CH131208A - Einrichtung zur selbsttätigen Spannungsregelung für Dynamos, insbesondere an Fahrzeugen. - Google Patents

Einrichtung zur selbsttätigen Spannungsregelung für Dynamos, insbesondere an Fahrzeugen.

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CH131208A
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voltage
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dynamo
battery
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Inventor
Aktiengesellschaft Rober Bosch
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Bosch Robert Ag
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  • Control Of Eletrric Generators (AREA)
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Description


  Einrichtung zur selbsttätigen Spannungsregelung für Dynamos, insbesondere an  Fahrzeugen.    In elektrischen Lichtanlagen für Fahr  zeuge hat man stromregelnde Dynamos, deren  Erregerwicklung an eine Hilfsbürste ange  schlossen ist, mit einem selbsttätigen Span  nungsregler verbunden, der den Erreger  stromkreis beeinflusst. Stellt, wie üblich,  mit Rücksicht auf die Helligkeitsschwan  kungen der Lampen der Spannungsregler  die Dynamospannung auf mittlere Lade  spannung der Batterie ein, so wird die  Batterie nur langsam vollständig geladen.  Um bei abgeschalteten Lampen die Bat  terie möglichst schnell laden zu können,  wird erfindungsgemäss zum mindesten unter  gewissen Betriebsverhältnissen die auf Span  nung regelnde Einrichtung beim Ein- und  Ausschalten von Stromverbrauchern (Lam  pen) ebenfalls ein- und ausgeschaltet.

   Da  durch werden zugleich bei Tag die Kontakte  des Spannungsreglers etwas weniger bean  sprucht.  



  In der Zeichnung ist als Ausführungs-    beispiel der Erfindung ein Schaltplan für  eine elektrische Lichtanlage für Fahrzeuge  veranschaulicht.  



  Die Dynamo hat einen Anker 1 mit zwei  Hauptbürsten 2 und einer Hilfsbürste 3, so  wie eine zwischen diese und eine der Haupt  bürsten in Reihe mit einem Vorschaltwider  stand 5 geschaltete Erregerwicklung 4. Die  Plusbürste 2 der Dynamo ist über einen  selbsttätigen Ladeschalter 6 beliebiger Bau  art mit dem Pluspol einer Batterie 7 ver  bunden, die Minusbürste der Dynamo ist an  den Minuspol der Batterie angeschlossen. Von  einem einpoligen Doppelschalter 8 werden  zwei Leitungen geschaltet, von denen die  eine zwischen dem Ladeschalter 6 und der  Batterie 7 abzweigt und über Lampen 9 zum  Minuspol der Anlage führt, während die an  dere Leitung zwischen der Plusbürste 2 und  dem Ladeschalter 6 abzweigt und über die  Spule 10 eines selbsttätigen Spannungsreglers  11 ebenfalls zum Minuspol der Anlage geht.

        Der Anker 12 des Reglers ist an seiner Be  festigungsstelle mit einer Leitung verbunden,  die zwischen der Erregerwicklung 4 und dem  Widerstand 5 abzweigt, und wird in seiner  Ruhelage durch eine Feder 13 gegen einen  Kontakt 14 gezogen und in seiner andern  Endlage bei genügender Erregung der Spule  10 gegen einen an die Hilfsbürste 3 ange  schlossenen Kontakt 15. Der Anker 18 und  ein Ende der Spule 17 eines Magnetschalters  16 sind an die Plusbürste 2 angeschlossen,  das zweite Ende der Spule 17 an den Minus  pol der Anlage. Der Anker 18 wird in die  Ruhelage durch eine Feder 19 gezogen, wäh  rend er in der Schliesslage einen Kontakt 20,  20 schliesst, dessen ruhender Kontakt an die  Verbindung zwischen der Spule 10 des Span  nungsreglers 11 und dem Doppelschalter 8  angeschlossen ist.  



  Bei Fahrtbeginn sind stets sowohl der  Ladeschalter 6 wie der Magnetschalter 16  offen. Ferner ist bei Tag der Doppelschalter  8 geöffnet, um die Lampen 9 ausgeschaltet  zu halten. Der Spannungsregler 11 ist daher  bei Fahrtbeginn am Tag stets abgeschaltet.  Sobald die von der Dynamo erzeugte Span  nung höher wird als die jeweilige Batterie  spannung, wird der Ladeschalter 6 selbsttätig  geschlossen und die Batterie 7 geladen. Dabei  wird durch die Hilfsbürste 3 in Verbindung  mit der Batterie 7 die Ladestromstärke in  bekannter Weise geregelt. Wenn die Dynamo  spannung die Höchstladespannung der Bat  terie erreicht, die beispielsweise für eine Bat  terie von 6 Zellen 16 Volt betragen möge,  wird der Kontakt 20 des Magnetschalters 16  geschlossen.

