CH130769A - Magnetsystem für magnetelektrische Kleinmaschinen und Apparate. - Google Patents

Magnetsystem für magnetelektrische Kleinmaschinen und Apparate.

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CH130769A
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magnet
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electric machines
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Co Berko-Werke Quast
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Berko Werke Quast & Co
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  Magnetsystem für magnetelektrische Kleinmaschinen und Apparate.    Die Erfindung betrifft ein Magnetsystem  für magnetelektrische Kleinmaschinen und  Apparate, insbesondere für Fahrradbeleuch  tungszwecke, dessen Schenkel durch Stäbe  aus Magnetstahl gebildet sind, die wenigstens  durch ein Joch aus magnetisierbarem Material  zusammengehalten sind.  



  Bei den bisher bekannten Magnetsystemen  dieser Art stellte man das Verbindungsjoch  aus einem vollen Stück her. Demgegenüber  besteht nach der Erfindung das     Verbindungs-          joch    aus mehreren übereinander geschichteten  Blechen. Infolge dieser Lamellierung ist die  magnetische Leitfähigkeit des Joches eine  bessere, so dass das Magnetsystem gemäss  der Erfindung in magnetischer Hinsicht wirk  samer ist als die bisher gebräuchlichen Mag  netsysteme. Infolge der besseren magnetischen  Eigenschaften des unterteilten Eisens gegen  über dem vollen Eisen kann auch das Mag  netsystem bei gleicher Leistung ausgeführt  werden.

      Da ferner die einzelnen Bleche ausge  stanzt werden können, erfordert die Herstel  lung des Joches einen wesentlich kleineren  Arbeits- und Zeitaufwand als bei der Her  stellung aus dem vollen Material. Auch wirkt  der grosse Materialabfall besonders verteuernd  auf die Herstellung, wenn das Joch aus  einem vollen Stück hergestellt wird.  



  Werden die Magnetstahlstäbe in Verbin  dung mit dem Joch mittelst Schrauben oder  Nieten durch das Joch hindurchgeführt, so  erhalten die Bleche des Joches Aussparungen,  die dem Profil der Stäbe entsprechen. Die  Herstellung der Durchführungsöffnungen ist  daher einfach, da die Aussparungen aus den  Blechen ausgestanzt werden können, während  bei Jochen aus einem vollen Stück das  Herausarbeiten der oftmals ungleichmässig  geformten Aussparungen mühsam und zeit  raubend ist.  



       Besonders    eignet sich das lamellierte Joch  bei der Befestigung der Magnetstäbe in den      Aussparungen des Joches mittelst Presssitz.  Dieser Presssitz kann bei geringerer     Genäuig-          keit    vollkommen erreicht werden, da die ein  zelnen Bleche beim Einschieben der Magnet  stahlstäbe in die Aussparungen sich bedeu  tend leichter der Form der Magnetstahlstäbe  anpassen, als die bisher angewandten Joche  aus vollem und daher wenig nachgiebigem  Material. Die mechanische und die mag  netische Verbindung zwischem dem Joche  und den Magnetstahlstäben ist daher auch  eine viel innigere und festere als bisher.  



  Auf der Zeichnung sind zwei Ausfüh  rungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dar  gestellt, und zwar zeigen:  Fig. 1 ein Magnetsystem im Längsschnitt,  Fig. 2 dasselbe Magnetsystem im Quer  schnitt nach der Linie A-B der Fig. 1,  Fig. 3 einen Längsschnitt durch eine  Scheiben-Dynamo mit einer andern Ausfüh  rungsform des Magnetsystems, und  Fig. 4 einen Querschnitt des Magnet  systems nach der Linie C-D der Fig. 3.  In Fig. 1 sind zwei Joche a, b vorhanden,  die je aus übereinander geschichteten Blechen  hergestellt sind. In diesen Blechen sind Aus  sparungen e, f ausgestanzt, die den im Quer  schnitt kreisringsektorförmigen Stäben c, d  aus Magnetstahl entsprechen.

   In diese Aus  sparungen e, f sind die Magnetstahlstäbe c, d  mit Presssitz eingeschoben, wodurch sowohl  eine sehr gute mechanische, als auch mag  netische Verbindung dieser Teile ohne Zu  hilfenahme irgendwelcher besonderer Befesti  gungsmittel erreicht ist. Begreiflicherweise  besteht nur das obere Joch a aus     magneti-          sierbarem    Material, zum Beispiel Weicheisen,  während das untere Joch b aus     unmagneti-          sierbarem    Material, zum Beispiel aus Messing  blech besteht. An den Jochen a, b können  die übrigen Teile der Maschine, zum Bei  spiel Lager usw., in bekannter Weise ange  bracht sein.  



  Die Fig. 3 und 4 zeigen als weiteres Aus  führungsbeispiel ein Magnetsystem für soge-    nannte Scheibendynamos, bei welchen der  Anker l stillsteht und das Magnetsystem um  läuft. Dieses Magnetsystem besitzt nur ein  Joch g aus übereinander geschichteten Weich  eisenblechen, in welchen kreisförmig um die  Ankerachse h verteilt runde Löcher i aus  gestanzt sind. In diese sind die im Quer  schnitt kreisrunden Magnetstahlstäbe k ein  gepresst.  



  Die Herstellung des Magnetsystems ist  bei Verwendung von im Querschnitt kreis  runden Magnetstahlstäben besonders einfach,  da die Stäbe von einer handelsüblichen Rund  stahlstange abgestochen werden können und  nur überschliffen zu werden brauchen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Magnetsystem für magnetelektrische Klein maschinen und Apparate mit profilierten Stäben aus Magnetstahl als Schenkel, die wenigstens durch ein Joch aus magnetisier- barem Material zusammengehalten sind, da durch gekennzeichnet, dass das Joch aus mehreren übereinandergeschichteten Blechen besteht. UNTERANSPRÜCHE: 1. Magnetsystem nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Enden der Magnetstahlstäbe in Aussparungen der Bleche des Joches angeordnet sind. 2. Magnetsystem nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Enden der Magnetstahlstäbe mit- telst Presssitz in den Aussparungen des Joches befestigt sind. 3.
    Magnetsystem nach Patentanspruch-- und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge= kennzeichnet, dass die Magnetstahlstäbe- einen kreisrunden Querschnitt haben.
CH130769D 1927-03-04 1927-12-24 Magnetsystem für magnetelektrische Kleinmaschinen und Apparate. CH130769A (de)

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DE80427X 1927-04-08

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