CH131209A - Regulierschalter für Stufentransformatoren. - Google Patents

Regulierschalter für Stufentransformatoren.

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CH131209A
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Inventor
Aktieng Siemens-Schuckertwerke
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Siemens Ag
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  • Driving Mechanisms And Operating Circuits Of Arc-Extinguishing High-Tension Switches (AREA)

Description


      Regulierschalter    für     Stufentransformatoren.       Gegenstand der Erfindung ist ein Regu  lierschalter für     Stufentransformataren,    !der  eine     Spannungsregelung    unter Last gestattet.

    Erfindungsgemäss sind an die     Anzapfstellen     der regelbaren Wicklung paarweise die Kon  takte der Kontaktreihen von wenigstens zwei  Stufenwählern angeschlossen, die bei der  Spannungsregelung nacheinander     schrittweise     an .den Kontakten der     Reihen        entlanggeschal-          tet    werden und an die Lastleitung über einen  Lastschalter angeschlossen     sind,    der abwech  selnd die     Stufenwähler    bei jedem Schalt  schritt stromlos macht.  



  Die     Fig.    1, 2, 4 bis 13 zeigen die Schalt  schemata verschiedener Ausführungsformen  des Regulierschalters;  die     Fig.    3 zeigt das Diagramm der       Sclhutzdrosselspule    511 der     Fig.    2;  ,die     Fig.    14     zeigt    Konstruktionsteile des  Regulierschalters in zwei verschiedenen An  sichten;    die     Fig.    15 zeigt einen Teildes Schalter  getriebes in -der     Näbe    der Ebene     X-X    der       Fig.    14.  



  In dem Schema der     Fig.    1 ist eine ein  fache Form der     Reguliereinrichtungdarge-          stellt.    Die Wicklung 1 des Transformators  ist durch die     Anzapfstellen    11, 12, 13 in ein  zelne Stufen gleicher 'Spannung     unterteilt,     die andere     Transformatorwicklung    ist der  Einfachheit halber weggelassen. An die ein  zelnen     Stufen    sind     paarweise    die Kontakte  111 bis 113, 211 bis 213 der Stufenwähler  100, 200 angeschlossen, die der Einfachheit  halber durch     Gleitkontakte    angedeutet sind.

    Der     Stufenwähler    100 ist über eine Primär  wicklung 507 eines Transformators mit dem  Kontakt 502, der Stufenwähler 200 über die  andere     Primärwicklung    508 mit dem Kon  takt 503 des Lastschalters 500 verbunden. Die       Primärwicklungen    507, 508 sind gemeinsam  mit der Sekundärwicklung 509 auf einen      Eisenkern aufgebracht. Die Wicklungen 507,  508 wirken magnetisch in entgegengesetztem  Sinne auf den Eisenkern ein, :derart,     @dass    sich  die von den     Durchgangsströmen    erzeugten  Felder aufheben, wenn sich der Laststrom  auf beide Wicklungen gleichmässig verteilt.  In diesem Fall ist praktisch kein Spannungs  abfall in den Wicklungen vorhanden.

   Dies  entspricht     xiem    normalen Betriebszustand. Der  Transformator ist mit dem Wicklungsende  und Odem Lastschalter 500 an den. Laststrom  kreis angeschlossen.  



  Der Lastschalter 500     und,die    Stufenwäh  ler 100, 200 werden zweckmässig durch ein  Getriebe miteinander gekuppelt, von solcher  Wirkungsweise,     dass    zwangsläufig bei der       Spannungsregelung    jeweils zunächst der eine  Stufenwähler 100 stromlos gemacht und hier  auf um einen Schritt weitergeschaltet wird,  hierauf beide Stufenwähler parallel geschal  tet werden, dann der andere Stufenwähler  200 stromlos gemacht und auf die Span  nungsstufe des ersten Wählers 100 nachge  stellt wird. Schliesslich werden wieder beide  Stufenwähler parallel geschaltet.  



  Um den     Ausgleichstrom,    welcher bei  ,der Überbrückung .der vorübergehend an  verschiedene Spannungsstufen angeschlosse  nen Stufenwähler     auftritt,    herabzusetzen,  werden zwischen den     Stufenwählern    und  den Kontakten des Lastschalters Wider  stände eingeschaltet. Dieses Einschalten  kann     entweder    direkt oder indirekt er  folgen. In dem Schema der     Fig.    1 ist der       Ausgleichswiderstand        indirekt    eingeschaltet.  Es ist die Sekundärwicklung 509 an einen  Ausgleichswiderstand<B>510</B> angeschlossen.

   Der  Widerstand 510 und das     Übersetzungsver-          hältnis    zwischen den Wicklungen 507 bis 509  sind derart bemessen, dass der Ausgleichs  strom die Höhe des     halben    normalen Last  stromes nicht überschreitet.  



  Der Schalter     arbeitet    auf folgende     V#Teise:          ,Soll    beispielsweise die Spannung um eine  Stufe erniedrigt werden, so wird zunächst  durch Drehung des Lastschalters 500 der       Kontakt    502 stromlos     gemacht.        Hierauf        .wird       der Stufenwähler<B>100</B> von dem Kontakt 111  auf den Kontakt 112 weiterbewegt.

   Dann       wind    durch Weiterdrehen -des Lastschalters  im gleichen Drehsinn der Kontakt 502 mit  dem Kontakt 508 wieder verbunden,     hierauf     durch Weiterdrehen der Kontakt 503 Strom  los gemacht und der Stufenwähler 200 von  dem Kontakt 211 auf den Kontakt 212  weiterbewegt     und    schliesslich werden durch  Weiterdrehung des Lastschalters im gleichen  Sinne die Kontakte 502, 503 wieder über  brückt und dadurch die normale Betriebsstel  lung hergestellt. Bei der     Spannungserhöhung     wird im     umgekehrten        :Sinne    geschaltet.  



  Eine andere Ausführungsform, bei der der       Ausgleichswiderstand    direkt in den Last  stromkreis eingeschaltet ist, zeigt die     Fig.    2.  Hier hat der Lastschalter 500 vier Kontakte  501 bis 504. Die     Kontakte    501, 502 sind mit  einander kurzgeschlossen, die Kontakte 503,  504 durch den Widerstand 505 überbrückt,  der am besten     gleich    dem     Quotienten    aus       Stufenspannung    und normalem Laststrom  gemacht wird. Im übrigen ist die Einrichtung  ebenso getroffen wie bei     Fig.    1. Für die ein  ander entsprechenden Teile sind dieselben  Bezugszeichen verwendet.

