CH130997A - Einstellvorrichtung für schwenkbare Teile von Auflageflächen bei Liegemöbeln, insbesondere bei solchen zur Krankenlagerung. - Google Patents

Einstellvorrichtung für schwenkbare Teile von Auflageflächen bei Liegemöbeln, insbesondere bei solchen zur Krankenlagerung.

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CH130997A
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Julius Mueller Heinrich
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Julius Mueller Heinrich
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  Einstellvorrichtung für schwenkbare Teile von Auflageflächen bei Liegemöbeln,  insbesondere bei solchen     zur        Krankenlagerung.       Gegenstand der vorliegenden Erfindung  ist eine Einstellvorrichtung für schwenkbare  Teile von Auflageflächen bei Liegemöbeln,  insbesondere bei solchen zur Kranken  lagerung mit am schwenkbaren Teil ange  lenkten Stellschienen mit einseitig gezahntem  Schlitz.  



  Die vorliegende Einstellvorrichtung  zeichnet sieh dadurch aus, dass die Stell  schienen um ortsfeste Stützzapfen schwing  bar und entgegen dem Zug einer Feder     mit-          telst    eines beweglich und nahe dem am  schwenkbaren Teil befindlichen Griff an  geordneten Handausrückers und mittelst       n     eines Stehschienen und Ausrücker verbin  denden     Hebelgestänges    aus den genannten  Stützzapfen ausrückbar sind, so dass ein  Verschieben des schwenkbaren Teils beim  Hoch- und Tiefstellen des Kopfteils, eine  Höhenregelung des schwenkbaren Teils bei       jeder    Lage des Kopfteils,

   sowie ein Sper  ren des schwenkbaren Teils in der jeweils  eingestellten Lage und ein Entsperren des-    selben mit einer Hand von der     Fassstelle    des  schwenkbaren Teils aus möglich ist. Diese  Einstellvorrichtung eignet sich sowohl für  Privatschlafzimmer, als auch für Kranken  häuser, da, die über den Rahmen des Liege  möbels nach unten vorstehenden Teile dem  gewöhnlichen Beobachter nicht sichtbar sind;  sie arbeitet auch mit voller Sicherheit und  bei richtiger Bedienung geräuschlos.  



  Die Zeichnung veranschaulicht zwei Aus  führungsbeispiele des Erfindungsgegenstan  des.  



  Es zeigen:     Fig.    1 und     \?    ein erstes Bei  spiel der     Einstellvorrichtung    bei gestreck  ter Liegefläche,     Fig.    3 in teilweiser Stirn  ansicht,     Fig.    4, 5 und 6 bei hochgestelltem       Kopfteil    und nach oben verschobenem Fuss  teil in Tief-,     Wagrecht-    und höchster Stel  lung;     Fig.    7 und 8 sind den     Fig.    2 und     \.3     entsprechende Ansichten eines zweiten Bei  spiels.  



  1     (Fig.    1) bezeichnet den untern Trag  rahmen der     mehrteiligen    Untermatratze, die      in eine Bettstelle eingelegt wird. 13 be  zeichnet den um Zapfen 12 drehbaren Kopf  teil, 17 den um Zapfen 14 drehbaren, durch       mittelst    der Lenkstange 18 geführte Zwi  schenglieder 15, 16 mit dem Kopfteil 13  gelenkig verbundenen Sitzteil und 3 den  an diesen angelenkten Fussteil. An jedes Sei  tenstück des Fussteils 3 ist eine winkel  förmige Stehschiene 5 mit Führungsschlitz 6  und mit an einer Längskante dieses Schlitzes  angebrachten Sperrzähnen 7. Beide Stell  schienen 5 sind durch eine Querstange 50  miteinander verbunden. Auf jedem Seiten  teil des Tragrahmens 1 ist ein Lagerböck  chen 8 mit in den Schlitz 6 eingreifenden  Stützzapfen 9 befestigt.  



  Im Querstück 10 des Fussteils 3 ist ganz  nahe dem üblichen Griff 11 ein mit einem  Druckknopf 22 versehener Stift 23 ver  schiebbar gelagert, dessen unteres Ende an  den einen Arm eines am Querstück 10 ge  lagerten Winkelhebels 24 angelenkt ist. Der  andere Arm dieses Hebels ist durch eine  Lenkstange 25 mit der Querstange 50 ver  bunden. Eine Feder 26 ist bestrebt, die  Stange 25 samt den Stellschienen 5 nach  links zu ziehen, die Sperrzähne 7 in den  Stützzapfen 9 einzurücken und den Druck  stift 23 zu heben.  



  Die beschriebene Einstellvorrichtung  wirkt wie folgt:  In Fig. 1 befindet sich die Liegefläche  in gewöhnlicher Liegestellung. Bringt man  dieselbe durch blosses Anheben des Ober  körpers in Sitzstellung nach Fig. 4, so be  wegt sich dabei der Fussteil 3, welcher     mit-          telst    der verzahnten Stellschienen 5 auf den  Stützzapfen 9 schwingbar     gelagert    sind,  von selbst nach abwärts.  



