CH130994A - Vorrichtung zum selbsttätigen Abschliessen von Gasleitungen nach Erlöschen eines Brenners. - Google Patents

Vorrichtung zum selbsttätigen Abschliessen von Gasleitungen nach Erlöschen eines Brenners.

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CH130994A
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23DBURNERS
    • F23D14/00Burners for combustion of a gas, e.g. of a gas stored under pressure as a liquid
    • F23D14/46Details
    • F23D14/72Safety devices, e.g. operative in case of failure of gas supply

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Description


      Vorrichtung    zum     selbsttätigen        Abschliessen    von Gasleitungen  nach Erlöschen eines Brenners.    Es sind bereits Vorrichtungen zum selbst  tätigen Abschliessen von     Gasleitungen    nach  Erlöschen eines Brenners bekannt geworden,  bei denen infolge :der Erwärmung eines in der       Nähe    einer Gasflamme angeordneten Körpers  die     Wirkung    der den     Ga:szufluss        selbsttätig          iibsperrenden        Vorrichtung    so lauge aufge  lioben wird, bis der Körper sich abkühlt.  



  Den Gegenstand der vorliegenden Erfin  dung     bildet    eine besondere     Ausführungsfoinn     der an sich bekannten     Vorrichtung,    die sich  jedoch gegenüber den     bekannten    Konstruk  tionen durch grosse Einfachheit und     zuver-          liissige        Wirkungsweise    auszeichnet. und die  mit     Vorteil    zum Beispiel bei Gasküchen, Öfen       l,eliebiger    Art, Lampen, Laboratoriumsbren  nern und dergleichen Anwendung finden  kann.

   Das Neue der Erfindung     beruht    darin,       dass    ein in die Schliessstellung selbsttätig, zum  Beispiel     mittelst    -einer Feder, zurückgehender       Gashahn    mit     einem    Sperrage (Zahn- oder       Klemmsperrad)    versehen ist, in dessen Nähe  sich ein Sperrorgan befindet. Das letztere    wird -durch -den der Erwärmung unterliegen  den Körper     derart    bewegt,     dass    es nach er  folgter Erwärmung eine     Rückkehr        Ales     Hahnes in die Schliessstellung verhindert.

   Der       Ausdehnungskörper    wird zweckmässig als  Draht, Band, Rohr oder dergleichen ausge  staltet.  



  Unter Gashahn wird im obigen ein zum  Abschliessen oder Regulieren :der Gaszufuhr  dienender Teil verstanden,     unabhängig    davon,  ob ;die     Schliessbewegung    im Drehen eines       Kückens.    in einer     achsialen    Verschiebung  desselben, oder aber in einer aus einer Dreh  und einer Verschiebebewegung     kombinierten          Bewegung    einer entsprechenden, mit     Kucken     oder Tellern versehenen Vorrichtung besteht.  



  Da es     wünschbar    ist, in der     Offenstellung     die Gaszufuhr     mittelst    des Hahnes regeln zu  können,     wird    die     Vorrichtung    vorteilhaft so  gestaltet,     da.ss    während -der     Zmrückhaltung    der  die Gaszufuhr selbsttätig     absperrenden    Ein  richtung eine Regelung des Gaszuflusses  durch den     Halm    selbst ohne weiteres möglich      ist.

   Der der     Erwärmung    unterliegende Körper  besteht     zweckmässig    aus einem Draht, Band  oder dergleichen     aus    hitzebeständigem, gegen       unmittelbare        Gasflammeneinwirkung    wider  standsfähigem und durch Kohlenaufnahme  nicht zerstörbarem Material, wie zum Bei  spiel Chromnickel, dessen eines Ende -ange  hängt oder festgeklemmt, das andere dagegen  mit einem unter der Wirkung einer Druck  feder stehenden, das Sperrorgan tragenden  Kolben verstellbar, zum Beispiel     mittelst     eines .Schraubennippels, verbunden ist.

   Bei       Gaskücken    oder dergleichen hat der Ausdeh  nungskörper zweckmässig die Gestalt eines  Sterns, von welchem zwei Schenkel der Gas  flamme winkelartig zugewandt und auf .diese       Weise,der        Erwärmung    ausgesetzt sind, wäh  rend der     dritte    angehängt     (festgeklemmt)    ist.

    Die     Erfindung    kann auch bei Laboratoriums  brennern     (Bunsenbrennern)    in der Form     An-          wendung    finden, dass ein Ausdehnungsdraht  am     obern.    Ende     einer    Blechhülle befestigt ist,  die parallel zur     Brennerhülle    angeordnet und  auf der     Brennerseite    ist. In dieser Ausge  staltung unterliegt der     über,den    Brenner her  ausragende obere Drahtteil der     Einwirkung     der     Brennerflamme    so lange, bis ein Erlö  schen oder auch ein Zurückschlagen derselben  diese     Wirkung    aufhebt.

    



  Der Erfindungsgegenstand ist in einigen  Ausführungsbeispielen auf der beiliegenden  Zeichnung dargestellt.  