   Auch das Schalt  verfahren ist im wesentlichen das gleiche, nur  mit dem Unterschied,     .dass    der Lastschalter  500, wenn die Stufenwähler 100, 200 an ver  schiedene Spannungsstufen angeschlossen  sind, -den Widerstand 505 dazwischen schal  tet. Der Drehsinn des Lastschalters     ist,durch     einen Pfeil angedeutet.  



  Der Ausgleichswiderstand 505 kann., da  er nur kurzseitig Strom führt, verhältnis  mässig schwach bemessen werden. Es be  steht aber dann die Gefahr, dass er bei  einem äusseren Kurzschluss des Transfor  mators zerstört wird. Um diese Gefahr  zu beseitigen, wird zum Ausgleichswider  stand 505 eine Drosselspule 511 parallel ge  schaltet, deren Eisenquerschnitt man zweck  mässig so gering     bemisst,    dass ihr Eisen ge  sättigt ist, bei einer Klemmenspannung, die  dem betriebsmässig auftretenden     Spannnngs-          a.bfall    zwischen den Enden des Ausgleichs  widerstandes 505 entspricht.

        Die     Abhängigkeit    des zwischen ihren  Klemmen auftretenden Spannungsabfalles  von dem sie durchfliessenden Strom ist in dem  Diagramm der     Fig.    3 dargestellt. Hier ist E  die Spannungsdifferenz, die     während    des  normalen Betriebes vorübergehend zwischen  den Enden des Ausgleichswiderstandes 505  beim Reguliervorgang auftritt. Bei dieser  Spannung ist das Eisen der Drosselspule  schon gesättigt. Die Drosselspule nimmt -da  bei einen verhältnismässig kleinen !Strom J  auf.  



  Nimmt bei Überlastung oder bei Kurz  schlüssen der Spannungsabfall zwischen den  Enden des Regulierwiderstandes auch nur  wenig zu, beispielsweise um den Betrag e,       Fig.    3, so entzieht die Drosselspule 511 dem       Ausgleichswiderstand    505 den weitaus gröss  ten Teil des Belastungsstromes. Der Strom in  der Drosselspule steigt um den Betrag i an.  Dadurch     wind    der Ausgleichswiderstand vor  Überlastungen geschützt.  



  Nach einer weiteren Ausgestaltung der  Erfindung wird der Ausgleichswiderstand  505 der     Fig.        2,    nicht unmittelbar in den  Stromkreis des Stufenwählers eingeschaltet,  sondern er wird, ähnlich wie in     Fig.    1, unter  Zwischenschaltung eines Transformators elek  trisch davon getrennt. Das Schaltbild einer  solchen     Anordnung    zeigt die     Fig.    4.

   Hier ist,  abweichend von der     Fig.    2, zwischen die  Kontakte 503, 504 des Lastschalters die Pri  märwicklung 508 eines Transformators     ein-          gesehaltet,    an deren Sekundärwicklung 509       erst    der Ausgleichswiderstand 510     ange-          chlossen    ist. Dies bietet den Vorteil, dass der  Widerstand auf ein niedriges Potential ge  bracht werden kann und nicht an die volle  Betriebsspannung angeschlossen ist.

   Er kann  deshalb bequem ausserhalb des     Transforma-          toröls    oder auch ausserhalb des     Transforma-          torbehälters    angebracht werden, ohne dass  teuere, für hohe Spannungen isolierte Durch  führungen erforderlich sind. Sollte gerade im  eingeschalteten Zustand des Widerstandes  ein Kurzschluss erfolgen, der den Widerstand  stark erhitzt, so wird wenigstens die von dem  Widerstand erzeugte Wärme von dem Trans-         formatorenöl    ferngehalten. Sollte der Wider  stand zerstört werden, so kann er, da er       ausserhalb    des Behälters angebracht ist, be  quem     ganz    oder teilweise ausgewechselt wer  den.  



  Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass  der Widerstand bei richtiger Bemessung des  Eisenquerschnittes des Transformators, in  dessen     :Sekundärstromkreis    er eingeschaltet  ist, bequem gegen Überströme, wie sie bei  Kurzschlüssen auftreten,     geschützt    werden  kann. Zweckmässig wird der Eisenkern des       Transformators,derart    bemessen, dass er schon  bei dem     normalerweise    auftretenden Strom  gesättigt ist. Es nimmt beim Auftreten von       Kurzschlussströmen    die sekundäre Klemmen  spannung nur     wenig    zu. Die Schutzwirkung  kann noch durch     besondere    Streuvorrichtun  gen erhöht werden.  



  Da der Ausgleichswiderstand verhältnis  mässig grosse Leistungen vernichten muss, ist  er ziemlich teuer. Für bestimmte Betriebsver  hältnisse kann es aber vorteilhaft sein, wenn  nicht     bloss    in dem Stromzweig des einen  Stufenwählers, sondern in den Stromzweigen  beider Stufenwähler Vorrichtungen zur Ver  minderung der Ausgleichsströme angebracht  sind.

   Um in diesem Falle mit einem einzigen  Widerstand auskommen zu können, wird,  ähnlich wie in     Fig.    1, der     sekundärseitig.     Wicklung 509,     Fig.    5, mit dem Ausgleichs  widerstand 510 verbundene Transformator  mit zwei Primärwicklungen 507, 508 ver  sehen, die je in einen Stromzweig der Stufen  wähler 100, 200 zwischen den Hauptkontak  ten 502, 503 und den     Vorkontakten    501, 504  des Lastschalters 500 eingeschaltet werden.  



  Ist an die regulierbare Wicklung des       Transformators    ein Stromkreis angeschlossen,  der sowohl Energie verbrauchen, wie Energie  erzeugen kann, so ist es zweckmässig, den  Ausgleichswiderstand entweder auf beide  Stromkreise der Stufenwähler gleichmässig  zu verteilen, oder die Regulieranordnung so  auszuführen,     dass    die Ausgleichswiderstände  je nach der Richtung der Energieströmung in  den einen oder andern     iStromzweig    !der       Stufenwähler    eingeschaltet werden können..

        Zur     näheren    Erläuterung der Wirkungs  weise ist in der     Fig.    6 und 7 nochmals die       Anordnung    entsprechend     Fig.    2 dargestellt,  in     Fig.    6 mit einer     Stromverteilung,    .die  einem Stromverbrauch in -der angeschlosse  nen Leitung entspricht, in     Fig.    7 mit einer       Stromverteilung,    die einer     Stromerzeugung    in       ,der    angeschlossenen Leitung entspricht.  



