvorrichtung
DE1001097B (de) Kugelquetschmuehle
DE629424C (de) Umluftsichter
AT112138B (de) Windsichtmaschine.
DE401989C (de) Windsichtmaschine
DE6910274U (de) Zentrifuge zum trennen der festen von den fluessigen bestandteilen von gemengen
DE184179C (de)
DE341055C (de) Pneumatische Beschuettungsvorrichtung fuer Zerkleinerungsmaschinen
DE554431C (de) Kugelmuehle mit umlaufendem Ring
DE226505C (de)
DE741031C (de) Schleuder zum Entwaessern von Schlaemmen, insbesondere von Feinkohle
DE127036C (de)