CH130968A - Reguliervorrichtung für Wasserturbinen. - Google Patents

Reguliervorrichtung für Wasserturbinen.

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CH130968A
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CH
Switzerland
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piston
regulating device
valve
servomotor
dependent
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English (en)
Inventor
Company Allis-Ch Manufacturing
Original Assignee
Allis Chalmers Mfg Co
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16LPIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16L55/00Devices or appurtenances for use in, or in connection with, pipes or pipe systems
    • F16L55/04Devices damping pulsations or vibrations in fluids
    • F16L55/045Devices damping pulsations or vibrations in fluids specially adapted to prevent or minimise the effects of water hammer
    • F16L55/05Buffers therefor
    • F16L55/052Pneumatic reservoirs

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Safety Valves (AREA)

Description


      Bleguliervorriclitung    für     Wasserturbinen.            Cregenstand    vorliegender Erfindung ist  eine Reguliervorrichtung für -Wassertur  binen, bei     welcher    in die zur Turbine füh  rende Druckwasserleitung ein den Durch  fluss regelndes Organ eingebaut ist, das     mit-          telst    eines Servomotors betätigt wird, und  bei welcher ausserdem     "in    die     Druckwaaser-          lritung    ein Entlastungsorgan angeschlossen  ist, das mit dem Servomotor in     Wirkungs-          verbindung    steht,     zuin    Zwecke,

   schädliche  Drucksteigerungen in der Druckwasser  leitung infolge plötzlichen Abschlusses     der-          .,eIben    beim Regulieren zu verhindern.  



  Dies könnte beispielsweise in der Weise  <B><U>ges</U></B>     cliehen,        da.ss    das an die     Druckwasserzu-          lc,itung        angeschlossene    Entlastungsorgan, das  zum Beispiel ein     Entla.stungsveritil    sein kann,  mit dem Servomotor derart in Verbindung  steht, dass zum     Beispiel    bei einem sehr  raschen Schliessen des     Abschlussorganes    in  der     Druckwasserleitung    auch das selbst  tätige und zwangsweise Öffnen des Ent-         lastungsorganes        derart.    vom Servomotor aus  erfolgt,

   dass dieser starr mit dem Ent  lastungsorgan verbunden ist, während bei nur  sehr langsamer     :Schliessbewegung    des     Ab-          schlussorganes    das Entlastungsorgan selbst  nicht verstellt wird. Dadurch kann ein ge  fährliches Ansteigen des Druckes in der       Druckwasserzuleitung    auf sichere Weise  selbsttätig verhindert werden.  



  In der beiliegenden Zeichnung ist eine  beispielsweise Ausführungsform des Erfin  dungsgegenstandes dargestellt, und zwar  zeigt:       Fig.    1 eine schematische Ansicht der  selben, und       Fig.        2,    einen     Querschnitt    durch- das Ent  lastungsventil und die dazugehörigen Steuer  organe;       Fig.3    zeigt eine Einzelheit im Schnitt.  Eine Turbine 1 ist an eine Druck  leitung 2     angeschlossen.    In der Druckleitung      ist 'ein der- Einlauf des Wassers zur Turbine  beherrschendes, drehbar gelagertes Abschluss       organ    3 auf einer Welle 4 vorgesehen.

   Statt  des drehbar gelagerten Organes 3 könnte  auch irgend ein anderes, den Zutritt des  Druckwassers zur Turbine beherrschendes  Organ vorgesehen sein. Das auf der Welle A  sitzende     Abschlussorgan    3 kann mittelst eines  Armes 5, der auf der Welle 4 festsitzt, ver  stellt werden. Der Arm 5 ist gelenkig mit.  dem Kolben 7 eines Servomotors 6 verbunden.  Der Servomotor 6 kann mittelst eines Ven  tils 8     gesteuert    werden, welches Druck  flüssigkeit auf den Kolben 7 derart wirken  lässt, dass derselbe und damit der     Arm    5 und  das     Abschlussorgan    3 in der einen oder an  dern Richtung verstellt werden und somit  mehr oder weniger     u%        asser    zur Turbine ge  führt wird.

