CH131067A - Flaschenverschluss. - Google Patents
Flaschenverschluss.Info
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65D—CONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
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Description
Flaschenverschluss. Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Flaschenverschluss mit einer als Ausfluss dienenden Hülse. Zweck der Er findung ist, den Flaschenverschluss so a_us- zubilden, dass derselbe - solange unge braucht - mittelst einer durchstossbaren Abschlusswand einen unbedingt hermetischen Abschluss der Flasche bildet, so dass auf dem Transport,
bei der Lagerung etc. jeglicher Verlust von Flüssigkeit ausgeschlossen ist Bei Ingebrauchnahme der Flasche soll die Abschlusswand mittelst eines verstellbaren Organes durchstossen werden können, so dass die Flüssigkeit austreten kann.
Erfindungsgemäss ist daher die Aus.fluss- hülse mit einer den Ausflusskanal abschlie ssenden, einen Teil der Hülse bildenden, aus weichem, biegsamem Material bestehenden Wand versehen und weist ein mit einem Auslaufkanal versehenes und zum Durch stossen der Abschlusswand bestimmtes, ver stellbares Organ auf.
In -der beiliegenden Zeichnung sind zwei. beispielsweise Ausführungsformen des. Er findungsgegenstandes dargestellt. Es zeigt: Fig. 1 im Schnitt die erste Ausführungs form des Verschlusses; Fig. 2 zeigt dieselbe nach durchbrochener Abschlusswand; Fig. 3 zeigt eine weitere Ausführungs form im Schnitt.
In Fig. 1 stellt a den Hals einer Flasche dar, in welchem in einem Korkpfropfen b der Verschlusskörper c fest eingepresst ist. Der Verschlusskörper c besitzt oben eine Abschlussringscheibe d, wie solche bei Spritz- korken üblich sind. Der VerschlusskörpeT setzt sich mit einer Hülse e durch den Kork pfropfen b fort, welche Hülse mit einem Wulst f den Korkpfropfen festhält.
In der Hülse c befindet sich eine durehstossbare Abschlusswand g, zum Beispiel aus Zinn oder einer Zinnlegierung, welche den obern Teil der Hülse e gegen den Innenraum der Fla sche hermetisch abschliesst, gleichzeitig auch den Flascheninnenraum gegen aussen trennt. Die Abschlusswand g bildet mit dem Ver- schlusskörper c bezw. dessen Hülse e ein einziges, zusammenhängendes Stück.
Im obern Teil der Hülse e, welche mit dem Flascheninnern keine Verbindung hat, sitzt eingewindef eine Schraube h, derart, da3 deren unteres, zugespitztes Ende i die Abschlusswand g nicht berührt. Die Schraube 1a enthält in ihrer Längsrichtung eine Boh rung k und eine oberhalb der Spitze<I>i</I> ge legene Querbohrung 1.
Wird die Schraube 1a weiter eingeschraubt, so durchstösst die Spitze i derselben die Ab schlusswand g. Die entstehende Öffnung bil det, nachdem die Schraube<I>Ir.</I> zurückgedreht worden ist, eine Ausflussöffnung für den Flascheninhalt. Solange die .Schraube 1a auf der Abschlusswand g sitzt (Fig. 2) bildet der übrigbleibende Rand derselben mit dem untern Teil<I>i</I> der Schraube 7a einen guten, dichten Abschluss.
Eine Verstärkung dieses Randes 7n sorgt dafür, dass der gesagte gute und dichte, nach Belieben zu öffnende oder zuschliessende Verschluss zustande kommt.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 3 ist in der Hülse e ein Ventilsitz r vorgesehen, ferner eine unterhalb demselben liegende Abschlusswand s, welch letztere von der Spitze i der Schraube h durchstossen wer den kann.
Die Abschlusswand s, die aus weichem, biegsamem Metall, zum Beispiel Zinn oder einer Zinnlegierung besteht, wird nach dem Durchstechen durch die Spitze i durch die letztere seitlich ausgebogen und bildet zusammen mit dem Sitz r einen zwei ten Sitz für die Schraube 1a. Letztere wird so weit nach unten gedrückt, bis die kege- lige Schulterfläche<I>t</I> auf den Sitz<I>r</I> zu lie gen kommt. Der Abschluss der Flüssigkeits öffnung wird also an zwei getrennten Stel len bewirkt. Die Durchtrittsöffnung für die Flüssigkeit ist verhältnismässig gross.
Abschlusswand s kann dünn und damit der Widerstand, den die Schraube h, zu über winden hat, klein sein, wobei jedoch stets ein hermetischer Verschluss erreicht wird.
Statt der Schraube lt kann jedes an dere verstellbare Organ dienen, wenn es so eingerichtet ist, dass es die Abschlusswand durchzustossen gestattet und auch gegen den Lochrand der durchstossenen Wand ange- presst werden kann.
Anstatt den Verschlusskörper mittelst des Korkpfropfens b im Flaschenhals ffestzu- klemmen und abzudichten, kann die äussere Form des Verschlusskörpers derart sein, dass derselbe durch Abschrauben, Aufpressen, Ruf kitten etc. auf der Flasche befestigt werden kann.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Fla.schenverschluss mit einer als Aus f luss dienenden Hülse, dadurch gekennzeich net, dass die Hülse eine den Ausflusskanal abschliessende, durchstossbare, einen Teil der Hülse bildende, aus weichem, biegsamem Metall bestehende Wand und ein mit einem Auslaufkanal versehenes und zum Durch stossen der Abschlusswand bestimmtes ver stellbares Organ aufweist, welches Organ zusammen mit einem Teil der Hülse, nach Durchstossen der Abschlusswand, einen be liebig zu öffnenden und zu schliessenden Ver- schluss bildet.UNTERANSPRÜCHE: 1. Flaschenverschluss nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, @dass der Rand der Abschlusswand eine Verstärkung auf weist. . Flaschenverschluss nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass das verstellbare Organ eine Schraube mit einer die Abschlusswand durchstossenden Spitze ist und einen als Ausflussöffnung dienenden Kanal aufweist, dessen untere Öffnung oberhalb der Spitze ausmündet.3. Flaschenverschluss nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, da.ss in der Ausflusshülse ein Ventilsitz und an der Schraube eine mit. diesem Ventilsitz zusammenarbeitende Ventilkegelfläche vorgesehen sind, zum Zwecke, neben dem Verschluss mit der Abschlusswand einen zweiten Abschluss zu erzielen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH131067T | 1927-07-28 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH131067A true CH131067A (de) | 1929-01-31 |
Family
ID=4389363
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH131067D CH131067A (de) | 1927-07-28 | 1927-07-28 | Flaschenverschluss. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH131067A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO1983003239A1 (en) * | 1982-03-19 | 1983-09-29 | Held, Wolfgang | Cap intended to be placed on the central outlet opening of a liquid container |
-
1927
- 1927-07-28 CH CH131067D patent/CH131067A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO1983003239A1 (en) * | 1982-03-19 | 1983-09-29 | Held, Wolfgang | Cap intended to be placed on the central outlet opening of a liquid container |
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