CH131299A - Einrichtung zum Schutze von hölzernen Masten, Pfählen, Schwellen und dergleichen gegen Fäulnis. - Google Patents
Einrichtung zum Schutze von hölzernen Masten, Pfählen, Schwellen und dergleichen gegen Fäulnis.Info
- Publication number
- CH131299A CH131299A CH131299DA CH131299A CH 131299 A CH131299 A CH 131299A CH 131299D A CH131299D A CH 131299DA CH 131299 A CH131299 A CH 131299A
- Authority
- CH
- Switzerland
- Prior art keywords
- container
- impregnation
- sleepers
- protection
- posts
- Prior art date
Links
- 239000003795 chemical substances by application Substances 0.000 claims description 8
- 239000004744 fabric Substances 0.000 claims description 5
- 239000000463 material Substances 0.000 claims description 4
- 239000007787 solid Substances 0.000 claims description 4
- 239000002023 wood Substances 0.000 claims description 3
- 230000000149 penetrating effect Effects 0.000 claims description 2
- 239000000843 powder Substances 0.000 claims description 2
- 230000001419 dependent effect Effects 0.000 claims 1
- 238000005470 impregnation Methods 0.000 description 18
- XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N Iron Chemical compound [Fe] XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 4
- 241001669679 Eleotris Species 0.000 description 3
- 150000001875 compounds Chemical class 0.000 description 3
- 229910052742 iron Inorganic materials 0.000 description 3
- 239000002689 soil Substances 0.000 description 1
- 239000000126 substance Substances 0.000 description 1
- XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N water Substances O XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
Landscapes
- Chemical And Physical Treatments For Wood And The Like (AREA)
Description
Einrichtung zuin Schutze von hölzernen Nasten, Pfählen, Schwellen und dergleichen gegen Fäulnis. Die Erfindung bezieht sich auf eine I#,'inrichtung zum Schutze von hölzernen Ma sten, Pfählen, Schwellen und dergleichen gegen Fäulnis. Nach der Erfindung be steht diese Einrichtung aus einem an der gefährdeten Stelle des zu schützenden Kör pers angebrachten, aus feuchtigkeitsdurch lässigem Stoff bestehenden und eiti lösbares Imprägniermittel in fester oder pulveriger Form enthaltenden Behälter, welches Mittel, nach Massgabe der von aussen eindringenden Luftfeuchtigkeit, aufgelaugt wird und die Lauge selbsttätig an das Holz abgibt.
Mehrere Ausführungsbeispiele sind in der Zeichnung erläutert.
Fig. 1 zeigt einen hölzernen 11Iast mit zwei Imprägnierbehältern, von denen der eine auf dem Kopfende und der andere unter einem an dem Mast befestigten U-Eisen angebracht ist; Fig. 2 zeigt einen hölzernen Mast, wel cher unmittelbar unter dem Erdboden mit einem ringförmigen Imprägnierbehälter ver sehen ist; Fig. 3 und 4 stellen in Draufsicht bezw. im Querschnitt eine Eisenbahnschwelle dar, auf der ein streifenförmiger Impräg nierbehälter befestigt ist;
Fig. 5 zeigt einen in ein Mauerwerk eingelassenen Balken, der an seinem ein gelassenen Ende und an der Stirnseite mit Imprägnierbehältern versehen ist; Fig. 6 und 7 zeigen in Draufsicht bezw. im Längsschnitt einen Imprägnierbehälter im abgewickelten Zustand.
Gemäss Fig. 1 ist auf dem dachförmigen Kopfende des Mastes<I>a</I> durch Laschen<I>b,</I> welche mittelst der Nägel b1 an dem Mast befestigt sind, ein aus feuchtigkeitsdurch lässigem Stoff, zum Beispiel Gewebe, her.. gestellter beutelförmiger und eine lösbare, feste oder pulverförmige Imprägniermasse enthaltender Behälter c . gehalten, der das Regenwasser mittelst eines iringförmigen Aufsatzes c1 auffängt. Die in dem Behäl ter aus dem Regenwasser und der Impräg niermasse gebildete Lauge dringt zwischen den Jahresringen senkrecht nach unten in das Holz des Mastes a ein.
Durch das an dem Mast a befestigte' U-Eisen d wird gleichzeitig ein zweiter Imprägnierbehälter e festgeklemmt, so dass der durch dieses U- Eisen gestaute Regenwasserstrom in den Behälter e eindringt und mit dem Impräg niermittel die Imprägnierlauge bildet.
Gemäss Fig. 2 ist an einem Mast g ein ringförmiger Behälter f unmittelbar unter dem Erdboden befestigt. Dieser besteht aus feuchtigkeitsdurchlässigem Stoff, welcher zugleich nachgiebig ist, so dass er sich der Oberflächengestaltung des Mastes anpassen kann. Die durch die Bodenfeuchtigkeit und das Regenwasser gebildete Imprägnierlauge dringt zunächst in radialer Richtung in den Mast ein und wandert innerhalb des Mastes allmählich nach unten und oben. Die Kapillarität wirkt nach unten ziehend ebensogut, wie nach oben ziehend.
Damit sich die vorzugsweise pulverige Imprägnier masse nicht in dem tiefer gelegenen Teil des Behälters f absetzen kann, sondern ein gleichmässiges Eindringen der durch das Regenwasser gebildeten Imprägnierlauge auf der ganzen durch den Imprägnierbehäl ter bedeckten Oberfläche des Mastes statt finden kann, ist der Behälter in mehrere voneinander getrennte Abteilungen unter teilt. Vorzugsweise ist er aus mehreren La gen eines Gewebes zusammengenäht, wobei durch die Nähte lt gleichzeitig die vonein ander getrennten Abteilungen des Behälters gebildet werden.