   Der Kolben 9 des Ventils 8  steht mittelst der Stange 9' mit einem He  bel 10 in gelenkiger Verbindung. Der zwei  armige Hebel 10 ist auf der Muffe 11 eines  Reglers 12 fliegend gelagert. Der Regler :12  wird mittelst eines Riemens 13 von der Tur  binenwelle aus     angetrieben.    Der Hebel 10  ist     mittelst    eines Kataraktes 14 mit einem       Winkelhebel    15     gelenkig    verbunden, der auf  einem     feststehenden    Zapfen drehbar gelagert  ist, und der     mittelst    eines     Lenkers    16 mit  einem Arm 17 gelenkig verbunden ist.

   Der  Arm 17 ist auf einem drehbar gelagerten  Zapfen 18     befestigt    und ist mittelst eines  Lenkers 19 gelenkig mit dem Arm 5 ver  bunden. Die Verbindung zwischen Arm 5  und dem Katarakt 14 könnte auch anders als  gezeichnet und beschrieben sein. A n die  Druckleitung     \?    ist eine     Druckent.lastungs-          leitung    21 angeschlossen, in welcher ein     Ent-          lastungsventil    20 eingebaut ist, derart,     da.ss     durch     Offnen    des Entlastungsventils 20  Wasser aus der Leitung 2 ausströmen kann.  Die Leitung 21 ist vor dem     Abschlussorgan    3  au die Leitung 2 angeschlossen.

   Das Ent  lastungsventil 20 wird von einem     A.rm    22  beherrscht, der auf dem Zapfen 18     befestigf     ist. Der Arm 22 ist mittelst einer Stange 23  und eines Kolbenzapfens 24 mit einem oben       offenen;    hohlen     Kolben    25 gelenkig verbun-    den. Der Kolben 25 sitzt gleitbar im Kolben  26, der seinerseits in einer Büchse 27 gut  abdichtend geführt ist. Die Büchse 27 sitzt  auf einem     Zylinder    28. der mit der Druck  entlastungsleitung 21 starr verbunden ist.  Der Kolben 26 trägt am untern Ende eine  Büchse 41.. Zwischen dieser und einer Stange  30 ist eine Feder -15 angeordnet, welche be  strebt ist, den Kolben 20, nach oben     zit     drücken.

   Die Stange 30 trägt einen     Kolben     29, der gut abdichtend im Zylinder 28 an  geordnet ist. Die Stange 30 ist durch eine  Büchse 31 gut abdichtend geführt; sie trägt  einen     Ventilkörper    33; der gegen die     Wan-          clung    34 des Entlastungsventils 20 anliegt.  Ein     Fortsa.tz    36 der Stange 30 ist gut  passend in einer Büchse 3 7 geführt, die von       Armen    38 getragen wird. Unter dem Kolben  <B><U>"</U></B>9 mündet eine Leitung 39 ein. In die Lei  tung 39 ist ein an eine     Druckflüssigkeits-          leitung    angeschlossenes Regelventil 4 ein  gebaut.

   Der Raum unter dem Kolben 29 ist  mittelst eines Kanals 47, der von einem       Überlaufventil    42, 43 beherrscht ist. mit  einem Ringraum 46 verbunden. In letzterem  ist ein Ventilkörper 42. der an der Büchse  41 des Kolbens 26 vorgesehen ist, verschieb  bar auf einem Ansatz 44 der Stange 30 an  geordnet. Der     'Ventilkörper    42 kann zu  sammen     finit    einem am Kolben 29     befestigten     Ventilsitz 43 den Kanal 47 schliessen. Der       llaum    oberhalb des Kolbens 29 steht in Ver  bindung mit einer Ableitung 61. Das Ventil  10 kann an irgend eine     Druckflüssigkeits-          leituiig    angeschlossen sein.

   Die Feder 45 ist       bestrebt,    den Ventilkörper 42 auf den Sitz  -13 zu pressen und den Kanal 47 zu schliessen.  Auf dem obern Ende des Kolbens 25 ist ein  mit einem Flansch     versehener    Ring 49 auf  geschraubt. der in seiner Lage durch eine  Gegenmutter     49a    gesichert ist. Der Flansch  des     Ringes    49 ist mit radialen Bohrungen  51 versehen, die mit Gewinde versehen  sind.