       Fig.    1 ist ein Hauptlängsschnitt,     Fig.    2       ein        Querschnitt    in Höhe der     ,Sperrvorrichtung     durch den Gashahn;       Fig.    3 zeigt eine Seitenansicht     bezw.    teil  weisen Längsschnitt einer mit mehreren  Flammen versehenen     Heizvorrichtung    von  Gasöfen oder dergleichen;       Fig.    4 ist die Draufsicht eines Gasküchen  herdes, während     Fig.    5 einen Ausdehnungs  draht zu     Fig.    4 in grösserem     Massstube    dar  stellt;

         Fig.    6 zeigt einen     mit    der Vorrichtung       versehenen    Bunsenbrenner in der Seitenan  sicht     bezw.    im     Längsschnitt;          Fig.    7 ist ein     Querschnitt    der mit     einem            Reibungsgesperre    versehenen Sperrvorrich  tung.  



  In     Hahngehäuse    1     ist    der     Hahnkonus    2       mittelst        Handgriffes    4     ;drehbar.    Auf     :dem    Dün  neren, obern Halse des Konus 2 ist das     .Sperr-          rädchen    5 mit Reibung drehbar, wobei die  gegenseitige Drehung     ,durch    die beiden Stifte  6 und 7 begrenzt wird, von denen 6     im,Sperr-          rade,    7 im     Konushalse    sitzt.

   Eine Schrauben  feder 12, :deren oberes Ende im Sperrad 5,  das untere dagegen im     Hahngehäuse    1 be  festigt ist, sucht das     iSperrad    und durch ge  genseitige Einwirkung der Stifte 7 und 6  auch den     Hahnkonus    2 stets in die     .Schliess-          stellung    zurückzudrehen..  



  In einem     obern,        wagrechten,    zylindrischen  Ansatz des Gehäuses 1 wird der darin ge  führte, mit einer Sperrklinke versehene Kol  ben 10 durch die Druckfeder 11 stets     in,die     Stellung verschoben, in welcher die Klinke  am     .Sperrade    5 anliegt.

   An der mit Gewinde       versehenen    gegenüberliegenden Kolbenstange  greift     mittelst        Schraubennippels    8 das Ende  des     .als    Ausdehnungskörper dienenden hitze  beständigen Drahtes, Bandes     oder,dergleichen     9, zum Beispiel eines     Chromnickeldrahtes,    an,  welcher der     Wirkung,der    Gasflamme ausge  setzt ist, und dessen anderes Ende festge  klemmt ist.  



  Zur Erklärung der Wirkung :der Vorrich  tung diene zum Beispiel die     Heizeinrichtung     nach     Fig.    3, worin der vorhin     beschriebene     Gashahn mit 14, das mehrere Flammen spei  sende Gasrohr mit 18 bezeichnet ist, und  worin der mit dem Nippel 8     verbundene    Aus  dehnungsdraht 9 in 19 festgeklemmt ist.  



  Durch Drehung am Handgriff 4 wird der  bisher durch die Feder 12,     wie    beschrieben,  verschlossen gehaltene     Hahnkonus    2 in die       Offenstellung    gebracht, in welcher die     :Stifte     6 und 7 sich berühren, worauf das aus 18  ausströmende     Ga,,    entzündet wird.

   Das bren  nende Gas erwärmt     nun,    unter ständiger       Offenhaltung    des Hahnes durch den Hand  griff 4, den Draht 9 und verursacht dadurch  dessen Längsausdehnung, welche     unter    der  Wirkung der Feder 11 den     Eintritt    der Sperr  klinke     in        die    Zahnlücke des     -Sperra:des    5 und      eine     Behinderung    des letzteren an der     Zurück-          drehung    zur Folge hat.

   Nunmehr kann also  der Handgriff 4 losgelassen werden, ohne     dass          r_in    selbsttätiges Schliessen des Hahnes und  infolgedessen ein     Erlöschen    der Flammen. zu       befürchten    wäre. Es steht jedoch nichts     im     Wege, den     Hahnkonus    ? mittelst des     Hand-          -riffes    4 etwa zur Regelung der     Flammen-          -,rösse    zu drehen; das Sperrad 5 bleibt dabei  Mets in der     Offenstellung.     



  Erlöscht jedoch aus irgendeinem Grunde  die Flamme     bezw.,die    Flammenreihe, so kühlt  sich der Draht (das Band) 9 ab und verkürzt  sich infolgedessen, was den Austritt der  Sperrklinke aus der Sperrzahnlücke zur Folge  hat. Hierdurch     wird    das     .Sperrad    5 frei und  durch die Feder 12 in die Schliessstellung zu  rückgebracht, wobei durch     Einwirkung    der  Stifte 6 und 7     aufeinander    auch der Halm  konus ' stets     sicher    geschlossen     wird.     



