CH130805A - Elektrischer Signalempfänger. - Google Patents

Elektrischer Signalempfänger.

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CH130805A
CH130805A CH130805DA CH130805A CH 130805 A CH130805 A CH 130805A CH 130805D A CH130805D A CH 130805DA CH 130805 A CH130805 A CH 130805A
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signal
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signal receiver
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Telefonaktiebolaget L Ericsson
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Ericsson Telefon Ab L M
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  • Cable Transmission Systems, Equalization Of Radio And Reduction Of Echo (AREA)

Description


  Elektrischer Signalempfänger.    Die Erfindung bezieht sich auf einen       elektrischen    Signalempfänger, der in erster       Linie    dazu bestimmt ist, eine zuverlässige       Signalübertragung    über sehr lange Fern  sprechleitungen, die mit Zwischenverstärkern  ausgerüstet sind, zu ermöglichen.

   Zur Über  tragung von Signalen, zum Beispiel     Ruf-          und        @Sühluss.signalen,    über Fernleitungen die  ser     Art    sind die sonst im Fernsprechwesen  üblichen     Induktorströme    niedriger Frequenz  nicht mehr     zweckdienlich,    vielmehr wählt  man in diesem Fall für den Signalstrom eine  Frequenz, die im Bereich der     Sprechstrom.-          Irequenzen    liegt, weil ein solcher Signal  strom, ohne dass irgendwelche     Hilfsschaltun-          gen;

      an den     Zwischenverstärkern    erforderlich  sind, durch diese hindurchgelassen. und ver  stärkt wird. Durch die Wahl einer solchen  Frequenz für den Signalstrom werden jedoch  besondere     Anforderungen    auf     .den.    Signal  empfänger gestellt, der ja für die Sprech  ströme unempfindlich sein muss und ander  seits bei einer Signalfrequenz in Bereich der    Sprechströme sicher ansprechen soll.

   Durch  die     vorliegende    Erfindung wird nun ein  Signalempfänger geschaffen, der den Anfor  derungen der Praxis besser genügt als die  bisher vorgeschlagenen Empfänger, und der  an jedem beliebigen Punkt einer Fernsprech  leitung     zwischen    den beiden Leitern direkt  oder durch Vermittlung: eines Transforma  tors eingeschaltet werden kann.  



  Die Erfindung geht von den folgenden  Überlegungen aus: Der Signalempfänger soll  für     einen    Signalstrom reiner, im Bereich der  Sprechströme liegenden Frequenz ansprechen  und für die erlaubten     .Schwankungen    dieser  Frequenz, sowie für die Empfangsenergie  dieses Signalstromes müssen     gewisse    Grenzen  aufgestellt     werden,    die jedoch mit     Rücksicht     auf die erforderliche     Betriebssicherheit    nicht  zu eng sein dürfen.

   Man hat aber offenbar  damit zu rechnen, dass die Sprachschwingun  gen vorübergehend auch solche Schwingun  gen enthalten können, die den für die wirk  samen     Signalströme    gestellten     Bedingungen         in bezug auf Frequenz und Empfangsenergie  genügen.

   Es muss also dafür     gesorgt    werden,  dass die Sprachschwingungen nicht Störun  gen     hervorrufen.    Zu diesem Zweck wird  nach der Erfindung eine Sperrvorrichtung  vorgesehen, die durch     :Ströme    solcher Fre  quenzen betätigt wird, welche nicht in den  Frequenzbereich der Signalströme fällt, und  die den Signalstromkreis     derart    steuert, dass  der Signalempfänger in unwirksamen Zu  stand versetzt wird, wenn Sprachströme ein  treffen.

