CH130819A - Fahrrad-Freilaufnabe mit Rücktrittbremse. - Google Patents

Fahrrad-Freilaufnabe mit Rücktrittbremse.

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CH130819A
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CH
Switzerland
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rings
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coupling
bicycle
brake
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English (en)
Inventor
Paul Suter
Original Assignee
Paul Suter
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62LBRAKES SPECIALLY ADAPTED FOR CYCLES
    • B62L5/00Brakes, or actuating mechanisms therefor, controlled by back-pedalling
    • B62L5/02Brakes, or actuating mechanisms therefor, controlled by back-pedalling the brakes being actuated through coacting coaxial cones located in the rear wheel hub

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description


  Fahrrad-Freilaufnabe mit Rücktrittbremse.    Fahrrad - Freilaufnabe mit Rücktritt  bremse, welche einen hülsenförmigen Brems  mantel aufweisen, sowie einen Mitnehmer  und ein durch Verschraubung auf letzterem  achsial verschiebbares Kupplungsglied, das  in der Bremsstellung ein Auseinanderspreizen  des Bremsmantels verursacht, sind bekannt.  Diese bekannten Fahrrad-Freilaufnaben wei  sen den Nachteil auf, dass in der Antriebsstel  lung immer noch eine Verbindung zwischen  Kupplungsglied und Bremsmantel vorhanden  ist, welche unnötige Reibung verursacht.  



  Dieser Übelstand ist bei der Fahrrad-Frei  laufnabe gemäss vorliegender Erfindung be  hoben, indem das Kupplungsglied aus zwei  Ringen besteht, zwischen welchen eine Feder  angeordnet ist, die einerseits die beiden Ringe  auseinander zu pressen und in Eingriffstel  lung mit der Radnabe zu halten bestrebt ist  und anderseits ein Gegeneinanderpressen der  Ringe und dadurch ein vollkommenes Weg  rücken derselben vom Bremsmantel gestattet.  



  Ein Ausführungsbeispiel der Fahrradnabe  gemäss vorliegender Erfindung ist in der  Zeichnung dargestellt, in welcher    Fig. l einen Längsschnitt durch die Fahr  radfreilaufnabe mit Rücktrittbremse in An  triebsstellung zeigt;  Fig. 2 ist ein Querschnitt nach der Linie  a-a in Fig. 4;  Fig. 3 ist ein Querschnitt nach der Linie  b-b in Fig. 1, und  Fig. 4 zeigt die Stellung der Teile beim  Freilauf.  



  Die Nabenhülse 5 ist mittelst Kugellager  auf dem Mitnehmer 7 und dem Lagerstück  19 gelagert und der Mitnehmer 7 ist lose auf  der Achse 10 und durch das Kugellager 9  auf letzterer gelagert. Das Antriebsrad 6 ist  fest auf dem Mitnehmer 7. Letzterer ist mit  dem steilen Gewinde 11 versehen, mit welchem  der Kupplungsring 12 zusammenwirkt. Auf  der Kegelfläche des Kupplungsringes 12 sind  Zähne 13 (Fig. 1 und 2) vorgesehen, in die  die Zähne 14 der Hohlkegelfläche des     spreiz-          baren    mehrteiligen Mantels 15 eingreifen.

   Der  mehrteilige, spreizbare Bremsmantel 15 wird  durch Ringfedern 18 zusammengehalten und  von dem auf die Achse 10     aufgewindeten,         durch den Hebel 20 gegen Drehung gesicher  ten Lagerstück 19 getragen; die Nasen 22 des  Lagerstückes 19 verhindern eine Drehung des  Bremsmantels. Auf der kegelförmigen     Spreiz-          fläche    23 des Lagerstück es 19 liegt die hohl  kegelförmige Fläche 24 des Bremsmantels 15  auf. Auf dem Kupplungsring 12 sitzt achsial  verschiebbar der Kupplungsring 26, welche  beiden Ringe zusammen das Kupplungsglied  bilden.

   Vier Längskeile 25 auf dem     Kupp-          lüngsring    12 greifen in vier Nuten 27 des  Kupplungsringes 26 und verursachen, dass  die beiden Ringe 12 und 26 in Drehver  bindung miteinander sind.  



  Zwischen den Kupplungsringen 12 und  26 ist eine Schraubenfeder 31 angeordnet,  welche bestrebt ist, die beiden Ringe ausein  anderzupressen. Ein Runddraht 28 (Fig. 1  und 4) ist in dem Kupplungsring 12 eingelas  sen und wirkt als Hubbegrenzung für die  für die  achsiale Verschiebung des Ringes 26 gegen  über dem Ring 12 unter dem Einfluss der  Schraubenfeder 31. Auf der kegelförmigen  Fläche 29 des Kupplungsringes 26 sind Zähne  vorgesehen, die gegen die keine Zähne auf  weisende hohlkegelförmige Fläche 30 der  Nebenhülse 5 gepresst werden können. Auf  der dem Antriebsrad 6 gegenüberliegenden  Seite der Nabe ist ein weiteres Antriebsrad  32 vorgesehen, das durch eine Gegenmutter  33 gesichert ist.  



  Die vorstehend beschriebene Fahrradnabe  wirkt wie folgt:  Wenn der Mitnehmer 7 durch die     Tret-          kurbeln    im Sinne der Vorwärtsbewegung an  getrieben wird, so schraubt das Gewinde 11  den Kupplungsring 12 nach rechts in Fig. 1  und sobald er Kupplungsring 26 auf der  hohlkegelförmigen Fläche 30 der Nebenhülse  5 aufliegt, wird die Schraubenfeder 31 achsial  zusammengepresst, bis der Kupplungsring 12  an den Kupplungsring 26 anstösst, wodurch  die Narbenhülse 5 mit dem Mitnehmen 7 ge  kuppelt ist, während die Zähne der Kupplung  13 und 14 ausser Eingriff gekommen sind.  Diese Stellung der Teile ist in Fig. 1 darge  stellt.