  Wirkt die angeschlossene     elektrische    Ma  schine 9,     Fig.    6, als Motor, und haben die  Stufenwähler 100, 200 die gezeichnete Stel  lung, sind sie also an verschiedene Span  nungsstufen angeschlossen, so hat der Last  strom den durch die stark     ausgezogenen     Pfeile 600 angedeuteten Verlauf. Der Ver  lauf des     Ausgleichstromes    ist durch die  schwach ausgezogenen Pfeile 700 gekenn  zeichnet.

   Der Laststrom teilt sich in zwei  Zweige, Der eine Teil, geht .von     ider        Wick-          Iung    1 über den Kontakt 112, den Stufen  wähler 100, den Kontakt 501, den Lastschal  ter 500 zum Motor 9, der andere Teil von  der Wicklung 1 aus über ;den Kontakt 213,  den Stufenwähler 200, den Ausgleichswider  stand 505, den Kontakt 504, den Lastschal  ter 500 ebenfalls zum Motor 9.

   Der Aus  gleichsstrom, der durch die zwischen den       Anzapfstellen    12, 13 vorhandene Spannung       erzeugt    und .durch den Widerstand 505 un  gefähr in der Grösse des halben Laststromes  gehalten wird, schliesst sich von dem Kontakt  112     aus    durch den Stufenwähler 100. den  Kontakt 501, den Lastschalter 500, den Kon  takt 504. den Ausgleichswiderstand 505, den  Stufenwähler 200 und den     Kontakt    213.  



  Wie die     Fig.    6 erkennen lässt,     tritt    sowohl  am Kontakt 504, wie am Ausgleichswider  stand 505 nur die Differenz des einen Teils  des     Laststromes    und des Ausgleichsstromes  auf. Der Kontakt und der Widerstand sind  deshalb nur wenig beansprucht. Wenn der  Lastschalter 500 bei :der Drehung nach dem       Kontakt    501 zu -dem Kontakt 504 verlässt,  ist deshalb eine Zerstörung des Kontaktes  504 nicht zu befürchten.  



  Anders liegen     idie    Verhältnisse, wenn die  elektrische Maschine 9 als Stromerzeuger ar  beitet. Dieser Fall ist- in     Fig.    7 dargestellt.    Die Schaltstellung ist dieselbe wie in     Fig.    6.  Auch der Ausgleichsstrom 700 hat dieselbe  Richtung; dagegen ist der Laststrom 600 um  gekehrt gerichtet. Dies hat -den Nachteil,     Üass     an dem     Schaltkontakt    504 und in dem  Widerstand 505 jetzt ein wesentlich höherer  Strom, nämlich die Summe eines Teils des  Laststromes und des     Ausgleichsstromes,    auf  tritt. Diese Teile müssten deshalb entspre  chend     widerstandsfähiger    gebaut werden.

    Da der Widerstand 505 eine verhältnismässig  grosse Leistung vorübergehend vernichten  muss und deswegen ziemlich teuer ausfällt,  würde     diese    stärkere Bemessung des Wider  standes erhebliche Kosten verursachen..  



  Erfindungsgemäss wird diese Schwierig  keit dadurch     beseitigt,        d.ass    der Ausgleichs  widerstand nicht, wie in     Fig.    6 und 7, stets  zwischen dem einen Kontaktpaar 503, 504  des Lastschalters 500 eingeschaltet bleibt,,       sondern        dass    eine besondere Schaltvorrichtung  vorgesehen wird, die abwechselnd zwischen  die Kontakte ,der beiden Paare 501 und 502,  503 und 504 den Ausgleichswiderstand ein  schaltet oder die zwischen -die Kontakte .der  Paare eingeschalteten Ausgleichswiderstände  abwechselnd kurzschliesst.  



  Solche Schaltvorrichtungen zeigen die       Fig.    8 bis 10.     In.        Fig.    8 ist zwischen das  Kontaktpaar 501, 502 der Widerstand 5052  mit der     Kurzschlussvorrichtung    5053, zwi  schen das Kontaktpaar 503, 504 der Wider  stand 5051 mit der     Kurzschlussvorrichtung     5054 eingeschaltet. Bei Belastungsverhältnis  sen entsprechend     Fig.    6 wird der Widerstand  5052, bei Belastungsverhältnissen entspre  chend     Fig.    7 der Widerstand 5051 durch die  entsprechenden Schalter     überbrückt.     



  Bei der Anordnung gemäss     Fig.    9 wird der  Ausgleichswiderstand 505 mit der parallel  geschalteten Drosselspule 511 durch die  Schalter 5056, 5057 abwechselnd zwischen  die Kontaktpaare<B>501</B> und 502, 503 und 504  eingeschaltet, wobei das andere Kontaktpaar  jeweils über     den    Leiter 5055 kurzgeschlossen  wind.  



  In     Fig.    10 ist der Ausgleichswiderstand  <B>510</B> wieder indirekt in die     Laststromzweige         eingeschaltet. Er ist an die Sekundärwick  lung 509 eines Transformators angeschlossen,  dessen Primärwicklungen 507, 508 abwech  selnd zwischen die Kontaktpaare des Last  schalters 500     durbh    die Schalter 5072, 5082       -Eirr@b@-esaha-1'Ee    wer en     konn@erda@        -au=          dere    Kontaktpaar jeweils durch einen Leiter  5071     bezw.    5081 kurz geschlossen wird.

    Auch bei den Ausführungsformen nach       Fig.    9 und 10     liegt,der    Ausgleichswiderstand  im Stromkreis des :Stufenwählers 200 bei Be  lastungsverhältnissen entsprechend     Fig.    6,  im Stromkreis des Stufenwählers 100 bei  Belastungsverhältnissen entsprechend     Fig.    7.  



  Die Umschaltung des Widerstandes er  folgt, wenn die Energieströmung in der       Transformatorwicklung    1 ihre Richtung  wechselt. Die Umschaltung kann von Hand  vorgenommen werden. Man kann aber auch  die Schaltvorrichtung durch ein Strom- oder       Energierichtungsrelais    überwachen lassen.  das selbsttätig diese Umschaltung vornimmt.  Die Umschaltung gestattet, dass -der Aus  gleichswiderstand stets in jenen Stromzweig  des Lastschalters eingeschaltet werden kann,  in -dem die Differenz von Ausgleichs- und  Laststrom     auftritt.    Der Widerstand kann des  halb entsprechend schwächer bemessen wer  den.  