   Die Wirkung dieser Sperrvorrich  tung gründet sich auf die Tatsache, dass sol  che in .der     ,Sprache    vorkommenden Töne, die  die grösste Neigung haben, den Signalemp  fänger zu betätigen, niemals ganz reine sind  und ausserdem in der gewöhnlichen Sprache  von sehr kurzer Dauer sind. Die letzt  genannte Tatsache kann bei der Konstruktion  der     Sperrvorrichtung    und des Signalempfän  gers in der Weise verwertet werden, dass die       Sperrvorrichtung    schneller anspricht für  Sprechströme als der Signalempfänger und,  nachdem sie erst zum Ansprechen gebracht  worden ist, nur verhältnismässig langsam in  ihren unwirksamen Zustand     zurückkehrt.     



  Die Erfindung soll anhand der     beigefüg-          ten;    Zeichnung, die drei verschiedene Ausfüh  rungsbeispiele darstellt, näher beschrieben  werden.  



  In     Fig.    1 ist der Stromkreis des     .Signal-          apparates    1 durch zwei Relais 2, 3 gesteuert,  die im     Anodenkreis    je einer Gleichrichter  röhre 4     bezw.    5 eingeschaltet sind. Die Git  terkreise dieser Röhren enthalten je die Se  kundärwieklung eines Transformators 6       bezw.    7 und je eine Gitterbatterie 8     bezw.    9.  Die Gitterkreise sind     mittelst    der genannten  Transformatoren mit dem Anodenkreis einer       Verstärkerröhre    10 gekuppelt, deren Gitter  und Kathode an die Klemmschrauben 11, 12  angeschlossen sind.

   Durch eine Batterie 13  erhält das Gitter der Röhre 10 ein solches  Potential, dass dieselbe nur als Verstärker       wirld.    Eine Batterie 14 liefert den Anoden  strom. Zwischen den Primärklemmen jedes  Transformators 6, 7 ist ein     Resonanzneben-          schluss    15     bezw.    16 eingeschaltet, der für die    Frequenz des Signalstromes abgestimmt     ist.     Der     Neben.schluss        15    arbeitet mit Spannungs  resonanz und besteht aus einer     Induktanz     und einer Kapazität in     Nebeneinanderschal-          tung,

      während der     Nebenschluss    16 mit  Stromresonanz arbeitet und aus einer     Induk-          tanz,    und einer Kapazität in Reihenschaltung  besteht. Der Anodenkreis der Röhre 10 bildet  somit einen Siebkreis, der zwei     .Siebe    15,6  und 16,7 enthält, von welchen ersteres haupt  sächlich nur Ströme von der Frequenz der  Signalströme     hindurchlässt,    während das Sieb  <B>16,7</B> für solche Ströme undurchlässig ist.

    Der Transformator 7 nebst zugehörigen  Stromkreisen bildet eine Sperrvorrichtung,  die den Signalstromkreis überwacht, derart,  dass der Empfänger für die in der Sprache  vorkommenden Schwingungen von der Fre  quenz der     ,Signalströme    unwirksam gemacht  wird.  



  Der Signalempfänger als Ganzes ist mit  seinen Klemmen 11, 12 an die Fernsprech  leitung angeschlossen. Ein Signalstrom, der  über die Leitung gesandt wird, erzeugt in  der     Seliundärw        icklung    des Transformators 6  eine Wechselspannung, die das Relais 2 zum  Ansprechen bringt, so dass der Stromkreis des  Signalapparates 1 am Kontakt 17 geschlos  sen wird, während das Relais 3     unbetätigt     bleibt, weil der     Nebenschluss    16 für     Ströme     von     ,Signalfrequenz    als einen Kurzschluss der  Primärwicklung des Transformators 7 wirkt.

