CH131152A - Verfahren zum Herstellen von bandagierten Rohren für Druckleitungen, insbesondere Turbinenleitungen. - Google Patents

Verfahren zum Herstellen von bandagierten Rohren für Druckleitungen, insbesondere Turbinenleitungen.

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CH131152A
CH131152A CH131152DA CH131152A CH 131152 A CH131152 A CH 131152A CH 131152D A CH131152D A CH 131152DA CH 131152 A CH131152 A CH 131152A
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Aktiengesellschaft Stahlwerke
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Ver Stahlwerke Ag
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  Verfahren zum Herstellen von bandagierten Rohren für     Druckleitungen,        insbesondere          Turbinenleitungen.       Rohre grosser Abmessungen, wie sie für  Turbinenleitungen beispielsweise Verwen  dung finden, werden vielfach durch     Schwei-          ssung    aus rohrförmigen gebogenen Blechen  hergestellt. Die Möglichkeit, bei diesen Her  stellungsverfahren nun zu immer grösseren  Abmessungen überzugehen, wird dadurch  beschränkt, dass man mit den heutigen Mit  teln der .Schweisstechnik an eine gewisse  Höchstdicke der Bleche gelangt, bei deren  Überschreitung sich eine zuverlässige  Schweissnaht nicht mehr herstellen     .lässt.     



  Man ging daher in solchen Fällen dazu  über, Bleche zu verwenden, deren Wand  stärke ;das Herstellen einer zuverlässig halt  baren Schweissnaht noch gerade gestattete und  verstärkte diese Rohre dann durch Bandagen,  für deren Befestigung auf dem Rohrkörper  schon die     verschiedensten    Vorschläge ge  macht worden sind.  



  Verschiedene dieser Vorschläge laufen  darauf hinaus, diese Bandagen aufzu-    schrumpfen. Nach     andern    Vorschlägen erhält  der Rohrkörper Eindrehungen zur Aufnahme  der Bandagen. Eine besonders vorteilhafte  Bauart erhält man nun aber, wenn man von  diesen Massnahmen absieht und statt dessen  die lose     aufgeschobenen        Bandagenzüge    durch       Aufweiten    des eigentlichen Rohrkörpers fest  legt. Dieses Auftreiben des Rohrkörpers er  folgt zweckmässig durch einen Flüssigkeits  druck, der soweit getrieben wird, dass die  zwischen den Bandagen liegenden     Wan-          dungsstücke    sich ein wenig     wulstartig    aus  beulen.

   Man erreicht auf diese Weise gleich  zeitig auch einen festen Sitz der Bandagen,  die hierdurch auf dem ganzen Umfang  gleichmässig zur Aufnahme der Betriebs  beanspruchungen der Rohre herangezogen  werden.  



  Diese so hergestellten Rohre     haben    nun  aber den grossen Nachteil,     d,ass    sie, weil sie  durch ihre Herstellungsweise an vielen Stel  len eine weitgehende Verformung erlitten      haben, Spannungen aufweisen und zum Al  tern neigen.  



  Die Erfindung erstreckt sich nun darauf,  unter Benutzung des letzterwähnten Ver  fahrens zum Herstellen von bandagierten  Rohren ein Erzeugnis zu erhalten, das die  erwähnten Übelstände nicht aufweist. Es ge  schieht das dadurch,     dass    man die in der vor  stehend geschilderten Weise mit Bandagen       versehenen        nud    künstlich     aufgeweiteten     Rohrkörper schliesslich einer normalisieren  den     Glühung    unterwirft, durch die die vor  handenen Spannungen beseitigt und das  ganze Rohr     alterungssicher    gemacht wird.  



  In der beiliegenden Zeichnung sind ver  schiedene     bandagierte    Rohre dargestellt zur  Erklärung des beanspruchten Verfahrens.  



       Fig.    1     zeigt    das Rohr mit den aufgelegten  Bandagen vor dem Abpressen;       Fig.    2 veranschaulicht das fertige banda  gierte Rohr nach dem Abpressen. Die Zwi  schenräume a zwischen den Bandagen haben  sieh wellenförmig ausgebaucht und     deine    blei  bende Deformation erfahren. d bezeichnet  den     ursprünglichen        Durchmesser,des    Rohres,  der an den Stellen, an denen die Bandagen  sitzen, auch nach dem Abpressen der gleiche  geblieben ist. An den Stellen in der     Mitte     zwischen den Bandagen hat sich durch das  Abpressen der Durchmesser des Rohres auf       d,    vergrössert.  



  Die in     Fig.    1     eingezeichneten    Pfeile ge  ben die Richtung des Druckes beim Ab  pressen an.  



  In     Fig.    3 und 4 sind bandagierte Rohre  mit verschiedenen Verbindungsausführungen  dargestellt. b bezeichnet je eine Rund  schweissnaht, die von Bandagen überdeckt ist.    Diese besondere Ausführungsform des Ver  fahrens und des aus ihm sich ergebenden  Rohres erbringt den Vorteil, dass die etwa  vorhandenen Rundschweissnähte nur kaum  merklich an -der     Verformung    teilzunehmen  brauchen, die bei dem     Aufweiten    des eigent  lichen Rohrkörpers erfolgt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zum Herstellen von banda gierten Rohren für Druckleitungen, insbe sondere Turbinenleitungen, dadurch gekenn zeichnet, dass die mit aufgeschobenen Ban dagen versehenen Rohrkörper derart aufge- weitet werden, da.ss sich die Rohrwandungen fest gegen die Bandageninnenflächen legen, die Bandagen durch die entstehenden wulst artigen Ausbauchungen festlegen, und dass sodann die entstandenen Gefügeänderungen und Spannungen durch nachträgliche norma lisierende Glühung beseitigt und dadurch die Rohre alterungssicher gemacht werden. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass an den Rohrkörpern vorgesehene Rundschweissnähte des Rohr körpers durch je eine Bandage überdeckt werden. 2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zum Aufweiten der Rohrkörper Druckflüssigkeit verwendet wird.
CH131152D 1952-11-13 1928-03-19 Verfahren zum Herstellen von bandagierten Rohren für Druckleitungen, insbesondere Turbinenleitungen. CH131152A (de)

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