  Eine weitere .Entlastung der Kontakte  des Lastschalters 500 kann dadurch herbei  geführt werden, dass man zwei parallel ge  schaltete, synchron arbeitende Lastschalter  verwendet, die zwecks Aufteilung der       Schaltleistung    über eine Ausgleichsdrossel  spule an die Lastleitung angeschlossen sind.  Eine derartige Anordnung zeigt die     Fig.    11.  Hier sind die Lastschalter 5001, 5002, die  im einzelnen mit der Ausführung nach     Fig.    2  übereinstimmen, zueinander parallel geschal  tet und auf einer gemeinsamen Welle ange  bracht. Der Lastschalter 5001 ist an das eine  Ende 5005, der Lastschalter 5002 an das an  dere Ende 5006 der Drosselspule 5004 ange  schlossen, deren Mitte 5007 mit der Last  leitung 5003 verbunden ist.

   Sollen mehr als  zwei Lastschalter zueinander parallel ge  schaltet werden, so kann durch eine Kombi-         nation    von Drosselspulen leicht eine gleich  mässige Verteilung der Schaltleistung     auf,die     einzelnen Schalter herbeigeführt werden.  Sollen zum Beispiel vier Lastschalter  parallel     arbeiten,    so ist die Anordnung nach       -Fig,_    11     ._zn__@@xdnppelny_Ilie@P-itnngen_5OQ@     werden nicht unmittelbar an ,die Lastleitung  angeschlossen, sondern genau so wie die Last  schalter 5001 und 5002 über eine weitere  Drosselspule, deren Mitte mit der Lastleitung  verbunden wird.  



  Um den Regulierbereich des Transforma  tors zu vergrössern, ohne eine feinstufige  Unterteilung der gesamten Transformator  wicklungen notwendig zu machen, wird ausser  der feinstufig unterteilten Wicklung noch  eine wenigstens aus einer Stufe bestehende       Grobstufenwicklung        verwendet.    Die Span  nung einer Grobstufe wird wenigstens an  nähernd gleich der Spannung der Summe der  fein     unterteilten    Wicklungsstufen gemacht.  Wie für die     Feinstufenwicklung,    werden  auch für die     Grobstufenwicklung    zwei Stu  fenwähler vorgesehen, deren Kontakte paar  weise an die     Anzapfstellen    der Grobstufen  wicklung angeschlossen sind.

   Die     Grobstufen-          w        ähler    stehen mit der     Feinstufenwicklung    in  Verbindung.  



  Um mit     einer    verhältnismässig geringen  Stufenzahl auskommen zu können, wird nach  einer besonderen Ausführungsform der Erfin  dung .die     Regulieranordnung    so ausgestattet,  dass sie sowohl eine Reihen- wie eine Gegen  schaltung der     regulierbaren        Wicklungsteile    ge  stattet. Zu diesem Zweck wird der Anfang und  das Ende der     Feinstufenwicklung    an je einen  Kontakt eines mit der     Grobstufenwicklung     verbundenen Wendeschalters angeschlossen.  Man kann noch weiter gehen und kann auch  den Anfang und das Ende der Grobstufen  wicklung an je einen Kontakt eines mit einer  weiteren Wicklung verbundenen Wende  schalters anschliessen.

   Um bei Gegenschaltung  der feinstufig regelbaren Wicklung Span  nungssprünge zu verhüten, ist noch eine Er  satzwicklung vorgesehen, die eine der     Ge-          samtstufenzahl    der feinstufig unterteilten  Wicklung entsprechende Spannung liefert,      mit den Endkontakten -der Stufenwähler die  ser Wicklung     verbunden    ist und durch einen  Zwischenschalter beim     Übergang    von der  Reihenschaltung in die Gegenschaltung einem  Stufenwähler der grobstufig unterteilten       1wiclkIung        vorguscliä;ILeu        -wird.        Das--Schetna     einer -solchen Anordnung zeigt die     Fig.    12.  



  1 ist die feinstufig unterteilte Wicklung  mit den     Anzapfstellen    11 bis 19, 2 die grob  stufig unterteilte Wicklung mit den     Anzapf-          stellen    21 bis 29. 3 ist eine nicht regelbare  Wicklung. 4 ist die     Ersatzwicklunb,    die  beim Übergang von der Reihen- zur Gegen  schaltung eingeschaltet wird.  



  Die     Anzapfstellen    12 bis 18 der fein  stufig unterteilten Wicklung sind an die  Kontakte 112 bis 118 des     Stufenwählers    100  und an die- Kontakte 212 bis     218,des    Stufen  wählers 200 angeschlossen. Die     Anzapfstel-          len    21 bis 28 der     Grobstufenwicklung    sind  mit den Kontakten 321 bis 328 des Stufen  wählers 300 und mit .den Kontakten 421 bis  427 des Stufenwählers 400 verbunden.  



  Der Stufenwähler 100 ist an die kurzge  schlossenen Kontakte 501, 502, der Stufen  wähler 200 an die durch den Widerstand 505  und die Drosselspule 511 verbundenen Kon  takte 503     und    504 des Lastschalters 500 an  geschlossen.  



  Der Endkontakt 119 des Stufenwählers  100 ist zusammen mit dem Endkontakt 219  des Stufenwählers 200 an das Ende 41 der  Ersatzwicklung und an     den:    Kontakt 51 des  Zwischenschalters 5 angeschlossen. Der An  fang 42 dieser Wicklung ist mit dem andern  Kontakt 52 dieses Schalters verbunden.  



  Der Anfang 19 der     feinstufig        unterteilten     Wicklung 1 ist     an,den    Kontakt 61, das Ende  11 dieser Wicklung an den Kontakt 62 des  Wendeschalters 6 angeschlossen. Der Zwi  schenschalter 5 ist mit dem Stufenwähler  400, der Wendeschalter 6 mit dem Stufen  wähler 300 verbunden.. Der Kontakt 321 des  Stufenwählers 300, der mit dem Wicklungs  ende 21 der grobstufig unterteilten Wicklung  2 verbunden ist, ist an den Kontakt 72, der  Anfang 28 dieser Wicklung an den Kontakt  71 des Wendeschalters 7 angeschlossen. Der    Wendeschalter selbst ist mit .der nicht regel  baren Wicklung 3 und mit :dem Kontakt 428  des Stufenwählers 400 verbunden.  



  Der Schaltsektor des 'Lastschalters 500  ist     duroh-oirc--14la@te@erkreu@be@i-iebe--mitwdc@n-          Trieb    120 und dem achtzackigen Malteser  kreuz 121     niit,dem    Stufenwähler 100, ferner  durch     Idas        Malteserkreuzgetrxebe    mit dem  Trieb 220 und dem     Halteserkreuz    221 mit  dem Stufenwähler 200 gekuppelt.