    Ströme anderer Frequenz, zum Beispiel  Sprechströme, erzeugen dagegen in der     Se-          hundä,rwieli:lung    des     Transformators    7 ein,.  Wechselspannung, das Relais 3 wird zum An  sprechen gebracht, unterbricht seinen Kontakt  18 und verhindert dadurch die Betätigung     des          Sigzialapparatces    durch etwa vorübergehend  vorkommende Sprachschwingungen solcher  Frequenz, dass sie sonst imstande wären, den  Signalapparat zu     betätigen.    Diese Wirkungs  weise der Sperrvorrichtung beruht darauf,  dass die Sprachströme niemals als reiner     Si-          nusstrom    auftreten,

   und die Sperrvorrichtung  wird deshalb praktisch genommen, voraus  gesetzt, dass das Relais     Ö    empfindlich genug  ist, für alle Sprachströme in Tätigkeit ver-      setzt, und zwar auch wenn sie Ströme solcher  Frequenz enthalten, die an sich die Neigung  haben,     falsches    Signal     hervorzuTufen.    Das  selbe Ergebnis könnte unabhängig von der  Wirkung der beschriebenen Sperrvorrichtung  durch     solche    Ausbildung des Relais 3 er  reicht werden, dass dieses nur langsam seinen  Anker     loslässt    und folglich in den kurzen  Sprachintervallen, in welchen Ströme der  Signalfrequenz oder angenähert von Signal  frequenz vorkommen, den Anker angezogen  beibehält.

       Die    beiden     genannten    Methoden  können offenbar für den vorliegenden Zweck  kombiniert werden.  



  Es bleibt noch übrig, den Fall zu betrach  ten, dass ein Wellenzug von Sprachschwin  gungen von Signalfrequenz in den Empfän  ger     eintritt,    während die beiden Relais 2, 3  noch     unbetätigt    sind. In .diesem Moment  wird der     Nebenschluss    15 zuerst     in    bekannter  Weise als Kurzschluss wirken, während :

  der       Nebenschluss    16 im selben Moment als ein  grosser Widerstand     wirkt.    Die Sperrvorrich  tung wird folglich in Tätigkeit versetzt und  unterbricht den Kontakt 18 im Signalstrom  kreis, ehe das Relais 2 seinen Anker ange  zogen hat, so dass auch in     diesem    besonderen  Fall ein falsches .Signal     verhindert    wird.  Diese Wirkung beruht nämlich auf der Wir  kung der Wellenfront des     eintretenden    Wel  lenzuges und wird also sowohl für Signal  ströme als, für     Sprechströme    stattfinden.

   Im  Falle andauernder     @Signalströme    wird der  Vorgang gleich wieder umgekehrt, sobald ein  stationärer     Schwingungszustand    sich in den       Nebenschlüssen    15 und 16 eingestellt hat,  wobei also der     Nebenschluss    15 einen grossen  Widerstand     bildet    für die Ströme, während  der     Nebenschluss    16 einen Kurzschluss bildet.  Es stellt sich also jetzt der zuerst beschrie  bene Zustand ein. Dasselbe Ergebnis kann  man dadurch erzielen, dass man das Relais 2  als Verzögerungsrelais ausbildet, derart, dass  es seinen Anker nur langsam anzieht.

   Eine  wichtige Eigenschaft     der    beschriebenen       Sperrvorrichtung    ist also die, dass sie schnell  anspricht und verhältnismässig langsam     in     den unwirksamen Zustand zurückkehrt.    Die Verwendung von langsam wirkenden       Relais    2, 3 kann mit gewissen     Nachteilen     verknüpft sein. Alle solche Nachteile sind  jedoch in der Schaltung nach     Fig.    2 besei  tigt.     Hier    wird -der     Stromkreis    des Signal  apparates 1 durch ein einziges Relais 19 ge  steuert, welches im Anodenkreis einer     Elek-          tronröhre    20 eingeschaltet ist.

   Der Gitter  kreis dieser Röhre enthält einen     Gitterablei-          tungswiderstand    21, dem ein Kondensator 22  parallelgeschaltet ist, und ferner zwei Batte  rien     23,    24, die ein negatives Gitterpotential  von solchem Wert hervorbringen,     .dass    der  Anodenstrom normal, das heisst im unwirk  samere Zustand der Empfangsvorrichtung,  praktisch genommen, Null ist. Im .Sekundär  stromkreis jedes der beiden Transformatoren  6 und 7 ist     eine    Glimmlampe 25     bezw.    26  mit     eingebautem    Widerstand 2,7     bezw.    28 ein  geschaltet.

