CH131218A - Gasgefüllte elektrische Glühlampe für hohe Stromstärken. - Google Patents

Gasgefüllte elektrische Glühlampe für hohe Stromstärken.

Info

Publication number
CH131218A
CH131218A CH131218DA CH131218A CH 131218 A CH131218 A CH 131218A CH 131218D A CH131218D A CH 131218DA CH 131218 A CH131218 A CH 131218A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
lamp
replacement
bell
gas
sub
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
F Patent-Treuhand-Gesellschaft
Original Assignee
Patent Treuhand Ges Fuer Elektrische Gluehlampen Mbh
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Patent Treuhand Ges Fuer Elektrische Gluehlampen Mbh filed Critical Patent Treuhand Ges Fuer Elektrische Gluehlampen Mbh
Publication of CH131218A publication Critical patent/CH131218A/de

Links

Landscapes

  • Non-Portable Lighting Devices Or Systems Thereof (AREA)

Description


  Gasgefüllte elektrische Glühlampe für hohe Stromstärken.    Die Erfindung betrifft eine elektrische  Glühlampe für hohe Stromstärken. insbeson  dere für Projektionszwecke, mit in einer von  einem Bodenstück abnehmbaren Glasglocke  während des Betriebes der Lampe ständig  aufrecht erhaltenem     Durchfluss    von indif  ferentem, den Leuchtkörper umspülendem  Gas. Bei derartigen Lampen ist durch den  Fortfall von     Einschmelzstellen    die Bruch  sicherheit der Glasglocke wesentlich     erhöht     und auch die Möglichkeit einer Auswechs  lung des     Leuchtkörpers    gegeben. Der Ersatz  eines schadhaften Leuchtkörpers nimmt im  Betriebe. der Lampe jedoch immerhin eine  nicht unbeträchtliche Zeit in Anspruch. da.

    nicht nur ein Abnehmen und erneutes Fest  legen der Glasglocke, sowie Befestigen des  Leuchtkörpers, sondern auch ein Ausspülen  der neu aufgesetzten Glocke mit Füllgas  stattfinden muss. Um diesen beispielsweise  bei Benutzung der Lampe zu Kinovorfüh  rungen äusserst lästigen Zeitverlust in der    Auswechslung des Leuchtkörpers wesentlich  verkürzen zu können, ist gemäss' vorliegender  Erfindung im Innern der abnehmbaren Glas  glocke ein nach aussen     hervortretender    be  weglicher Träger für einen     Ersatzleucht-          körper    vorgesehen.

   Ist der normale     Leucht-          körper    der Lampe beschädigt oder durch  gebrannt, so kann ohne Abnehmen der  Glocke und ohne Einstellung des     Gasdurch-          flusses    der Ersatzleuchtkörper einfach durch  Betätigung seines Trägers an die Stelle des  durchgebrannten Leuchtkörpers     bezw.    in  eine für die Lichtausstrahlung günstige  Stellung innerhalb der Glasglocke gebracht  werden. Da die Betätigung des Trägers für  den Ersatzleuchtkörper nur einige Augen  blicke in Anspruch nimmt, so wird der fort  laufende Betrieb der Lampe beim Durch  brennen eines Leuchtkörpers nur für einen  ganz     unbeachtlich    kurzen Zeitraum unter  brochen.

   Die Möglichkeit zum schnellen Er  satz des durchgebrannten Leuchtkörpers      durch einen neuen     gestattet    es dabei auch,  den jeweils brennenden Leuchtkörper we  sentlich höher zu belasten als sonst, und so  mit die Lichtausbeute der Lampe beträcht  lich zu steigern.  



  Damit der Ersatz des durchgebrannten       bezw.    schadhaften Leuchtkörpers schnell  vonstatten geht, wird er zweckmässig in an.  sich bekannter Weise an den Stromzufüh  rungen der Lampe lose aufgehängt, und  der neue bewegliche Träger für den     Ersatz-          leuchtkörper    mit Organen zur     Abstreifung     des durchgebrannten     Leuchtkörpers,    etwa  nasenartigen Vorsprüngen, versehen.  



