CH130822A - Vorrichtung zur Einstellung von Mittelpufferkupplungen in die Mittellage. - Google Patents

Vorrichtung zur Einstellung von Mittelpufferkupplungen in die Mittellage.

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CH130822A
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Aktiengesellschaf Knorr-Bremse
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Knorr Bremse Ag
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  Vorrichtung zur Einstellung von     Mittelpufferkupplungen    in die     Mittellage.            Gegenstand    der Erfindung ist eine     -\"or-          riehtung    zur     hinstellung    von     Mittelpuffer-          kupplungen    in die Mittellage.  



  Es sind derartige Vorrichtungen bekannt,  bei denen die Einstellung der Kupplung in  die senkrechte     Längsmittelebene    des :Fahr  zeuges !durch die Schwerkraft geschieht. Zu  diesem     Zwecke    ruht die Kupplung auf einer  pendelnd aufgehängten Stütze. Bei diesen be  kannten Einrichtungen geschieht die Ein  stellung in die     wagreehte    Mittellüge     dureli     Federkraft, indem der pendelnd aufgehängte  Stützbalken als Feder ausgebildet ist oder  indem     zwischen    diesen und die     Kupplung        c-in < 1     Feder gelegt ist.

   Bei diesen     Einric        htunrien     kann     @die    Federspannung mit Hilfe von Stell  schrauben so geregelt werden, -dass die Kupp  lung die     bewünschte    Höhenlage einnimmt.  



  Die bekannten Vorrichtungen sind inso  fern wenig vollkommen, als die Aufrecht  erhaltung der erforderlichen Höhenlage der  Kupplung nicht mehr gewährleistet ist,  wenn die die Kupplung gegenüber der pen-         delnden        Aufhängung    stützende Feder sich  mit der Zeit setzt oder in ihrer Spannung  nachlässt. Ausserdem     -estat.tet    die     Verbindung     zwischen der pendelnden Aufhängung und  der Kupplung nur eine verhältnismässig ge  ringe Verschiebung der Kupplung in Rich  tung der Längsachse des Fahrzeuges.

   Unter       Berücksichtigung    der Tatsache, dass die Ein  stellung der Kupplung in die senkrechte Mit  telebene des Fahrzeuges durch -die Schwer  kraft geschieht, sind zwecks Erreichung der  erforderlichen Kraft zur Verstellung der       Kupplung    in die vertikale Mittelebene mög  lichst kurze Pendellängen an der pendelnden  Aufhängung anzustreben.

   Anderseits erfor  dert die Rücksicht auf die Möglichkeit     aus-          reichender    Verschiebung der Kupplung in  der Längsachse des Fahrzeuges unter dem  Einfluss der auftretenden Zug- und     8toss-          kräfte    möglichst lange Pendel, weil bei dieser  Bewegung     kurzePen@deLdieLängsverschiebumg     der Kupplung behindern würden. Die beiden  sich     entgegenstehenden    Bedingungen sind      durch die bekannten     tinstellvorrichtungen     der oben angedeuteten Art nicht zu erfüllen.

    Schliesslich ist die bekannte Anordnung der  Stützfeder für die Kupplung     verhältnismässig     unvollkommen; denn werden die     Federn    hart       ausgebildet,    um die wippenden     Bewegungen     der Kupplung bei der     Fahrt    über die Gleis  stösse zu verhindern, so     behindern    sie die er  forderliche Bewegungsfreiheit der Kupplung  in der     Vertikalrichtung,        rlie    beispielsweise bei  verschiedener     Kupplungshöhe    unter den be  kannten Einflüssen (leeres oder beladenes  Fahrzeug, :

  abgenutzte oder neue Bandagen  und Tragfedern oder dergleichen)     vorhanden     sein     muss.    Sind dagegen die Federn. weich, so  erfolgt verhältnismässig     -rasch    ein starkes       Durchsetzen;        ausserdem.    werden die Schwin  gungen der Kupplung auf der     Fahrt    so stark,  dass .die     Fangfähigkeit    der Kupplungen in  Frage gestellt wird.  



  Die Vorrichtung nach der Erfindung     be-          seitigt,die    angedeuteten     Unvollkommenheiten.     Sie stellt sich :dar als eine pendelnd     aufge-          hängte,    durch     Federkraft    die Kupplung in  der horizontalen Lage     haltende        Vorrichtung,     bei oder für die Aufhängung Pendel vorge  sehen sind, die ja nach der     Richtung    des Aus  schlages von verschiedener Länge sind.