   Anstatt Glimmlampen können  auch andere ähnliche     Entladungsstrecken     benutzt werden. Die     Sekundürwicklung    .des  Transformators 6     ist    am einen Ende über die  Glimmlampe 25 und den Widerstand 27 mit  dem Gitter der     Röhre    20 und am andern  Ende mit dem positiven Pol der     Glimmlam-          penbatterie        2@3    verbunden.

   Die     4Sekundär-          wicklung    des     Transformators    7 ist am einen  Ende über die Glimmlampe 26 und den Wi  derstand 28 mit .dem     Gitter    der Röhre 20,  und am andern Ende mit dem negativen Pol  einer zweiten     Glimmlampenbatterie    29 ver  bunden. Die     Spannung    der Glimmlampen  batterien ist     .an    sich nicht genügend, um die       Lampen    zur Entladung zu bringen und die  Lampen wirken     also    normal als Unterbre  chungen in den     ;Sekundärkreisen    der Trans  formatoren.

   Durch     Überlagerung    der von den  Signal- und (Sprechströmen in .den Sekundär  kreisen hervorgerufenen Spannungen können  jedoch die Lampen zum Aufleuchten gebracht  werden, so dass ein leitender Stromweg durch  die Lampenhergestellt     wird.    Wenn also die  Lampe 25 aufleuchtet, so verbindet sie das  Gitter der Röhre 20 mit dem     positiven    Pol  der Batterie     2-3    und die obere Belegung des       Kondensators    22 erhält eine positive La  dung, während .die Lampe 26 beim Aufleuch-           teneine    negative Ladung zuführt,

   indem sie  das     Gitter    mit <  dem negativen Pol der Batte  rie 29     verbindet.    Die Sperrvorrichtung wird  also offenbar bestrebt sein, die Wirkung der  durch den Transformator 6     eintretenden     Ströme auf das Gitter der Röhre 20 zu neu  tralisieren.  



  Aus dem Vorhergehenden geht hervor,  dass- die Signalströme den Kondensator positiv  laden und somit das Gitterpotential der  Röhre 20 in positiver Richtung erhöhen, wo  durch ein Stromdurchgang durch die Röhre  bewirkt wird. Das     Relais   <B>1.9</B> wird dadurch  zum Ansprechen gebracht und schliesst den       Stromkreis    des Signalapparates 1. Nachdem  der Signalstrom .aufgehört hat, entladet sich  der Kondensator 22 durch den. Ableitungs  widerstand 21 und die Röhre wird in ihren       normalen    Zustand zurückversetzt.  



  Im Fall     ,Ströme    anderer Frequenz als der  Signalfrequenz, zum Beispiel Sprechströme,  in den     Signälempfänger    eintreten, so wird der  Transformator 7     wirksam    und bringt die  Glimmlampe 26 zum Aufleuchten, wodurch  die obere Platte des     Kondensators    22 von der  Batterie 29 negativ geladen wird. In der  Röhre     24    wird also     nach    wie vor kein Ano  denstrom fliessen.

   Wenn unter diesen Um  ständen     Sprechströme    solcher Frequenz, dass  sie Neigung haben, den Signalapparat zu be  tätigen, in den     Empfänger    eintreten sollten,  so würde die Glimmlampe 25 in Tätigkeit  versetzt werden und dem Kondensator 22  eine positive Ladung zuführen. Es hat sieh  aber gezeigt,     dass    während der Sprachüber  tragung die     negative    Ladung derart begün  stigt wird im Verhältnis zur positiven, dass  .diese niemals die Oberhand erhält.