  Auf der Zeichnung ist ein Ausführungs  beispiel einer erfindungsgemäss     ausgebildeten     gasgefüllten elektrischen Glühlampe in     Fig.     1 in Ansicht, zum Teil im Schnitt darge  stellt;       Fig.    2 zeigt einen Querschnitt nach Li  nie     A-B    der     Fig.    1 und die       Fig.    3 einen Längsschnitt nach Linie       C-D    .der     Fib.    2.  



  Die Lampe besteht im wesentlichen aus  einem Bodenkörper a, :einer abnehmbaren       (slasglocke        h.,    zwei     ständerförmigen        Strom-          zuführungen   <I>c, d</I> und dem an diesen ange  brachten     Wendelleuchtkörper    g. Die Glas  glocke     1a    wird mittelst     Federn    p an einen  eingelegten Gummiring q des Bodenkörpers       n.    fest     angepresst.    Der Bodenkörper     a    be  steht aus zwei halbzylindrischen Teilen a'.

         a',    die durch eine Isolierschicht     cis,    etwa  eine     Glimmerschicht,    voneinander getrennt  sind und durch umgelegte Isolierringe     a4,     etwa.     Fiberringe,    aneinander gehalten wer  den.

   Jede     Bodenkörperhälfte    besitzt eine  Klemme     q1,        q'        (Fig.    2) zur Stromzuleitung,  so dass der gesamte Bodenkörper strom  führend ist und den Strom auf die in ihn  eingeschraubten     ständerförmigen    Stromzu  führungen<I>c, d</I> des     Leuchtkörpers    weiter  leitet.     Achsial    zur     Stromzuführung    d mün  det in den Bodenkörper ein Rohr     lc    zur Zu  führung des die Lampe beim Betriebe stän  dig durchspülenden indifferenten Füllgases.

         Letzteres    tritt am obern offenen Ende der  aus einem Rohr bestehenden Stromzufüh-         rung   <I>d</I> in die Gasglocke     h    der Lampe ein  und fliesst durch ein Loch r der oben ge  schlossenen, ebenfalls aus einem Rohr be  stehenden Stromzuführung c und durch ein       achsial    zu dieser stehendes Rohr o aus der  Glocke ständig ab.  



  Der Leuchtkörper g ist an den     ständer-          förmigen        Stromzuführungen   <I>c, d</I> lose auf  gehängt. Zu diesem Zwecke besitzen im  dargestellten Beispiel die Stromzuführungen  einstellbar befestigte Haken 's und der  Leuchtkörper g zwei zweckmässig nach ent  gegengesetzten Seiten gebogene Haken     s1.     Wie sich gezeigt hat, wird auch bei einer  derartigen Aufhängung des     Leuchtkörpers     ein guter Kontakt zwischen den Stromzu  führungen und dem Leuchtkörper gewähr  leistet, so dass die Lampe gefahrlos Er  schütterungen, wie sie zum Beispiel durch  den Motor eines     Kinoprojektionsapparates     hervorgerufen werden, ausgesetzt werden  kann.  



  Zwischen den beiden Stromzuführungen       e,   <I>d</I> ist durch den Bodenkörper<I>a</I>     achsial     zur Glocke     lt    und den lose aufgehängten       Leuchtkörper    g ein Träger für einen     Er-          satzleuchtkörper        g1    isoliert und, gasdicht  hindurchgeführt. Der Träger besteht aus  einem zylindrischen Stab t, an dessen oberem  Ende ein Metallbecher t' zur Aufnahme des       Ersatzleuchtkörpers        g1    angebracht ist.

   Die  Stange t ist in einer Isolierung     2r    und in  einer in dieser eingesetzten, mittelst Mutter  <B>211</B>     naehstellbaren    Stopfbüchse<I>0</I> verschieb  bar geführt. Der Metallbecher t' ist zweck  mässig perforiert oder zum mindesten am  Bodenteil mit einer., kleinen Öffnung ver  sehen, damit bei Inbetriebnahme der Lampe  keine schädlich wirkende Luft im Becher  zurückgehalten wird.