Gemäss Fig. 3 und 4 trägt die Eisen bahnschwelle 1 auf ihrer freiliegenden Oberfläche einen streifenförmigen Impräg nierbehälter<I>k;</I> der durch Nägel<I>7c'</I> befestigt ist und den grössten Teil der Schwellen oberfläche bedeckt.
Dieser Behälter ist ebenfalls aus mehreren Gewebelagen her gestellt, welche durch Längs- und Quer n ähte i miteinander verbunden sind. Die durch die Luftfeuchtigkeit, zum Beispiel das Regenwasser, gebildete Imprägnierlauge dringt gleichmässig von der ganzen frei liegenden Oberfläche her in die Schwelle ein.
Gemäss. Fig. 5 ist der in ein Mauer werk o eingelassene Balken l an dem ein gelassenen ' Ende mit einem Imprägnier behälter in bandagenförmig umgeben. Die ser ist durch Längs- und Quernähte in eine Anzahl voneinander. getrennter Abteilungen unterteilt. An der Stirnseite ist ein weiterer Imprägnierbehälter n., der eine dem Quer schnitt des Balkens entsprechende Form be sitzt, angebracht.
In Fig. 6 und 7 ist ein Imprägnier behälter in abgewickeltem Zustand darge stellt. Er besteht aus zwei Lagen r und s eines 'feuchtigkeitsdurchlässigen Gewebes, zwischen denen das Imprägniermittel in pulveriger oder fester Form untergebracht ist. Durch Längsnähte p' und Quernähte p' ist der Behälter in eine grössere Anzahl voneinander getrennter Abteilungen q un terteilt, so dass das Imprägniermittel in dem Behälter stets gleichmässig verteilt ist und sich nicht an der tiefsten Stelle absetzen kann.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Einrichtung zum Schutze von hölzernen Masten, Pfählen, Schwellen und dergleichen gegen Fäulnis, gekennzeichnet durch einen an der gefährdeten Stelle des zu schützen den Körpers angebrachten, aus feuchtigkeits durchlässigem Stoff bestehenden und ein lösbares -Imprägniermittel in fester oder pulveriger Form enthaltenden Behälter, welches Mittel, nach Massgabe der von aussen eindringenden Luftfeuchtigkeit, auf gelaugt wird und die Lauge selbsttätig an das Holz abgibt.UNTERANSPRVCHE 1. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Behälter aus nachgiebigem Werkstoff hergestellt ist und in eine Anzahl voneinander ge- trennter, das Imprägniermittel enthalten der Abteilungen unterteilt ist. ?. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass der Behälter aus mehreren das Imprägniermittel zwischen sich einschlie- ssenden Lagen eines Gewebes zusammen gesetzt ist und die voneinander getrenn ten Abteilungen durch Nähte gebildet sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE131299X | 1927-04-07 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH131299A true CH131299A (de) | 1929-02-15 |
Family
ID=5664001
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH131299D CH131299A (de) | 1927-04-07 | 1928-04-04 | Einrichtung zum Schutze von hölzernen Masten, Pfählen, Schwellen und dergleichen gegen Fäulnis. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH131299A (de) |
-
1928
- 1928-04-04 CH CH131299D patent/CH131299A/de unknown
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| CH131299A (de) | Einrichtung zum Schutze von hölzernen Masten, Pfählen, Schwellen und dergleichen gegen Fäulnis. | |
| DE3814339C2 (de) | ||
| AT121823B (de) | Einrichtung zum Schutze von hölzernen Masten, Pfählen, Schwellen u. dgl. gegen Fäulnis. | |
| DE4113215C2 (de) | Wasserdurchlässiges vegetatives Deckwerk | |
| DE689711C (de) | Schutzbandage fuer hoelzerne Masten | |
| DE2740651A1 (de) | Aufzuchtbehaelter | |
| DE733502C (de) | Impraegnierungsbandage fuer Holzmaste | |
| DE500354C (de) | Zum Schutze von hoelzernen Masten, Pfaehlen, Schwellen u. dgl. gegen Faeulnis dienende Einrichtung mit Traenkstoffe enthaltenden Behaeltern | |
| DE961394C (de) | Verfahren zum Impraegnieren von saftfrischen Holzstaemmen | |
| DE4126657C1 (en) | Vegetative sound barrier with longitudinal walls - has each wall of longitudinal elements with vertical, tightly packed willow braches | |
| DE950237C (de) | Holzmast, insbesondere fuer elektrische Aussenleitungen | |
| DE886220C (de) | Mit wasserloeslichen Impraegniermitteln beladene Holzimpraegnierbandage | |
| DE840149C (de) | Verfahren zum Impraegnieren von Holzstaemmen | |
| AT322579B (de) | Plättchen zum bezeichnen und numerieren von holz | |
| DE668234C (de) | Vorrichtung zum Nachimpraegnieren stchender Holzmaste | |
| DE1082612B (de) | Schneezaun aus Kunststoffnetzen | |
| AT85159B (de) | Hölzerner Verbundmast oder dgl. | |
| CH130489A (de) | Eckverbindung für Holzteile. | |
| DE1912146A1 (de) | Polstereinheit | |
| DE1884701U (de) | Stegstreifen fuer flachbetten. | |
| EP2939528A1 (de) | Anordnung mit Baumsicherung und Baumsicherungsplatte | |
| AT156984B (de) | Mehrschichten-Ski aus Holz. | |
| AT101367B (de) | Hölzerner Mast. | |
| CH270419A (de) | Tasche, insbesondere für Sportzwecke. | |
| DE7833360U1 (de) | Lärmschutzwand |