   Dieses       Ergebnis        wird    hauptsächlich dadurch ge  sichert, dass der Kondensator 22 sich verhält  nismässig langsam durch den Ableitungs  widerstand 21     entladet,    und dass folglich die  negative     Ladung    .desselben sich so lange er  hält, bis wieder andere Frequenzen als die  Signalfrequenzen überwiegen..

   Der Konden  sator 22 erhält vorzugsweise eine solche Ka  pazität, dass er durch eine kleine Energie  menge aufgeladen wird, und die Grösse des    Ableitungswiderstandes 21 ist derart zu wäh  len, dass die für     ras    zuverlässige Funktio  nieren des Apparates erforderliche     @rerzöge-          rung    dem     Kondensatorentladung    eintritt. Die  Wirkung der Wellenfront     ist    in dieser Schal  tung dieselbe wie in der     ,Schaltung    nach       Fig.    1. Wenn     also    ein     Wellenzug    in den  Empfänger eintritt, so wird die .Sperrvor  richtung schneller ansprechen: als der Signal  stromkreis.

   Die Verzögerung des Signal  stromkreises kann erforderlichenfalls durch  Einführung eines- zusätzlichen Widerstandes  in Reihe mit der Glimmlampe 2,5 vergrössert  werden. Die Anordnung nach     Fig.    2 hat  noch den weiteren Vorteil, dass     Störung-,s-          ströme,    deren Energie im allgemeinen sehr  klein ist, gar keine Einwirkung auf den  Signalempfänger haben, weil solche schwache  Ströme unfähig sind, die Glimmlampen zum  Aufleuchten zu bringen.  



  In .der Ausführungsform nach     Fig.   <B>82</B>  wirkt die im Sekundärkreis des Transforma  tors 6 erzeugte Wechselspannung direkt auf  das Gitter der Röhre 20, anstatt zum Laden  des Kondensators 20 in positiver Richtung  benutzt zu werden. Wie aus dem Schaltungs  schema     hemvorgeht,    liegt die Sekundärwick  lung des Transformators 6 zwischen dem  Gitter und dem Kondensator 22, und keine  Glimmlampe ist in diesem Stromkreis. einge  schaltet. Im übrigen ist die Schaltung in der  Hauptsache dieselbe wie in     Fig.    2. Die durch  die Signalströme in der     iSekundärwicklung     des Transformators 6 erzeugten Wechsel  ströme werden in der Röhre 20 gleichgerich  tet und veranlassen die     Betätigung    des Re  lais 19.

   Die Sperrung des Empfängers durch  die     Sprachströme    erfolgt in derselben Weise  wie in     Fig.    2. In diesem Falle wird es je  doch erforderlich, einen Kondensator 30  parallel zum Relais 19 zu schalten und eine  Glimmlampe 31 zwischen dem Gitter und  dem positiven Pol der Batterie 23 einzuschal  ten. Diese Lampe wirkt dann als ein Kurz  schlussfür das Gitter, im Fall die Sperrvor  richtung nicht genügen sollte, um solche       gxosse    unerwünschte Potentiale im Transfor  mator 6 zu neutralisieren, welche unter Um-      ständen vorkommen können.

   Diese Anord  nung ergibt die Möglichkeit, ein Wechsel  stromrelais 19 zu benutzen, welches auf die       Modulierungsfrequenz    eines modulierten     Si-          gna,lstr.omes    abgestimmt ist,     welcher    Signal  strom zum Beispiel aus Schwingungen von  500 Perioden besteht, die mit einer Frequenz  von 16 oder 25 Perioden pro Sekunde modu  liert sind. Die Verzögerungswirkung in  Verbindung mit der Ladung des     Kondensa-          tors    beim Empfang von Signalströmen geht  ,jedoch bei dieser Anordnung verloren.  