   Zwischen dem Metall  becher     t'    und dem     Bodenkörper    a.     bezw.    der  Nachstellschraube     2r1    für die Stopfbüchse     2c'     ist eine die Stange t lose umgebende     Isolier-          scheibe        v    vorgesehen, die es verhindert, dass  herabfallende     Leuchtkörperteile    den     Isolier-          spalt    zwischen den beiden Bodenkörper  hälften     a1,        a'    überbrücken und dann zu  Kurzschlüssen Veranlassung geben.

   An der      Isolierscheibe v ist ein Federbügel     v'    mit.  einer den Leuchtkörper     t    übergreifenden  Platte     v2    aus Glimmer oder Metall befestigt.  Letztere verhindert, dass' leerabfallende  Leuchtkörperteile     den.Ersatzleuchtkörper        ,g'     beschädigen und sich an diesem. festsetzen.

    Der Metallbecher     t'    ist endlich am obern       Rande    mit einem nasenartigen Vorsprung     t2     oder auch mit mehreren solchen Vorsprüngen  zum Abstreifen des durchgebrannten     Leucht-          körpers    g von den     Halterungshaken    s der  Stromzuführungen versehen.  



  Ist der hochbelastete Leuchtkörper g     be-          schädigt    oder durchgebrannt, so wird durch  die Bedienungsperson die Stange t ange  hoben, wobei die federnd gehaltene Schutz  platte     v2    durch die Haken     s'    des Ersatz  leuchtkörpers     g'    bei Seite gedrängt wird.  Gegen Ende der Hochbewegung der Stange  t wird diese etwas gedreht, damit die frei  hochstehenden Schenkel des     Ersatzleucht-          körpers    durch den zwischen den Haken s  der Stromzuführungen verbleibenden Spalt  soweit     hindurchtreten,    dass die Haken     s'    et  was oberhalb der Haken s stehen.

   Durch  die Drehung der Stange t und auch die  Hochbewegung derselben wird     ,gleichzeitig     erreicht, dass der nasenartige Vorsprung     t2          gegen    die noch an den Haken s hängenden  Leuchtkörperteile trifft und diese abstösst.  Sobald letzteres durchgeführt ist. wird die  Stange t in die Normallage zurückgedreht  und so weit gesenkt, bis die Haken     s'    des       Ersatzleuchtkörpers    in die Haken s der  Stromzuführungen eingreifen. Der     Ersatz-          leuchtkörper    ist alsdann genau an die Stelle       des    ursprünglich benutzten     Leuchtkörpers     gebracht.

   Es ist daher nicht notwendig, den  Ersatzleuchtkörper :besonders auszurichten,       etwa,    gegenüber dem Kondensator der Pro  jektionsoptik.  



  Die lose Aufhängung des     Leuchtkörpers     an den     ständerförmigen    Stromzuführungen  kann ebenso wie die Ausbildung des von       a        a        ussen        bedienbaren        beweglic.lien        Trägers        für     den     Ersatzleuchtkörper    auch eine mannig  fach andere sein. Der Träger kann beispiels  weise     statt    im Bodenkörper auch im Scheitel    der Lampenglocke geführt sein.