  Die     Fig.    4 zeigt die Anwendung der neuen  Vorrichtung auf einen     Gasküchenherd.    Der       Gashahn    14 mit Handgriff 4 ist an der Herd  platte     \?2    entsprechend angeordnet. Der Aus  dehnungsdraht 9 (vergleiche     Fig.    5) ist auch  hier am Schraubennippel 8 befestigt. Er hat  ,jedoch zwei Abzweigungen 9' und 9", deren  Enden in den am Gasbrenner 23     vorgesehenen          Befestigungspunkten    20 und 21 zum Beispiel  in der Weise eingreifen, dass die     verdichten     Drahtenden an entsprechenden Ösen hängen.

    Die im     Hahugehäuseansatz    liegende Feder 11  sorgt hier,     wie    auch in allen andern Fällen,  für die richtige Spannung des Drahtes 9, und  der Schraubennippel 8 gestattet stets eine ge  naue     Einregulierung    der Lage der Sperr  klinke gegenüber dem Sperraide 5.  



  Schliesslich ist in     Fig.    6 die beispiels  weise     Anwendung    der Vorrichtung auf einen       Laboratoriums-Gasbrenner    (sogenannter Bun  senbrenner) dargestellt. Der an sich bekannte  Brenner 13 ist mit dem Gashahn 14 versehen,  der zum Beispiel durch das Rädchen 16 be  tätigt wird. Der wiederum am Nippel 8 an  greifende     Ausdehnungsdraht    9 ist oben in 17  am     obern    Ende einer mit dem Brenner 13  verbundenen Blechhülse 15 befestigt, die oben  nach dem Brenner zu offen ist. Die in der    beschriebenen Weise zustande kommende  Gasflamme     wirkt    also auf den obern Teil des  Ausdehnungsdrahtes 9 ein.

   Es ist charakteri  stisch, dass die Vorrichtung .auch stets bei je  dem     bekannten     Zurückschlagen  der Flam  me im Bunsenbrenner zur Wirkung gelangt,  da ja bei der gewählten Konstruktion jedes       ;;Zurückschlagen     eine Abkühlung des Aus  dehnungsdrahtes 9 zur Folge haben     muss.     



  Statt des in     Fig.    1 und 2 dargestellten       Zahngesperres    kann, wie in     Fig.    7 darge  stellt, auch ein     Reibungsgesperre    angewandt  werden. Es tritt dann an Stelle des     gezahnten     Sperrades 5 das Reibrad 25, und     ;die    Sperr  klinke am Kolben 10 ist durch .den Teil 24  ersetzt, der zur Vergrösserung der Reibung  mit einem entsprechenden     Belage    (Fiber)  ausgelegt sein kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zum selbsttätigen Abschlie ssen von Gasleitungen nach Erlöschen. eines Brenners, mit einem der Einwirkung -der Flammenwärme ausgesetzten Ausdehnungs körper, dadurch gekennzeichnet, dass der Hahnabschlusskörper eines in die Schliess stellung selbsttätig zurückgehenden Gas hahnes mit einem ,Sperrade versehen ist, in dessen Nähe sich ein Sperrorgan befindet, das durch den der Erwärmung unterliegen den Körper derart bewegt wird,
    dass es nach erfolgter Erwärmung eine selbst-.tätige Rück kehr des Hahnes in die Schliessstellung ver hindert. 1JN TERANSPRüCHE 1. Vorrichtung nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, :dass der Ausdeh nungskörper als Draht, Band, Rohr oder dergleichen ausgestaltet ist. 2.
    Vorrichtung flach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass.das der Sper rung unterliegende Sperrad :den Hahnab- schlusskörper nur bei der Rückkehr in die Schliessstellung mitnimmt, dagegen in der Offenstellung seine Drehung von Hand zwecks Regelung der Gaszufuhr zulässt. 3.
    Vorrichtung nach dem Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass der der Erwärmung unter liegende Körper aus hitzebeständigem, ge gen unmittelbare Gasflammeneinwirkung widerstandsfähigem und durch Kohlen aufnahme nicht zerstörbarem Material be steht, und dass dessen eines Ende ange hängt oder festgeklemmt, das andere da gegen verstellbar mit einem unter der Wirkung einer Druckfeder (11) stehenden, die Sperrklinke (5) tragenden Kolben ver bunden ist.
    Vorrichtung nach dem Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 3, in An wendung auf Gasküchen oder dergleichen, dadurch gekennzeichnet, dass der der Er wärmung unterliegende Körper aus einem Stern (9, 9', 9") aus hitzebeständigem Draht besteht zum Zweck, zwei Schenkel des Sternes (9' und 9") der Brennerhitze auszusetzen.
    Vorrichtung nach -dem Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 4, in An wendung auf Laboratorium-Gasbrenner (Bunsenbrenner), dadurch gekennzeichnet, dass der der Erwärmung unterliegende Draht (9) am obern Ende einer Blechhülle (15) befestigt ist, -die parallel zur Brenner hülle (13) angeordnet ist, so dass der aus der Blechhülle herausragende obere Draht teil so lange von der Brennerflamme er wärmt wird, bis bei Erlöschen oder auch bei Zurückschlagen derselben diese Wir kung aufhört.
CH130994D 1927-12-27 1927-12-27 Vorrichtung zum selbsttätigen Abschliessen von Gasleitungen nach Erlöschen eines Brenners. CH130994A (de)

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