  Die beschriebene Sperrvorrichtung kann  unter Umständen derart     angeordnet    sein, dass  sie bei der Ausübung ihrer     Sperrwirkung    auf  das Gitter der Röhre 10 die einkommenden  Ströme. drosselt oder unterdrückt. Die Wir  kung ist jedoch natürlich wesentlich kleiner,       fand    zwar aus dem Grunde, weil die sperren  den     Ströme,dann    auch selbst gedrosselt wer  den.  



  Die Erfindung ist natürlich nicht auf  Fernsprechsysteme beschränkt, wo die Sig  nale über eine     leitende    Verbindung gesandt  werden, wie in dem     beschriebenen    Beispiel,  sondern lässt sich ganz allgemein für     Lei-          tungs-    oder drahtlose     Systeme        verwerten.     In beiden Fällen können die ;Signalströme  sowohl mit als ohne Vermittlung einer Trä  gerwelle übertragen werden. Die Erfindung  kann natürlich auch für Telegraphensysteme  verwertet werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCR: Elektrischer Signalempfänger, .der durch direkt oder mittelst Trägerwelle übertragene Signalströme innerhalb eines gewissen Fre quenzbereiches betätigt wird, welche Signal ströme über eine Leitung- oder drahtlose Verrbindung, die auch zur Übertragung an derer Ströme, zum Beispiel Fernsprech ströme, dient, übermittelt werden, dadurch gekennzeichnet, da.ss der @Signalstro.mkreis durch eine Sperrvorrichtung gesteuert wird,
    die die Entstehung falscher Signale verhin dert, welche ISperrvo#rrichtung für die Signal ströme unwirksam ist, aber für Ströme an derer Frequenz als der Signalfrequenz an spricht. tNTP,ILANSPIttCllt 1. Signalempfänger nach Patentanspruch, dadurch ,gekennzeichnet, dass die Sperr vorrichtung .schnell in Tätigkeit gesetzt wird, aber nur langsam ihren unwirk samen Zustand zurückgewinnt.
    ?..Signalempfänger nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass die Signal- und Sperrstrom kreise mit einem iSiebkreis gekoppelt sind, welcher zwei Siebe enthält, von welchen der eine für Ströme der Signalfrequenzen durchlässig ist, während der andere für die genannten iStröme undurchlässig ist, aber für Ströme solcher Frequenzen, die ausserhalb .des Bereiches der Signalfre quenzen liegen, durchlässig ist.
    3. -Signalempfänger nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Ströme der Signal- und Sperrstromkreise entgegen gesetzte Wirkungen ausüben auf das Git ter einer Röhre, die den Stromkreis des Signalapparates steuert. 4. Signalempfänger nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Gitter kreis einen Kondensator enthält, der duirch -Ströme im Sperrstromkreis derart geladen wird, dass die Röhre unwirksam gemacht wird. 5. Signalempfänger nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Konden sator durch Ströme im Signalstromkreis derart geladen wird, dass die Röhre in Tätigkeit versetzt wird.
    6. Signalempfänger nach Unteransprüchen 4 und 5, dadumeh gekennzeichnet, .dass der Kondensator über Glimmlampen geladen wird, welche durch :Ströme im Sperr stromkreis bezw. im Signalstromkreis zum Aufleuchten gebracht werden. 7.
    Signalempfänger nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis @6, dadurch ge kennzeichnet, dass der Kondensator nebst einem dazu parallel geschalteten Ablei tungswiderstand sowohl im Sign.aIstrom- kreis als im :Sperrstromkreis eingeschaltet ist und in jedem dieser Stromkreise in leihe mit einer Glimmlampe und einer Glimmlampenbatterie geschaltet ist. B.
    Signalempfänger nach Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass ein Wider stand in den Signalstromkreis oder den Sperrstromkreis zwecks Verzögerung der Ladung des Kondensators eingeschaltet ist. 9. Signalempfänger nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Glimm lampen so bemessen sind, dass sie durch schwache Ströme wie Störungsströme un beeinflusst bleiben.
CH130805D 1927-01-04 1927-12-28 Elektrischer Signalempfänger. CH130805A (de)

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