   Auch kann  der Träger statt einer geradlinigen Bewe  gung eine     Schwingbewegung    zum     Instel-          lungbringen    des Ersatzleuchtkörpers aus  führen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPFUCH: Gasgefüllte (elektrische Glühlampe für hohe Stromstärken, insbesondere für Pro jektionszwecke, mit in einer von einem Bo denstück abnehmbaren Glasglocke wä.brend des Betriebes der Lampe ständig aufrecht erhaltenem Durchfluss von indifferentem..
    den Leuchtkörper umspülenden Gas, ge kennzeichnet durch einen im Innern der ab nehmbaren Glasglocke untergebrachten, nach aussen hervortretenden beweglichen Träger für einen Ersatzleuchtkörper, mittelst dessen der Ersatzleuchtkörper ohne Abnehmen der Glocke in eine für die Lichtausstrahlung ge eignete Stellung innerhalb der Glasglocke gebracht werden kann. UNTERANSPRüCHE: 1.
    Lampe nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Träger für den Er- satzleuchtkörper im Bodenkörper der ab nehmbaren Glocke achsial zu letzterer und zu einem an ständerförmigen Strom führungen lose aufgehängten Leucht- körper verschiebbar geführt ist. ?.
    Lampe nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Träger für den Ersatzleuchtkörper aus einer im stromführenden Bodenkörper der abnehmbaren Glasglocke gasdicht und isoliert geführten Stange besteht, an de ren in der Glasglocke liegendem Ende ein Becher zur Aufnahme des Ersatz- leuchtkörpers vorgesehen ist. Lampe nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 und 2. dadurch a,ekennzeich- net, dass über den Ersatzleuchtkörper eine federnde.
    Schutzplatte hinweggreift, die bei der Verschiebung des LeuCht- körperträgers durch letzteren bei Seite 0,edrängt wird. 4. Lampe nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeich net, dass' die federnde Sehutzplatte an einer zwischen dem Becher der verschieb baren Trägerstange und dem stromf;lth- renden Bodenkörper angebrachten, die Tragstange lose umgebenden Isolier- körper befestigt ist. 5.
    Lampe nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeich net, dass der den Ersatzleuchtkörper auf nehmende Becher einen nasenartigen Vor- sprung zum Abstreifen des durchge brannten, lose aufgehängten Leucht- körpers aufweist. G. Lampe nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 bis 5; dadurch gekennzeich net, dass der Leuchtkörper ein Wendel- leuchtkörper ist, dessen Enden mit nach entgegengesetzten Seiten abgebogenen Ha ken versehen sind.
CH131218D 1927-04-28 1928-02-27 Gasgefüllte elektrische Glühlampe für hohe Stromstärken. CH131218A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE131218X 1927-04-28

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH131218A true CH131218A (de) 1929-01-31

Family

ID=5663978

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH131218D CH131218A (de) 1927-04-28 1928-02-27 Gasgefüllte elektrische Glühlampe für hohe Stromstärken.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH131218A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2935207C2 (de) Hochdruck-Metalldampfentladungslampe
DE2517818A1 (de) Zuend- und betriebseinrichtung fuer eine hochdruckentladungslampe
DE2951740A1 (de) Beleuchtungseinrichtung
CH131218A (de) Gasgefüllte elektrische Glühlampe für hohe Stromstärken.
DE1952697A1 (de) Vorrichtung zur elektronischen Zuendung von Gasentladungsroehren wie Leuchtstofflampen
AT112751B (de) Gasgefüllte elektrische Glühlampe für hohe Stromstärken.
DE891889C (de) Kittlose Sockelbefestigung an elektrischen Gluehlampen
DE464735C (de) Gasgefuellte elektrische Gluehlampe
DE3536385C2 (de)
AT130417B (de) Elektrische Leuchtröhre mit Glühelektroden und eingeschnürter Entladung.
DE576935C (de) Gasgefuellte elektrische Bogenlampe
DE370932C (de) Einrichtung zum Zuenden von in Reihe mit elektrischen Gluehlampen brennenden Metalldampflampen
DE3103560A1 (de) Halogengluehlampe
DE3124261A1 (de) &#34;elektrische gluehlampe&#34;
AT131806B (de) Gasgefüllte elektrische Bogenlampe mit aus hochschmelzenden Stoffen, insbesondere Wolfram, bestehenden Elektroden.
DE274488C (de) Fadentraggestell fuer elektrische Gluehlampen
DE426187C (de) Gluehfadenhalterung
AT103780B (de) Elektrische Mehrphasenstrombogenlampe.
AT85262B (de) Elektrische Glühlampe.
DE53059C (de) Vorrichtung zum selbstthätigen Kurzschliefsen von elektrischen Stromkreisen
DE172262C (de)
DE817180C (de) Elektrische Gluehlampe
DE410429C (de) Elektrische Mehrfadengluehlampe
AT115422B (de) Elektrische Glühlampe mit zwei oder mehr Glühfäden.
DE813178C (de) Betriebsanlage fuer elektrische Entladungsroehren, insbesondere elektrische Leuchte fuer roehrenfoermige Leuchtstofflampen