   Zu  diesem Zwecke sind die Pendel     unterteilt,    und  die Teile sind so bemessen, dass für den Aus  schlag in     Richtung    der Längsachse des Fahr  zeuges die ganze Pendellänge wirksam wird,  wobei ;die auf die Kupplung wirkende  Schwerkraft     -die        Einstellung    in !die     vertikale          Mittelebene    bewirkt,

   während für Aden Aus  schlag in .der dazu senkrechten Richtung eine  Teillänge -des     gesamten    Pendels wirksam       wird.    Die     zweckmässigerweise    auf einem       Querträger    ruhende Kupplung steht vorteil  haft     unter    -dem Einfluss eines Federsystems,  das die Kupplung in der horizontalen Lage  hält     und:    die bei -der Fahrt auftretenden       Schwingungen    aufnimmt und dämpft und  das so bemessen ist, dass es die unvermeid  lichen     Gewichtsdifferenzen    der einzelnen       Kupplungen    in bezug auf die horizontale  Lage     unwirksam    macht und dabei einen.

         zwangslosen    Eingriff der Kupplungen     iaueh       dann nicht behindert, wenn diese sich in ver  schiedener Höhenlage gegenüberstehen.  



  Dieses System besteht zweckmässig aus  Federgruppen, deren je eine an den Enden  des die     Kupplung    tragenden     Querträgers    an  geordnet     ist.    Dabei     wirkt    je eine Feder aus  jeder     Fede        rggruppe        unmittelbar        auf    den     Quer-          träger    ein, und zwar mit einer Spannung, die  um     einen    bestimmten     Betrag    geringer ist als  der     Auflagerdruck    der Kupplung.

   Die über  die normale Höhe angehobene     Kupplung    ver  mag also entgegen der     erwähnten    Feder nicht  in der     angehobenen    Lage zu     verbleiben,    son  dern     sinkt    in die     Norm-alla,ge    zurück.

   Die  andere Feder aus jeder der     erwähnten    Grup  pen, deren Spannung zweckmässig doppelt so       gross    ist wie der     Spannungsfehlbetrag,    den  die ersterwähnte Feder aus der Gruppe in  bezug auf den     Auflagerdruck    der Kupplung  aufweist, wird durch Anschläge oder der  gleichen .daran gehindert, sich über die der  horizontalen Lage der Kupplung entspre  chende     Länge,auszudehnen.    Die     :

  angedeutete     Ausbildung der     Vorrichtung        sichert    eine gute  Dämpfung der beim     Überfahren    von Schie  nenstössen und     idergleichen    auftretenden verti  kalen     Schwingungen    der Kupplung,     und    sie  ist dabei     unempfindlich    gegen Gewichts  unterschiede und .gegen     Differenzen    in der  Tragfähigkeit der     Federn,

      da die vorge  spannten     Federn    der in der vorhergehenden       Erläuterung    an     zweiter    Stelle erwähnten       Gruppe    einen solchen     Überachuss    von Feder  kraft besitzen,     .dass    die     erwähnten    Erschei  nungen wirkungslos bleiben     .müssen.     



  Die     Vorrichtung    nach der Erfindung ist  auf der Zeichnung in einem Ausführungs  beispiel veranschaulicht.  



       Fig.    1. zeigt die     Vorrichtung    in Vorder  ansicht, also im Blick auf die Stirnseite des  Fahrzeuges;       Fig.    2 zeigt die     Vorrichtung    in Seiten  ansicht.  



  Die Drehachse a, die quer     zur        Wagen-          längsrichtung    in     Tragblechen    d     gelagert    ist,  die ;am Wagenkasten, an der     Pufferbohle     oder .den Versteifungsschienen des Wagen  kastens befestigt sind, trägt zwei symme-           irisch    zur     Längsmitte    angeordnete     U-förmig     gebogene     Pendellaschen    e,

   die die kürzere  Pendel darstellen und     eine        Schwingung    in       Richtung    der     Längsachse    des     Fahrzeuges     auszuführen vermögen. In der     Biegung    der  Laschen e hängt     mittelst    je     eines    Bolzens b  je eine Pendelstange f, die das längere Pen  del darstellt und deren     Schwingungsebene     senkrecht     zu    derjenigen der     Lasche    e, also  quer zur Wagenlängsachse liegt.

   Die Pendel  stangen f sind an jeder Pendellasche e paar  weise .angebracht und enden in Schrauben,  auf denen     mittelst        gesicherter        Muttern    oder  dergleichen eine     Federplatte    p     gehalten        wird.     Die     Federplatte   <I>p</I> dient je einer Fader<I>k</I> als       Widerlager,    !die sieh mit dem obern Ende  gegen einen Lagerbock     i    stützt, der     U-förmig     gebogen mit seitlich ausladenden Schultern       q,

  die    Stangen f umfasst     und    in dem     mittelst     der Zapfen c ein     Kreuzgelenk    r     ruht.    Die  beiden     Kreuzgelenke    r sitzen auf     den        End-          zapfen,        eines    Querbalkens     g,    auf dem,     mit-          telst    eines Bolzens befestigt, !der Schaft<I>Ja</I>  der     Mittelpufferkupplung    liegt.

