CH130821A - Achslager für Eisenbahnfahrzeuge. - Google Patents

Achslager für Eisenbahnfahrzeuge.

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CH130821A
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CH
Switzerland
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bearing
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Inventor
Aktiengesellschaft Stahlwerke
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Ver Stahlwerke Ag
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Description


      Achslager    für Eisenbahnfahrzeuge.    Die     Erfindung    betrifft ein     Achslager    für  Eisenbahnfahrzeuge. Da der Achszapfen, der  bei den bisher üblichen     Achslagern    in einer  Lagerschale ruht, bei den im Eisenbahnbe  triebe unvermeidlichen Stössen durch das  nach unten     unbegrenzte    Spiel leicht aus der  Lagerschale herausspringen kann, hat man  schon vorgeschlagen, den Achszapfen in  einer ihn rings umschliessenden, in den Achs  lagerkasten fest eingesetzten Lagerbüchse zu  lagern. Die bisherigen Bauarten derartiger  geschlossener Lagerbüchsen haben aber den  Nachteil, dass die .Schmierung des Achszap  fens sehr umständlich und in den     meisten     Fällen unzureichend ist.

   Der Unterschied  zwischen dem vorliegenden     Achsla.ger        und     den bisher bekannten Anordnungen dieser  Art besteht nun darin, dass der Durchmes  ser der Bohrung der     Büchse    um mehrere Mil  limeter grösser ist als der Durchmesser des  Achszapfens.

   Infolge dieser Massnahme wird  der Vorteil erreicht, dass das in diesem     siche14            förmigen    Zwischenraum sich sammelnde Öl  vom Achszapfen bei seiner     Aufwärtsdrehung     mitgenommen und an die tragende Stelle     b(,-          fördert        wird,    wodurch eine     gute    Schmierung  der     beanspruchten    Teile -erzielt     wird,    wäh  rend     anderseits    der     Ölvorrat    beim Springen  des Achszapfens in der Lagerbüchse als Puf  fer wirkt und die Schläge dämpft, wodurch  eine Schonung des ganzen Lagers erfolgt.  



  In der Zeichnung ist das     Achslager    mit  den zu seiner Schmierung dienenden Ein  richtungen in einer     Ausführungsfoezn    bei  spielsweise dargestellt.  



       Fig.        1i    zeigt einen Längsschnitt     -des    Achs  büchsenlagers;       Fig.    2 ist ein     Querschnitt    nach der Linie       _4-B    der     Fig.    1;       Fig.    3 ist ein     Querschnitt    nach der Linie       C-D    der     Fig.    1 bei abgenommener Spur  scheibe, und       Fig.    4 ist ein     wagrechter        Längsschnitt     durch die Achsbüchse;

             Fig.    5 veranschaulicht die Endansicht  des :Achszapfens mit der als Ölheber ausge  bildeten     Spurscheibe.     



  In das einteilige     Achslagergehäuse    a ist  von -dem offenen Ende her durch die entspre  chend grosse Deckelöffnung eine einteilige  Lagerbüchse b mit Haftsitz eingeschoben  und durch zwei Gewindebolzen c so festge  legt, dass weder eine seitliche Verschiebung  noch eine Drehung unter der Einwirkung       selbst    grosser     Kräfte    erfolgen kann. Der  Durchmesser der Bohrung der Lagerbüchse  ist um mehrere Millimeter grösser als: der  Durchmesser des Achszapfens d, .so dass un  terhalb des Achszapfens ein im     Querschnitt     sichelförmiger Raum e zur Aufnahme von  Öl entsteht und genügend Spielraum zur Bil  dung eines starken Ölfilms vorhanden ist.

         Dieser    Spielraum begrenzt auch gleichzeitig  ein etwa vorkommendes Hochspringen     .des          Achslagerkastens    auf dieses Mass.  



  Auf ihrem vorderen Ende ist die Lager  büchse .mit einem breiten Flansch f versehen,  dessen Aussenseite als     Spurlager    zur Auf  nahme der     Seitenkräfte    dient, gegen welches  als Gegenfläche eine fest gegen die     Stirn-          flä,ehe    des Achszapfens geschraubte     S:pur-          scheibe    g läuft.     Zwischen    dem Achszapfen  und der     Spurscheibe    sind herausnehmbare       Beilagebleche    h, eingebaut, durch die ein ein  faches     Nachstellen    bei Abnutzung des Spur  lagers ohne Abnahme der Achsbüchse vom  Achszapfen ermöglicht wird.  



  Die     Spurscheihe    g trägt einen Ansatz i..  der mit Löchern beziehungsweise geeigneten       Vertiefungen        7c    versehen ist und bei der Dre  hung des Achszapfens aus dem     Ölsammelbe-          hälter    des     Lagerkastens   <B>01</B> mitnimmt,     da.s          entweder        durch    Zurückfliessen während der  Hochlage des Ansatzes in die im Flansch     f     angeordneten, schräg gegen die     La,gerbüch-          senbohrung    verlaufenden     Schmiernuten    Z der  Lagerbüchse fliesst, oder das,

   durch die Zen  trifugalkraft an den Wulst<I>na</I> geschleudert  wird, von wo     dass    01 teils in die     Ölsammel-          räume        n,    teils an die     Stirnfläzhe        des    Achs-,  lagern gelangt.

