CH130823A - Lösevorrichtung für selbsttätige Mittelpufferklauenkupplungen. - Google Patents
Lösevorrichtung für selbsttätige Mittelpufferklauenkupplungen.Info
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61G—COUPLINGS; DRAUGHT AND BUFFING APPLIANCES
- B61G3/00—Couplings comprising mating parts of similar shape or form which can be coupled without the use of any additional element or elements
- B61G3/10—Couplings comprising mating parts of similar shape or form which can be coupled without the use of any additional element or elements with coupling heads in the form of hook-like interengaging rigid jaws, e.g. "Willison" type
- B61G3/14—Control devices, e.g. for uncoupling
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Description
Lösevorriehtung fiir selbsttätige Mittelpnfferklauenkupplungen. Bei denjenigen Mittelpufferklauenkupplungen, insbesondere für Schienenfahrzeuge mit Seitenpuffern, bei denen die Euppel- köpfe mit starren Klauen ineinandergreifen und die Sicherung des Supplungsschlusses durch im Innern der Kuppelkapfe in deren Längsrichtung verschiebbare Verriegelungs keile erfolgt, ist das Losen der Kupplung mit den bisher hierfür vorgeschlagenen Mitteln nicht immer ohne Schwierigkeiten durchzuführen. Wenn bereits vorhandene F ahrzeuge, insbesondere Güterwagen, deren Un tergestell so durchgebildet ist, dass die StoBkräfte durch die Seitenpuffer aufgenommen und übertragen werden müssen, mit selbsttätigen Kupplungen der angedeuteten Art ausgerüstet werden, so müssen die Eùppelköpfe so angeordnet werden, daB bei gekuppelten Fahrzeugen die Federn der Seitenpuffer unter einer gewissen Spannung stehen. Infolge dieser Spannung der Pufferfedern herrscht dann in den Kuppelkopfen eine Zugspannung, die sich als ein starker, die Verrieglungskeile mit den aufeinander liegenden Seitenflächen fest gegeneinander pressender Druck geltend macht. Es ist dann besonders schwierig, die Kupplung zu losen, wenn die Fahrzeuge in einer Gleiskrümmung stehen. Gegenstand der Erfindung ist eine Losevorrichtung, die das Losen der Kupplung auch unter den erwähnten, ungünstigen Ver hälltnissen durchzufiihren gestattet. Die Lösevorrichtung nach der Erfindung besteht im wesentlichen aus einer Auslose- welle, die mittelst eines Handrades von der Wagenseite her betätigtwird und unter Zwischenschaltung eines Differentialwerkes auf das an den Verriegelungskeil der Kupp-' lung angreifende Ausloseglied einwirkt. Die Zwischenschaltung des Differentialwerkes gestattet es, unter geringem lRraftaufwand am Handrad auch bei starker Zugspannung in der Kupplung einen der Verriegelungskeile in die Lösestellung zu bewegen. Wenn das dem Handrad gegenüberliegende Ende der Auslösefwelle nicht gelagert ist, so hat die Übertragung der Drehbewegung der Welle eine Fortbewegung dieses Endes zur Folge. Dies kann durch IRettenzug oder durch Hebelwirkung auf die eigentliche Auslosevorrichtung der Kupplung übertragen werden, so dass auf diese eine erhebliche Kraft ausgeübt wird, die unter allen Umständen hinreicht, den Verriegelungskeil des einen Kuppelkopfes in die Lösestellung zu bringen. Auf der Zeichnung sind drei Aus führungsmöglichkeiten für den Erfindungsgedanken veranschaulicht. Die Fig. 1 und 2 zeigen eine Anordnung, bei der die mittelst des Handrades in Drehung zu versetzende Welle mittelst einer Tette an die Auslosevorrichtung angreift und dabei diese Tette auf sich aufwickelt, während gleichzeitig eine an geeignetem Fixpunkt befestigte Tette sich von einem Teil der Welle abwickelt, der von geringerem Durchmesser ist als derjenige Wellenteil, um den sich die ersterwähnte Tette aufwickelt. Fig. 3 zeigt eine weitere Ausführungsmoglichkeit des Erfindungsgedankens. Bei dieser wickelt sich die an einem Ende am Fahrzeug befestigte Kette auf die Welle auf, deren Ende hierbei eine fortschreitende Be wegung in Richtung auf den Fixpunkt der Kette macht ; diese fortschreitende Bewegung überträgt sich auf einen Hebel, an dem mit geringerer Hebelarmlänge eine zur eigentlichen Auslosevorrichtung führende Zugstange angreift. Gemäss der Fig. 4 kann dieser Hebel als Winkelhebel ausgebildet sein. In Fig. l ist 1 der Kuppeikopf einer selbsttätigen Mittelpufferklauenkupplung der angedeuteten Art. 2 ist der äuBerlich sichtbare Betätigungshebel für die Auslosevorrich- tung, deren Bauart hier als bekannt vorausgesetzt ist. 3 ist ein an ihm angebraehtes Gegengewicht, das dazu-beiträgt, die Aus losevorrichtung in ihre Normallage zurück- zubungen. 