   In diese     Bohrungen    können Bol  zen eingeschraubt werden, welche in eine  Ringnut 50 des Kolbens 26     eintreten    kön  nen, wenn die Ringnut 50 gegenüber die  Bohrungen     5l.    gebracht wird, so     dass    die      Kolben ?5, 26 starr miteinander verbunden  werden können.  



  Der Kolben 25 ist mit     einern    Nadelventil  55, 58 und einem     L?berlaufkanal    53 ver  sehen, der mittelst     einer    Bohrung 52 mit dem  Innern des Kolbens 25 in Verbindung steht.  Im     Überlaufkanal    53 ist, ein mit zentraler  Bohrung 55     versehener        Kolben    54 ange  ordnet. Dieser steht unter der Wirkung einer  Feder 56, die bestrebt ist, den Kolben 54  nach unten zu verstellen.

   Ein in der Wan  dung des     Kolbens    25     vorgesehener    Stift 57,  der in eine Nut des Kolbens 54 eingreift,  hält den Kolben 54 in seiner untern     End-          lage.    Die     Bohrung    55 ist vom konischen Ende  eines Stiftes 58     beherrscht    und bildet mit  diesem zusammen (-in N     adclventil,    welcher  Stift an einer Spindel 59     befestigt    ist. Letz  tere trägt einen Knopf 60 und kann im Kol  ben 25 verstellt werden, so dass die Spitze  des Stiftes 58     gegenüber    der Mündung der  Bohrung 5 5 eingestellt werden kann.

   Der  Raum, in welchem die Feder 45     liegt,        steht.     mittelst Bohrungen 48 mit dem Raume über  dem Kolben 29 in Verbindung. Der zwischen  den Kolben 25, 26 liegende Raum ist mit       0l    gefüllt. Die beiden Kolben 25 und 26  bilden zusammen eine nachgiebige hydrau  lische Kupplung, sie können aber auch, wie       oben    beschrieben, miteinander starr verbun  den werden. Die Arbeitsweise ist folgende:  Es sei angenommen, dass die Teile die in       Fig.    1 angedeutete Lage einnehmen. Die  Druckleitung 2 ist teilweise offen.     Die    Tur  bine läuft und treibt     mittelst    des Riemens 13  den     Fliehkraftregler    12.

   Wenn die Ge  schwindigkeit der Turbine nur wenig zu  nimmt, so wird durch den     Fliehkraftregler     12 der Kolben 9 des Ventils 8 nach unten  bewegt, so dass Druckflüssigkeit in die, in  der Zeichnung rechts liegende Kammer des  Servomotors 6 eintreten kann. Das     Abschluss-          organ    3 wird gegen die Schliesslage zu be  wegt und diese Bewegung des     Abschluss-          organes    3 wird durch das Gestänge 19, 17,  16, 15 und Katarakt 14 auf den Kolben 9  des Ventils 8 übertragen. Diese kommt wie  der in seine neutrale Lage, Das Absehluss-         organ    3 wird gerade um so viel geschlossen,  als nötig ist, um die Geschwindigkeit der  Turbine auf das Normalmass zurückzuführen.

    Diese Bewegung des     Abschlussorganes    3 wird  aber auch auf den Arm 22 übertragen. Der  Arm 22 drückt dabei den Kolben 25 langsam  nach unten und das im Kolben 26 enthaltene  Öl fliesst nun durch die     Bohrungen    55, 52  in den Kolben 25. Bei     nur    langsamer Be  wegung des Kolbens 25 nach unten wird die  Feder 45 nicht zusammengepresst, denn es       kann    genügend Öl durch die Bohrungen 55,  52 entweichen, um dies zu verhindern.