   Der Stu  fenwähler 100 ist durch das     Malteserkreuz-          getriebe    mit dem Trieb 310, dem Malteser  kreuz 311 mit dem Stufenwähler 300, der  Stufenwähler 200 durch :das     Ma,lteserkreuz-          getriebe    mit dem Trieb 410 und dem Kreuz  411 mit dem Stufenwähler 400 verbunden.  Auf der Welle des Stufenwählers 300 sitzt  der Trieb 312 eines weiteren     Malteserkreuz-          getriebes,dessen    Kreuz 313 mit den Wende  schaltern 6 und 7 .gekuppelt ist. Desgleichen  sitzt auf der Welle des Stufenwählers 400  der Trieb 412, dessen Kreuz 413 mit dem  Zwischenschalter 5 verbunden ist.

      Die Regelvorrichtung arbeitet auf fol  gende Weise: Soll die Spannung :des Trans  formators von einem     Höchstwert        stufenweise          herabreguliert    werden;] so wird der Last  schalter 500 in dem durch den Pfeil angedeu  teten Sinn gedreht.. Sobald sein Schaltsektor  den Kontakt 502 verlassen hat, wird durch  das     Malteserkreuzgetriebe    120, 121 der Stu  fenwähler 100 von dem Kontakt 112 auf den  Kontakt 113, also um eine Stufe zurückge  schaltet. Der Stufenwähler 200 bleibt solange  auf dem Kontakt 212 stehen, bis der Schalt  sektor die Kontakte 504, 501 überbrückt.

    Zweckmässig wird, wie in.     Fig.    2, der Wider  stand 505 derart bemessen,     -dass    der Quotient  aus der Spannung einer Stufe der fein unter  teilten Wicklung 1 und dem Widerstand 505  gleich dem halben normalen Laststrom ist.  



  Sobald der     Schaltsektor,des    Lastschalters  500 den Kontakt 504 verlässt, wird über das       Malteserkreuzgetriebe    220, 221 der Stufen  wähler 200 auf den Kontakt 213, also auf  dieselbe Spannungsstufe :des Stufenwählers  100 geschaltet.      Dieser Vorgang     wiederholt    sich bei fort  gesetzter Drehung des Lastschalters 500 so  lange, bis der Stufenwähler 100 auf dem  Kontakt 119, der Stufenwähler 200 auf dem  Kontakt 219 angelangt ist.  



       Verlassb    jetzt der Schaltsektor des Last  schalters 500 wieder den Kontakt 502, so  wird der Stufenwähler 100 von dem Kontakt  119 auf den Kontakt 112 weitergedreht,  gleichzeitig aber auch über das     Malteser-          kreuzgefriebe    810, 311 der Stufenwähler 800  von dem Kontakt 321 auf den Kontakt 322.  Es wird also der Anfang 19 der feinstufig  unterteilten Wicklung 1 von der     Anzapf-          atelle    21 der grobstufig unterteilten Wick  lung 2 auf die     nächstniedrige        Anzapfstelle     22 umgeschaltet.

   Während dieses Umschalt  vorganges fliesst der ganze Laststrom nur  über den Stufenwähler 200,     .den    Kontakt 219,  den Kontakt 51 des Stufenwählers 5 und den  Kontakt 421 des Stufenwählers 400 zur An  zapfstelle 21 der grobstufig unterteilten       Wicklung.    Die ganze feinstufig unterteilte  Wicklung ist in diesem Augenblick stromlos,  kann also ohne weiteres in der angegebenen  Weise umgeschaltet werden.  



  Verlässt nun .der Lastschalter 500 bei  weiteren Drehungen den Kontakt 504, so  wird im stromlosen Zustand !der Stufenwäh  ler 200 von dem Kontakt 219 auf den Kon  takt 212 weitergeschaltet, gleichzeitig aber  auch über das     Malteserkreuzgetriebe    410,       .111,    der Stufenwähler 400 von dem Kontakt  421 auf den Kontakt 422. Der ganze Last  strom wird dabei über     denStufenwähler    100,  die feinstufig unterteilte Wicklung 1, :den  Kontakt 61 des Wendeschalters 6, den Kon  takt 822 des Stufenwählers 300 und die An  zapfstelle 22 von der grobstufig unterteilten  Wicklung 2 abgenommen.  



  Von nun an wiederholt sich der Schalt  vorgang wieder wie vorher, bis die ganze  feinstufig unterteilte Wicklung 1 durchge  schaltet ist. Dann werden wieder die Stufen  wähler 800 und 400 der grobstufig unterteil  ten Wicklung 2 nacheinander um einen Kon  takt weitergeschaltet u. ff., bis diese Wähler    auf den     Endkontakten    828 und 428 ange  langt sind.  



  Von jetzt ab beginnt die Gegenschaltung  der     Wicklungsstufen.    Verlässt jetzt wieder  der Lastschalter 500     .den    Kontakt 502, so  wird im stromlosen Zustand der Stufenwäh  ler 100 von dem Kontakt 119 auf den Kon  takt 112, gleichzeitig der Stufenwähler 300  von dem Kontakt 328 auf den Kontakt<B>321,</B>  ferner werden über das     Malteserkreuzgetriebe     312, 313 der Wendeschalter 6 von dem Kon  takt 61 auf den Kontakt 62 und der Wende  schalter 7 von dem     Kontaht    71 auf den Kon  takt 72 umgeschaltet.

   Dabei fliesst der ge  samte Laststrom über den     Kontakt    219 des  Stufenwählers 200, den Kontakt 51 des Zwi  schenschalters 5 und den Kontakt 428 des       Stufenwählers    400 zur nicht regelbaren  Wicklung B. Es ist also in diesem Augen  blick die feinstufig und die grobstufig unter  teilte Wicklung stromlos, kann also ohne  weiteres umgepolt werden. Nach diesem  Schaltvorgang ist nicht mehr der Anfang 19,  sondern das Ende 11 der feinstufig unterteil  ten Wicklung 1 an den Stufenwähler<B>300</B>  und nicht mehr der Anfang 28, sondern das  Ende 21 der grobstufig unterteilten Wick  lung 2 an die nicht regelbare Wicklung 3  angeschlossen.  