4 ist die Auslösewelle, die mittelst der Kette 5 an dem Handhebel 2 angreift, bei 6 gelagert ist und das Handrad 7 besitzt. Das Ende der Welle 4 ist in einer Führungsvorrichtung 8 geführt, und am Wellenende befindet sich ein Teil 9, der erheblich schwächer gedreht ist als derjenige Teil der Welle, auf den sich die Kette 5 aufwickelt. Um diesen schwächeren Teil 9 ist eine Kette 10 gewickelt, die sich an diesem Teil abwickelt, wenn sich die Kette 5 auf der Welle 4 aufwickelt. Bei der Ausführungsform nach Fig. 3 ist die Welle 4 in einem Hebel 11 gelagert, der im Lager 12 drehbar am Wagen aufgehängt ist. Die Kette 10 ist an dem Auge 13 befestigt. Etwa auf halber Länge des Hebels 11 greift die Zugstange 14 an, die mit der Auslösevorrichtung verbunden ist. In Fig. 4 ist die Welle 4 im längeren Arm eines Winkelhebels 11 gelagert, dessen kürzerer Arm durch die Zug- stange 14 mit der Auslösevorrichtung verbunden ist. Die Ausführungsmöglichkeiten für den Erfindungsgedanken sind mit den erwähnten Ausführungsbeispielen nicht erschöpft ; es sind deren mehrere denkbar, die alle in den Rahmen der Erfindung fallen, sofern zwischen die Welle und die eigentliche Aus lösevorrichtung ein Differentialwerk eingeschaltet ist, das es gestattet, unter geringem Kraftaufwand am Handrad der Welle eine so erhebliche Kraft auf die Auslöse- vorrichtung auszuüben, dass auch bei den grössten möglichen Widerständen die Lösung des Kupplungsschlusses eintritt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH : Lösevorichtung für selbsttätige Mittel- pufferklauenkupplungen, insbesondere für Schienenfahrzeuge mit Seitenpuffem, bei denen die mit starren Klauen ineinander greifenden Kuppelkopfe durch in ihrem Innern in deren Längsrichtung verschiebbare Verriegelungskeile in der Kupplungslage gesichert werdenu dadurch gekennzeichnet, da.zwischen das an den Verriegelungskeil angreifende Auslöseglied und eine mit Hand rad von der Wagenseite aus zu betätigende Auslösewelle ein Dilferentialwerk eingeschaltet ist, das es gestattet, unter geringem Kraftaufwand am Handrad auch bei starker Zugspannung in der Kupplung einen der Verriegelungskeile in die Losestelhing zu bewegen.UNTERANSPRÜCHE : 1. Losevorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Antriebs welle für die Losevornchtung, die nur in der Wähe des Handrades drehbar und schwenkbar gelagert ist, an einen Sebel der letzteren mit einer Kette angreift, die sich beim Lösen auf den Wellenschaft auf wickelt, während eine an einem Festpunkt befestigte, um einen Zapfen der Welle mit geringerem Durchmesser abgewundene Kette sich dabei von dem Wellenzapfen abwickelt.2. Lösevorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, da. B das freie Ende der Welle einerseits mit einer Kette, einem Drahtseil oder dergleichen, die an einem Fixpunkt. des Fahrzeuges befestigt ist, versehen ist, die sich bei der Drehung der Welle an ihr emporzieht und ander seits in einem am Fahrzeug drehbar an gebrachten Hebel ruht, an dem zwischen seinem Aufhängebolzen und dem Lager auge für die Welle eine zum Auslöse- glied führende Zugstange angreift.3. Losevorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet@ dass der Hebel als Winkelhebel ausgeführt ist, an dessen längerem Arm die beim Losen der Kupplung sich an der Kette oder dergleichen emporziehende Welle und an dessen kürzerem Arm die zum Löse glied am Euppelkopf führende Zugstange angreift.
Applications Claiming Priority (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE201226X | 1926-12-20 | ||
| CH135406T | 1928-08-15 | ||
| CH130823T | 1928-08-15 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH130823A true CH130823A (de) | 1928-12-31 |
Family
ID=27176947
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH130823D CH130823A (de) | 1926-12-20 | 1927-12-09 | Lösevorrichtung für selbsttätige Mittelpufferklauenkupplungen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH130823A (de) |
-
1927
- 1927-12-09 CH CH130823D patent/CH130823A/de unknown
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