   Die     Ölsammelräume        n    sind  in dem oberen     Teile    des Gehäuses derart an-         geordnet,    dass sie auch Öl erhalten, wenn  etwa das Öl von dem     Mitnehmer        abgeschleu-          dert    wird, bevor die höchste Stellung des       Mitnehmers    erreicht ist. Zu diesem Zwecke  sind die Räume n durch Rippen o gebildet,  wobei die Rippen o     derart    angeordnet sind,  dass ihre beiden     Seitenflächen    das<B>01</B> den Nu  ten     l    des.     Spurlagers    zuführen.

   Dabei können  die Rippen o und die     Schmiernuten    1, die     ra-          @dial    angeordnet sind, in     beliebiger        Ärazahl     vorgesehen werden. Von den     Schmiernuten        l     gelangt das Öl in die ungefähr in der Höhe  der Mittellinie der Lagerbüchse mit geringem  Gefälle verlaufenden Längsnuten p, die zum  Beispiel besonders     vorteilhaft    in Dachrinnen  form ausgebildet sind, und in den sichelför  migen Raum e der durch den Achszapfen  einerseits und die     etwas    grössere Bohrung der       Lagerbüchse    b anderseits begrenzt wird.

   Es  bildet sich somit hier :ein Ölfilm, der bei der  Drehung des     Achszapfens    nach oben geführt  wird und so auf     .der    ganzen Breite des Achs  zapfens eine sichere     Schmierung    desselben  gewährleistet.  



  Bei langsamer     Fahrt    fliesst :das vom Öl  heber der     Spurscheibe        g    mitgenommene<B>01</B>  an     .der        höchsten    Stelle abwärts und gelangt       unmittelbar    in die     Nuten    1, in denen es in  das Innere der Lagerbüchse tritt,     wie    vor  stehend erläutert ist.

   Zum Teil dient (las Öl  aber auch zur Schmierung des     Spurlagers.     Bei grösseren     Geschwindigkeiten    wird das ()I  in     edier    Hauptsache in die oberen Räume     n     des     Achsla.gerkastens        geschleudert,    fliesst auf  den     Seitenflächen    der Rippen o herab und  von den unteren Kanten dieser Wände in     di"     Nuten     l    und auf den Achszapfen wie bereits  erwähnt. Man erhält auf diese Weise eine  sichere Schmierung bei jeder Geschwindig  keit.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Achslager für Eisenbahnfahrzeuge, bei dem der Achszapfen in einer im Aehslagerkasten fest eingesetzten Lagerbüchse ruht. und eine gegen das Ende des Achszapfens geschraubt Spurscheibe mit dem geflanschten Ende der Lagerbüchse ein Spurlager bildet, dadurch gekennzeichnet, da.ss die einteilige Lager büchse eine um mehrere Millimeter grössere Bohrung als der Durchmesser des Achszap fens hat, zwecks Herstellung eines im Quer schnitt sichelförmigen Olsammelraumes. <B>UNTERANSPRÜCHE:
    </B> 1. Achslager nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Ausfliessen des Öls durch die gegen das Ende des Achs zapfens geschraubte und gegen das ge flanschte Ende der Lagerbüchse anlau fende Spurscheibe erschwert wird, weil durch diese der Olsammelraum auf einer Seite verschlossen ist.
    2. Achslager nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass in dem als Spurlager ausgebildeten vorderen Flansch der La gerbüchse schräg gegen die Lagerbüchsen- bohrung verlaufende Schmiernuten vorge sehen sind, an deren äussere Enden schräge, am Gehäuse feste Leitflächen an schliessen, während in der Lagerbüchse un gefähr in der Höhe der Mittellinie der La- gerbüchse in der Längsrichtung der La gerbohrung xytit geringem Gefälle verlau fende Olverteil-angsnuten angeordnet sind,
    so dass ein Teil des von einem an der Spurlagerscheibe des Achszapfens ange ordneten Ölheber aufwärts beförderten Öls zum Achszapfen und in den zwischen Achszapfen und Lagerbüchse befindlichen Ölsammelraum gelangen kann.
    3. Achslager nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die im Achslagerge- häuse vorgesehenen Rippen derart an das obere Ende der schrägen Nuten anschlie ssen, dass das Öl von ihren beiden Seiten flächen in die Nuten geleitet wird. -1. Achslager nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der Spur scheibe und dem Achszapfen Beilagbleche eingebaut sind.
CH130821D 1926-12-23 1927-12-05 Achslager für Eisenbahnfahrzeuge. CH130821A (de)

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CH130821D CH130821A (de) 1926-12-23 1927-12-05 Achslager für Eisenbahnfahrzeuge.

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