   Das  Ventil 42, 43 bleibt geschlossen und da. der  Kolben 29 unter der Wirkung einer Druck  flüssigkeit, die der Leitung 39 zugeführt  wird, steht, so bleibt das     Entlastungsventil     20 geschlossen, da die Kraft die von dem  Kolben 29 von unten auf den     Kolben.    2.6 aus  geübt wird, grösser ist     alsi    die vom Kolben 25  ausgeübte Kraft.  



  Wenn die Tourenzahl der Turbine .rasch  zunimmt, so wird durch den Fliehkraft  regler 12 der Kolben 9 stärker verstellt, so  dass auch das Organ 3 rasch verstellt wird.  Im entsprechenden Masse wird auch der Kol  ben 25 nach unten gedrückt. Die Geschwin  digkeit des Kolbens 25 ist so gross, dass das  überflüssige im Kolben 26 vorhandene Öl  nicht. Zeit hat, in den Kolben 25 zu fliessen  und infolgedessen wird auch der Kolben 26  mit nach unten     bewegt.    Die Kolben 25, 26  sind hydraulisch gekuppelt. Der Kolben<B>26</B>  wird also nach unten gehen und die Feder  45 zusammenpressen,     cla    der Kolben 29 in  folge des auf ihm lastenden Flüssigkeits  druckes     festgehalten    wird.

   Bei einem Ver  stellen des Kolbens 26 in bezug auf Kolben  29 wird nun der Ventilkörper 42 vom Ventil  sitz 43 abgehoben und der Kanal 47 geöffnet.  Es kann Wasser aus dem Raum unter dem  Kolben 29 austreten. Der Druck sinkt und  es senkt sich der Kolben 29.. Damit wird  auch der Ventilkörper 33 nach unten bewegt  und es kann Wasser durch das Entlastungs  ventil 20 fliessen. Der nach unten gehende  Kolben 29 hat das Bestreben, den Kanal 47  wieder zu schliessen, da der Sitz 43 dem           Ventilkörper    42 nachfolgt. Solange aber der  Kolben 96 selbst nach unten     bewegt    wird,  so bleibt der Kanal 47 offen.

   Jede Druck  steigerung in der Leitung 2, die durch das  rasche Schliessen des     Abschlussorganes    3 her  vörgerufen wird, führt zum Öffnen des Ent  lastungsventils 20, und dieses öffnet sich  in dem Masse als der auf den Kolben 25 aus  geübte Druck auf den Kolben 26 übertragen  wird. Sobald das     Abschlussorgan    3 die Lage  erreicht hat, in welcher die Turbine     wieder     die normale Tourenzahl hat, so wird auf den  Kolben 25 kein Druck mehr ausgeübt.

   Die  Feder 45 schliesst das Ventil 42, 43, und da  nun keine Flüssigkeit mehr aus dem Raum  unter dem Kolben 29 nach der Ableitung 61  fliessen kann, so wird der Kolben 29, weil  neue Druckflüssigkeit durch die Leitung 39  in diesen Raum fliesst, gehoben, bis der  Ventilkörper 33 wieder das Entlastungsventil  20 schliesst.     Der-Kolben    25 besitzt nun eine  etwas verschiedene Stellung in bezug auf den  Kolben 26; die Stellung entspricht der neuen  Lage des     Abschlussorganes    3.  



  Wenn die Geschwindigkeit der Turbine  sehr rasch zunimmt, so hat das     i#-bschluss-          organ    3 das Bestreben, sehr rasch in die  Schliesslage zu kommen, und es wird eine       entsprechend    grosse Kraft auf den Kolben 25  ausgeübt, so     da.ss    dieser sehr rasch nach unten  bewegt wird. In diesem Falle wird das 01  im Kolben 26 so stark auf den Kolben 54  wirken,     da.ss    dieser unter Überwindung des  Druckes der Feder 56 nach oben verstellt  wird. Die obere Mündung der Bohrung 55  wird vom Stift 58 geschlossen.