  Wird nun beim Verlassen des Kontaktes  504. des Lastschalters 500 der     Stufenwähler     200 stromlos, so wird dieser von dem Kon  takt 219 auf den Kontakt 212, gleichzeitig  aber auch -der Stufenwähler 400 von dem  Kontakt 428 auf den Kontakt 421, ferner  über das     Malteserkreuzgetriebe    412, 418 der  Zwischenschalter 5 von dem Kontakt 51 auf  den Kontakt 52 umgeschaltet.     Da=durch        wird     zwischen die     Endkontakte    119 und 219 der  Stufenwähler 100 und 200 und den Stufen  wähler 400 die Ersatzwicklung 4 eingeschal  tet.

   Die Spannung dieser Wicklung ist eben  so gross .wie die Gesamtspannung der     fein-          stufig    unterteilten Wicklung 1 und ist wie  diese der nicht unterteilten Wicklung 3     ent-          gegengeschaltet.    Die Ersatzwicklung 4 ist  normalerweise stromlos und übernimmt nur  dann -an Stelle     ,der-    feinstufig unterteilten      Wicklung den Laststrom, wenn die Stufen  wähler<B>100,</B> 200 nach dem Durchlaufen der       Kontaktreihen    an den Endkontakten 119,<B>219</B>  angelangt sind, um eine Umschaltung. der  feinstufig unterteilten Wicklung 1.

   von der  einen auf die andere     Stufe    der grobstufig  unterteilten Wicklung     2--im"strömlosen-Z--          stand    zu ermöglichen:  Die Schalter und Wähler arbeiten bei  der Gegenschaltung in derselben Weise, wie  bei der Reihenschaltung. Bei Beginn der       Cäegenschaltung    ist zunächst die     fein-    und  die grobstufig unterteilte Wicklung strom  los.

   Beim nächsten Schaltschritt wird die  Spannungsstufe zwischen den     Anzapfstellen     11, 13 der feinstufig     unterteilten    Wicklung,  dann die     Spannungsstufe    zwischen. -den An  zapfstellen 11, 13 der Wicklung 3 entgegen  beschaltet     usw.,    bis die     Anzapfstelle    18 er  reicht ist.

   Dann wird statt der     feinstufig     unterteilten Wicklung die     Ersatzwicklung    4       entgegengeschaltet.    Hierauf     wird    statt der       Ersatzwicklung    4 die erste Stufe zwischen  den     Anzapfstellen    21, 22 der grobstufig       unterteilten    Wicklung und die erste Stufe       zwischen    den     Anzapfstellen    11, 12 der fein  unterteilten Wicklung der Wicklung 3 ent  gegengeschaltet usw., bis die     Anzapfstelle    18  wieder erreicht ist.

   Von hier ab wiederholt  sich der Vorgang in :der Weise, dass, sobald  die feinstufig     unterteilte    Wicklung durch  reguliert ist, sie durch die Ersatzwicklung 4  ersetzt, dann eine neue Spannungsstufe der  grobstufig     unterteilten    Wicklung hinzuge  schaltet wird.  



  Bei Spannungserhöhung wird der Last  schalter 500 in dem dem Pfeil entgegenge  setzten Sinne gedreht und die     beschriebene     Schaltfolge rückwärts durchlaufen.  



  Eine andere Ausführungsform :der Re  gulieranordnung mit grob- und feinstufig  unterteilter Wicklung ist     in,der        Fig.    13 dar  gestellt. Sie bietet den Vorteil,     dass    eine  Feinstufe erspart werden kann und die zu  den Feinstufen gehörende Erregerwicklung  nur den halben Kupferaufwand der Erreger  wicklung nach     Fig.    2     erfordert.    Hier ist  der Anfang 11 der feinstufig     unterteilten       Wicklung 1 mit dem einen     Grobstufenwähler     300, das Ende 18 dieser Wicklung mit dem  andern     Grobstufenwähler    400 verbunden und  die feinstufige Wicklung 1 ist in zwei Teile  ja,-     1b    unterteilt,

       idie    elektrisch voneinander  getrennt sind.     Die    Unterteilung     ez@olgt-en-t=     Verbindung       zweier    Stufen oder noch besser durch Heraus  nehmen einer, zweckmässig der     mittleren,     Stufe. Normalerweise führt höchstens die  eine Hälfte, also entweder la oder     1b,    der       Feinstufenwicklung    Strom; die .dazugehörige  Erregerwicklung kann deshalb viel schwä  cher bemessen werden als bei der Ausfüh  rung nach     Fig.    2, bei der in gewissen Schalt  stellungen die ganze     Feinstufenwicklung    vom  Laststrom durchflossen wird.

   Die Spannung  der     Gesamtstufenzahl    -der     Feinstufenwick-          lung    1 ist um eine Stufe kleiner als die  Spannung einer Grobstufe.  



  Der Regulierschalter arbeitet in der  gleichen Weise wie der der     Fig.    2, bis die  Stufenwähler 100, 200 die     Anzapfstelle    14       erreicht    haben. Dabei führt, solange die  Stufenwähler 100, 200 mit den Kontakt  paaren 11 bis 14 verbunden sind, der     Grob-          stufenw        ähler    300, sobald sie mit den Kon  taktpaaren 15 bis 17 verbunden sind, der       Grobstufenwähler    400 den Laststrom. Ein  abnormaler Spannungssprung beim Übergang  von der Stufe 14 zur Stufe 15 findet nicht       statt,    da die Potentialdifferenz zwischen die  sen Stufen gleich der einer Feinstufe ist.  



  Von der     Endstellung    aus, wo die Stufen  wähler 100, 200 auf dem Kontaktpaar 1 7  stehen, wird nach     Stromlosmachen    des Wäh  lers 100 zuerst der Wähler 300 auf den Kon  takt 22, dann der Wähler 100 auf den Kon  takt 11 geschaltet. Nach dem Einschalten des  Wählers 100 und dem     Stromlosmachen    des  Wählers 200 wird dieser auf den Kontakt 11  nachgeschaltet. Nunmehr ist der Wicklungs  teil 15 bis 18 der     feinstufigen    Wicklung  stromlos und der     Grobstufenwähler    400 kann  von dem Kontakt 22 auf den Kontakt 23  weiterbewegt werden.

   Von jetzt .ab erfolgt  die Spannungsregulierung, wie vorher, durch       Stromlosmachen    und Weiterschelten der      Stufenwähler 100 und 200, bis wieder die  letzte Schaltstufe 17 erreicht ist. Dann wer  den wieder die     Grobstufenwähler    weiterge  schaltet     usf.     



  Um das Auftreten von Schubkräften beim  Abschalten einzelner     Wicklungsstufen    zu ver  hüten, werden die beiden Teile ja,     1b    der       feinstufig    unterteilten Wicklung 1 magne  tisch     gut    miteinander     verkettet,    beispiels  weise dadurch, dass man zwischen je zwei  Spulen -des einen Teils ja eine Spule des an  dern Teils     1b    anordnet.