   Das Zusammenpressen der Ringe 12  und 26 entgegen dem Druck der Fender 31    ermöglicht ein vollkommenes Ausrücken der  Kupplung 13, 14, so dass jedes Schleifen und  Verursachen von unnötiger Reibung vermie  den wird.  



  Beim Stillhalten der Tretkurbel hört. der  durch den Mitnehmen 7 auf die Kupplungs  ringe 12 bezw. 26 ausgeübte Druck auf, die  vorwärts rotierende Narbenhülse 5 nimmt den  Kupplungsring 12 mit, welcher auf dem Ge  winde 11 des Mitnehmers 7 nach links in  Fig.1 sich bewegt, so dass sich die Schrauben  feder 31 entspannt; die Zähne der Kupplung  13, 14 kommen in Eingriff und die gezahnte  Fläche 29 des Kupplungsringes 26 ist von  der Fläche 30 der Nabenhülse 5 frei gewor  den, der Kupplungsring 26 wird von der  Feder 31 an den Hubbegrenzungsring 28 an  gepresst. Bei dieser in Fig. 4 gezeichneten  Stellung kann sich die Nabenhülse 5 ohne  Hemmung drehen, es ist die Freilaufstellung.  



  Beim Rückwärtsdrehen der Tretkurbeln  wird das Kupplungsglied 12, 26 noch weiter  nach links verschoben und verursacht ein  Auseinanderspreizen des mehrteiligen Brems  mantels 15, indem die hohlkegelige     Spreiz-          fläche    24 gegen die Spreizfläche 23 des  Lagerstückes 19 gepresst wird. Der Brems  mantel 15 wird gegen die Nebenhülse 5 ge  presst und das Fahrrad in diesem Falle ge  bremst.  



  Beim Wiederantrieb des Fahrrades ver  schiebt sich das Kupplungsglied 12, 26 nach  rechts, die Zähne der Zahnkupplung 13, 14  kommen ausser Eingriff und die Ringfedern  18 ziehen den mehrteiligen Bremsmantel 15  zusammen und die Bremswirkung zwischen  Bremsmantel 15 und Nebenhülse 5 hört auf.  



  Das Kettenrad 32 auf der dem Kettenan  trieb abgewendeten Seite der Narbenhülse ge  stattet durch Umwenden des Hinterrades,  derart, dass die Antriebskette mit dem Rad  32 zusammenarbeitet, die Nabe in eine starre  Nabe zu verwandeln.  



  Im Rahmen vorliegender Erfindung sind  noch mannigfache Abänderungen der gezeig  ten Ausführungsform möglich. Beispielsweise  kann das Gewinde des     Mitnehmems    und des  mit ihm     zusammenarbeitenden    Kupplungs-      gliedes statt rechteckiges halbkreisförmiges  Profil haben. Der Bremsmantel kann     ein-          oder    zweiteilig anstatt vierteilig sein, und er  könnte im Gegensatz zur Zeichnung, wo nur  ein Teil des Innenumfanges jedes Teilstückes  mit Zähnen versehen ist, auf der ganzen  hohlkegeligen Fläche aller Teiltücke mit  Zähnen 14 versehen sein.  



  Die Ausbildung des Kupplungsgliedes in  zwei Ringen, zwischen welchen eine Feder  angeordnet ist, bringt verschiedene Vorteile.  Sie ermöglicht eine selbsttätige Einstellung  der Kupplungsteile und ein rasches Ein- und  Ausschalten der Kupplung. Ferner gestattet  sie ein vollkommenes Entfernen vom Brems  mantel, so dass jede unnötige Reibung vermie  den wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Fahrrad - Freilaufnabe mit Rücktritt bremse, welche einen hülsenförmigen Brems mantel aufweist, sowie einen Mitnehmer und ein durch Verschraubung auf letzterem ach- sial verschiebbares Kupplungsglied, das in der Bremsstellung ein Auseinanderspreizen des Bremsmantels verursacht, dadurch ge kennzeichnet, dass das Kupplungsglied aus zwei Ringen besteht, zwischen welchen eine Feder angeordnet ist, die einerseits die beiden Ringe auseinander zu pressen und in Ein griffstellung mit der Radnabe zu halten be strebt ist und anderseits ein Gegeneinander pressen der Ringe und dadurch ein vollkom- menes Rebrücken denselben vom Bremsman tel gestattet. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Fahrrad-Freilaufnabe nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass einer der Kupplungsringe mittelst Nut und Feder auf dem andern Kupplungsring geführt ist, um eine Verdrehung der Ringe gegen einander zu verhindern und eine achsiale Verschiebung zu gestatten. 2. Fahrrad - Freilaufnabe nach Patentan spruch und Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass einer der Kupplungs ringe, welcher mit Schraubengewinde zu seiner achsialen Verstellung versehen ist, eine Vorrichtung zur Begrenzung der un ter der Einwirkung der Feder erfolgenden achsialen Verschiebung des zweiten Kupp lungsringes aufweist. 3.
    Fahrrad - Freilaufnabe nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass ausser dem auf dem Mitnehmer festen Kettenrad für Aden normalen Kettenantrieb auf der andern Seite der Radnabe ein weiteres Kettenrad vorgesehen ist, so dass durch Umwenden des Hinterrades des Fahrrades das weitere Kettenrad für den Antrieb verwendet werden kann, wobei .die Nabe eine starre-Nabe ist.
CH130819D 1928-05-09 1928-05-09 Fahrrad-Freilaufnabe mit Rücktrittbremse. CH130819A (de)

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