   Der Lager  bock i     trägt    eine nach     unten    ragende, stan  genartige Verlängerung o, die durch die  Feder k     hindurchgeführt    ist und diese am       Ausknicken    hindert. Aus der     Federplatte    p  ragt die Verlängerung o weit     genug    heraus,  um dem Lagerblock i zu     gestatten,    sich so  weit anzuheben, wie dies im Betrieb etwa  infolge möglicher Höhenunterschiede zwi  schen     zwei    Kupplungen     notwendig        werden     kann.

   Die     Aufwärtsbewegung    der Stange o  ist durch     eine        Endmutter    begrenzt. Oberhalb  der Federplatte p,     parallel    zu dieser und von  ihr .durch die die     .Stangen    f umfassenden  Zwischenbuchsen s getrennt, ist eine zweite       Federplatte    n vorgesehen, auf die sich eine  Feder<I>l</I> stützt, die die Feder<I>k</I>     zweckmässig;     umschliesst und sich mit dem     obern    Ende  gegen eine Federplatte<I>na</I> legt, die die :

  Stan  gen f     umf    asst und an einer stufenartigen Ver  stärkung der Stangen f ihr     Widerlager    fin  det und     @dadurch    als     Dehnungsbegrenzung     für -die Feder l dient.  



  Die Spannung der Feder k ist so bemes  sen,     dass    sie um einen geringen Betrag unter    dem auf sie entfallenden Teil des     Auflager-          druckes    der     Kupplung    bleibt. Die Feder l ist  in ihrer Spannung     etwas    schwächer als die  Feder k, und zwar ist deren     'Spannung    dop  pelt so gross wie der Fehlbetrag, -den die  Feder k     ran    Spannung .gegenüber dem Auf  lagerdruckanteil der Kupplung h aufweist.  



  Bei der     etwaigen        Verwendung        verschie-          dener        Kupplungstypen    von sehr verschie  denem     Auflagegewicht    auf ein- und dem  selben Federsystem     können    -die     erforderlichen          Federspannungen    durch Einsetzen von Buch  sen s von anderer Höhe ausgeglichen werden,  ohne dass     die    genaue     normale    Höhenlage der       Kupplungen    in Frage gestellt wird.

   Aus der  beschriebenen Ausbildung der Vorrichtung  ergibt sich ohne weiteres,     d@ass    die     Eigen-          schwingung    des Federsystems oberhalb der       Mittellage    .der Kupplung eine     andere    ist     ats     unterhalb -derselben, und     @dass        die    in den  Federn     verkörperten,        vertikal    wirkenden       Mittelstellkräfte    die Schwankungen, zu denen  die     Kupplung    naturgemäss neigt, auf das  Wirkungsvollste :dämpfen..  



  Die zeichnerisch dargestellte Vorrichtung  ist lediglich ein     Ausführungsbeispiel    für -den       Erfindungsgedanken.    Es     können        Änderungen     getroffen sein, ohne -dass der Rahmen der Er  findung verlassen wird; so können     b@eispiels-          weise    die gezeichneten     Schraubenfedern    durch       Blattfedern    oder durch andere     elastische    Mit  tel ersetzt werden. Unter Umständen können  an Stelle von Federn Luftpuffer oder Flüs  sigkeitspuffer treten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zur Einstellung von Mittel pufferkupplungen in die Mittellage, bei der die Kupplung auf einem pendelnd aufge hängten Träger ruht, der durch Stützfedern in -der normalen Höhe gehalten wird, da durch gekennzeichnet, dass die Pendel unter teilt unld die Teile sobemessen sind, dass für den Ausschlag in Richtung der Längsachse des Fahrzeuges,die ganze Pendellänge wirk sam wird,
    wobei die auf die Kupplung wir kende iSchwerkraft die Einstellung in die vertikale Mittelebene bewirkt, während für den Ausschlag in der dazu senkrechten (Quer-) Richtung eine Teillänge des ganzen Pendels wirksam wird. UNTERANSPRUCH Vorrichtung zur Einstellung von Mittel pufferkupplungen in die Mittellage nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet,
    dass a <B>-</B> u f die Kupplung C ein deren horizontale Lage in sicherndes Federsystem einwirkt, bei dem eine Federgruppe von einer Spannung ist, die um einen gewissen Betrag unterhalb des auf das Federsystem wirkenden Kupplungsgewichtes ist, wohingegen eine weitere Federgruppe, deren Spannung idoppelt so gross ist wie die Differenz zwischen der Spannung der er wähnten Federgruppe und dem Kupplungs gewicht,
    -der in der normalen Höhenlage be findlichen Kupplung als Auflage dient und durch Anschläge gehindert wird, sich über diese Lage hinaus auszudehnen.
CH130822D 1927-01-10 1927-12-06 Vorrichtung zur Einstellung von Mittelpufferkupplungen in die Mittellage. CH130822A (de)

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