   Dessen Verhältnisse sind so, dass  der einmal angezogene Anker 19 auch bei  einem darauf eintretenden Spannungsabfall  der Anlage, etwa bis sauf 12,5 Volt, festhält.  Der Spannungsregler 11 ist so bemessen, dass  er die Dynamospannung auf eine mittlere  Ladespannung, beispielsweise auf 14 Volt,  regelt wodurch die Batterie 7 vor Über  ladung geschützt wird. Er arbeitet hierbei  nach Art der bekannten Zitterregler, indem  in der Mittellage des Ankers 12 der vorher  kurz geschlossene Widerstand 5 im Erreger-    Stromkreis eingeschaltet und in der Endlage  die Erregerwicklung 4 über den Kontakt 15  kurz geschlossen wird.  



  Bei Nacht wird der Doppelschalter 8 ge  schlossen, damit die Lampen 9 brennen kön  nen. Dadurch wird die Spule 10 des Span  nungsreglers 11 eingeschaltet, auch wenn der  Magnetschalter 16 geöffnet ist, so dass der  Regler unbedingt arbeiten kann. Werden die  Lampen 9 schon vor Fahrtbeginn einge  schaltet, so bleibt der dann offene Magnet  schalter 16 auch während der Fahrt offen,  da durch den Spannungsregler 11 die Dy  namospannung auf einen kleineren Wert (14  Volt) geregelt wird als die Höchstspannung  (16 Volt) der geladenen Batterie 7, bei der  erst der Magnetschalter 16 geschlossen wird.  Werden die Lampen 9 erst nach Fahrtbeginn  eingeschaltet, so kann bei genügender Dreh  zahl der Dynamo der Fall vorliegen, dass  der Magnetschalter 16 schon geschlossen ist.  Dann konnte der Spannungsregler 11 bereit  vorher in Tätigkeit treten.

   Sobald jedoch  etwa bei einem Halt die Dynamospannung  unter 12,5 Volt fällt, bleibt der Magnet  schalter 16 dauernd offen, solange der Dop  pelschalter 8 geschlossen ist, weil dann der  Regler arbeiten und die Spannung auf 14  Volt begrenzen kann.  



  Bei der Ausführung der Erfindung  kommt es auf die Art der Spannungsregelung  selbst nicht an, ebensowenig auf die Bauart  der Dynamo, die beispielsweise auch als  Querfeldmaschine ausgebildet sein kann.  Regelt man die Spannung durch eine Ge  generregerwicklung, so wird diese mit Vor  teil in Zusammenhang mit den Lampen ge  schaltet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung zur selbsttätigen Spannungs regelung für Dynamos, insbesondere von Fahrzeugen, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens unter gewissen Betriebsverhält nissen die die Spannung regelnde Einrichtung beim Ein- und Ausschalten von iStromver- brauchern ebenfalls ein- und ausgeschaltet wird. UNTERANSPRÜCHE: 1. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Dynamo bei ausgeschalteter Spannungsregelung ihre Stromstärke selbsttätig regelt. 2.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1 für eine mit einer Bat terie zeitweise zusammenarbeitende Ma schine, dadurch gekennzeichnet, dass die von der die Spannung regelnden Ein richtung eingestellte Höchstspannung der Dynamo niedriger ist als die Höchst spannung der voll geladenen Batterie. 3. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass bei einer gewissen Dynamospannung die die Spannung regelnde Einrichtung unabhängig vom Einschalten der Strom verbraucher selbsttätig eingeschaltet wird. 4.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 3, dadurch ge kennzeichnet, dass die die Spannung re gelnde Einrichtung bei einer Spannung eingeschaltet wird, die gleich der Höchst spannung der vollgeladenen Batterie ist, und erst bei einer Spannung wieder selbst tätig abgeschaltet wird, die unter der von der die Spannung regelnden Einrichtung eingestellten,Spannung der Dynamo liegt.
CH131208D 1927-02-11 1928-01-23 Einrichtung zur selbsttätigen Spannungsregelung für Dynamos, insbesondere an Fahrzeugen. CH131208A (de)

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CH131208D CH131208A (de) 1927-02-11 1928-01-23 Einrichtung zur selbsttätigen Spannungsregelung für Dynamos, insbesondere an Fahrzeugen.

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