   Die     Anzapfstellen     14, 15 können, um elektrostatische     Aufladun-          gen    einzelner Wicklungsteile zu verhüten,  durch einen hohen     Ohmschen        Widerstand     oder dergleichen überbrückt werden.  



  In den     Fig.    14 und 15 ist eine mehr kon  struktive Ausführung des Schaltergetriebes  dargestellt. Die elektrische Verbindung der  einzelnen Schalterteile ist hier weggelassen.  



  Der bewegliche Teil des Lastschalters  500 wird     mittelst    des     Kegelradgetriebes    513  in Drehungen versetzt. 502, 503     sind    die  Schalterkontakte entsprechend     Fig.    ?. Die  Kontakte 501, 504 sind verdeckt. Die Teile       'a.00    bis 504 sind mittelst Isolatoren an einer  Behälterwand des Transformators gelagert.  Mit dem Schalter 500 ist die 'Scheibe 512 mit  den Stiften<B>1220,</B> 220 gekuppelt. Der Stift 120  arbeitet mit dem     Malteserkreuz    121, der Stift  220     mit,dem        Malteserkreuz221    zusammen.

   Das       Malteserkreuz    121 ist mittelst der Welle 122  mit der Bürste 223 und dem Schleifring     22.1     des Stufenwählers 200 verbunden, desgleichen  das     Malteserkreuz    221 mittelst der Hohlwelle  222 mit der Bürste 123 und dem Schleifring  124 des Stufenwählers 100. Von den im  Kreis angeordneten Kontakten der Stufen  wähler sind je nur zwei diametral gegenüber  stehende Kontakte 11,<B>116</B> und 212, 216 dar  gestellt.     Über    :diese Kontakte     gleiten    beim  Regulieren die Bürsten 123     bezw.    223 hin  weg.  



  Von den Schleifringen 124, 224 werden       mittelst    der Bürsten 125, 225 die Ströme ab  genommen und den Kontakten 501 bis 5.04  des Schalters 500 zugeführt. Sämtliche Kon  takte und Bürsten sind isoliert ,angeordnet;    sie sitzen zum Beispiel auf     Isoliermanschet-          ten,    nur der Schleifring 124 und die Bürste  123, ferner der Schleifring 224 und die  Bürste 223 sind leitend miteinander verbun  den.

     Die     Malteserkreuze    werden, sobald der  Lastschalter durch das     Getriebe    513 in     Bewe-          "ung    gesetzt     wird,    abwechselnd durch die um  l80      gegeneinander    versetzten, auf gegenüber  liegenden Seiten der Scheibe 512     angebrachten          Stifte120,220        beijeder        Umdrehung-derScheibe     512 um einen Zacken weitergeschaltet.