   Der     Über-.          laufkanal    53, durch welchen 01 aus dem  Kolben 26 nach dem Kolben 25 fliesst, wird       eschlossen.    Die Kolben 25, 26 sind nun  starr gekuppelt und bewegen sich als starres       CTanzes    nach     untren.    Die Büchse 41 kommt  direkt auf den Kolben 29 zu liegen. Das in  der Büchse befindliche Druckwasser kann  dabei durch die Bohrungen 48 entweichen.  Der Kolben 25 wirkt also nun über den Kol  ben 26 und die Büchse 41 direkt auf den  Kolben     29#.    Gleichzeitig ist auch der Kanal  47 ganz geöffnet. Die     Druckverminderung       im Raum unter dein Kolben 29 findet rasch  und in weitem Ausmasse statt.

   Der Kolben  29 fällt und damit öffnet sich das     Ent-          lastungsventi1.20    rasch, Der auf die Stange  30 wirkende Truck sichert dabei das Öffnen  des Entlastungsventils, falls der Ventilkörper  33 festsitzen sollte. Sollte jedoch kein Öffnen  eintreten, so würde der Widerstand de  Ventilkörpers 33 gegen Verschiebung     ge-          rjügen,    damit das     Abschlussorgan    3 nicht  weiter geschlossen werden kann.

   Damit wird  auch das weitere Anwachsen des Druckes  in der Leitung 2 vermieden und damit die  schädlichen Folgen, die mit dem raschen  Schliessen der Druckwasserleitung verbunden  sind. -Wenn die Bohrung 55 nicht ganz ge  schlossen wird, so kann etwas 01     dureh-          fliessen        und    das gestattet dann, dass das Ent  lastungsventil 20 mit sehr geringer Ge  schwindigkeit sich wieder schliesst, so     da.ss     keine schädliche Drucksteigerung in der  Druckleitung 2     auftreten    kann. Dieser Über  tritt von 01 kann durch Einstellen des     Stiftes     58 geregelt werden.

   Der Stift kann derart  eingestellt werden, dass. wenn der Kolben 54  seinen maximalen     MTeg    nach oben zurück  gelegt hat, welcher Weg durch die     Läng-c     der Nute, in welche Stift 57 greift, bestimmt  ist, die obere Mündung der Bohrung 55 doch  nicht. vollkommen von dem Stift 58 ge  schlossen ist.  



  Es werde nun angenommen, das     A.b-          schlussorgan    3 habe die Schliesslage erreicht.       resp.    die Turbine drehe sich wieder mit  konstanter Tourenzahl, so dass die     Be-          wegung    des Kolbens     25-und    damit die Be  wegung des Kolbens 26 nach unten aufhört  und das     Entlastungsventil    20 sei noch offen,  so wird der     Ventilkörper    33 wieder in die  Schliesslage zurückkommen, und zwar mit  einer zum voraus bestimmbaren Geschwin  digkeit. Das Ventil 42, 43 wird nach und       naeh    geschlossen, infolge des Druckes. den  die Feder 45 auf den Kolben 26 ausübt.

    Sobald das Ventil 42, 43 geschlossen ist, so  steigt der Druck im Raum unter dem Kolben  29, und infolgedessen wird der Kolben 29       gehoben,    Die     Geschwindigkeit,    mit welcher      der     Kolben    29 steigt und damit die Schliess  beschwindigkeit des Entlastungsventils 20  hängen davon ab. wie rasch das     Ventil    42,       -1geschlossen    wird, und wie rasch die  Druckflüssigkeit durch die     Leitung    39 nach  fliesst. Die ganze Einrichtung kann derart  ausgebildet sein, dass das Ventil 33 in jedem  Falle geschlossen wird.  



  Wenn das     Abschlussorgaai    3 aus der  Schliesslage geöffnet wird, so ist der Kol  ben 54 in der in     Fig.    3 gezeichneten Lage.  Der Ventilkörper 42     liebt    auf dem Ventil  sitz 43,     infolge    des Unterdruckes, der ent  steht, wenn der Kolben 25 im Kolben 26  nach oben bewegt wird. und dabei fliesst  Öl vom Kolben 25 in den Kolben ?6 zurück.  Das Entlastungsventil 20 ist geschlossen.