  Will man in der     Sitzstellung    die Füsse  höher (Fig. 5) oder ganz hoch (Fig. 6)  gelagert haben, so hebt man den Fussteil  am Handgriff 11, wobei die Zähne der Stell  schienen 5 über die Stützzapfen 9 schnappen.  In der gewünschten Stellung des Fussteils  lässt man den Handgriff 11 los, worauf die  Sperrzähne 7 unter dem Zug der Federn 26    in die Stützzapfen 9 gezogen werden und  der Fussteil 3 gesperrt wird.  



  Will man umgekehrt die hochgelagerten  Füsse in eine tiefere Lage bringen, so drückt  man mit dem Daumenfinger, während man  den Fussteil 3 mit den übrigen Fingern am  Handgriff 11 etwas hebt, auf den Druck  knopf 22 des Stiftes 23, wodurch die Stell  schienen 5 mittelst des Winkelhebels 24,  der Stange 25 und der Querstange 50 aus  den Zähnen 7 ausgehoben werden, so dass  die Stützzapfen 9 die Schlitze 6 der Stell  schienen 5 durchlaufen können und eine  freie Auf- oder Abwärtsbewegung des Fuss  teils 3, wie dies Fig. 5 veranschaulicht, er  möglicht ist.  



  Durch Drücken auf den Druckknopf  kann man auch das     Schnappgeräusch    der  Zähne 7 beim Hochziehen des Fussteils  verhindern.  



  Es ist ersichtlich, dass bei der beschrie  benen Ausgestaltung der Einstellvorrichtung  ein Hoch- und Tiefstellen des Fussteils bei  jeder Lage des Kopfteils, sowie ein Sperren  desselben in der eingestellten Lage mit einer       Hand    möglich ist, ohne dass man den Fuss  teil beim .Senken zuerst in die Höchstlage  bringen     muss.    Hierbei dient der     Stützzapfen     9 nicht nur als Stützpunkt, sondern auch  als Drehzapfen beim     wagrechten    Verschie  ben des Fussteils. Hierdurch wird die Hand  habung erheblich vereinfacht und in kür  zerer Zeit ausführbar.  



  Beim Ausführungsbeispiel nach     Fig.    7  und 8 ist der Handgriff 11 im     Querschnitt     umgekehrt     I_I-förmi,g    und ist im Hohlraum  dieses Griffes ein den     Stift        23    tragendes  Griffstück 27 auf und ab verschiebbar an  geordnet. Das untere     Ende    des     .Stiftes    23  ist, wie beim ersten Beispiel, mit dem Win  kelhebel 24 verbunden, der aber hier gegen  über     Fig.    1 um<B>180'</B> gewendet ist.  



  Beim Erfassen des Handgriffes 11 mit  der Hand wird auch da-, Griffstück 27       erfa,sst    und     tiefer    in den Griff 11 geschoben,  wodurch die Stange 25 nach rechts ver  schoben und die     Stellschiene    5 ausgerückt  wird. Beim Loslassen des Griffes 11 zieht      die Feder 26 das Griffstück 27 wieder hin  untcer und die Stellschiene 5 in Eingriff  mit dem Stützzapfen 9. Bei diesem Beispiel  können alle Finger zum Heben bezw. Sen  ken des Fussteils verwendet werden, wodurch  die Griffsicherheit erhöht wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einstellvorrichtung für schwenkbare Teile von Auflageflächen bei Liegemöbeln, insbesondere bei solchen zur Kranken lagerung, mit am schwenkbaren Teil an gelenkten Stellschienen mit einseitig ge zahntem Schlitz, dadurch gekennzeichnet, dass die Stehschienen um ortsfeste Stütz zapfen schwingbar und entgegen dem Zug einer Feder mittelst eines beweglich und nahe dem am schwenkbaren Teil befind lichen Griff angeordneten Handausrückers und mittelst eines Stellschienen und Aus- rticher verbindenden Hebelgestänges aus den genannten Stützzapfen ausrückbar sind.
    o dass ein Verschieben des schwenkbaren Teils beim Hoch- und Tiefstellen des Kopf- leils, eine Höhenregelung des schwenkbaren Teils bei jeder Lage des Kopfteils, sowie ein Sperren des schwenkbaren Teils in der jeweils eingestellten Lage und ein Entsper- ren desselben mit einer Hand von der Fass stelle des schwenkbaren Teils aus möglich ist. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Einstellvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass in der Nähe des Griffes des schwenkbaren Teils ein auf- und abbeweglicher Stift mit Druck knopf angebracht ist, derart, dass die Aus- und Einrückung der Stellschienen aus den oder in die Stützzapfen beim Er fassen des genannten Griffes durehDruck des Daumens auf den Druckknopf ermög licht ist.
    2,. Einstellvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass im@ Hohl raum des Griffes ein zusammen mit ihm erfassbares verschiebbares Griffstück an geordnet ist, das beim Erfassen des Griffes erfasst wird und durch einen mit im verbundenen, auf- und abbeweglichen Stift die Aus- oder Einrückung der Stell . schienen aus den oder in, die Stützzapfen einleitet.
CH130997D 1927-05-27 1928-04-04 Einstellvorrichtung für schwenkbare Teile von Auflageflächen bei Liegemöbeln, insbesondere bei solchen zur Krankenlagerung. CH130997A (de)

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