   Der  Winkel, den benachbarte Zacken eines Mal  teserkreuzes miteinander einschliessen, ist  gleich dem Winkel, unter dem die einzelnen       Anzapfkontakte,    zum Beispiel 112, gegenein  ander versetzt sind: Die Antriebswelle des       Kegelradgetriebes    513 wird mittelst einer  durch die Behälterwand des Transformators       herausgeführten    Welle angetrieben.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Regulierschalter für Stufentransformato ren. .dadurch -gekennzeichnet, dass an die An zapf-stellen der regelbaren Wicklung paar weise die Kontakte der Kontaktreihen von wenigstens zwei Stufenwählern angeschlossen sind, die beider Spannungsregelung nachein ander schrittweise an den Kontakten der Rei hen entlanggeschaltet werden und an die Lastleitung über einen Lastschalter ange schlossen sind, der abwechselnd die Stufen wähler bei jedem ;Schaltschritt stromlos macht.
    UNTERANSPRüCHE 1. Regulierschalter nach Patentanspruch. dadurch gekennzeichnet, dass der Last schalter und die Stufenwähler durch Mal- teserkreuzgetriebe miteinander gekuppelt sind. 2. Regulierschalter nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den Kontakten des Lastschalters und wenigstens einem der Stufenwähler ein Widerstand zur Verringerung des Aus gleichstromes eingeschaltet ist. 3.
    Regulierschalter nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekenn zeichnet, dass der Widerstand derart be messen ist, dass der Ausgleichstrom in keiner Stellung des Schalters die Höhe des halben normalen Laststromes über schreiten kann. 4. Regulierschalter nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch. gekenn zeichnet, -dass der Widerstand zur Ver ringerung des Ausgleichstromes an die Sekundärwicklung eines Transformators mit zwei gegensinnig wirkenden Primär wicklungen eingeschaltet ist. 5.
    Regulierschalter nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens einer der Stufenwähler sowohl unmittel bar an einem Kontakt des Lastschalters, als auch unter Zwischenschaltung eines Ausgleichswiderstandes an einen Hilfs kontakt des Lastschalters angeschlossen ist, in solcher Anordnung zu den an den andern Stufenwähler angeschlossenen übrigen Kontakten des Lastschalters, @dass vor der Überbrückung des einen Stufenwählers mit dem auf die folgende Stufe eingeschalteten Stufenwähler stets dieser Ausgleichswiderstand zwischen die beiden Stufenwähler geschaltet wird.
    6. Riegulierschalter nach Patentanspruch mit einem Ausgleichswiderstand, der wenigstens zeitweise zwischen die Kon takte des Lastschalters und eines Stufen wählers eingeschaltet ist, dadurch ge kennzeichnet, dass zum Ausgleichswider stand eine Drosselspule parallel geschal tet ist. 7. Regulierschalter nach Patentanspruch und Unteranspruch 6, gekennzeichnet durch einen solchen Eisenquerschnitt der Drosselspule, dass ihr Eisen im wesent lichen gesättigt ist, wenn die Potential differenz zwischen ihren Klemmen gleich ist der Potentialdifferenz, die bei Nor mallast während des Regelvorganges vor übergehend zwischen -den Enden des Ausgleichswiderstandes auftritt. B.
    Regulierschalter nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens einer der Stufenwähler sowohl unmittel bar an einen Kontakt des Lastschalters, als auch an einen Hilfskontakt dieses Schalters unter Zwischenschaltung der Primärwicklung eines Transformators angeschlossen ist, dessen Sekundärwick lung mit einem Ausgleichswiderstand ver bunden ist. 9. Regulierschalter nach Patentanspruch und Unteranspruch 8, dadurch gekenn zeichnet, -dass der an die Sekundärwick lung angeschlossene Ausgleichswider stand ausserhalb des den Transformator kühlenden 131s angeordnet ist. 10.
    Regulierschalter nach Patentanspruch und Unteranspruch 8, mit einem Läse= sehalter mit vier Kontakten,- die paar weise an je einen Stufenwähler ange schlossen sind, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen jedem Kontaktpaar eine Primärwicklung eines Transformators eingeschaltet ist, deren Sekundärwick lung mit einem Ausgleichswiderstand verbunden ist. 11. Regulierschalter nach Patentanspruch mit einem Lastschalter mit vier Kon takten., die paarweise in die Stromzweige zweier Stufenwähler eingeschaltet sind, gekennzeichnet durch eine Schaltvorrich tung, durch die abwechselnd zwischen die Kontakte der beiden Paare ein Aus gleichswiderstand eingeschaltet wird. 12.
    Regulierschalter nach Patentanspruch, dessen Lastschalter paarweise an je einen Stufenwähler angeschlossene Kontakte hat, gekennzeichnet durch eine Schalt vorrichtung, durch die abwechselnd zwi- scheu die Kontakte der Paare eingeschal tete Ausgleichswiderstände abwechselnd kurzgeschlossen werden können. 13.
    Regulierschalter nach Patentanspruch und Unteranspruch 11, dadurch gekenn zeichnet, dass der Ausgleichswiderstand in die Sekundärwicklung eines Trans formators mit zwei Primärwicklungen eingeschaltet ist, die zwischen je zwei Kontakten eines Pajares liegen und durch die Schaltvorrichtung abwechselnd un wirksam gemacht werden. 14. Regulierschalter nach Patentanspruch und Unteranspruch 11, dadurch gekenn zeichnet, dass die Schaltvorrichtung, :die je nach der Energieströmung den Aus gleichswiderstand in den Stromkreis des einen oder andern Stufenwählers ein schaltet, durch ein Strom- oder Energie richtungsrelais gesteuert wird. 15.
    Regulierschalter nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch zwei parallel ge schaltete Lastschalter, die zwecks Auf teilung -der Schaltleistung an die Last leitung über eine Ausgleichdrosselspule angeschlossen sind, deren Wicklungs mitte zur Lastleitung und .deren Wick lungsenden je zu einem Schalter geführt sind. 16.
    Regulierschalter nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ausser einer feinstufig unterteilten Wicklung, deren Anzapfstellen paarweise an die Kontakt reihe zweier mit einem Lastschalter ver bundener, abwechselnd fortgeschalteter Stufenwähler angeschlossen sind, noch eine wenigstens aus einer Stufe bes'-e- hende grobstufige Wicklung vorgesehen ist, deren Stufen paarweise an die Kon taktreihen zweier abwechselnd fortge- schalteter Grobstufenwähler angeschlos sen sind,
    die mit der feinstufig unterteil ten Wicklung in Verbindung stehen. 17. Regulierschalter nach Patentanspruch und Unteranspi uch 16, dadurch gekenn zeichnet, dass die Spannung einer Grob stufe wenigstens annähernd gleich ist der Spannung .der Summe aller Feinstufen. 18. Regulierschalter nach Patentanspruch und Unteranspruch 16, dadurch gekenn zeichnet, dass die feinstufig unterteilte Wicklung in zwei Teile unterteilt ist und der Anfang dieser Wicklung mit dem einen, das Ende mit dem andern Grobstufenwähler verbunden ist.
    19. Regulierschalter nach Patentanspruch und Unteranspruch 18, dadurch gekenn zeichnet, dass die Trennung der beiden Teile der feinstufig unterteilten Wick lung durch Fortlassen einer Stufe be wirkt ist. 20. Regulierschalter nach Patentanspruch und Unteranspruch 19, dadurch gekenn zeichnet, dass der eine Teil der Fein stufenwicklung an ebensoviel Kontakt- paare der Fein.stufenwähler angeschlos sen ist als Wicklungsstufen vorhanden sind, der andere ein Kontaktpaar mehr hat als der Zahl der Wicklungsstufen entspricht, und dass die Windungszahlen der Feinstufenwicklung so bemessen sind, dass sie in der Gesamtheit eine Spannung ergeben,
    die um eine Feinstufe kleiner ist als die Spannung einer Grobstufe. 21. Regulierschalter nach Patentanspruch und Unteranspruch 18, dadurch gekenn zeichnet, dass die beiden Teile der Fein stufenwicklung wenigstens annähernd gleich und magnetisch gut miteinander verkettet sind. 22. Regulierschalter nach Patentanspruch und Unteranspruch 21, dadurch gekenn zeichnet, dass auf dem Wicklungsschen kel der feinstufig unterteilten Wicklung zwecks Erzielung einer guten magne tischen Verkettung jeweils zwischen zwei Spulen des einen Teils eine Spule des andern Teils' angeordnet ist. 23.
    Regulierschalter nach Patentanspruch und Unteranspruch 16, dadurch gekenn zeichnet, dass die Trennstelle zwischen den beiden Teilen der Feinstufenwick- lung durch einen hohen Ohmschen Widerstand überbrückt ist, um eine Auf- la.dung einzelner Wicklungsteile zu ver hüten. 24. Regulierschalter für Stufentransformä- toren nach Patentanspruch und Unteran spruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass der Anfang und das Ende der Fein stufenwicklung -an je einen Kontakt eines mit der Grobstufenwicklung verbundenen Wendeschalters angeschlossen sind. 25.
    Regulierschalter nach Patentanspruch und Unteranspruch 24, dadurch gekenn zeichnet, @dass auch -der Anfang und das Ende der grobstufig unterteilten Wick lung an >die Kontakte eines mit einer weiteren Wicklung verbundenen Wende schalters angeschlossen sind. 26.
    Regulierschalter nach Patentanspruch und Unteranspruch 24, gekennzeichnet durch eine Ersatzwicklung, -die eine der Gesamtstufenzahl der feinstufig unter teilten Wicklung entsprechende Span nung liefert, mit den Endkontakten der Stufenwähler dieser Wicklung verbun- den ist und durch einen Zwischenschalter beim Übergang von :der Reihen- in die Gegenschaltung einem Stufenwähler der grobstufig unterteilten Wicklung im selben Sinne wie die feinstufig unter teilte Wicklung vorgeschaltet wird. 27.
    Regulierschalter nach Patentanspruch, . dadurch gekennzeichnet, -dass der Last schalter und die Stufenwähler aus Dreh schaltern bestehen..
CH131209D 1927-04-08 1928-03-29 Regulierschalter für Stufentransformatoren. CH131209A (de)

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