    Sollte jedoch das Entlastungsventil 20 offen  sein, und sollte dem Schliessen desselben zum  Beispiel wegen     Klemmens    oder Festsitzens  eines Organes desselben ein grosser Widerstand       c@iitgegenwirken,    so würde die Öffnungs  bewegung des     Abschlussorga,nes    3 verzögert,  infolge des Unterdruckes, der durch die Be  wegung des Kolbens 25 im Kolben 26 auf  tritt, weil nicht rasch genug, genügend Öl  vom Kolben 25 in den Kolben 26 fliessen  kann, und infolgedessen wird der Kolben 25  den Kolben 26 nach oben schleppen. Die Be  wegung des Kolbens 26 nach oben wird aber  durch den Ventilsitz 43 verhindert, gegen       -welchen    der Ventilkörper 42 anzuliegen  kommt.

   Eine Verzögerung der Öffnungs  bewegung des     Abschlussorganes    3 ist unter  diesen Umständen vorteilhaft, um eine un  zuverlässige     Beschleunigung    des Wassers in  der Leitung 2 zu verhindern.  



  Es ist bis jetzt angenommen worden, dass  :ich der Ring 49, wie in     Fig.    2 dargestellt  ist, in seiner obersten Endlage. befindet.  Wenn der Kolben 25 weit genug nach unten  geht, so kommt der Ring 49 mit der obern  Kante des Kolbens<B>2,6</B> in Berührung, so dass  der letztere zusammen mit dem Kolben 25  nach unten bewegt     -wird.        @-\Tenn    die Kolben  25, 26 diese Lage in     bezug    aufeinander ein  nehmen, so wird das Ventil 42, 43 sofort  geöffnet, sobald eine Bewegung des Ab-         schlussorganes    3 nach der Schliesslage- zu  stattfindet. Das Entlastungsventil 20 wird  sich also sofort öffnen. Diese Stellung kann  durch Einstellen des Ringes 49 auf den Kol  ben 25 geändert werden.  



  Wenn der Ring 49 am Kolben ?6 be  festigt wird mittelst der oben beschriebenen  Bolzen, so folgt der Ventilkörper 42 der Be  wegung des Organes 3, nicht nur dann, wenn  das Organ 3 in die Schliessbewegung geht,  sondern auch dann, wenn sich dieses öffnet.  Ist.     ziun    Beispiel der     Ventilkörper    33 in der       Offenlage    und wird das Organ 3 geöffnet,  so schliesst sich das Ventil 42, 43     und    es  wird der nach oben sich bewegende Kolben  26 den     -Ventilkörper    33 zwangsläufig in seine  Schliesslage heben. Auf diese Weise wird  ein Unterdruck in der Leitung 2 verhindert.

    Sollte das Ventil aus irgend einem Grunde  nicht schliessen, so wird, da die Kolben 25,  26 starr miteinander verbunden sind, auch  die Verstellung des Organes 3 verhindert.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Reguliervorrichtung für Wasserturbinen mit einem in die zur Turbine führende Druckwasserleitung eingebauten, durch einen Servomotor betätigten, den Einlauf zur Tur bine beherrschenden Organ und mit einem an die Druckwasserleitung angeschlossenen Ent lastungsorgan, dadurch gekennzeichnet, dass das Entlastungsorgan mit dem Servomotor in Wirkungsverbindung steht zum Zwecke, schädliche Drucksteigerungen in der Druck wasserleitung infolge plötzlichen Abschlusses derselben beim Regulieren zu verhindern. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1.
    Reguliervorrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen Entlastungsorgan und Servo motor eine hydraulische Kupplung ein gebaut ist, mittelst welcher der Servo motor auf das Entlastungsorgan wirken kann. 2. Reguliervorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1. dadurch gekenn- zeichnet, dass die Kupplung derart ge baut ist, dass sie den Servomotor dann auf das Entlastungsorgan einwirken lässt, wenn die Geschwindigkeit des Servomotors eine zum voraus bestimmte Grenze überschreitet.
    Reguliervorrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und 2, da durch gekennzeichnet, dass die Kupplung Mittel aufweist, welche gestatten, den Servomotor auch dann zur Einwirkung auf das Entlastungsorgan kommen zu lassen, wenn der Servomotor aus einer zum voraus bestimmten Offenstellung in die :Schliesslage geht. 4.
    Reguliervorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass die hydraulische Kupplung derart ausgebildet ist, dass die Bewegung des den Einlauf zur Turbine beherrschen den Organes dann verhindert wird, wenn der Widerstand des Entlastungsorganes gegen eine Verstellung sowohl im Sinne des Offnens, als auch im Sinne des Schliessens eine gewisse Höhe über steigt. 5.
    Reguliervorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass' die hydraulische Kupplung Organe aufweist, welche eine starre Kupplung des Servomotors mit dem Entlastungsorgan zulassen, wenn die Schliessgeschwindigkeit des Servomotors eine zum voraus bestimmte Grenze er reicht. 6. Reguliervorrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 5, da durch gekennzeichnet, dass die hydrau lische Kupplung ein einen Überlaufkanal beherrschendes Nadelventil aufweist, das bei einem zum voraus bestimmten Druck den Überlaufkanal schliesst. 7.
    Reguliervorrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 6, da durch gekennzeichnet, dass das Ent lastungsorgan ein Entlastungsventil ist, dessen Ventilkörper durch einen, unter Flüssigkeitsdruck stehenden Kolben, mit dem er starr verbunden ist, entgegen dem auf ihm lastenden Druck in der Schliess lage gehalten wird, und dass ein vom Servomotor über die hydraulische Kupp lung gesteuertes Überlaufventil vorge sehen ist, mittelst welchem der Druck unter dem Kolben vermindert und damit das Entlastungsventil geöffnet werden kann. B.
    Reguliervorrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 7, da durch gekennzeichnet, dass vom Servo motor verstellte Organe des Überlauf ventils nach Öffnen desselben bei ge nügend grosser Schliessgeschwindigkeit des Servomotors auf das Entlastungs ventil drücken und dieses öffnen. 9.
    Reguliervorrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 8, da durch gekennzeichnet, dass auf dem, den Ventilkörper (33) tragenden Kolben (29) ein unter der Wirkung einer Feder (45) stehendes, mit dem Kolben (26) verbun denes Überlaufventil (42, 43) vorgesehen ist, das einen, den Druckraum unter dem Kolben (29) mit der Ableitung 1 verbin denden Kanal (47) beherrscht. 10.
    Reguliervorrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 9, da durch gekennzeichnet, dass im Kolben (26) ein mit dem zum Betätigen des Absehlussorganes (3) bestimmten Servo motor (6) zwangsläufig verbundener Kol ben (2;5) und ausserdem ein den Innen raum des Kolbens (26) mit dem Innen raum des Kolbens (25) verbindender, von einem Nadelventil beherrschter Überlauf kanal vorgesehen ist, das Ganze derart, dass bei langsamer Verstellung des Kol bens (25) der Kolben (26) nicht verstellt und damit das Überlaufventil (42, 43) nicht geöffnet wird. 11.
    Reguliervorrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 10, da durch gekennzeichnet, dass der Überlauf kanal (53) von einem unter der Wirkung einer Feder (56) stehenden Nadelventil (54) beherrscht ist, und dass eine einstell- bare Spindel (59) vorgesehen ist, um den minimalen Wasserdurchfluss regeln zu können. 1. 2. Ueguliervorrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 11, wie in der Zeichnung dargestellt.
CH130968D 1926-10-30 1927-10-08 Reguliervorrichtung für Wasserturbinen. CH130968A (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE926239C (de) * 1951-08-14 1955-04-07 Escher Wyss Maschinenfabrik G Hydraulisch gesteuerte Wasserablassvorrichtung
DE1097219B (de) * 1956-09-13 1961-01-12 Johannes Erhard H Waldmaier Er Druckstosssicherung mit Nebenauslasseinrichtung fuer Wasserversorgungsleitungen

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DE926239C (de) * 1951-08-14 1955-04-07 Escher Wyss Maschinenfabrik G Hydraulisch gesteuerte Wasserablassvorrichtung
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